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kompakt k o m p le t t kompetent
Bibliografische Information Der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
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Die Informationen in diesem Buch werden ohne Rücksicht auf einen eventuellen Patentschutz veröffentlicht. Warennamen werden ohne Gewährleistung der freien Verwendbarkeit benutzt. Bei der Zusammenstellung von Texten und Abbildungen wurde mit größter Sorgfalt vorgegangen. Trotzdem können Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden. Verlag, Herausgeber und Autoren können für fehlerhafte Angaben und deren Folgen weder eine juristische Verantwortung noch irgendeine Haftung übernehmen. Für Verbesserungsvorschläge und Hinweise auf Fehler sind Verlag und Herausgeber dankbar. Alle Rechte vorbehalten, auch die der fotomechanischen Wiedergabe und der Speicherung in elektronischen Medien. Fast alle Hardware- und Softwarebezeichnungen und weitere Stichworte und sonstige Angaben, die in diesem Buch verwendet werden, sind als eingetragene Marken geschützt. Da es nicht möglich ist, in allen Fällen zeitnah zu ermitteln, ob ein Markenschutz besteht, wird das Symbol ® in diesem Buch nicht verwendet. Umwelthinweis: Dieses Buch wurde auf chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt.
10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
10 09 08 07
ISBN 978-3-8272-4089-7
© 2007 by Markt+Technik Verlag, ein Imprint der Pearson Education Deutschland GmbH, Martin-Kollar-Straße 10–12, D-81829 München/Germany Alle Rechte vorbehalten Lektorat: Jürgen Bergmoser, [email protected] Herstellung: Philipp Burkart, [email protected] Korrektorat: Martina Gradias + Marita Böhm Layout und Satz: reemers publishing services gmbh, Krefeld (www.reemers.de) Druck und Verarbeitung: Kösel, Altusried-Krugzell, www.KoeselBuch.de Printed in Germany
Inhaltsübersicht Teil 1 Grundlagen & Einstieg ....................................... 25 Teil 2 Laufwerke, Ordner & Dateien............................ 103 Teil 3 Arbeiten mit Windows Vista............................... 253 Teil 4 Multimedia: Fotos, Musik und Video ................ 357 Teil 5 Internet & Netzwerke......................................... 473 Teil 6 Installation, Wartung & Administration............ 661 Teil 7 Anhang ............................................................... 807
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Inhaltsverzeichnis Liebe Leserin, lieber Leser ................................................................. So arbeiten Sie mit diesem Buch ........................................................
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Teil 1 Grundlagen & Einstieg ......................................... 25 1
Windows Vista im Überblick..................................................... 1.1 Windows Vista, ein Überblick über die Versionen........... 1.1.1 Windows Vista Home Basic .............................. 1.1.2 Windows Vista Home Premium ........................ 1.1.3 Windows Vista Business ................................... 1.1.4 Windows Vista Enterprise ................................. 1.1.5 Windows Vista Ultimate ................................... 1.2 Hardwareanforderung und Installationsmedien .............. 1.2.1 Systemvoraussetzungen für Vista – das sollten Sie wissen ..........................................................
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Starten, anmelden, abmelden..................................................... 2.1 An- und Abmelden unter Windows ................................. 2.1.1 Benutzerkonten – das sollten Sie wissen ............ 2.1.2 Die Windows-Anmeldung – so geht's ................ 2.1.3 Bei Arbeitspausen sollten Sie sich abmelden ...... 2.1.4 Und wozu ist der Abmelden-Befehl gut? ........... 2.1.5 Wo macht der Befehl Benutzer wechseln Sinn? . 2.1.6 Windows korrekt beenden ................................ 2.1.7 Hinweise zum Neustart von Windows .............. 2.2 Energie sparen mit dem Stand-by-Modus ........................ 2.2.1 Energiesparmodus einschalten ..........................
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Erste Schritte mit Windows ....................................................... 3.1 Die Windows-Bedienoberfläche im Überblick ................. 3.1.1 Was ist der Windows-Desktop? ........................ 3.1.2 Was ist das Startmenü? ..................................... 3.2 Arbeiten mit der Maus .................................................... 3.2.1 Hier kommt die Maus ....................................... 3.2.2 Zeigen, Klicken und Doppelklicken .................. 3.2.3 Ziehen mit der Maus ........................................ 3.3 Arbeiten mit der Tastatur................................................ 3.3.1 Der Schreibmaschinenblock .............................. 3.3.2 Sondertasten, Funktionstasten und Zahlenblock
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3.4
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Arbeiten mit Fenstern...................................................... 3.4.1 Diese Fensterelemente sollten Sie kennen .......... 3.4.2 Dialoge und Eigenschaftenfenster ..................... 3.4.3 Techniken zum Anpassen der Fenstergröße ....... 3.4.4 Fenstergröße stufenlos verändern ...................... 3.4.5 Blättern im Fenster ............................................ 3.4.6 Ausgeblendete Schaltflächen in Symbolleisten anzeigen ............................................................ 3.4.7 Fenster verschieben – so geht’s .......................... 3.4.8 Arbeiten mit Menüs ..........................................
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Arbeiten mit Startmenü, Desktop und Taskleiste....................... 4.1 Arbeiten mit Programmen............................................... 4.1.1 So rufen Sie Programme per Startmenü auf ....... 4.1.2 Zugriff auf Windows-Funktionen per Startmenü 4.1.3 Alternative Möglichkeiten zum Programmstart . 4.1.4 Anwendungen über das Suchfeld starten ........... 4.1.5 Nutzen des Dialogfelds »Ausführen« ................ 4.1.6 Hilfe, wenn eine Anwendung abgestürzt ist ...... 4.2 Desktop-Symbole einrichten............................................ 4.2.1 Startmenüsymbole auf den Desktop übernehmen 4.2.2 Verknüpfungen auf dem Desktop anlegen ......... 4.3 Arbeiten mit mehreren Programmfenstern ...................... 4.3.1 Programmumschaltung über Fenster und Taskleiste .......................................................... 4.3.2 Programmwechsel per Taskleiste – das sollten Sie wissen! ........................................................ 4.3.3 Programmumschaltung auf Tastendruck ........... 4.3.4 So nutzen Sie die Flip-3D-Umschaltung ............ 4.4 Arbeiten mit der Taskleiste ............................................. 4.4.1 So nutzen Sie die Schnellstart-Symbolleiste ....... 4.4.2 So nutzen Sie die Taskleiste richtig! .................. 4.4.3 Infobereich und Eingabegebietsschema ............. 4.4.4 Uhrzeit und Datum stellen ................................
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Windows-Sidebar und Begrüßungscenter .................................. 5.1 Die Windows-Sidebar verwenden.................................... 5.1.1 Optionen der Minianwendungen anpassen ....... 5.1.2 Minianwendungen hinzufügen oder entfernen .. 5.1.3 Optionen der Windows-Sidebar anpassen ......... 5.2 Das Begrüßungscenter..................................................... 5.2.1 Das Begrüßungscenter im Überblick .................
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Hilfe und Support ..................................................................... 6.1 Die Windows-Hilfe nutzen .............................................. 6.1.1 Hilfe und Support aufrufen ............................... 6.1.2 Navigieren in den Hilfeseiten ............................
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Inhaltsverzeichnis 0
6.2
6.1.3 Suchen in der Hilfe ........................................... 96 6.1.4 Drucken von Hilfeseiten ................................... 97 6.1.5 Optionen für die Windows-Hilfe ...................... 97 Hilfe für Programme gefällig? ......................................... 98 6.2.1 Hier gibt es weitere Hilfe .................................. 101
Teil 2 Laufwerke, Ordner & Dateien............................ 103 7
Mit Laufwerken arbeiten........................................................... 7.1 Laufwerksinformationen abrufen .................................... 7.1.1 Laufwerke unter Windows abfragen ................. 7.1.2 Informationen zu Laufwerken abfragen ............ 7.1.3 Datenträgereigenschaften ändern ...................... 7.1.4 Datenträger formatieren ................................... 7.1.5 Datenträger kopieren ........................................ 7.2 Umgang mit Wechseldatenträgern................................... 7.2.1 Automatische Wiedergabe, das steckt dahinter . 7.2.2 Autostart bei Wechselmedien ............................ 7.2.3 Wechseldatenträger richtig entfernen ................ 7.2.4 ReadyBoost für Wechseldatenträger .................
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Wissenswertes zu Ordnern, Dateien und Ordnerfenstern........... 8.1 Grundwissen zu Ordnern und Dateien ............................ 8.1.1 Was sind Ordner und Dateien? ......................... 8.1.2 Wo sollten Sie Ihre Dokumente speichern? ....... 8.2 Arbeiten mit Ordnerfenstern ........................................... 8.2.1 So rufen Sie den Inhalt von Laufwerken und Ordnern ab ....................................................... 8.2.2 So nutzen Sie die Adressleiste und das Navigationsfenster ............................................ 8.3 Anpassen der Ordneranzeige ........................................... 8.3.1 Anpassen der Symbolgröße im Ordnerfenster ... 8.3.2 Ordneranzeige sortieren, gruppieren und stapeln 8.3.3 Menüleiste und Teilfenster ein- und ausblenden 8.3.4 Optionen des Ordnerfensters setzen .................. 8.3.5 Die Ordnerdarstellung anpassen .......................
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Arbeiten mit Ordnern und Dateien............................................ 9.1 Ordner und Dateien verwalten ........................................ 9.1.1 Neue Ordner anlegen ........................................ 9.1.2 Ordner und Dateien umbenennen ..................... 9.1.3 Ordner und Dateien kopieren bzw. verschieben 9.1.4 Was passiert, wenn die Elemente bereits vorhanden sind? ................................................ 9.1.5 Mehrere Dateien/Ordner gleichzeitig markieren
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9.2
Löschen und Umgang mit dem Papierkorb...................... 9.2.1 Dateien und Ordner löschen ............................. 9.2.2 Gelöschte Elemente zurückholen ....................... 9.2.3 Den Papierkorb leeren ...................................... 9.2.4 Die Eigenschaften des Papierkorbs anpassen .....
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Spezielle Dateifunktionen nutzen............................................... 10.1 Ordner- und Dateieigenschaften verwalten ..................... 10.1.1 Ordner- und Dateieigenschaften abrufen .......... 10.1.2 Anpassen der Attribute ..................................... 10.2 Arbeiten mit komprimierten Dateien............................... 10.2.1 Was sind ZIP-komprimierte Ordner? ................ 10.2.2 Einen komprimierten ZIP-Ordner anlegen ........ 10.2.3 Arbeiten mit ZIP-komprimierten Ordnern ........ 10.3 Der Aktenkoffer als Datencontainer................................ 10.3.1 So richten Sie einen Aktenkoffer ein .................. 10.3.2 Den Inhalt des Aktenkoffers synchronisieren .... 10.3.3 Dokumente löschen und trennen .......................
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Know-how zur Dokumentverwaltung ....................................... 11.1 Dateitypen unter Windows verwalten ............................. 11.1.1 Dokumente über »Öffnen mit« laden ............... 11.1.2 Registrierte Dokumente über »Öffnen mit« laden ................................................................. 11.2 Liste der zuletzt verwendeten Dokumente anpassen ........ 11.2.1 Zugriff auf zuletzt verwendete Dokumente ....... 11.2.2 Die Liste »Zuletzt benutzte Dokumente« entfernen ........................................................... 11.3 Arbeiten mit Verknüpfungen........................................... 11.3.1 Verknüpfungen per Assistent einrichten ............ 11.3.2 Eigenschaften einer Verknüpfung ändern .......... 11.4 Zugriffsberechtigungen verwalten ................................... 11.4.1 Zugriffsrechte, das steckt dahinter .................... 11.4.2 So können Sie Zugriffsrechte einsehen und verändern .......................................................... 11.4.3 Erweiterte Sicherheitseinstellungen verwalten ...
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Dateien und Ordner suchen....................................................... 195 12.1 Suchfunktionen unter Windows nutzen........................... 195 12.1.1 So funktioniert die Suche im Ordnerfenster ...... 195 12.1.2 Suche über das Startmenü oder in Anwendungen 197 12.2 Erweiterte Suchoptionen nutzen...................................... 199 12.2.1 Suche nach Dateiinhalten zu- oder abschalten ... 199 12.2.2 Bedeutung der Suchoptionen ............................. 201 12.2.3 Indexpfade ändern ............................................ 202 12.2.4 Suche nach Eigenschaften ................................. 204 12.2.5 Suche mit booleschen Ausdrücken .................... 205
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12.2.6 Die erweiterte Suche nutzen .............................. 206 12.2.7 Suchergebnisse speichern .................................. 208 12.2.8 Dateien und Suchergebnisse stapeln .................. 210 13
Datenträgerverwaltung und -wartung ....................................... 13.1 Funktionen zur Laufwerkspflege ..................................... 13.1.1 Platz schaffen mit der Datenträgerbereinigung .. 13.1.2 Datenträgerprüfung durchführen ...................... 13.1.3 Defragmentierung von Datenträgern ................. 13.2 Datenträgersicherung ...................................................... 13.2.1 Sicherungsinhalt zurücklesen ............................ 13.3 Datenträger verwalten..................................................... 13.3.1 Die Datenträgerverwaltung aufrufen ................. 13.3.2 Datenträger initialisieren ................................... 13.3.3 Datenträger partitionieren ................................ 13.3.4 Cacheeinstellung bei Datenträgern setzen ......... 13.3.5 Kontingente für die Datenträger vergeben .........
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Brennen von Daten-CDs und DVDs .......................................... 14.1 Wissenswertes zum Brennen............................................ 14.1.1 Brenner und Rohlinge ....................................... 14.1.2 Brenneinstellungen für das Laufwerk anpassen . 14.1.3 RW-Medien löschen ......................................... 14.1.4 Rohling im UDF-Dateisystem formatieren ........ 14.1.5 Automatische Wiedergabe bei leeren CDs/DVDs 14.2 Daten auf CDs oder DVDs brennen ................................ 14.2.1 So brennen Sie Daten im Mastered-Modus auf CD/DVD ........................................................... 14.2.2 CDs/DVDs wie Disketten nutzen ......................
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Teil 3 Arbeiten mit Windows Vista............................... 253 15
Drucken unter Windows ........................................................... 15.1 Wissenswertes zum Drucken ........................................... 15.1.1 Drucken aus Anwendungen und aus Windows . 15.2 Druckoptionen festlegen ................................................. 15.2.1 Den Standarddrucker festlegen ......................... 15.2.2 Anzeige anstehender Druckaufträge .................. 15.2.3 Erste Hilfe bei Druckerstörungen ...................... 15.3 Druckaufträge verwalten................................................. 15.3.1 Druckaufträge kontrollieren ............................. 15.3.2 Druckaufträge anhalten, fortsetzen oder abbrechen ......................................................... 15.3.3 Die Eigenschaften eines Druckauftrags anpassen
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15.4 Drucker installieren und einrichten ................................. 15.4.1 Automatische Treiberinstallation durch Windows .......................................................... 15.4.2 So installieren Sie einen Druckertreiber manuell 15.4.3 Netzwerkdrucker einrichten .............................. 15.4.4 Drucker löschen ................................................ 15.4.5 Druckereigenschaften kontrollieren .................. 15.4.6 Eigenschaften des Druckservers anpassen ......... 15.4.7 Druckerfreigabe im Netzwerk verwalten ........... 16
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Zubehör zur Textbearbeitung ................................................... 16.1 Textdateien im Windows-Editor bearbeiten .................... 16.1.1 Textdateien im Editor laden .............................. 16.1.2 Speichern von Texten ........................................ 16.1.3 Textdokumente im Editor drucken ................... 16.1.4 Hinweise zum Arbeiten im Editorfenster ........... 16.1.5 Suchen und Ersetzen im Textdokument ............ 16.1.6 Optionen des Editors ........................................ 16.2 Textbearbeitung mit WordPad........................................ 16.2.1 WordPad – kurz gefasst .................................... 16.2.2 Dokumente in WordPad laden und speichern ... 16.2.3 Hinweise zur Textbearbeitung in WordPad ...... 16.2.4 Textformatierung mit WordPad ........................ 16.2.5 Seitenränder und Einzüge einstellen .................. 16.2.6 Tabulatoren im Text nutzen ............................. 16.2.7 Objekte einfügen und verknüpfen ..................... 16.2.8 Seite einrichten, Drucken und Seitenansicht abrufen ............................................................. 16.3 Bildschirmtastatur und Zeichentabelle ............................ 16.3.1 Die Bildschirmtastatur nutzen ........................... 16.4 Sonderzeichen mit der Zeichentabelle abrufen ................
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Terminverwaltung im Griff ....................................................... 17.1 Der Windows-Kalender – die ersten Schritte ................... 17.1.1 Der Windows-Kalender im Überblick ............... 17.1.2 Die Kalenderdarstellung anpassen ..................... 17.1.3 Navigation im Kalenderblatt ............................. 17.1.4 Optionen des Terminkalenders anpassen .......... 17.1.5 Einen Terminplan ausdrucken .......................... 17.2 Terminplanung mit dem Windows-Kalender................... 17.2.1 Kalender neu erstellen und löschen ................... 17.2.2 Neue Termine eintragen .................................... 17.2.3 Terminerinnerung verwalten ............................. 17.2.4 Notizen verfassen und Teilnehmer zu Terminen einladen ............................................................ 17.2.5 Termine verschieben, kopieren und löschen ......
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17.3 Arbeiten mit Aufgaben .................................................... 17.3.1 Aufgaben neu anlegen ....................................... 17.3.2 Eigenschaften einer Aufgabe anpassen .............. 17.3.3 Erinnerungen an das Ende einer Aufgabe .......... 17.3.4 Aufgabe abschließen oder löschen ..................... 17.3.5 Aufgabe an andere Personen delegieren und löschen .............................................................. 17.4 Erweiterte Kalenderfunktionen ....................................... 17.4.1 Suchen nach Terminen und Aufgaben ............... 17.4.2 Terminabgleich zwischen mehreren Personen ... 17.4.3 Kalender exportieren und importieren .............. 17.4.4 Kalender veröffentlichen ................................... 17.4.5 Kalender abonnieren ......................................... 18
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Nutzen der Eingabeaufforderung .............................................. 18.1 Die Eingabeaufforderung aufrufen und nutzen................ 18.1.1 Die Eingabeaufforderung aufrufen .................... 18.1.2 Eingabeaufforderung als Verknüpfung einrichten .......................................................... 18.1.3 Eingabeaufforderung schließen ......................... 18.1.4 Befehle in der Eingabeaufforderung ausführen .. 18.1.5 Programmstart aus der Eingabeaufforderung .... 18.1.6 Datenaustausch mit Windows per Zwischenablage ................................................ 18.2 Eigenschaften der Eingabeaufforderung .......................... 18.2.1 Registerkarte Optionen ..................................... 18.2.2 Registerkarten Schriftart, Layout und Farben ... Spiele und weitere hilfreiche Programme ................................... 19.1 Die Windows-Spiele ........................................................ 19.1.1 Spiele aufrufen .................................................. 19.1.2 Spielstände speichern und abrufen .................... 19.1.3 Spiele ein-/ausblenden und Verlauf anzeigen ..... 19.1.4 Minesweeper ..................................................... 19.1.5 Solitär und Spider Solitär .................................. 19.1.6 FreeCell und Hearts .......................................... 19.1.7 Mahjong Titans ................................................ 19.1.8 InkBall .............................................................. 19.1.9 Chess Titans und Purble Place .......................... 19.2 Programmeinstellungen verwalten................................... 19.2.1 Jugendschutzeinstellungen verwalten ................ 19.2.2 Anwendungen als Administrator ausführen ...... 19.2.3 Kompatibilitätsoptionen einstellen .................... 19.3 Weitere nützliche Programme ......................................... 19.3.1 Kurznotizen anfertigen ...................................... 19.3.2 Windows-Journal .............................................. 19.3.3 Tablet PC-Eingabebereich .................................
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Teil 4 Multimedia: Fotos, Musik und Video................ 357 20
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Werkzeuge zur Grafikbearbeitung ............................................. 20.1 Grundlagen zum Arbeiten mit Paint................................ 20.1.1 Welche Bilder kann Paint verarbeiten? .............. 20.1.2 Microsoft Paint im Überblick ............................ 20.1.3 Farben und Bildeigenschaften wählen ............... 20.1.4 Neues Bild anlegen und Bildabmessungen einstellen ........................................................... 20.1.5 Dateien öffnen, speichern und drucken ............. 20.2 Zeichnen und Arbeiten in Paint....................................... 20.2.1 Nutzen der Zeichenwerkzeuge in Paint ............. 20.2.2 Linien und Freihandlinien zeichnen ................... 20.2.3 Figuren zeichnen ............................................... 20.2.4 Füllen einer Fläche ............................................ 20.2.5 Arbeiten mit Bögen und Airbrush ..................... 20.2.6 Text in Zeichnungen einbringen ....................... 20.2.7 Zeichnungsbereiche löschen .............................. 20.2.8 Bildteile ausschneiden, kopieren und einfügen .. 20.2.9 Weitere Paint-Funktionen ................................. 20.3 Screenshots mit dem Snipping Tool erstellen................... 20.3.1 Snipping Tool aufrufen und Ausschneidetyp wählen .............................................................. 20.3.2 Screenshot auswerten und speichern ................. 20.3.3 Optionen des Snipping Tools anpassen .............
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Fotos verwalten und bearbeiten................................................. 21.1 Fotos zum Computer übertragen..................................... 21.1.1 Fotos direkt von Kamera oder Scanner einlesen 21.1.2 Fotos manuell zum Computer übertragen ......... 21.1.3 Schnellvorschau der Fotodateien ....................... 21.2 Fotoverwaltung mit der Windows-Fotogalerie ................ 21.2.1 Die Windows-Fotogalerie im Überblick ............ 21.2.2 Ordner in die Fotogalerie aufnehmen ................ 21.2.3 Fotos bewerten und beschriften ........................ 21.2.4 Fotos gezielt in der Fotogalerie abrufen ............ 21.3 Fotos anzeigen und bearbeiten ........................................ 21.3.1 Fotos anzeigen, drehen und löschen .................. 21.3.2 Abrufen der EXIF-Informationen und Eigenschaften .................................................... 21.3.3 Rote-Augen-Korrektur für Fotos ....................... 21.3.4 Fotos beschneiden ............................................. 21.3.5 Farbe und Helligkeit korrigieren .......................
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21.4 Fotos präsentieren und sichern ........................................ 21.4.1 Eine Diashow abrufen ....................................... 21.4.2 Fotodruck ganz einfach ..................................... 21.4.3 Fotos auf CD/DVD brennen .............................
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Musik- und Videowiedergabe.................................................... 411 22.1 Media Player-Grundlagen und Technikwissen ................ 411 22.1.1 Windows Media Player beim ersten Start einrichten .......................................................... 411 22.1.2 So passen Sie die Optionen des Media Players an 412 22.1.3 Kurzanleitung zur Windows Media PlayerBedienung ......................................................... 413 22.2 Musikwiedergabe im Media Player ................................. 416 22.2.1 So lassen sich Musik-CDs wiedergeben ............. 416 22.2.2 So lassen sich Audiodateien wiedergeben .......... 418 22.3 Videowiedergabe im Windows Media Player .................. 420 22.3.1 Videodateien wiedergeben, so geht’s ................. 420 22.3.2 Wiedergabe von Video-CDs und -DVDs ........... 422 22.4 Arbeiten mit der Medienbibliothek ................................. 424 22.4.1 Inhalte zur Medienbibliothek hinzufügen .......... 424 22.4.2 Inhalte der Medienbibliothek abrufen ............... 425 22.4.3 Arbeiten mit Wiedergabelisten .......................... 427 22.5 Kopieren, Brennen, Synchronisieren ................................ 429 22.5.1 Musik-CD auf die Festplatte kopieren .............. 429 22.5.2 Musiktitel auf CD brennen ............................... 431 22.5.3 Musik mit einem portablen Player synchronisieren ................................................. 433
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Videoschnitt und DVD-Authoring............................................. 23.1 Videoschnitt mit dem Windows Movie Maker ................ 23.1.1 Grundlagen zum Videoimport und -schnitt ....... 23.1.2 Der Windows Movie Maker im Überblick ........ 23.1.3 Import der Mediendateien ................................ 23.1.4 Videos unterteilen ............................................. 23.1.5 Importierte Medien kombinieren und bearbeiten 23.1.6 Titel für den Vor- und Abspann des Films definieren .......................................................... 23.1.7 Anpassen der Zeitachse ..................................... 23.1.8 AutoFilm, was ist das? ...................................... 23.2 Den Film veröffentlichen ................................................. 23.2.1 Den Film in eine Datei speichern ....................... 23.2.2 Veröffentlichen auf CD, als E-Mail oder auf einer Videokamera ............................................ 23.3 DVDs mit dem Windows DVD Maker erstellen .............. 23.3.1 Mediendateien hinzufügen ................................ 23.3.2 Menügestaltung für die DVD ............................
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Das Windows Media Center ..................................................... 24.1 Das Windows Media Center im Überblick ...................... 24.1.1 Was bietet das Windows Media Center? ........... 24.1.2 Voraussetzungen für das Windows Media Center .................................................... 24.1.3 Das Windows Media Center aufrufen und einrichten .......................................................... 24.2 Kurzanleitung zum Windows Media Center.................... 24.2.1 Das Media Center bedienen .............................. 24.2.2 Live-TV empfangen .......................................... 24.2.3 TV-Sendungen mitschneiden ............................. 24.2.4 Aufzeichnungen, Videos, Musik und Bilder wiedergeben ...................................................... 24.2.5 CD/DVD brennen .............................................
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Teil 5 Internet & Netzwerke ........................................ 473 25
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Internet- und E-Mail-Zugang einrichten .................................... 25.1 Den Internetzugang einrichten ........................................ 25.1.1 Das brauchen Sie fürs Internet .......................... 25.1.2 Internetverbindung unter Windows einrichten .. 25.1.3 Einwählverbindungen ins Internet manuell einrichten .......................................................... 25.1.4 DSL-Verbindung einrichten .............................. 25.1.5 Kontrolle der Verbindungseinstellungen ........... 25.1.6 Die automatische Interneteinwahl verhindern ... 25.1.7 Auf- und Abbauen der Internetverbindung ....... 25.2 E-Mail- und News-Konten einrichten.............................. 25.2.1 E-Mail-Konten in Windows Mail einrichten ..... 25.2.2 Zusätzliche News-Konten einrichten .................
475 475 475 478 480 482 486 490 491 495 496 500
Surfen im Internet ..................................................................... 26.1 Einführung in den Internet Explorer ............................... 26.1.1 Der Internet Explorer im Überblick .................. 26.1.2 Webseiten im Internet Explorer abrufen ........... 26.1.3 Navigieren in Internetseiten .............................. 26.1.4 So geht's vor und zurück ................................... 26.2 Clever arbeiten mit dem Internet Explorer ...................... 26.2.1 Mehrere Seiten gleichzeitig anzeigen ................. 26.2.2 Webseiten in Favoriten merken ......................... 26.2.3 So nutzen Sie das Favoritencenter ..................... 26.2.4 Welche Webseiten habe ich besucht? ................ 26.2.5 RSS-Feeds abonnieren und abrufen ................... 26.2.6 Webseiten im World Wide Web suchen ............ 26.2.7 Suchen in der Webseite ..................................... 26.2.8 Suchmaschine einstellen ....................................
503 503 503 505 507 508 510 510 512 515 516 517 519 521 521
Inhaltsverzeichnis 0
27
28
26.2.9 Download von Dateien ..................................... 26.2.10 Bilder und Webseiten speichern ........................ 26.2.11 Webseiten drucken ............................................ 26.3 Sicher surfen ................................................................... 26.3.1 Nutzen des Popupblockers ................................ 26.3.2 Phishingschutz-Funktionen ............................... 26.3.3 Cookies, was Sie darüber wissen sollten! .......... 26.4 Anpassen der Browsereinstellungen................................. 26.4.1 Die Registerkarte Allgemein .............................. 26.4.2 Die Registerkarte Sicherheit ..............................
523 525 526 529 530 531 533 535 535 537
E-Mail mit Windows Mail ........................................................ 27.1 Einstellungen und E-Mail-Versand .................................. 27.1.1 Windows Mail-Grundeinstellungen .................. 27.1.2 Automatikfunktionen in Windows Mail abschalten ......................................................... 27.1.3 Hilfreiche (Sicherheits-)Einstellungen ................ 27.1.4 Das Windows Mail-Fenster im Überblick ......... 27.1.5 Nachrichten empfangen und versenden ............. 27.2 E-Mails bearbeiten und verwalten ................................... 27.2.1 Empfangene Nachrichten lesen ......................... 27.2.2 Suchen nach Nachrichten .................................. 27.2.3 Eine neue Nachricht verfassen .......................... 27.2.4 Adressen automatisch übernehmen ................... 27.2.5 Nachrichten mit Anlagen versehen .................... 27.2.6 Eine Nachricht beantworten oder weiterleiten .. 27.2.7 Anlagen zur Nachricht auspacken und speichern 27.2.8 Nachrichten drucken, verwalten und löschen .... 27.3 Reagieren auf Junk-E-Mails ............................................ 27.3.1 So filtert Windows Mail Werbemüll ................. 27.3.2 So trainieren Sie den Junk-E-Mail-Filter ............ 27.3.3 Anpassen der Junk-E-Mail-Filterstufe ............... 27.3.4 E-Mail-Regeln definieren und verwalten ........... 27.3.5 Goldene Verhaltensregeln zum Umgang mit E-Mails .......................................................
541 541 541
Newsgroup- und Kontaktverwaltung ........................................ 28.1 Newsgroup-Funktionen in Windows Mail ...................... 28.1.1 Nachrichtengruppen abonnieren ....................... 28.1.2 So lassen sich Newsgroup-Nachrichten ansehen 28.1.3 Beiträge in der Newsgroup beantworten ........... 28.1.4 Neue Newsgroup-Beiträge erstellen .................. 28.2 Arbeiten mit Kontakten .................................................. 28.2.1 So gelangen Sie an die Kontaktdaten ................. 28.2.2 Kontaktdaten nachschlagen .............................. 28.2.3 Neue Kontakte anlegen und Daten pflegen ....... 28.2.4 Gruppe erstellen und verwalten ........................
543 545 547 548 550 550 552 553 556 558 559 560 562 565 565 566 567 568 570 571 571 571 574 576 579 582 582 583 584 587
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Inhaltsverzeichnis
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0
29
30
18
Netzwerke einrichten und konfigurieren ................................... 29.1 Netzwerkgrundlagen – das sollten Sie wissen .................. 29.1.1 Netzwerkkarten und Verkabelung .................... 29.1.2 Was benötigen Sie für ein Netzwerk? ................ 29.2 Inbetriebnahme des Netzwerks ....................................... 29.2.1 Erstinbetriebnahme eines LAN-Netzwerks ........ 29.2.2 Einstellungen im Netzwerk- und Freigabecenter überprüfen ........................................................ 29.2.3 Netzwerkname und Standorttyp ändern ........... 29.2.4 Netzwerkerkennungsstatus prüfen und ändern . 29.2.5 Arbeitsgruppe einrichten und Rechnernamen vergeben ........................................................... 29.2.6 Netzwerkverbindungen einsehen ....................... 29.2.7 Spezialfragen zur Vergabe der IP-Adressen im Netzwerk .......................................................... 29.2.8 Nutzen einer Netzwerkbrücke .......................... 29.3 Wireless-LAN-Inbetriebnahme........................................ 29.3.1 Access Point in Betrieb nehmen ......................... 29.3.2 WLAN-Karte in Betrieb nehmen ....................... 29.3.3 Verbindung mit dem WLAN-Access Point konfigurieren .................................................... 29.3.4 Verbindungsaufbau mit Access Points und Hotspots ........................................................... 29.4 Problemdiagnose im Netzwerk........................................ 29.4.1 Computer fehlen im Ordnerfenster Netzwerk ... 29.4.2 Netzwerkverbindungen testen, wenn es Probleme gibt .................................................... Das Heimnetzwerk nutzen ........................................................ 30.1 Freigaben im Netzwerk verwalten ................................... 30.1.1 Freigaben für das Netzwerk zulassen ................ 30.1.2 Ressourcen im Netzwerk freigeben ................... 30.1.3 Eine Freigabe anpassen und wieder aufheben .... 30.2 Zugriff auf Netzwerkressourcen...................................... 30.2.1 So greifen Sie auf Freigaben im Netzwerk zu .... 30.2.2 Netzlaufwerke verbinden und trennen .............. 30.3 Zugriff auf FTP-Server .................................................... 30.3.1 So greifen Sie auf einen FTP-Server zu .............. 30.3.2 So erfolgt die Anmeldung am FTP-Server .......... 30.4 Mediendateien im Netzwerk streamen ............................ 30.4.1 Medienverteilung im Netzwerk im Überblick .... 30.4.2 Medienfreigabe auf dem Server konfigurieren ... 30.4.3 Medienwiedergabe im Client anfordern ............ 30.5 Windows-Remoteunterstützung ...................................... 30.5.1 Systemremoteeinstellungen anpassen ................ 30.5.2 Remotedesktopverbindung nutzen ....................
591 591 591 595 596 596 598 600 601 602 604 608 613 614 614 618 618 622 624 624 625 629 629 629 631 635 636 636 639 641 641 643 644 644 645 649 651 651 652
Inhaltsverzeichnis 0
30.5.3 Windows-Remoteunterstützung ........................ 654 30.5.4 Windows-Teamarbeit nutzen ............................ 657
Teil 6 Installation, Wartung & Administration............ 661 31
32
33
Windows installieren und pflegen.............................................. 31.1 Windows-Installation ...................................................... 31.1.1 Vorbereitungen zur Installation ........................ 31.1.2 Neuinstallation auf einem Rechner ohne Betriebssystem .................................................. 31.1.3 Windows XP auf Windows Vista aktualisieren . 31.1.4 Windows Vista mit der DualBoot-Option installieren ........................................................ 31.1.5 Anpassen des Boot-Menüs ................................ 31.1.6 Reparatur eines defekten Boot-Records ............ 31.1.7 Windows Vista aktivieren ................................. 31.1.8 Einstellungen mit Windows-EasyTransfer übernehmen ...................................................... 31.2 Nutzen der Systemwiederherstellung ............................... 31.2.1 Aufrufen der Systemwiederherstellung .............. 31.2.2 So können Sie einen Wiederherstellungspunkt anlegen ............................................................. 31.2.3 System auf einen Wiederherstellungspunkt zurücksetzen ..................................................... 31.3 Windows aktualisieren und warten ................................. 31.3.1 Update-Einstellungen ändern ............................ 31.3.2 So erfahren Sie von Updates und führen diese aus ........................................................... 31.4 Windows Anytime Upgrade, was ist das? ........................
663 663 663
Hard- und Softwareinstallation ................................................. 32.1 Geräteinstallation unter Windows................................... 32.1.1 Automatische Treiberinstallation ...................... 32.1.2 Windows Vista enthält keine Gerätetreiber ....... 32.1.3 Was ist, wenn der Treiber auf der Festplatte liegt? ................................................. 32.1.4 Übersicht über die Hardware mit dem Geräte-Manager ................................................ 32.2 Software installieren/deinstallieren .................................. 32.2.1 Windows-Funktionen hinzufügen/entfernen ...... 32.2.2 Programme installieren/deinstallieren ................ 32.2.3 Standardprogramme festlegen ...........................
691 691 691 692
Die Systemsteuerung nutzen ...................................................... 33.1 Einführung in die Systemsteuerung ................................. 33.1.1 Die Systemsteuerung im Überblick .................... 33.1.2 Befehle der Systemsteuerung schneller abrufen ..
707 707 707 708
665 671 672 673 674 675 677 678 678 680 681 684 684 686 688
696 698 701 701 702 703
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Inhaltsverzeichnis
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0
20
33.2 Zeit, Sprache und Region anpassen ................................. 33.2.1 Datum und Uhrzeit stellen ................................ 33.2.2 Regions- und Sprachoptionen anpassen ............ 33.2.3 Center für erleichterte Bedienung ...................... 33.3 Hardware, Sound, Tastatur und Maus anpassen............. 33.3.1 Mauseinstellungen anpassen ............................. 33.3.2 Anpassen der Tastatureinstellungen .................. 33.3.3 Audiogeräte konfigurieren ................................ 33.3.4 Soundereignisse konfigurieren ........................... 33.4 Mobilitätscenter und Energieoptionen ............................ 33.4.1 Das Mobilitätscenter ......................................... 33.4.2 Anzeige des Energiezustands bei Notebooks ..... 33.5 Energiesparoptionen anpassen ........................................ 33.5.1 Netzschalterverhalten ändern ............................ 33.6 Schriftarten verwalten ..................................................... 33.6.1 Schriftarten installieren und entfernen ..............
710 710 714 716 717 718 720 722 723 724 724 725 726 728 729 730
34
Anpassen der Benutzeroberfläche .............................................. 34.1 Anpassen der Windows-Anzeige ..................................... 34.1.1 Aufrufen der Anpassungsseiten ......................... 34.1.2 Fensterfarbe und -darstellung beeinflussen ........ 34.1.3 Ein Windows-Design wählen ............................ 34.1.4 Anpassen des Desktop-Hintergrunds ................ 34.1.5 Den Bildschirmschoner konfigurieren ............... 34.2 Die Eigenschaften der Grafikkarte anpassen ................... 34.2.1 Anpassen der Anzeigeeigenschaften .................. 34.2.2 Erweiterte Optionen der Grafikkarte einstellen . 34.2.3 DPI-Auflösung des Schriftgrads anpassen ......... 34.3 Taskleisten- und Desktopsymbol-Eigenschaften .............. 34.3.1 Desktopsymbole anpassen ................................ 34.3.2 Anpassen der Startmenüeigenschaften ............... 34.3.3 Taskleiste und Infobereich anpassen .................
733 733 733 734 737 738 739 740 740 742 743 743 744 745 746
35
Die Benutzerkontenverwaltung nutzen ...................................... 35.1 Verwaltung des eigenen Benutzerkontos ......................... 35.1.1 Aufruf der Benutzerkontenverwaltung .............. 35.1.2 So legen Sie ein Benutzerkennwort fest ............. 35.1.3 Ein Kennwort ändern ........................................ 35.1.4 Das Kennwort für das Benutzerkonto entfernen 35.1.5 Eine Kennwortrücksetzdiskette erstellen ........... 35.1.6 Das Kontobild wechseln ................................... 35.2 Benutzerkontenverwaltung für Administratoren ............. 35.2.1 Benutzerkonten hinzufügen und entfernen ........ 35.2.2 Kennwort von Benutzerkonten ändern .............. 35.2.3 Sonstige Konteneinstellungen umsetzen ............ 35.2.4 Das Gastkonto aktivieren ................................. 35.2.5 Benutzerkontensteuerung abschalten ................
749 749 749 750 751 752 754 755 757 757 759 761 761 762
Inhaltsverzeichnis 0
36
37
Windows-Sicherheit .................................................................. 36.1 Einführung in Sicherheitsfunktionen und -fragen ............ 36.1.1 Diese Risiken lauern auf Computerbenutzer ..... 36.2 Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit! ...................... 36.3 Das Windows-Sicherheitscenter ...................................... 36.3.1 Warnung bei erkannten Sicherheitsmängeln ...... 36.4 Nutzen der Windows-Firewall ........................................ 36.4.1 So konfigurieren Sie die Windows-Firewall ....... 36.4.2 Was macht die Firewall? ................................... 36.4.3 Manuelle Konfiguration der Windows-Firewall 36.4.4 Ausnahmen in der Firewall festlegen ................. 36.5 Den Windows-Defender nutzen ...................................... 36.5.1 So erhalten Sie Zugriff auf den Windows-Defender ........................................... 36.5.2 Den Rechner mit Windows-Defender überprüfen lassen .............................................. 36.5.3 Optionen des Windows-Defenders anpassen .....
763 763 763 764 765 765 768 768 769 770 772 773
Systemverwaltung und -optimierung ......................................... 37.1 Leistungsanalyse unter Windows .................................... 37.1.1 Computerdetails anzeigen ................................. 37.1.2 System- und Leistungsanalyse mit dem Task-Manager .................................................. 37.2 Systemeinstellungen anpassen ......................................... 37.2.1 Autostartprogramme verwalten ........................ 37.2.2 Erweiterte Systemeinstellungen ändern ............. 37.3 Verwaltungs- und Überwachungsfunktionen................... 37.3.1 Absicherung durch die Benutzerkontensteuerung 37.3.2 Aufrufen der Verwaltungs- und Leistungstools . 37.3.3 Leistungs-, Zuverlässigkeits- und Systeminformationen ................................................... 37.3.4 Das Systemkonfigurationsprogramm ................ 37.3.5 Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung ... 37.3.6 Dienste verwalten ............................................. 37.3.7 Nutzung der Ereignisanzeige ............................. 37.3.8 Alles im Zugriff mit der Computerverwaltung ..
779 779 779
773 775 777
782 785 786 787 792 792 795 796 797 798 800 802 804
Teil 7 Anhang ............................................................... 807 A
Die Begleit-CD .......................................................................... 809
B
Häufige Fragen und Antworten ................................................. 811 Stichwortverzeichnis.................................................................. 819
21
Liebe Leserin, lieber Leser Microsoft Windows Vista Home Premium ist die vorläufig aktuellste Betriebssystemversion von Microsoft. Ein Ziel war es, dass Windows Vista gerade unerfahrenen Personen vieles abnimmt und diesen die Benutzung des Computers so einfach wie möglich macht. Beim Schreiben dieses Buches hatte ich bereits einige Zeit mit dem Betriebssystem gearbeitet. Daher mein Urteil: Vieles, was die Microsoft-Entwickler in Windows Vista hineingepackt haben, gefällt mir sehr gut. Man merkt, an einigen Stellen haben die Entwickler nachgedacht und die Bedienung ist einfacher geworden. Beim ersten Kontakt mit Vista fluchte ich noch über die vielen Assistenten und Hilfen, die den Benutzer durch die entsprechenden Funktionen führen. Als langjähriger Windows-Anwender bin ich es gewohnt, Sachen auf direktem Wege zu erledigen – was oft noch möglich ist. Aber zwischenzeitlich »erwische« ich mich immer häufiger, dass ich bestimmte Einstellungen des Betriebssystems mit der Unterstützung von Assistenten nutze. An anderen Stellen musste ich für mich persönlich aber feststellen, dass die Entwickler »übers Ziel hinaus geschossen sind« und die vorgesehenen Funktionen in der Praxis Nachteile aufweisen. An diesen Stellen habe ich Windows entweder so umkonfiguriert, dass die Funktionen für mich transparenter bzw. besser nutzbar sind, oder ich verwende alternative Arbeitstechniken und Tricks, um effizienter zum Ziel zu kommen. Microsoft wirbt damit, dass es »das beste und sicherste« Windows aller Zeiten sei. Als unabhängiger Autor verzichte ich auf jegliche Kommentierung und überlasse Ihnen diese Beurteilung. In den folgenden Kapiteln dieses Buches versuche ich aber, Ihnen die vielfältigen Funktionen von Windows Vista Home Premium nahezubringen. Dabei lernen Sie auch, wie Sie einige Hürden und Klippen umschiffen oder Funktionen besser nutzen können. Das Buch wurde in mehrere Teile und Kapitel gegliedert, um die unterschiedlichen Bedürfnisse der Leserinnen und Leser zu berücksichtigen. Inhalts- und Stichwortverzeichnisse ermöglichen Ihnen bei Bedarf den direkten Zugriff auf die benötigten Inhalte. Aber auch auf 800 Seiten lassen sich die vielfältigen Funktionen von Windows Vista Home Premium nicht allumfassend beschreiben. Ich bitte daher um Verständnis, wenn ich als Autor keine Unterstützung bezüglich auftauchender Fragestellungen bieten kann. Auch hinsichtlich des Inhalts des beiliegenden Datenträgers können Autor und Verlag keine Haftung, Gewährleistung oder Support bieten. Ich hoffe aber, Ihnen mit der Auswahl der im Buch beschriebenen Themen eine gute Basis zum Arbeiten mit Windows gegeben zu haben. Ihnen als Leser wünsche ich viel Spaß und Erfolg im Umgang mit dem Buch und Windows Vista Home Premium. Günter Born www.borncity.de
23
magnum 0
So arbeiten Sie mit diesem Buch Dieses Buch der Magnum-Reihe befasst sich mit Microsoft Windows Vista Home Premium – wobei 90 Prozent der Funktionen auch in Microsoft Windows Vista Home Basic genutzt werden können. Bedingt durch das Reihenkonzept ergeben sich einige Besonderheiten, die Sie bei der Benutzung des Buches kennen sollten. 쮿
Das Buch wurde in mehrere Teile gegliedert, um die vielfältigen Funktionen von Windows übersichtlicher beschreiben zu können. Ein Kurztext auf der Titelseite eines Teils verrät Ihnen, welche Ziele das Teil verfolgt und welche Inhalte dort zu finden sind.
쮿
Die einzelnen Kapitel innerhalb der Teile beschreiben konkrete Funktionen oder behandeln Programme, die Bestandteil von Windows Vista Home Premium sind.
Sie können das Buch von vorne bis hinten durchlesen, um sich über alles Wissenswerte zu Windows Vista zu informieren. Erfahrene Benutzer werden sich aber zielgerichtet die Informationen heraussuchen, die gerade zum Arbeiten benötigt werden. Die Inhalts- und Stichwortverzeichnisse erlauben Ihnen einen schnellen Zugriff auf die behandelten Themen. Die Bücher der Magnum-Reihe benutzen besondere Formatierungen und Auszeichnungen, um Dateinamen, Befehle, Namen von Optionen etc. im Text hervorzuheben. Zudem sind einzelne Abschnitte durch besondere Symbole in der Marginalie hervorgehoben. Abschnitte, die in dieser Form ausgezeichnet sind, enthalten zusätzliche Anmerkungen und Hinweise zum betreffenden Thema.
TIPP
Dieses Symbol kennzeichnet Absätze, in denen ich einen besonderen Tipp zu einem bestimmten Thema hinterlegt habe.
Das Achtung-Symbol in Absätzen weist auf Dinge hin, bei denen Vorsicht geboten ist oder bei denen Fehler bzw. Probleme auftreten können.
24
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Teil 1 Grundlagen & Einstieg Haben Sie bisher noch nie oder wenig mit einem WindowsComputer gearbeitet? Um mit Spaß und Erfolg unter Windows arbeiten zu können, sollten Sie zumindest die wichtigsten Grundlagen kennen und möglichst beherrschen. Steigen Sie gerade von einer früheren Windows-Version auf Windows Vista Home Premium um? Dann wird Ihnen zwar vieles irgendwie bekannt vorkommen, aber so manches hat sich geändert. In diesem Teil erhalten Sie einen kurzen Überblick über die VistaVarianten und lernen die grundlegenden Arbeitstechniken zum Arbeiten mit Windows kennen. Wer bereits Erfahrung mit Windows hat, kann die einzelnen Kapitel überfliegen. Neueinsteiger sollten die nachfolgenden Kapitel durcharbeiten, um die vielen Funktionen effizient nutzen zu können.
1 Windows Vista im Überblick Windows Vista ist von Microsoft als Nachfolger von Windows XP vorgesehen. In diesem Kapitel erhalten Sie einen Überblick über die VistaVarianten und erfahren, was es bezüglich der Hardwareanforderungen zu wissen gibt.
1.1 Windows Vista, ein Überblick über die Versionen Windows Vista wird von Microsoft als Produktfamilie mit drei Varianten für Heimanwender und mit zwei Varianten für Geschäftskunden angeboten. Diese Versionen richten sich an verschiedene Benutzerkreise und stellen verschiedene Anforderungen. Hier ein kurzer Überblick über die Varianten.
1.1.1
Windows Vista Home Basic
Diese Vista-Edition richtet sich an Heimanwender mit einfachen Computer-Ansprüchen und enthält die üblichen Windows-Funktionen zur Verwaltung von Dateien, zum Surfen im Internet, zum Austausch von E-Mails, Spiele und Basis-Programme zum Erstellen von Text- und Grafikdokumenten. Zudem gibt es rudimentäre Funktionen zur Bearbeitung von Fotos oder zur Wiedergabe von Musik und Videos. Die Benutzeroberfläche ist im Windows Vista-Stil ausgeführt, unterstützt aber nicht die neue Benutzeroberfläche »Aero«. Windows Vista Home Basic ist für alle Anwender geeignet, die eine einfache, sichere und zuverlässige Computer-Plattform benötigen, ohne auf erweiterte Grafikunterstützung (z. B. Videoschnitt etc.) angewiesen zu sein. Dieses Buch wurde für Windows Vista Home Premium geschrieben. Da aber 90 Prozent der Funktionen zwischen Vista Home Basic und Vista Home Premium identisch sind, können auch Besitzer von Vista Home Basic mit diesem Buch arbeiten. Im Zweifelsfall steht eine Funktion (z. B. Windows Movie Maker, Windows DVD Maker, die Benutzeroberfläche Aero oder das Windows Media Center nicht zur Verfügung).
1.1.2
Windows Vista Home Premium
Diese Version wurde ebenfalls für Heimanwender konzipiert, stellt aber höhere Anforderungen an die Grafikfähigkeiten des Computers. Auf entsprechend ausgestatteten Computern steht die neue Benutzeroberfläche Aero mit transparenten Fenstern und 3D-Darstellung zur Verfügung. Auch die mit Windows mitgelieferten Spiele können die verbesserten Grafikfunktionen nutzen. Der Hauptunterschied zu Windows Vista Basic besteht in der PremiumVersion darin, dass diese primär mit Funktionen zur Unterstützung digi-
27
Windows Vista, ein Überblick über die Versionen
magnum
0
taler Unterhaltungsangebote konzipiert wurde. Diese Windows-Version bietet beispielsweise Programme zum Schneiden und Bearbeiten von Videomaterial (Windows Movie Maker) sowie zum Brennen von FilmDVDs (Windows DVD Maker). Weiterhin ist ein als Windows Media Center bezeichneter Aufsatz enthalten. Mit dem Windows Media Center lassen sich Bilder, Musik, Videos und (HD-)TV-Sendungen unter Windows wiedergeben. Die Bedienung kann dabei über eine Fernbedienung erfolgen, wenn am Computer ein entsprechender Infrarot-Empfänger angeschlossen ist. Außerdem ermöglicht die Premium-Version die Anbindung der Xbox 360-Spielekonsole als sogenannter Media Extender. Dann können digitale Unterhaltungsangebote wie Filme oder Musik über ein Netzwerk in anderen Räumen wiedergegeben werden. Die in Windows Vista Premium integrierte Tablet PC-Technologie erlaubt (Notebook-)Benutzern, auf die Verwendung von Maus und Tastatur zur Eingabe zu verzichten. Mit entsprechend ausgestatteten Geräten können Inhalte mit einem digitalen Stift oder der Fingerspitze eingegeben oder Funktionen abgerufen werden. Zudem erlauben spezielle SideShow-Geräte die Anzeige von Kontaktdaten oder anderen Informationen, ohne dass der Rechner extra mit Windows hochgefahren werden muss. Solche Geräte mit einem zusätzlichen SideShow-Display standen aber bei der Markteinführung des Betriebssystems noch nicht zur Verfügung. In Vista Premium werden zudem Funktionen zur Sicherung von Laufwerken unterstützt. Um die neue Benutzeroberfläche Aero oder die Funktionen zum Videoschnitt bzw. zum Brennen von Film-DVDs nutzen zu können, ist jedoch eine entsprechend leistungsfähige Grafikkarte erforderlich. Nur Grafikkarten mit 128 MByte Speicher, DirectX 9.0c-Fähigkeit, die mindestens das sogenannte Shader-Modell 2.0 unterstützten, fallen in diese Kategorie. Ist keine entsprechend ausgestattete Grafikkarte vorhanden, arbeitet Windows Vista Premium im Anzeigemodus der Home Basic-Edition. Rufen Sie ein Programm (z. B. Windows DVD Maker) auf, welches die erweiterten Videofunktionen benötigt, bricht dieses mit einer entsprechenden Fehlermeldung ab.
1.1.3
Windows Vista Business
Dies ist die Geschäftsversion von Windows Vista, die speziell auf kleine Unternehmen abgestimmt ist. Auch hier steht, bei entsprechend leistungsfähiger Hardware, die neue Benutzeroberfläche Aero zur Verfügung. Die Business-Version verfügt weitgehend über die Funktionen der PremiumEdition, erlaubt aber die Einbindung der Rechner in größere Netzwerke. Dies erleichtert die Wartung und Pflege der Systeme durch Administratoren. TIPP
28
Sofern Sie privat mit Windows Vista Home und beruflich mit Windows Vista Business arbeiten, können Sie dieses Buch ebenfalls nutzen. Die Windows-Varianten unterscheiden sich in den Funktionen für Endanwender nicht. Lediglich bei der Einbindung in Netzwerken oder bei der Verwaltung stellt Vista Business erweiterte Funktionen (z. B. Benutzerrichtlinien) zur Verfügung.
Kapitel 1 · Windows Vista im Überblick
1.1.4
Windows Vista Enterprise
Diese Variante ist ebenfalls für Geschäftsanwender vorgesehen, richtet sich aber an größere Firmen und global agierende Unternehmen mit besonderen Anforderungen an Lizenzverträge. Neben den Basis-Funktionen der oben beschriebenen Windows-Versionen bietet die EnterpriseEdition spezielle Erweiterungen, wie die Windows BitLocker-Verschlüsselung für Laufwerke, oder Werkzeuge zur Verbesserung der Kompatibilität mit älteren Anwendungen.
1.1.5
Windows Vista Ultimate
Die Ultimate-Edition vereint alle Funktionen der Windows Vista Premium-Version für Privatanwender mit den Funktionen der Vista Business-Edition für Geschäftskunden. Eine detailliertere Übersicht über die Feinheiten der einzelnen VistaVarianten finden Sie auf den Microsoft-Webseiten in der Rubrik »Windows Vista« (z. B. unter www.microsoft.com/germany/windows/ windowsvista/getready/editions/default.mspx). Eine grobe Übersicht über die in den verschiedenen Vista-Editionen unterstützten Funktionen liefert die folgende Tabelle. Funktion
Home Basic
Home Premium
Business
Enterprise
Ultimate
Begrüßungscenter
X
X
X
X
X
Benutzerkontensteuerung X
X
X
X
X
Sicherheitscenter
X
X
X
X
X
Windows-Defender
X
X
X
X
X
Windows-Firewall
X
X
X
X
X
Internet Explorer 7 Protected Mode
X
X
X
X
X
IE 7 Anti-Phishing
X
X
X
X
X
IE 7 RSS-Feeds
X
X
X
X
X
Windows Mail
X
X
X
X
X
Windows Mail AntiPhishing
X
X
X
X
X
Windows-Kalender
X
X
X
X
X
Windows-Sidebar
X
X
X
X
X
Tabelle 1.1: Unterstützte Funktionen in den Vista-Editionen
29
magnum
Windows Vista, ein Überblick über die Versionen 0
Funktion
Home Basic
Home Premium
Business
Enterprise
Ultimate
Windows-Fotogalerie
X
X
X
X
X
Diashow mit Themen
–
X
–
–
X
Windows Media Player 11
X
X
X
X
X
Film-DVD-Wiedergabe
–
X
–
–-
X
Windows Media Center
–
X
–
–
X
Media Center Extender (Xbox 360)
–
X
–
–
X
Windows Movie Maker
X
X
X
X
X
Windows Movie Maker HD-Support
–
X
–
–
X
Windows DVD Maker
–
X
–
–
X
Spiele-Explorer & Updates
X
X
X
X
X
Jugendschutz
X
X
–
–
X
Spracherkennung
X
X
X
X
X
Windows-Fax und -Scan
–
–
X
X
X
Windows Update
X
X
X
X
X
Selbstoptimierung/ Hardwarediagnose
X
X
X
X
X
TCP-IP IPv4 und IPv4
X
X
X
X
X
Windows Display Driver Model
X
X
X
X
X
Backup (Dateien, Ordner) X
X
X
X
X
Zeitgesteuerte Sicherung
–
X
X
X
X
Sicherung über Netzwerk –
X
X
X
X
Inkrementelle Sicherung
–
X
X
X
X
Automatische Sicherung
–
X
X
X
X
Tabelle 1.1: Unterstützte Funktionen in den Vista-Editionen (Forts.)
30
Kapitel 1 · Windows Vista im Überblick
Funktion
Home Basic
Home Premium
Business
Enterprise
Ultimate
Systemsicherung und Wiederherstellung
–
–
X
X
X
Schattenkopien beim Backup
–
–
X
X
X
Benutzeroberfläche Aero
–
X
X
X
X
Sofortsuche
X
X
X
X
X
Benutzerdefinierte Dateieigenschaften
X
X
X
X
X
Gruppieren der Ordneranzeige
X
X
X
X
X
.NET Framework 3.0
X
X
X
X
X
Windows CardSpace
X
X
X
X
X
Windows SuperFetch
X
X
X
X
X
Windows ReadyBoost
X
X
X
X
X
I/O-Priorisierung
X
X
X
X
X
Automatische Defragmentierung
X
X
X
X
X
Max. Speicherunterstützung (32 Bit)
4 GB
4 GB
4 GB
4 GB
4 GB
Max. Speicherunterstützung (64 Bit)
8 GB
16 GB
64 GB
128+ GB
128+ GB
Dual Core-Prozessorunterstützung
–
–
X
X
X
Netzwerkunterstützung
X
X
X
X
X
Netzwerkverbindungen
5
10
10
10
10
Drahtlosnetzwerke
X
X
X
X
X
VPN-Unterstützung
X
X
X
X
X
Synchronisation
X
X
X
X
X
Unterstützung für Offline-Ordner
–
–
X
X
X
Tabelle 1.1: Unterstützte Funktionen in den Vista-Editionen (Forts.)
31
magnum
Hardwareanforderung und Installationsmedien 0
Funktion
Home Basic
Home Premium
Business
Enterprise
Ultimate
Verbesserte Energieverwaltung
X
X
X
X
X
Windows Tablet PC
–
X
X
X
X
Touchscreen-Unterstützung
–
X
X
X
X
Handschrifterkennung
–
X
X
X
X
SideShow-Unterstützung
–
X
X
X
X
Windows-Teamarbeit
Nur X Anzeige
X
X
X
Systemrichtlinien
–
–
X
X
X
Encrypting File System
–
–
X
X
X
Windows-Rechteverwaltung
–
–
X
X
X
BitLocker-Laufwerksverschlüsselung
–
–
X
X
X
Tabelle 1.1: Unterstützte Funktionen in den Vista-Editionen (Forts.)
1.2 Hardwareanforderung und Installationsmedien Windows Vista wird nur noch auf einer DVD ausgeliefert, die alle Editionen enthält. Die Entscheidung, welche Version installiert wird, erfolgt dann über den eingegebenen Produktschlüssel. Sie können also jederzeit über die Microsoft-Internetseiten einen Produktschlüssel für eine höherwertige Vista-Version anfordern und das Betriebssystem auf diese Version upgraden. Zudem steht Vista jeweils als 32-Bit- und als 64-Bit-Variante zur Verfügung. Die 64-Bit-Versionen laufen jedoch nur auf Rechnern, die mit entsprechenden 64-Bit-Prozessoren ausgestattet sind. Die 64-Bit-Versionen leiden beim Produktstart noch unter einer fehlenden Treiberunterstützung für viele Geräte. Zudem kann nicht jede Anwendungssoftware die 64-Bit-Unterstützung der Prozessoren nutzen und läuft im 32-Bit-Modus. Für Privatanwender dürften die 32-Bit-Versionen des Betriebssystems ausreichend sein.
32
Kapitel 1 · Windows Vista im Überblick
1.2.1
Systemvoraussetzungen für Vista – das sollten Sie wissen
Um Windows Vista in der Home- oder Premium-Version installieren zu können, muss das System bestimmte Voraussetzungen erfüllen. 쮿
Prozessor: Das System sollte laut Microsoft mindestens mit einem 800 MHz 32-Bit-Prozessor ausgestattet sein. So richtig flüssig arbeiten lässt sich aber erst mit Prozessoren ab 2 GHz Taktfrequenz. Zur Wiedergabe von Videos oder zum Videoschnitt sollten sogar noch schnellere Prozessoren (3 GHz und mehr) zum Einsatz kommen.
쮿
Arbeitsspeicher: Microsoft gibt den Mindestspeicher mit 512 MByte an. Ein Hauptspeicherausbau von 1 GByte verbessert aber die Leistung erheblich. Vista erlaubt zudem aber, die Leistung des Systems durch Hybridspeicher (USB-Sticks oder Speicherkartenlaufwerke) mittels der ReadyBoost-Technologie zu erhöhen. Dann kann ein Teil dieses Speichers durch Windows reserviert und benutzt werden.
쮿
DVD-Laufwerk: Zur Installation ist ein DVD-Laufwerk unbedingt erforderlich. Das Gleiche gilt zur Wiedergabe von Film-DVDs, wobei das DVD-Laufwerk dann dem Regionalcode der DVD entsprechen muss. Zur Wiedergabe von HD-Filmen muss ein entsprechendes HD-Laufwerk (HD-DVD) vorhanden sein.
쮿
Festplatte: Zur Installation benötigt Windows Vista ca. 6 GByte auf der Festplatte. Das Systemlaufwerk sollte aber 40 GByte an freiem Speicher aufweisen, um noch Anwendungsprogramme und größere Datenbestände (z. B. Videos) speichern zu können.
쮿
Grafikkarte: Es muss eine DirectX 9.0c-fähige Grafikkarte mit WDDM-Treiberunterstützung vorhanden sein. Diese Mindestanforderung wird von den meisten Grafikkarten unterstützt. Um die neue Oberfläche Aero oder den Windows Movie Maker zum Schneiden von Videos zu nutzen, muss die Grafikkarte die Shader-Version 2.0 unterstützen und mindestens 128 MByte RAM aufweisen. Zum zügigen Arbeiten empfiehlt sich aber eine Grafikkarte mit 256 MByte RAM. Viele Spiele erfordern eine Unterstützung des Shader-Modells 3.0 oder 4.0.
Lässt sich Windows Vista auf dem System installieren, führt das Betriebssystem eine Leistungsmessung durch. Der so ermittelte Leistungsindex definiert, wie gut Windows bestimmte Aufgaben ausführen kann, und liegt zwischen 1 und 5,9. Ein System mit dem Leistungsindex 1,0 erfüllt gerade einmal die Mindestvoraussetzungen. In diesem Fall ist klar, dass die Grafikkarte keine 128 MByte RAM bzw. keine Shader 2.0-Unterstützung aufweist. Bei einem Leistungsindex von 2,0 können die erweiterten Funktionen der Diashow mit der Anzeige von Themen nicht genutzt werden.
33
Hardwareanforderung und Installationsmedien
magnum
0
TIPP
Beim Aufrüsten älterer Systeme auf Windows Vista sollten Sie ein Augenmerk auf die Grafikfähigkeiten des Rechners haben. Notebooks (und manche Office-Rechner) besitzen Onboard-Grafikchips, die selten die geforderten Grafikfähigkeiten (128 MByte RAM, Shader 2.0Unterstützung) aufweisen. Dann kann Vista die Aero-Funktionalität nicht nutzen. Verfügen Sie über einen Rechner mit separater Grafikkarte, lässt sich eine Aufrüstung durch Austausch der Grafikkarte ins Auge fassen. Beachten Sie aber bei älteren Rechnern, dass diese meist einen AGP-Steckplatz für die Grafikkarte bereitstellen. Moderne Hauptplatinen sind aber auf PCI-Express-Grafikkarten abgestimmt. Es gibt daher nur noch eine eingeschränkte Palette an AGP-Grafikkarten. Die GeForce FX 5200 ist eine sehr preiswerte AGP-Grafikkarte, die mit Windows Vista kompatibel ist. Ein mit dieser Grafikkarte ausgestattetes System wird einen Leistungsindex von mindestens 2,5 aufweisen und kann mit der Aero-Benutzeroberfläche betrieben werden. Auch Videoschnitt und DVD-Authoring sind möglich. Etwas bessere Leistungsdaten bietet die MSI NX 6200AX, die mit 256 MByte RAM ausgestattet ist und das Shader-Modell 3.0 unterstützt. Eine Liste der von Vista unterstützten Grafikchipsätze finden Sie im Internet unter der Adresse de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Windows_Vista#Aero_Glass. Sofern Sie Peripheriegeräte kaufen, achten Sie auf jeden Fall darauf, dass deren Treiber Vista-kompatibel sind. Speziell die WIA-Treiber für Scanner und Digitalkameras benötigen unbedingt die Vista-Variante. Die für Windows XP entwickelten Treiber lassen sich zwar installieren, die WIASchnittstelle wird aber nicht funktionieren. Sie sind dann auf die TwainSchnittstelle des Scanner- oder des Kameratreibers angewiesen. Ein kritischer Punkt stellen DVB-TV-Karten dar. Ältere WDM-Treiber oder die Software der Hersteller wird in der Regel unter Windows Vista nicht funktionieren. Achten Sie beim Kauf neuer DVB-Karten darauf, dass diese Vista-kompatible Treiber bereitstellen. Die von den Herstellern angebotenen BDA-Treiber reichen in der Regel nicht aus, um in dem in Windows Vista Premium enthaltenen Windows Media Center als TVTuner erkannt zu werden. Zur Überprüfung, ob ein System oder ein Gerät die Kompatibilitätsanforderungen von Windows Vista erfüllt, stellt Microsoft auf den eigenen Webseiten verschiedene Informationen bereit. Unter technet.microsoft. com/en-us/windowsvista/aa905075.aspx findet sich eine grobe Auflistung der Hardwareanforderungen. Sollt diese Seite zukünftig nicht mehr abrufbar sein, suchen Sie unter www.microsoft.com ggf. nach Begriffen wie »Vista compatibility list«.
34
2 Starten, anmelden, abmelden Haben Sie bisher noch nie mit einem Computer unter Windows Vista gearbeitet oder fehlen Ihnen Grundkenntnisse? In diesem Kapitel lernen Sie, sich unter Windows anzumelden und wieder richtig abzumelden. Weiterhin werden die Unterschiede der verschiedenen Optionen (wie Benutzerwechsel, Neustart, Energieeinsparung) beschrieben.
2.1 An- und Abmelden unter Windows Windows Vista sollte (auch aus Sicherheitsgründen) so eingerichtet sein, dass sich jeder Benutzer über ein eigenes Benutzerkonto mittels eines Kennworts anmelden muss. Wird der Computer nicht mehr benötigt, oder möchten Sie Ihre Arbeit unterbrechen, sollten Sie sich korrekt am Rechner abmelden oder Windows gezielt herunterfahren.
2.1.1
Benutzerkonten – das sollten Sie wissen
Windows Vista stellt so genannte Benutzerkonten zum Arbeiten zur Verfügung. Zum Arbeiten müssen Sie sich daher an einem der Benutzerkonten anmelden. Dies stellt einerseits sicher, dass sich die einzelnen Benutzer des Computers untereinander nicht stören. Jeder Benutzer kann sich seine Windows-Oberfläche nach eigenen Wünschen anpassen, ohne dass dies andere Benutzer betrifft. Zudem lässt sich über die Art der Benutzerkonten regeln, was ein Anwender auf dem Computer alles tun darf. 쮿
Administrator: Die so genannten Administratorkonten sind für Personen vorgesehen, die einen Computer betreuen und auch neue Programme oder Geräte auf dem Computer einrichten dürfen. Diese Konten sollten aus Sicherheitsgründen keinesfalls zum normalen Arbeiten (Surfen im Internet etc.) benutzt werden.
쮿
Standardbenutzer: Für jeden Benutzer des Rechners sollte ein Standardbenutzerkonto zum Arbeiten vorhanden sein. Windows verhindert, dass ein an einem solchen Konto angemeldeter Benutzer ungewollt etwas an Windows verstellt, Programme oder Geräte installiert, oder Dateien anderer Benutzer unbeabsichtigt verändert. Zudem sorgt Windows bei diesen Benutzerkonten dafür, dass sich Viren oder andere Schadprogramme nicht auf dem Computer einrichten können.
Die Benutzerkonten werden aus Sicherheitsgründen mit einem Kennwortschutz versehen, so dass eine unbefugte Benutzung des Computers verhindert wird. Die Verwaltung von Benutzerkonten durch Administratoren ist in Teil 6 dieses Buches in Kapitel 35 beschrieben.
35
An- und Abmelden unter Windows
magnum
0
2.1.2
Die Windows-Anmeldung – so geht's
Sobald Sie den Rechner einschalten, wird Windows Vista gestartet. Bevor Sie jedoch mit dem System arbeiten können, erwartet Windows eine Anmeldung an einem Benutzerkonto. Die eingerichteten Benutzerkonten werden dabei in einer Willkommenseite angezeigt (Bild 2.1).
Bild 2.1: Willkommenseite mit Konten zur Anmeldung unter Windows
1. Zur Anmeldung klicken Sie auf das Symbol des gewünschten Benutzerkontos. 2. Ist das Konto mit einem Kennwort abgesichert, müssen Sie dieses im angezeigten Textfeld eintippen (Bild 2.2). Für jedes eingetippte Zeichen erscheint im Kennwortfeld ein Punkt, um zu verhindern, dass Dritte das Kennwort mitlesen. 3. Nach Eingabe des Kennworts drücken Sie zur Bestätigung die (Enter)-Taste. Alternativ können Sie per Maus auf die, rechts neben dem Textfeld, eingeblendete runde Schaltfläche (mit dem weißen Pfeil) klicken. Windows prüft das Kennwort und meldet Sie, bei korrekt eingegebenem Kennwort, am betreffenden Benutzerkonto an. Sie gelangen dann zum Windows-Desktop und können mit dem System arbeiten (siehe folgende Kapitel). Ein fehlerhaftes Kennwort wird durch Windows abgewiesen. Sofern das Benutzerkonto entsprechend eingerichtet wurde, zeigt Windows unterhalb des Textfelds sogar einen Kennworthinweis an. Sie können dann die obigen Schritte zur Anmeldung wiederholen.
Bild 2.2: Eingeben des Kennworts
36
Kapitel 2 · Starten, anmelden, abmelden
Achten Sie bei der Kennworteingabe darauf, dass nach Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Falls Sie Ihr Kennwort vergessen haben, kann ein Administrator das Kennwort des Benutzers zurücksetzen. Besser ist es aber, eine so genannte Kennwortrücksetzdiskette anzufertigen (siehe Teil 6), über die Sie das Kennwort des eigenen Benutzerkontos im Notfall zurücksetzen können. Die Informationen lassen sich nicht nur auf Diskette, sondern auch auf Speicherkarten oder USB-Sticks ablegen. Bei einem Textfeld handelt es sich um einen rechteckigen Bereich in einem Fenster, in dem Windows eine Texteingabe erwartet. Der blinkende senkrechte Strich (die Textmarke) im Textfeld zeigt Ihnen an, dass Sie etwas eingeben können. Falsch eingegebene Zeichen im Textfeld löschen Sie durch Drücken der Tasten (æ___) oder (Entf). Die (Enter)-Taste wird in Windows allgemein benutzt, um etwas zu bestätigen. Die Techniken zum Umgang mit der Maus wie z. B. das Klicken, sind in Kapitel 3 behandelt.
2.1.3
Bei Arbeitspausen sollten Sie sich abmelden
Möchten Sie Ihre Arbeit am Rechner für eine Pause unterbrechen, sollten Sie sich abmelden. Dies verhindert, dass Unbefugte das Gerät während Ihrer Abwesenheit nutzen. Eine Abmeldung ist auch sinnvoll, falls jemand anderes den Computer benutzen möchte und ein eigenes Benutzerkonto unter Windows besitzt.
Bild 2.3: Abmelden über das Startmenü
1. Klicken Sie in der Taskleiste auf die Schaltfläche Start, um das Startmenü zu öffnen. 2. Anschließend klicken Sie in der rechten Spalte des Startmenüs auf die unterhalb des Befehls Hilfe und Support eingeblendete Schaltfläche Sperrt den Computer (Bild 2.3). Alternativ können Sie die rechts neben der Schaltfläche Sperrt den Computer sichtbare Schaltfläche mit dem kleinen Dreieck anklicken. Dann öffnet sich das in Bild 2.3 eingeblendete Menü, in dem Sie den Befehl
37
An- und Abmelden unter Windows
magnum
0
Sperren wählen. Windows schaltet dann zum Willkommendialog um. Zum Weiterarbeiten müssen Sie sich erneut am betreffenden Benutzerkonto anmelden.
2.1.4
Und wozu ist der Abmelden-Befehl gut?
Öffnen Sie das Windows Vista-Startmenü und klicken Sie auf die in Bild 2.3 gezeigte Schaltfläche mit dem kleinen Dreieck, können Sie im eingeblendeten Menü den Befehl Abmelden wählen. Auch dann gelangen Sie zum Willkommendialog zurück und zum Weiterarbeiten müssen Sie sich erneut am betreffenden Benutzerkonto anmelden. Der Unterschied zum Befehl Sperren (und zum Befehl Benutzer wechseln) besteht darin, dass der Befehl Abmelden alle laufenden Windows-Programme beendet. Nach dem nächsten Anmelden müssen Sie also die benötigten Programme erneut starten. Vorteile bringt der Befehl Abmelden, wenn Sie längere Zeit nicht mehr am Computer arbeiten möchten, das Gerät aber noch von anderen Benutzern benötigt wird. Beim Abmelden wird dann der von den gestarteten Programmen sowie von Windows für das Benutzerkonto belegte Arbeitsspeicher wieder freigegeben.
2.1.5
Wo macht der Befehl Benutzer wechseln Sinn?
Klicken Sie im Startmenü auf die Schaltfläche mit dem Dreieck rechts neben Sperrt den Computer (Bild 2.3), können Sie im angezeigten Menü den Befehl Benutzer wechseln auswählen. Dieser Befehl bringt Sie direkt zum Willkommenfenster, das dann aber alle am System eingerichteten Benutzerkonten einblendet. Sie (oder ein anderer Benutzer) können sich dann unter einem anderen Benutzerkonto anmelden und mit Windows Vista arbeiten. Der Vorteil des Befehls Benutzer wechseln besteht darin, dass Windows die aktuell laufenden Programme im Arbeitsspeicher belässt, gleichzeitig aber die Anmeldeseite zeigt. Dies ist hilfreich, falls ein anderer Benutzer kurzzeitig am Computer arbeiten möchte, Sie später aber weiterarbeiten müssen. Wenn Sie sich später unter dem betreffenden Benutzerkonto erneut anmelden, stehen Ihnen die vorher geöffneten Anwendungen sofort wieder zur Verfügung. Beachten Sie aber, dass im Modus Benutzer wechseln die noch laufenden Anwendungen weiter Arbeitsspeicher belegen. Das System kann dadurch u. U. langsamer werden. Zudem erhalten Sie eine Warnung, falls Sie versuchen, Windows unter einem anderen Benutzerkonto herunterzufahren. Beenden Sie Windows trotz dieser Warnung und laufen in den vorher benutzten Konten noch Anmeldungen mit ungesicherten Dokumenten, gehen diese Änderungen verloren.
38
Kapitel 2 · Starten, anmelden, abmelden
2.1.6
Windows korrekt beenden
Wenn Sie mit der Arbeit fertig sind, dürfen Sie nicht einfach das Gerät samt Bildschirm ausschalten. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Daten verloren gehen. Windows Vista bietet eine eigene Funktion zum Herunterfahren des Computers: 1. Klicken Sie in der Taskleiste auf die Schaltfläche Start und wählen Sie dann im Startmenü die rechts neben der Schaltfläche Sperrt den Computer sichtbare Schaltfläche mit dem Dreieck (Bild 2.3). 2. Im dann eingeblendeten Menü müssen Sie den Befehl Herunterfahren anklicken (Bild 2.3). Windows Vista beendet dann eventuell noch laufende Programme. Liegen ungesicherte Änderungen vor, erhalten Sie in Dialogfeldern die Gelegenheit, diese Änderungen zu sichern. Anschließend wird Windows Vista heruntergefahren. Dabei speichert das Betriebssystem benutzerspezifische Einstellungen und schaltet anschließend den Computer aus.
2.1.7
Hinweise zum Neustart von Windows
Die Installation von Geräten oder Programmen erfordert häufig den Neustart von Windows Vista. Einige Installationsprogramme sowie die Windows-Updatefunktion bieten den automatischen Neustart des Betriebssystems an. Nicht immer möchte man diesen Neustart aber sofort ausführen, d. h. Sie können dann über Schaltflächen in den angezeigten Installationsdialogen vorgeben, dass der Neustart erst später erfolgen darf. Fordert Sie das Setup-Programm zum Neustart auf, leitet diesen aber nicht automatisch ein? Oder haben Sie den automatischen Neustart bei der Installation abgelehnt? In diesen Fällen müssen Sie den Neustart manuell einleiten. Anstatt das System aber mit den obigen Schritten herunterzufahren und dann erneut manuell zu starten, können Sie in dem in Bild 2.3 gezeigten Menü auch den Befehl Neu starten wählen. Daraufhin werden alle Programme beendet und Windows Vista heruntergefahren. Anstatt aber den Computer auszuschalten, startet Windows erneut und Sie gelangen nach dem Laden wiederum zum Anmeldebildschirm. Dieser Neustart ist auch hilfreich, falls es zu gravierenden Programmabstürzen unter Windows Vista kommen sollte und das System beschädigt wurde. TIPP
Gibt es bei der Geräteinstallation Probleme, wenn lediglich ein Neustart über den Befehl Neu starten durchgeführt wird? Speziell bei externen Geräten, die an Firewire- oder USB-Anschlüssen betrieben werden, kann es erforderlich werden, dass Sie Windows über den Befehl Herunterfahren beenden. Anschließend schalten Sie alle Geräte (einschließlich des Computers) stromlos. Nach dem erneuten Einschalten kann Windows Vista dann wie gewohnt gestartet werden.
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Energie sparen mit dem Stand-by-Modus
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2.2 Energie sparen mit dem Stand-by-Modus Gerade bei Notebooks ist es hilfreich, wenn diese in unbenutztem Zustand in den Energiesparmodus versetzt werden. Alternativ besteht die Möglichkeit, auch normale Computer in den so genannten Stand-byModus zu versetzen, aus dem Windows schneller starten kann.
2.2.1
Energiesparmodus einschalten
Brauchen Sie den Rechner mehrere Stunden nicht? Anstatt Windows Vista herunterzufahren, können Sie das Gerät in den so genannten Stand-by-Modus versetzen.
Bild 2.4: Computer in den Energiesparmodus versetzen
쮿
Hierzu können Sie im Startmenü in der rechten Spalte auf die in Bild 2.4 gezeigte Schaltfläche klicken.
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Bei manchen Systemen reicht es auch, die Starttaste am Computer kurz zu drücken oder den Notebook-Deckel zuzuklappen.
Windows Vista speichert die Daten der Sitzung im Arbeitsspeicher und versetzt das System in den Energiesparmodus. In diesem Modus verbraucht das System sehr wenig Energie. Wenn Sie später die Einschalttaste drücken oder die Maus (das Touchpad) oder die Tastatur verwenden bzw. das Notebook aufklappen, startet Windows Vista erneut. Dabei wird der gesicherte Zustand der Sitzung geladen und nach einer Benutzeranmeldung können Sie weiter arbeiten. Der Stand-by-Modus setzt eine entsprechende Unterstützung des BIOS voraus. Verwenden Sie schaltbare Steckdosenleisten, sollten Sie den Computer im Stand-by-Modus nicht stromlos schalten, da dann u. U. die gesicherten Daten verloren gehen. Bei Notebooks besitzt der Standby-Modus von Windows Vista noch eine besondere Zusatzfunktion. Stellt das Betriebssystem fest, dass die Akkukapazität zur Neige geht, sichert Vista die Einstellungen zusätzlich auf der Festplatte und schaltet das Gerät ab. Beim erneuten Einschalten des Systems wird der Systemzustand dann von der Festplatte geladen.
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Kapitel 2 · Starten, anmelden, abmelden
TIPP
Arbeiten Sie mit einem normalen Computer und funktioniert die in Bild 2.4 gezeigte Schaltfläche zum Einschalten des Energiesparmodus nicht so recht? Dann belegen Sie die betreffende Schaltfläche mit der Funktion Herunterfahren. Hierzu müssen Sie unter einem Administratorkonto die Systemsteuerung aufrufen, den Befehl Hardware und Sound und dann in der Gruppe Energieoptionen den Befehl Energiesparmodus ändern anklicken. Im Dialogfeld Einstellungen für den Energiesparplan ändern können Sie auf den Hyperlink Erweiterte Energieeinstellungen ändern klicken. Im Eigenschaftenfenster Energieoptionen können Sie dann im Zweig Netzschalter und Laptopdeckel den Wert für Netzschalter im Startmenü auf »Herunterfahren« setzen. Nach dem Schließen des Eigenschaftenfensters steht die Schaltfläche Herunterfahren im Startmenü zur Verfügung. Bei der Nutzung eines Computers mit Peripheriegeräten wie Monitor, Drucker etc. schaltet Windows zwar den Computer, nicht aber diese Geräte aus. Sie müssen daher diese Geräte separat über deren Netzschalter ausschalten. Wem dies zu viel ist, empfehle ich den Einsatz einer schaltbaren Steckdosenleiste mit Kontrollleuchte, wie es sie in jedem Baumarkt gibt. Nach dem Herunterfahren von Windows braucht dann nur die Steckdosenleiste abgeschaltet zu werden. Dann sind alle an der Leiste angeschlossenen Geräte stromlos. Dies ist nicht nur unter Sicherheitsaspekten wichtig, sondern kann bei der jährlichen Stromrechnung eine Differenz von 70 Euro und mehr ausmachen. Achten Sie aber darauf, dass nicht ein im Stand-by betriebener Computer durch die Steckdosenleiste stromlos geschaltet wird, da dann die im Arbeitsspeicher gehaltenen Informationen verloren gehen.
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3 Erste Schritte mit Windows Dieses Kapitel gibt Ihnen einen Überblick über den Windows-Desktop, die Taskleiste und das Startmenü. Sie lernen zudem die ersten Schritte zum Arbeiten mit Windows Vista bzw. zum Umgang mit Maus, Tastatur, Fenstern und Menüs kennen.
3.1 Die Windows-Bedienoberfläche im Überblick In diesem Abschnitt erhalten Sie einen Überblick über die Bedienoberfläche von Windows. Diese wird benutzt, um Programme und Funktionen aufzurufen, mit ihnen zu arbeiten und weitere Informationen zu liefern.
3.1.1
Was ist der Windows-Desktop?
Nach einer erfolgreichen Anmeldung präsentiert Windows Ihnen den Arbeitsbereich (Bild 3.1), auch als Bedienoberfläche, Benutzeroberfläche oder als Desktop bezeichnet. Standardmäßig zeigt Windows Vista auf dem Desktop nur das Symbol des Papierkorbs vor einem Hintergrundbild an. In diesem Buch wurde das Hintergrundbild aber zur besseren Erkennbarkeit der Bedienelemente durch einen weißen Hintergrund ersetzt. 쮿
Die auf dem Desktop eingeblendeten Symbole erlauben Ihnen, Fenster zu öffnen bzw. Programmfunktionen abzurufen. Das in Bild 3.1 gezeigte Symbol des Papierkorbs erlaubt Ihnen, Elemente wie Dateien, die Sie nicht mehr brauchen (zum Beispiel einen Brief), einfach zu löschen (siehe Kapitel 9).
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Am rechten Rand des Desktops blendet Vista die sogenannte Windows-Sidebar mit einer Uhr und verschiedenen Minifenstern ein. Über deren Symbole lassen sich kleine Minianwendungen (z. B. Nachrichtenticker) abrufen.
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Der als Taskleiste bezeichnete Balken am unteren Rand ist ebenfalls sehr wichtig. Die in der linken unteren Ecke angezeigte Start-Schaltfläche öffnet das Startmenü und ermöglicht Ihnen, Programme über dieses Startmenü aufzurufen (siehe die folgenden Seiten).
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Rechts neben der Start-Schaltfläche wird in Windows Vista standardmäßig noch die sogenannte Schnellstart-Symbolleiste angezeigt. Über die Schaltflächen dieser Symbolleiste können Sie bestimmte Programme wie Internet Explorer oder Media Player sowie weitere Funktionen mit einem einfachen Mausklick direkt abrufen.
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Der Bereich in der Mitte der Taskleiste wird von Windows benutzt, um die Symbole aktuell geöffneter Programmfenster einzublenden. Über diese als Schaltflächen ausgeführten Symbole können Sie zwischen verschiedenen, aktuell geöffneten Fenstern wechseln.
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Die Windows-Bedienoberfläche im Überblick 0
쮿
Rechts in der Taskleiste befindet sich der Infobereich. Dort werden die Uhrzeit und der Zustand verschiedener Geräte über Symbole angezeigt.
Die Funktionen der Taskleiste lernen Sie im folgenden Kapitel kennen. Wurden Programme auf dem Computer installiert, zeigt der Desktop vielleicht zusätzliche Symbole. Aber dies ist anpassbar und hängt von den persönlichen Einstellungen ab.
Desktop-Symbole
Sidebar
Schaltfläche Start Schnellstart-Symbolleiste Taskleiste
Infobereich
Bild 3.1: Der Windows-Desktop
3.1.2
Was ist das Startmenü?
Das Startmenü ist quasi das »Regiezentrum« von Windows Vista, über das Sie verschiedene Programme und Funktionen aufrufen können. Geöffnet wird das Startmenü über die Schaltfläche Start. Die Symbole mit den zugehörigen Texten des Startmenüs stehen für Windows-Befehle, mit denen Sie durch Anklicken verschiedene Funktionen aufrufen, Untermenüs öffnen oder Programme starten können. Das Startmenü ist in Windows in mehrere Spalten bzw. Bereiche unterteilt (Bild 3.2).
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Über die beiden obersten Symbole in der linken Spalte lassen sich die Programme zum Surfen im Internet und zum Versenden und Empfangen elektronischer Post (E-Mail) aufrufen.
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Die darunter befindlichen Symbole der linken Spalte werden automatisch durch Windows verwaltet und verweisen auf die zuletzt (bzw. häufiger) von Ihnen benutzten Programme.
Kapitel 3 · Erste Schritte mit Windows
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In der rechten Spalte finden Sie eine Gruppe mit Befehlen wie Dokumente, Bilder, Musik und Spiele. Diese öffnen (Ordner-)Fenster, in denen Dokumente, Fotos, Musikdateien und die Symbole zum Aufrufen von Spielen hinterlegt sind. Das oberste Symbol (hier Born) gibt zum einen den Namen des Benutzerkontos an. Gleichzeitig öffnet das Symbol aber ein Fenster, über das sich auf die Dokumente und Einstellungen des Benutzers zugreifen lässt.
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Die rechte Spalte des Startmenüs weist im unteren Teil noch eine Liste mit häufig benötigten Windows-Funktionen (Suchen, Systemsteuerung etc.) sowie Funktionen zum Zugriff auf die Fenster Computer und Netzwerk auf.
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Die Schaltflächen am unteren rechten Rand des Startmenüs dienen dazu, Windows herunterzufahren, den Computer in den Energiesparmodus zu schalten oder einfach den Benutzer abzumelden (siehe Kapitel 2).
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Der Eintrag Alle Programme in der linken Spalte des Startmenüs ermöglicht Ihnen, das Menü mit den Namen der meisten der unter Windows installierten Programme aufzurufen.
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Die unterste Zeile der linken Spalte enthält noch ein Textfeld, in das Sie Suchbegriffe eintippen und so nach Dokumenten wie Fotos, Briefen etc. oder anderen Dateien suchen können. Symbole für Internet und E-Mail
Symbole für Benutzerordner
Symbole zuletzt benutzter Programme
Symbole der WindowsFunktionen
Menü mit allen Programmen Textfeld Suchen Schaltfläche Start
Schaltflächen zum Abmelden, Sperren, Herunterfahren etc.
Bild 3.2: Das Windows Vista-Startmenü
Wie Sie mit den einzelnen Einträgen des Startmenüs umgehen, erfahren Sie im Verlauf der folgenden Seiten und Kapitel noch detaillierter.
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Arbeiten mit der Maus 0
3.2 Arbeiten mit der Maus Zur Bedienung von Windows Vista benötigen Sie die Maus. Bei Notebooks kommt ggf. auch ein als Touchpad bezeichnetes Bedienelement zum Einsatz. Einsteiger finden nachfolgend eine Kurzübersicht zum Umgang mit der Maus und dem Touchpad.
3.2.1
Hier kommt die Maus
Eine Maus besitzt zwei oder drei Tasten und manchmal auch ein Rädchen (Bild 3.3). Die Maus können Sie auf einer Unterlage verschieben und die Tasten lassen sich drücken. Für Windows benötigen Sie nur die linke und die rechte Taste. Manche Mäuse sind per Kabel, andere per Funk mit dem Computer verbunden und einige Mäuse werden auf einer Gummiunterlage, auch Mauspad – sprich »Mauspäd« – genannt, bewegt.
Bild 3.3: Maus (links) und Touchpad (rechts)
Notebooks besitzen statt einer Maus standardmäßig ein so genanntes Touchpad, welches aus einer berührungssensitiven Fläche und drei Tasten besteht (Bild 3.3). Die linke und die rechte Taste eines Touchpads lassen sich wie die entsprechenden Maustasten nutzen. Über die berührungssensitive Fläche kann der Mauszeiger mit dem Finger positioniert werden.
3.2.2
Zeigen, Klicken und Doppelklicken
Beim Arbeiten mit der Maus oder dem Touchpad kommen als Zeigen, Klicken und Doppelklicken bezeichnete Techniken zum Einsatz. 쮿
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Nehmen Sie die Maus in die Hand und bewegen Sie die Maus auf der Unterlage, wird auf dem Bildschirm ein kleiner, auch als Mauszeiger bezeichneter Pfeil bewegt. Sie können also durch Bewegen der Maus auf der Unterlage den Mauszeiger auf dem Bildschirm verschieben und auf Elementen der Bedienoberfläche positionieren. Dies wird als
Kapitel 3 · Erste Schritte mit Windows
Zeigen mit der Maus bezeichnet. Beim Touchpad genügt es, mit dem Finger über die berührungsempfindliche Fläche zu streichen, um den Mauszeiger zu bewegen. 쮿
Manchmal ändert Windows beim Zeigen auf ein bestimmtes Element die Form des Mauszeigers (z. B. zu einer stilisierten Hand). Weiterhin wird oft das Element, auf welches gerade gezeigt wird, hervorgehoben. Dadurch können Sie besser erkennen, welches Element sich unter dem Mauszeiger befindet.
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Beim Positionieren des Mauszeigers über verschiedenen Elementen (z. B. der Schaltfläche Start) erscheint ein kleines als QuickInfo bezeichnetes Fenster. In dieser QuickInfo geben Windows oder die betreffenden Programme Ihnen Zusatzhinweise auf die zugehörigen Funktionen. In Bild 3.4 sehen Sie beispielsweise im rechten Teil, wie sich das aktuelle Datum durch Zeigen auf die Uhrzeit als QuickInfo abrufen lässt. Das Fenster der QuickInfo verschwindet, sobald Sie den Mauszeiger wegbewegen oder die (Esc)-Taste drücken.
Bild 3.4: QuickInfo beim Zeigen mit der Maus
Beim Arbeiten mit der Maus oder dem Touchpad kommen zudem die linke und die rechte Taste zum Einsatz. 쮿
Zeigen Sie auf ein Element (z. B. das Desktop-Symbol des Papierkorbs) und drücken Sie kurzzeitig die linke Maustaste (oder die linke Taste des Touchpads), wird dies als Klicken bezeichnet. Klicken Sie auf Bedienelemente des Windows-Desktop, werden diese farbig markiert. Wenn Sie ein Element farblich hervorheben, nennt man dies auch markieren. Sobald Sie mit der Maus auf eine freie Stelle des Desktop klicken, hebt Windows die Markierung wieder auf.
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Klicken Sie dagegen auf als Schaltflächen bezeichnete Elemente (z. B. die Schaltfläche Start) oder Menüeinträge, wird die betreffende Funktion aufgerufen. Bei der Schaltfläche Start wird das in Bild 3.2 gezeigte Startmenü geöffnet. Wie Sie mit Menüs arbeiten, lernen Sie weiter unten und in den folgenden Kapiteln kennen.
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Neben der linken Maustaste können Sie auch mit der rechten Maustaste (oder der rechten Taste des Touchpads) auf etwas klicken. Dann öffnet Windows das so genannte Kontextmenü. In diesem Menü finden Sie die Befehle, die gerade im aktuellen Kontext verwendbar sind. Bild 3.5 zeigt zum Beispiel das Kontextmenü des Papierkorbs, in dem Sie einen Befehl zum Leeren finden.
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Arbeiten mit der Maus 0
Bild 3.5: Ein Klick mit der rechten Maustaste öffnet ein Kontextmenü.
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Die dritte Technik zum Arbeiten mit der Maus ist das so genannte Doppelklicken. Hierzu zeigen Sie mit der Maus auf ein bestimmtes Element (z. B. das Symbol des Papierkorbs) und drücken die linke Maustaste zweimal kurz hintereinander. Beim Touchpad können Sie auch zweimal kurz mit dem Finger auf die berührungssensitive Fläche tippen (oder die linke Taste des Touchpads verwenden). Bei den Symbolen des Desktop bewirkt der Doppelklick beispielsweise, dass das zugehörige Programm aufgerufen und ein Fenster (z. B. mit dem Inhalt des Papierkorbs) angezeigt wird.
Diese Techniken zum Arbeiten mit der Maus verwenden Sie in den folgenden Kapiteln bzw. beim Umgang mit Windows noch häufiger. TIPP
Falls es noch etwas Schwierigkeiten mit der Maus gibt, hier noch zwei Tipps: Nehmen Sie die Maus so in die Hand, dass der Zeigefinger auf der linken Taste und der Mittelfinger (oder der Ringfinger) auf der rechten Taste liegt. Achten Sie darauf, die Maus möglichst auf der Unterlage aus Gummi oder Schaumstoff (Mauspad) zu bewegen, da sich diese Unterlage besser als eine glatte Tischplatte zum Arbeiten mit der Maus eignet. Falls es mit dem Doppelklick nicht so recht klappen will, können Sie das gewünschte Element auch durch Drücken der linken Maustaste anklicken und somit markieren. Wenn Sie anschließend die (Enter)-Taste drücken, wirkt dies ebenfalls wie ein Doppelklick.
3.2.3
Ziehen mit der Maus
Neben Klicken, Zeigen und Doppelklicken lässt sich die Maus auch zum Ziehen verwenden. Sind Sie unter Windows angemeldet (siehe Kapitel 2), können Sie das Ziehen mit dem auf dem Desktop angezeigten Symbol des Papierkorbs ausprobieren. 1. Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf das Symbol des Papierkorbs und klicken dieses zum Markieren an. 2. Halten Sie nun die linke Maustaste gedrückt und ziehen Sie das Symbol des Papierkorbs über den Bildschirm.
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Kapitel 3 · Erste Schritte mit Windows
Unter dem Mauszeiger wird ein zweites Symbol des Papierkorbs angezeigt, das mit dem Mauszeiger mitwandert (Bild 3.6). Sobald Sie das Symbol des Papierkorbs an eine andere Stelle auf dem Desktop gezogen haben und die linke Maustaste wieder loslassen, wird der Papierkorb an diese Stelle verschoben. Nach dem Ziehen eines Elements (z. B. Symbol des Papierkorbs) ist dieses noch markiert. Um die Markierung nach dem Ziehen aufzuheben, klicken Sie mit der Maus auf eine freie Stelle des Desktops.
Bild 3.6: Ziehen per Maus
Sie können neben der linken Maustaste auch etwas mit der rechten Maustaste ziehen. Beim Ziehen mit der rechten Maus öffnet Windows nach dem Loslassen der rechten Maustaste ein Kontextmenü zur Auswahl eines Befehls. Dies ist ggf. beim Kopieren von Dateien oder Ordnern hilfreich, da Sie dann die gewünschten Befehle auswählen können. Arbeiten Sie mit einem Notebook und verwenden dessen Touchpad statt einer Maus? Halten Sie die linke Taste am Touchpad gedrückt und streichen Sie mit dem Finger über die berührungsempfindliche Fläche des Touchpads, lässt sich das Ziehen ebenfalls simulieren. Falls Sie häufiger mit dem Notebook arbeiten, empfiehlt sich aber die Verwendung einer externen Maus.
3.3 Arbeiten mit der Tastatur Zur Eingabe von Texten, zum Benennen von Dokumenten, Dateien und Ordnern, zum Schreiben von E-Mails und für viele andere Aufgaben kommt unter Windows die Tastatur zum Einsatz. Wer sich nicht sonderlich gut auskennt, findet hier einen Überblick über die wichtigsten Tastaturfunktionen.
3.3.1
Der Schreibmaschinenblock
Die Tasten des so genannten Schreibmaschinenblocks (Bild 3.7) dienen zur Eingabe von Texten (Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen). Die Zeichen eines Textdokuments werden eingetippt, indem Sie die betreffenden Buchstaben- und Zifferntasten drücken. Der Zwischenraum zwischen den Wörtern wird durch die (____)-Taste am unteren Rand der Tastatur eingefügt. Hier noch ein paar Tipps, was es bei der Eingabe von Texten zu beachten gilt. 쮿
Normalerweise erscheinen beim Drücken der Buchstabentasten kleine Buchstaben. Um einen Großbuchstaben einzugeben, halten Sie die (ª)-Taste fest und drücken anschließend die Taste mit dem gewünschten Zeichen.
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Arbeiten mit der Tastatur 0
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Die Ziffern von Zahlen lassen sich über die oberste Tastenreihe eintippen. Möchten Sie Sonderzeichen wie $, %, & eintippen, verwenden Sie die Zifferntasten der obersten Tastenreihe, müssen aber die (ª)-Taste gedrückt halten.
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Drücken Sie kurz die (º_)-Taste, stellt dies die Tastatur auf Großschreibung um. Alle eingetippten Zeichen erscheinen als Großbuchstaben. Nur wenn Sie gleichzeitig die (ª)-Taste drücken, erscheinen Kleinbuchstaben. Um den Modus aufzuheben, tippen Sie die (º_)Taste nochmals kurz an. Der Modus wird in der rechten oberen Ecke der Tastatur über eine Kontrollleuchte (Bild 3.7) angezeigt. Rücktaste
Tabulatortaste
Feststelltaste
Umschalttaste
Leertaste
Umschalttaste
Eingabetaste
Bild 3.7: Die Tasten des Schreibmaschinenblocks
Möchten Sie den Text beim Schreiben in einem Textverarbeitungsprogramm spaltenweise anordnen oder den linken Textrand etwas nach rechts einrücken, sollten Sie die (ÿ_)-Taste verwenden, anstatt Leerzeichen über die (____)-Taste einzufügen. Das dann eingefügte Tabulatorzeichen erlaubt Einrückungen (man bezeichnet dieses Einrücken auch als Einzug) in festen Abständen. Dies sorgt dafür, dass die Textanfänge der Zeilen spaltenweise untereinander angeordnet werden. Die (Enter)Taste wird gedrückt, um einen Befehl zu bestätigen (z. B. zum Anmelden nach der Eingabe des Benutzerkennworts). Beim Schreiben eines Textes lässt sich mit der (Enter)-Taste eine neue Zeile einleiten. Beim Schreiben von Briefen mit Textverarbeitungsprogrammen sollten Sie die (Enter)-Taste aber sparsam verwenden. Denn bei diesen Programmen werden Texte in Absätzen verfasst und die (Enter)-Taste leitet einen Absatzwechsel ein. Gelangen Sie beim Schreiben normaler Absatztexte an den rechten Rand des Fensters, tippen Sie einfach weiter. Das Programm bricht dann den Text automatisch in die Folgezeile um. Nur wenn Sie wirklich einen Absatzwechsel einleiten möchten oder beim Eintippen von Adresslisten, die aus Einzelzeilen bestehen, ist zum Einleiten eines Zeilenwechsels die (Enter)-Taste zu drücken.
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Kapitel 3 · Erste Schritte mit Windows
Wenn Sie eine Taste länger festhalten, schaltet der Computer in den Wiederholmodus. Dann wird das Zeichen automatisch bei der Eingabe wiederholt. Ein irrtümlich eingegebenes Zeichen lässt sich sofort durch Drücken der (æ___)-Taste löschen.
3.3.2
Sondertasten, Funktionstasten und Zahlenblock
Tastaturen weisen neben dem Schreibmaschinenblock noch zusätzliche Sondertasten, Funktionstasten und einen Zahlenblock auf (Bild 3.8). Zudem gibt es ggf. Kontrollleuchten in der rechten oberen Ecke der Tastatur. Einfügetaste Escape-Taste
Strg-Taste
Funktionstasten
KontrollUnterbrechentaste leuchten
Drucktaste
Alt-Taste AltGr-Taste Strg-Taste Windows-Startmenü Kontextmenü
Entfernentaste
Zahlenblock
Bild 3.8: Sondertasten, Funktionstasten und Zahlenblock
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Zahlen lassen sich nicht nur über die oberste Tastenreihe des Schreibmaschinenblocks, sondern auch über den rechten Ziffernblock der Tastatur eingeben. Dieser Ziffernblock besitzt aber eine Doppelfunktion, er lässt sich auch zur Cursorsteuerung im Textfenster verwenden. Die Umschaltung erfolgt durch einmaliges Drücken der (Num_º)-Taste (befindet sich in der linken oberen Ecke des Ziffernblocks). Leuchtet die Anzeige »Num« auf der Tastatur, lassen sich Ziffern eingeben.
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Manche Tasten sind mit drei Symbolen versehen. Das erste Zeichen können Sie direkt durch Drücken der Taste abrufen. Das zweite Zeichen erreichen Sie, indem Sie die (ª)-Taste beim Tippen gedrückt halten. Um auch an das dritte Zeichen zu gelangen, müssen Sie die Taste zusammen mit der (Alt_Gr)-Taste drücken. Das Eurozeichen wird dann beispielsweise mit der Tastenkombination (Alt_Gr)+(E) eingegeben. Das @-Zeichen in E-Mail-Adressen rufen Sie über die Tastenkombination (Alt_Gr)+(Q) ab.
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Die Tastatur weist am oberen Rand noch eine Reihe an Funktionstasten auf, über die Sie spezielle Funktionen (z. B. die Hilfe) abrufen können.
Am unteren Rand der Tastatur finden Sie die Sondertasten (Strg) und (Alt), die in Verbindung mit anderen Tasten benutzt werden. Über die (Esc)-Taste lassen sich Befehle abbrechen oder Menüs schließen. Die Taste (Entf) löscht ein Zeichen im Text rechts von der Schreibmarke, während die (æ___)-Taste das Zeichen links von der Schreibmarke entfernt. Dies ist sowohl bei der Texteingabe als auch beim Benennen von Dokumenten relevant. Moderne Tastaturen weisen am unteren Rand die beiden Tasten () und () auf, über die Sie, teilweise in Verbindung mit anderen Tasten, direkt verschiedene Windows-Funktionen aufrufen können (Tabelle 3.1). Taste
Bedeutung
()
Startmenü ein- oder ausblenden.
()+(Untbr)
Basisinformationen über das System anzeigen.
()+(D)
Den Windows-Desktop anzeigen.
()+(M)
Minimiert alle geöffneten Fenster.
()+(ª)+(M)
Minimierte Fenster wiederherstellen.
()+(E)
Ordnerfenster Computer öffnen.
()+(F)
Suchen von Dateien und Ordnern.
()+(R)
Dialogfeld Ausführen öffnen.
()+(L)
Sperrt den Computer und zeigt den Anmeldebildschirm.
()+(F1)
Öffnet das Hilfefenster.
()+(ÿ_)
Schaltet in der Aero-Oberfläche zur Flip-3D-Darstellung der geöffneten Fenster und wechselt zwischen den Fenstern.
()
Öffnet das Kontextmenü für das ausgewählte Element.
Tabelle 3.1: Bedeutung der ()- und der ()-Taste
Zwischen der Schreibmaschinentastatur und dem Ziffernblock haben Standardtastaturen noch die Tasten des Navigationsblocks (Bild 3.9). Über die Cursortasten können Sie im Fenster eines Textverarbeitungsprogramms die Schreibmarke im Text bewegen. Die Tasten (Bild_½), (Bild_¼), (Pos1) und (Ende) verschieben den in einem Fenster angezeigten Dokumentausschnitt. Über (Pos1) gelangen Sie z. B. in einem Textdokument an den Zeilenanfang. Mit der (Rollen)-Taste lässt sich der Bildlauf im Fenster unterbrechen. Diese Taste wird unter Windows aber nur noch selten benutzt.
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Kapitel 3 · Erste Schritte mit Windows
Zeilenanfangstaste
Zeilenendetaste
Rollen
Cursor-Tasten
Bild auf
Bild ab
Bild 3.9: Navigationstasten
3.4 Arbeiten mit Fenstern Fast alle Windows-Programme stellen Ihnen Fenster zum Arbeiten bereit. Die Nutzung von Windows bedingt daher auch das Wissen über den richtigen und effizienten Umgang mit diesen Fenstern. Die folgenden Abschnitte vermitteln Ihnen deshalb das entsprechende Wissen.
3.4.1
Diese Fensterelemente sollten Sie kennen
Die Fenster von Windows bzw. von Anwendungen sind alle nach dem gleichen Prinzip aufgebaut (Bild 3.10) und besitzen gemeinsame Elemente, die durch Windows bereitgestellt werden. Sie können beispielsweise das Fenster Papierkorb durch einen Doppelklick auf das betreffende Desktop-Symbol öffnen, um die folgenden Ausführungen nachzuvollziehen. 쮿
Am oberen Fensterrand finden Sie die so genannte Titelleiste, in der Windows Ihnen bei einigen Anwendungen den Fenstertitel anzeigt. Dieser Fenstertitel besteht meist aus dem Namen des Anwendungsprogramms und wird ggf. durch den Namen des aktuell geladenen Dokuments ergänzt (z. B. »Brief – Microsoft Word«). Eine farbige Titelleiste (z. B. blau) signalisiert, dass mit diesem Fenster gearbeitet werden kann. Die restlichen Fenster weisen dann eine grau eingefärbte Titelleiste auf. In der linken Ecke der Titelleiste findet sich bei einigen Programmfenstern noch das Symbol des Systemmenüs, über welches Sie ein Menü mit Befehlen zum Verschieben oder Schließen des Fensters aufrufen können. Bei dem hier gezeigten Fenster des Papierkorbs fehlen der Titeltext und das Systemmenü aber. Die (drei) Schaltflächen in der rechten Ecke der Titelleiste dienen zum Abrufen bestimmter Fensterfunktionen (siehe unten).
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Arbeiten mit Fenstern 0
Navigations- und Suchleiste
Titelleiste
Menüleiste Symbolleiste
Hilfe
Fensterinnenbereich
Statusleiste
Bild 3.10: Grundelemente eines Windows-Fensters
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Manche Fenster besitzen unterhalb der Titelleiste eine Navigationsund Suchleiste, über die Sie zwischen Speicherinhalten navigieren oder nach Dokumenten suchen können.
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Bei manchen Fenstern ist eine Menüleiste mit Namen wie Datei, Bearbeiten, Ansicht etc. zu sehen. Klicken Sie auf die Namen, öffnet sich ein Menü, über dessen Befehle Sie bestimmte Funktionen aufrufen oder weitere Untermenüs öffnen können. Bei Windows Vista weisen viele Fenster (wie der hier gezeigte Papierkorb) diese Menüleiste nicht mehr standardmäßig auf. Sie können aber die (Alt)-Taste kurz drücken, um die Menüleiste ein- oder wieder auszublenden.
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Manche Fenster besitzen zusätzlich eine (oder mehrere) Symbolleiste(n). Die angezeigten Symbole gehören zu Schaltflächen. Durch Anklicken dieser Schaltflächen können Sie häufig benutzte Funktionen direkt aufrufen, ohne mühsam den Weg über die Menüs gehen zu müssen.
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Am unteren Rand besitzen viele Fenster noch eine (ein-/ausblendbare) Statusleiste, in der zusätzliche Informationen angezeigt werden. Die Statusleiste lässt sich häufig über den gleichnamigen Befehl im Menü Ansicht ein- oder ausblenden. Bei Ordnerfenstern, wie dem hier gezeigten Papierkorb, zeigt Windows Vista aber standardmäßig den sogenannten Detailbereich am unteren Fensterrand. Dort werden Einzelheiten zum im Fenster gewählten Element angezeigt.
In Fenster selbst wird dann dessen Inhalt im Dokumentbereich dargestellt. Dieser Dokumentbereich unterscheidet sich von Programm zu Programm. Das Fenster Papierkorb wird sicherlich andere Informationen zeigen als ein Programmfenster zur Bearbeitung eines Fotos oder eines Briefes.
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Kapitel 3 · Erste Schritte mit Windows
TIPP
Sind Sie sich bezüglich der Funktion einer Schaltfläche in einem Windows-Fenster unklar? Dann zeigen Sie per Maus auf die betreffende Schaltfläche. Windows blendet in der Regel eine QuickInfo mit einem Hinweis zur betreffenden Schaltfläche ein. Bei Windows Vista-Anwendungen finden Sie zudem am rechten Rand der Symbolleiste eine Schaltfläche zum Aufrufen der Hilfe.
3.4.2
Dialoge und Eigenschaftenfenster
Neben dem in Bild 3.10 gezeigten Fenstertyp gibt es noch so genannte Dialogfelder und Eigenschaftenfenster. Dialogfelder werden benutzt, wenn Windows Vista Ihnen etwas mitteilen möchte oder eine Eingabe erwartet (Bild 3.11).
Bild 3.11: Dialogfeld mit Aufforderung zum Einlegen eines Datenträgers
Diese Dialogfelder besitzen typischerweise eine Schaltfläche Schließen in der rechten oberen Fensterecke, aber keine Menü- oder Symbolleisten und auch kein Systemmenü. Schaltflächen im Dialogfeld erlauben Ihnen ggf. bestimmte Optionen auszuwählen. Über die Schaltfläche Abbrechen wird das Dialogfeld geschlossen, ohne dass eine Option ausgewählt wurde. Neben Dialogfeldern gibt es noch sogenannte Eigenschaftenfenster, in denen sich Optionen und Einstellungen anpassen lassen (Bild 3.12). Eigenschaftenfenster sind ähnlich wie Dialogfelder aufgebaut und besitzen keine Menü- und Symbolleisten. Der Unterschied zwischen einem Dialogfeld und einem Eigenschaftenfenster besteht darin, dass Letzteres so genannte Registerkarten aufweist, auf denen Eigenschaften angezeigt oder eingestellt werden können. Sobald Sie auf den am oberen Rand angezeigten Registerreiter klicken, wird die zugehörige Registerkarte in den Vordergrund geholt. Mit OK oder Übernehmen beschriftete Schaltflächen erlauben Ihnen, auf der Registerkarte vorgenommene Änderungen zu übernehmen. Die OKSchaltfläche dient zum Schließen des Eigenschaftenfensters. Die Abbrechen-Schaltfläche schließt ein Eigenschaftenfenster ebenfalls, veranlasst Windows aber, eventuell vorgenommene Änderungen an den Einstellungen zu verwerfen.
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Arbeiten mit Fenstern 0
Bild 3.12: Eigenschaftenfenster mit Registerkarten
Die Größe von Dialogfeldern und Eigenschaftenfenstern lässt sich nicht ändern und Sie können diese Elemente auch nicht minimieren. Geöffnete Dialogfelder und Eigenschaftenfenster besitzen auch keine Schaltfläche in der Taskleiste. Die nachfolgend vorgestellten Arbeitstechniken für Fenster lassen sich auf diese Elemente also nicht anwenden.
3.4.3
Techniken zum Anpassen der Fenstergröße
Fenster werden auf dem Windows-Desktop angezeigt. Windows erlaubt Ihnen, mehrere Fenster gleichzeitig geöffnet zu halten. Sie können aber immer nur in einem Fenster arbeiten. Um mit einem anderen Fenster zu arbeiten, müssen Sie dieses in den Vordergrund holen. Zudem lassen sich Fenster in ihrer Größe beeinflussen. Zum Testen können Sie beispielsweise das Fenster des Papierkorbs öffnen, indem Sie das betreffende Desktop-Symbol per Doppelklick anwählen. 쮿
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Über die in der rechten oberen Fensterecke angeordnete Schaltfläche Schließen (Bild 3.13) wird das Fenster geschlossen und auch das zugehörige Programm beendet. Diese Schaltfläche ist bei jedem Windows-Fenster, bei Eigenschaftenfenstern und auch bei jedem Dialogfeld vorhanden!
Kapitel 3 · Erste Schritte mit Windows
Minimieren Maximieren Schließen
Bild 3.13: Schaltflächen zum Schließen, Minimieren und Vergrößern von Fenstern
Bild 3.14: Schaltflächen zum Wiederherstellen eines minimierten Fensters
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Die in der rechten oberen Ecke des Fensters in der Schaltflächengruppe befindliche Schaltfläche Minimieren (Bild 3.13) bewirkt, dass das Fenster vom Desktop verschwindet. Windows »verkleinert« das Fenster so weit, dass nur noch dessen Symbol in der Taskleiste übrig bleibt (Bild 3.14). Klicken Sie in der Taskleiste auf diese Schaltfläche, wird das Fenster wieder in der ursprünglichen Größe angezeigt.
Bild 3.15: Schaltfläche zum Verkleinern eines maximierten Fensters
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Die mittlere der drei in der rechten oberen Fensterecke vorhandenen Schaltflächen (Bild 3.13) schaltet ein Fenster in die so genannte Vollbilddarstellung. Dann nimmt das Fenster die Größe des Desktops ein. Dies ist beispielsweise hilfreich, wenn Sie in einem Programm einen Brief verfassen oder etwas anderes bearbeiten möchten. Zeigen Sie erneut auf diese Schaltfläche, wird diese in der QuickInfo als Verkleinern angezeigt (Bild 3.15). Beim Anklicken stellt Windows dann die vorherige Fenstergröße wieder her.
Die beiden Schaltflächen Minimieren sowie Maximieren/Verkleinern ermöglichen Ihnen also, sehr schnell ein Fenster zu minimieren und damit auszublenden oder zwischen der Vollbilddarstellung und dem Fenstermodus umzuschalten. TIPP
Zeigen Sie per Maus auf eine solche Schaltfläche, blendet Windows den Namen in einem QuickInfo-Fenster ein. Gleichzeitig hebt Windows Vista die Schaltfläche optisch hervor, so dass Sie besser erkennen, ob auf das richtige Element gezeigt wurde.
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Arbeiten mit Fenstern 0
Durch einen Doppelklick auf die Titelleiste können Sie ein Fenster ebenfalls maximieren und ein Fenster im Vollbildmodus wieder verkleinern. Ein Mausklick auf die in der Taskleiste angezeigte Schaltfläche eines Fensters bewirkt, dass dieses abwechselnd minimiert und in der vorherigen Größe angezeigt wird.
3.4.4
Fenstergröße stufenlos verändern
Alternativ können Sie bei vielen Fenstern deren Größe auf dem Desktop stufenlos anpassen. 1. Zeigen Sie auf den rechten, oberen, unteren oder linken Rand des Fensters oder auf die rechte untere Fensterecke. 2. Sobald der Mauszeiger die Form eines Doppelpfeils annimmt (Bild 3.16), ziehen Sie die Maus bei gleichzeitig gedrückter linker Maustaste in die gewünschte Richtung. 3. Sobald das Fenster die gewünschte Größe erreicht hat, lassen Sie die linke Maustaste los. Durch das Ziehen lassen sich die Fensterränder in beliebige Richtungen verschieben. Dadurch wird das Fenster vergrößert oder (durch Schieben zur Fenstermitte hin) verkleinert. Wenn Sie die rechte untere Fensterecke ziehen, wird das Fenster proportional in der Breite und Höhe angepasst.
Bild 3.16: Stufenloses Einstellen der Fenstergröße
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Kapitel 3 · Erste Schritte mit Windows
Diese Möglichkeit zum Vergrößern oder Verkleinern funktioniert nur bei Windows-Fenstern, die auch eine Schaltfläche Maximieren/Verkleinern aufweisen. Dialogfelder und Eigenschaftenfenster lassen sich dagegen weder in der Größe anpassen noch minimieren. Bei diesen Elementen erscheint auch keine Schaltfläche in der Taskleiste!
3.4.5
Blättern im Fenster
Werden in einem Fenster Informationen angezeigt (z. B. der Inhalt eines längeren Texts, der Inhalt eines Ordners etc.), kommt es häufiger vor, dass nicht alles in die Anzeige passt. Sie könnten dann das Fenster vergrößern oder in die Vollbilddarstellung schalten. Aber auch dann muss nicht der gesamte Inhalt ins Fenster passen. Windows blendet in solchen Fällen am rechten Fensterrand eine so genannte Bildlaufleiste ein (Bild 3.17). Die Bildlaufleiste ist ein rechteckiger Bereich, auf dem ein als Bildlauffeld bezeichnetes Viereck zu sehen ist. Über die Bildlaufleiste lässt sich der Inhalt des Fensters verschieben, was bei einem mehrseitigen Textdokument dem Blättern zwischen den Seiten entspricht. 쮿
Ziehen Sie das Bildlauffeld einer vertikalen Bildlaufleiste per Maus nach oben oder unten, verschiebt sich der sichtbare Ausschnitt des Fensterinhalts.
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Ist Ihnen das Blättern mit dem Bildlauffeld zu grob, klicken Sie auf die Bildlaufpfeile, um den Inhalt »schrittweise« (bzw. »zeilenweise«) nach oben oder unten zu blättern (auch als scrollen bezeichnet). Die Spitze des jeweiligen Pfeils zeigt die Richtung an, in die geblättert wird.
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Außerdem können Sie zum Blättern auf die »Laufflächen« der Bildlaufleiste (der Bereich ober- und unterhalb des Bildlauffelds) klicken. Dann vergrößert Windows die Schrittweite beim Blättern. Bei Texten wird dann der Fensterinhalt »seitenweise« nach oben oder unten gescrollt.
Zeilenweise blättern
Seitenweise blättern
Bildlauffeld
Bildlaufleiste Bildlaufpfeil
Zeilenweise blättern
Bild 3.17: Bildlaufleiste zum Blättern
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Arbeiten mit Fenstern 0
In Bild 3.17 ist nur eine vertikale Bildlaufleiste zu sehen. Fenster können u. U. auch eine horizontale Bildlaufleiste besitzen, über die sich dann der Fensterinhalt nach rechts oder links verschieben lässt.
3.4.6
Ausgeblendete Schaltflächen in Symbolleisten anzeigen
Symbolleisten weisen häufig Schaltflächen auf. Durch Anklicken dieser Schaltflächen lassen sich die zugehörigen Funktionen direkt abrufen. Reduzieren Sie die Fensterbreite zu stark, wird unter Umständen ein Teil der Menü- oder Symbolleiste abgeschnitten. Sie könnten dann die jeweiligen Elemente nicht mehr nutzen. In diesem Fall blendet Windows Vista am rechten Rand der Menü- oder Symbolleiste eine eigene Schaltfläche ein (Bild 3.18). Klicken Sie auf diese Schaltfläche, erscheint ein Menü mit den fehlenden Teilen. Sie können dann die Menübefehle oder die fehlenden Schaltflächen über dieses Menü abrufen.
Bild 3.18: Abrufen der ausgeblendeten Schaltflächen einer Symbolleiste
3.4.7
Fenster verschieben – so geht’s
Eine der Stärken von Windows liegt darin, dass Sie gleichzeitig mit mehreren Fenstern arbeiten können (siehe auch das folgende Kapitel). Dann kommt es aber vor, dass ein Fenster die dahinter liegenden Teile des Desktops oder andere Fenster verdeckt. In diesem Fall kann das Verschieben eines Fensters notwendig werden. 1. Klicken Sie auf die Titelleiste des zu verschiebenden Fensters, um dieses als aktives Fenster zu kennzeichnen. Bei Bedarf können Sie noch die Größe des Fensters etwas anpassen (das Fenster darf zum Verschieben nicht in der Vollbilddarstellung sein). 2. Ziehen Sie anschließend die Titelleiste des Fensters per Maus (bei gedrückter linker Maustaste) zur gewünschten Position (Bild 3.19). Sobald sich das Fenster an der gewünschten Position befindet, lassen Sie die linke Maustaste los.
60
Kapitel 3 · Erste Schritte mit Windows
Windows verschiebt das Fenster an die neue Position. Auf diese Weise können Sie jedes Fenster durch Ziehen der Titelleiste zur gewünschten Position auf dem Desktop schieben. Dieses Verschieben klappt auch bei Eigenschaftenfenstern und Dialogfeldern. Achten Sie beim Verschieben lediglich darauf, dass Sie mit der Maus nicht auf eine der Schaltflächen in der Titelleiste geraten (dann wird das Fenster minimiert, maximiert oder ggf. geschlossen).
Bild 3.19: Verschieben eines Fensters durch Ziehen der Titelleiste
3.4.8
Arbeiten mit Menüs
Besitzen Fenster eine Menüleiste, können Sie über die Menüs die Befehle zum Nutzen der Programmfunktionen abrufen. Eine fehlende Menüleiste in den Fenstern der Windows-Anwendungen können Sie durch Drücken der (Alt)-Taste einblenden. Programme, die sich an die Microsoft-Vorgaben für Windows halten, besitzen dabei immer gleich gestaltete Menüleisten, die mit dem Menü Datei, gefolgt vom Menü Bearbeiten beginnen und mit dem Menü mit dem Fragezeichen enden. Die Befehle werden dabei nach bestimmten Vorgaben auf die Menüs aufgeteilt. Im Menü Datei finden Sie alles, was mit dem Öffnen und Speichern von Dokumenten in Dateien, mit dem Drucken etc. zu tun hat. Das Menü Bearbeiten besitzt Befehle, mit denen sich der Dokumentinhalt bearbeiten (kopieren, markieren, ausschneiden etc.) lässt. 쮿
Durch Anklicken eines Menüeintrags in der Menüleiste wird das zugehörige Menü geöffnet. Das Menü kann dann Befehle zum direkten Aufruf einzelner Funktionen oder weitere Menüeinträge für Untermenüs aufweisen. Wählen Sie einen solchen Eintrag per Mausklick an, wird entweder das Untermenü geöffnet oder die dem Menübefehl zugeordnete Funktion aufgerufen. Weiterhin können Sie das Menü Datei durch Drücken der Funktionstaste (F10) anwählen und über die (Enter)Taste öffnen. Über die Cursortasten ((æ), (Æ), (¼), (½)) lässt sich
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Arbeiten mit Fenstern
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zwischen den Menüs der Menüleiste sowie zwischen den Befehlen eines aufgeklappten Menüs navigieren. Der ausgewählte Befehl wird farbig hervorgehoben und lässt sich über die (Enter)-Taste abrufen. 쮿
Spätestens beim Drücken der (Alt)-Taste werden einzelne Buchstaben in den Menübefehlen unterstrichen dargestellt. Diese Buchstaben stehen für Tastenkürzel zur direkten Anwahl des betreffenden Befehls. Beim Menü Datei ist in der Regel der Buchstabe D unterstrichen. Die Tastenkombination (Alt)+(D) öffnet also sofort das Menü Datei. Dies ist für erfahrene Benutzer interessant, die sich dann den Wechsel zur Maus sparen und die Programmfunktionen direkt über Tastenkürzel abrufen können.
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In geöffneten Menüs sehen Sie häufig am rechten Rand eines Menüeintrags Angaben der Art Strg+N (Bild 3.20). Diese Angaben stehen für Tastenkombinationen, mit denen sich der betreffende Befehl direkt per Tastatur abrufen lässt. Die Angabe Strg+N bedeutet beispielsweise, drücken Sie gleichzeitig die Tasten (Strg) und (N). Im konkreten Fall erzeugt die Tastenkombination ein neues Dokument.
Bild 3.20: Ein geöffnetes Menü
Die Tastenkombinationen zum direkten Abrufen von Menübefehlen sind bei vielen Programmen gleich belegt. Daher lohnt es bei häufiger Nutzung eines Programms, sich die wichtigsten Tastenkombinationen zu merken. Ein geöffnetes Menü lässt sich auch ohne Anwahl eines Befehls schließen, indem Sie die (Esc)-Taste drücken oder neben das Menü klicken. TIPP
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Für Windows Vista geschriebene Anwendungen wie der Internet Explorer oder die Ordnerfenster kommen ohne Menüs aus. Sie können aber kurz die (Alt)-Taste antippen, um das Menü im betreffenden Fenster einzublenden. Nach der Anwahl eines Menübefehls wird nicht nur das geöffnete Menü geschlossen, sondern auch die Menüleiste verschwindet wieder.
4 Arbeiten mit Startmenü, Desktop und Taskleiste Dieses Kapitel vermittelt das Wissen, um Programme (z. B. über das Startmenü) zu starten sowie mit dem Windows-Desktop und mit der Taskleiste umzugehen. Weiterhin lernen Sie das Arbeiten mit mehreren Programmen kennen.
4.1 Arbeiten mit Programmen Um etwas mit Windows zu tun, müssen Sie die entsprechenden Programme aufrufen. Nachfolgend lernen Sie, wie sich Programme aufrufen lassen und wie Sie zwischen Programmen umschalten können.
4.1.1
So rufen Sie Programme per Startmenü auf
Die meisten Anwendungen hinterlegen beim Einrichten einen Eintrag im Startmenü im Zweig Alle Programme. Sie können dann die Programme über diesen Zweig aufrufen. 1. Klicken Sie in der Taskleiste auf die Schaltfläche Start und zeigen Sie anschließend in der linken Spalte des Startmenüs auf den Befehl Alle Programme. 2. Bei Bedarf klicken Sie dann in der linken Spalte auf das Symbol einer Programmgruppe (z. B. Zubehör, Wartung, Spiele etc.), um deren Inhalt einzublenden. 3. Sobald der gewünschte Programmeintrag (z. B. Windows-Fotogalerie) sichtbar ist, klicken Sie diesen in der linken Spalte des Startmenüs an. Windows schließt beim Anklicken eines Programmeintrags das Startmenü und startet dann das betreffende Programm. Dieses wird sich in aller Regel mit einem Anwendungsfenster melden und Sie können mit dem Programm arbeiten. Windows hebt die Startmenüeinträge beim Zeigen farblich hervor. Weiterhin wird eine QuickInfo mit Hinweisen zur Programmfunktion eingeblendet, sobald Sie länger auf einen Startmenüeintrag zeigen. Verweilt der Mauszeiger für einige Sekunden auf dem Befehl Alle Programme, wird der Inhalt dieses Zweigs in der linken Spalte des Startmenüs eingeblendet. Gleichzeitig ersetzt Windows den Befehl durch den Text Zurück. Durch Anklicken dieses Befehls gelangen Sie zur Grunddarstellung des Startmenüs zurück. Welche Menüs und Untermenüs bei Ihnen im Startmenü zu sehen sind, hängt von den installierten Programmen ab.
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Arbeiten mit Programmen
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Bild 4.1: Programme über das Startmenü aufrufen
4.1.2
Zugriff auf Windows-Funktionen per Startmenü
Neben den Befehlen des Zweigs Alle Programme bietet das Startmenü noch weitere Einträge, über die sich direkt auf bestimmte WindowsFunktionen und Anwendungen zugreifen lässt. Diese Einträge werden sichtbar, sobald Sie das Startmenü über die Schaltfläche Start öffnen. 쮿
In der linken Spalte bietet Windows im Startmenü die Symbole zum Aufruf des Internet Explorers, des E-Mail-Programms sowie von häufig benutzten Programmen an. Es genügt ein Mausklick auf die Befehle Internet Explorer, Windows Mail etc., um die betreffende Anwendung zu starten.
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Möchten Sie auf Dokumente wie Bilder, Musik, Videos, den Inhalt der Computerlaufwerke, des Netzwerks etc. zugreifen, verwenden Sie die betreffenden Symbole in der rechten Spalte des Startmenüs.
Der Befehl Dokumente öffnet ein Ordnerfenster, über das Sie auf die Speicherorte zum Ablegen eigener Dokumente wie Briefe etc. zugreifen können. Ähnliches gilt für die Befehle Spiele, Bilder, Musik, Computer und Netzwerk. In der rechten Spalte finden Sie zudem Befehle, um die Hilfe oder die Systemsteuerung aufzurufen.
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Kapitel 4 · Arbeiten mit Startmenü, Desktop und Taskleiste
4.1.3
Alternative Möglichkeiten zum Programmstart
Ist ein Programm nicht als Befehl im Startmenü unter Alle Programme hinterlegt? Viele Anwendungen richten bei der Installation ein Symbol auf dem Windows-Desktop ein. Dann reicht ein Doppelklick auf ein solches Symbol, um das zugehörige Programm zu starten. Windows Vista ermöglicht es, Dokumente (z. B. Texte, Fotos, Videos, Musikstücke etc.) auf einfachem Wege in der betreffenden Anwendung zu öffnen. Ein Doppelklick auf ein solches Dokumentsymbol (z. B. auf dem Desktop oder in einem Ordnerfenster) öffnet das Dokument in dem mit dem Dokumenttyp verknüpften Anwendungsprogramm. Erfahrene Benutzer kennen zudem die Möglichkeit, ein Programm direkt aus einem Ordnerfenster aufzurufen. Hierzu müssen Sie den Speicherort des Programms in einem Ordnerfenster anwählen. Programmdateien erhalten die Dateinamenerweiterung .exe und werden mit programmspezifischen Symbolen im Ordnerfenster angezeigt. Ein Doppelklick auf eine Programmdatei startet die Anwendung. Möchten Sie ein Programm starten und gleichzeitig ein Dokument in der Anwendung laden? Dies lässt sich mit der als Drag & Drop bezeichneten Technik erreichen. Hierzu markieren Sie die gewünschte Dokumentdatei per Maus und ziehen diese bei gedrückter linker Maustaste zum Symbol des Anwendungsprogramms. Dies kann ein Desktop-Symbol oder ein Programmsymbol in einem Ordnerfenster sein. Sobald sich das gezogene Dokumentsymbol über dem Programmsymbol befindet, können Sie die linke Maustaste loslassen. Windows erkennt dies und startet die betreffende Anwendung, die dann das Dokument automatisch öffnet.
4.1.4
Anwendungen über das Suchfeld starten
Erfahrene Benutzer können zudem Anwendungsprogramme oder Windows-Funktionen direkt über das Suchfeld des Startmenüs oder das Dialogfeld Ausführen aufrufen. Um den Programmeintrag im Startmenü über das Textfeld Suchen aufzurufen, gehen Sie folgendermaßen vor. 1. Öffnen Sie das Startmenü über die Schaltfläche Start und klicken Sie auf das in der linken Spalte sichtbare Textfeld Suche starten (Bild 4.2). 2. Anschließend tippen Sie den Namen des gewünschten Programms im Textfeld ein. In Bild 4.2 (Vordergrund) wurde der Name eines installierten Programms eingetippt. Existiert ein Programm diesen Namens, taucht ein entsprechender Eintrag in der linken Spalte des Startmenüs auf. 3. Wählen Sie den gewünschten Eintrag im Startmenü, um die zugehörige Anwendung zu starten.
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Arbeiten mit Programmen
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Das Textfeld Suche starten durchsucht nicht nur das Startmenü, sondern auch die Festplatte nach dem Namen des angegebenen Programms.
Bild 4.2: Programme über das Startmenü suchen lassen
4.1.5
Nutzen des Dialogfelds »Ausführen«
Benutzer früherer Windows-Versionen kennen vielleicht das Dialogfeld Ausführen, das sich über die erste Ebene des Startmenüs mit einen entsprechenden Befehl aufrufen ließ. Dieses Dialogfeld ermöglicht es, beliebige Befehle zum Aufruf von Programmen einzugeben. In Windows Vista ist der Befehl zum Aufruf des Dialogfelds Ausführen vordergründig nicht mehr vorhanden. Um einen Programmbefehl im Dialogfeld Ausführen einzugeben oder eine Anwendung direkt aufzurufen, müssen Sie in folgenden Schritten vorgehen: 1. Öffnen Sie das Startmenü über die Schaltfläche Start und klicken Sie auf den Befehl Alle Programme. 2. Anschließend wählen Sie die Programmgruppe Zubehör und klicken danach auf den in dieser Gruppe angezeigten Befehl Ausführen. 3. Tippen Sie im dann eingeblendeten Dialogfeld Ausführen den gewünschten Befehl oder Programmnamen im Listenfeld Öffnen ein (Bild 4.3) und schließen Sie das Dialogfeld über die OK-Schaltfläche. Windows wird dann den betreffenden Befehl ausführen und das zugehörige Programm starten. In Bild 4.3 ist der Befehl zum Aufruf des Windows-Editors Notepad.exe zu sehen, wobei der Name einer Dokumentdatei als Argument übergeben wird. Das geöffnete Editorfenster ist im oberen Bereich zu sehen.
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Kapitel 4 · Arbeiten mit Startmenü, Desktop und Taskleiste
Klicken Sie auf die am rechten Rand des Kombinationsfelds Öffnen angezeigte Schaltfläche, erscheint die Liste der zuletzt aufgerufenen Befehle. Durch Anklicken eines Befehls lässt sich dieser als Auswahl übernehmen. Über die Schaltfläche Durchsuchen des Dialogfelds lässt sich ein Zusatzdialog öffnen, in dem Sie gezielt in Laufwerken und Ordnern nach dem Programm suchen können. Sie können im Feld Öffnen neben Programmnamen auch einen Laufwerksnamen, einen Pfad zum Programmordner und auch Parameter wie beispielsweise den Namen eines zu ladenden Dokuments angeben. Der Befehl C:\ öffnet beispielsweise das Ordnerfenster des betreffenden Laufwerks.
Bild 4.3: Nutzen des Dialogfelds Ausführen TIPP
Sind Sie von einer älteren Windows-Version auf Vista umgestiegen und vermissen Sie den Befehl Ausführen im Startmenü bzw. ist Ihnen der Aufruf über die Programmgruppe Zubehör zu umständlich? Dann können Sie das Dialogfeld mittels der Tastenkombination ()+(R) aufrufen oder Sie passen das Startmenü entsprechend an. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Schaltfläche Start und wählen Sie den Kontextmenübefehl Eigenschaften. Im Eigenschaftenfenster Eigenschaften von Taskleiste und Startmenü stellen Sie auf der Registerkarte Startmenü sicher, dass das Optionsfeld Startmenü markiert ist und klicken dann auf die AnpassenSchaltfläche (Bild 4.4, Hintergrund). Im Dialogfeld Startmenü anpassen (Bild 4.4, Vordergrund) ist das Kontrollkästchen Befehl »Ausführen« durch Anklicken zu markieren. Wenn Sie danach das Dialogfeld sowie die Registerkarten über die OK-Schaltfläche schließen, wird der Befehl Ausführen in der rechten Spalte des Startmenüs eingeblendet.
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Arbeiten mit Programmen
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Bild 4.4: Startmenü um den Befehl Ausführen ergänzen
4.1.6
Hilfe, wenn eine Anwendung abgestürzt ist
Normalerweise beenden Sie eine Anwendung über deren SchließenSchaltfläche in der rechten oberen Ecke des Programmfensters. Manche Anwendungen besitzen auch einen Befehl Beenden im Menü Datei. Gelegentlich kann es vorkommen, dass Anwendungen nicht mehr reagieren oder Windows Vista überlastet ist. In solchen Fällen gibt Windows Ihnen die Möglichkeit, die nicht mehr reagierende Anwendung zwangsweise abzubrechen. 1. Drücken Sie gleichzeitig die drei Tasten (Strg)+(Alt)+(Entf). Der Desktop verschwindet und Windows zeigt den in Bild 4.5 dargestellten Bildschirm. 2. Klicken Sie im Formular aus Bild 4.5 auf den Befehl Task-Manager starten. Windows öffnet dann das Fenster des Task-Managers (Bild 4.6, Hintergrund).
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Kapitel 4 · Arbeiten mit Startmenü, Desktop und Taskleiste
Bild 4.5: Befehlsoptionen nach dem Drücken von (Strg)+(Alt)+(Entf)
3. Holen Sie die Registerkarte Anwendungen durch Anklicken des Registerreiters in den Vordergrund und markieren Sie in der Liste aller laufenden Anwendungen den Namen des nicht mehr reagierenden Programms. 4. Klicken Sie anschließend auf die im Fenster des Task-Managers angezeigte Schaltfläche Task beenden. Das Fenster des Task-Managers verschwindet und Windows fordert das Programm zum beenden auf. Wird das Programm innerhalb einer bestimmten Zeit nicht beendet, zeigt Windows den in Bild 4.6 (Vordergrund) enthaltenen Dialog. Sie können dann die Schaltfläche Jetzt beenden anwählen. Dann erzwingt Windows Vista das Beenden des Programms und entfernt die Anwendung aus dem Arbeitsspeicher. Dies hat allerdings gravierende Folgen: Enthält das Programm noch ungespeicherte Daten, gehen diese beim gewaltsamen Beenden verloren. TIPP
Neben der Tastenkombination (Strg)+(Alt)+(Entf) gibt es noch einen einfacheren Weg, den Task-Manager direkt aufzurufen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle der Taskleiste und wählen Sie den Kontextmenübefehl Task-Manager (Bild 4.18).
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Desktop-Symbole einrichten
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Bild 4.6: Fenster des Task-Managers
4.2 Desktop-Symbole einrichten Microsoft hat in Windows Vista den Desktop gegenüber früheren Versionen radikal entschlackt. Dieser enthält nur noch das Symbol des Papierkorbs, die Sidebar sowie ein Hintergrundbild. Damit möchte man verhindern, dass unerfahrene Benutzer den Überblick verlieren. Erfahrene Benutzer finden es aber hilfreich, Programme direkt per Doppelklick über deren Desktop-Symbole aufzurufen. Viele Programme kommen dem Benutzer entgegen und richten bei der Installation gleich ein entsprechendes Desktop-Symbol ein. Nachfolgend lesen Sie, wie Sie bei Bedarf verschiedene Desktop-Symbole einrichten können.
4.2.1
Startmenüsymbole auf den Desktop übernehmen
Bevorzugen Sie den direkten Zugriff auf die Ordnerfenster Computer, Netzwerk etc. per Doppelklick auf Desktop-Symbole? Mit wenigen Handgriffen lassen sich die gewünschten Desktop-Symbole einblenden. 1. Öffnen Sie das Startmenü über die Schaltfläche Start und klicken Sie beispielsweise das Symbol Computer mit der rechten Maustaste an. 2. Anschließend wählen Sie den Kontextmenübefehl Auf dem Desktop anzeigen (Bild 4.7). Dann wird das betreffende Symbol auf dem Desktop hinterlegt und Sie können zukünftig die betreffende Funktion per Doppelklick anwählen. Dies funktioniert für den Eintrag mit dem Namen des Benutzerkontos (in Bild 4.8 beispielsweise der Eintrag Born) sowie für die Startmenüeinträge Computer und Systemsteuerung. Um das Symbol wieder vom Desktop zu entfernen, müssen Sie lediglich die obigen Schritte erneut durchführen.
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Kapitel 4 · Arbeiten mit Startmenü, Desktop und Taskleiste
Bild 4.7: Startmenüsymbole auf dem Desktop einblenden
4.2.2
Verknüpfungen auf dem Desktop anlegen
Möchten Sie auch andere Startmenüeinträge (z. B. auf die Ordner Musik und Spiele oder auf Programme) auf dem Desktop hinterlegen? Dies lässt sich über einen Trick erreichen. 1. Öffnen Sie das Startmenü über die Schaltfläche Start und suchen Sie ggf. den gewünschten Eintrag. Es kann sich um Einträge in der linken bzw. rechten Spalte des Startmenüs oder um Einträge im Zweig Alle Programme bzw. in den zugehörigen Programmgruppen handeln. 2. Ziehen Sie das Symbol des betreffenden Startmenüeintrags bei gedrückter rechter Maustaste aus dem Startmenü auf den Desktop. 3. Lassen Sie die rechte Maustaste los und wählen Sie den Kontextmenübefehl Verknüpfungen hier erstellen (Bild 4.8). Je nach gewähltem Startmenüeintrag kann es sein, dass das Kontextmenü weitere Befehle anzeigt. Bei Auswahl des Befehls Verknüpfungen hier erstellen wird eine Verknüpfung mit dem Symbol des betreffenden Startmenüeintrags und einem Symboltitel auf dem Desktop hinterlegt. Verknüpfungen definieren den sogenannten Programmpfad, also den Speicherort einer Datei. Sie erkennen Verknüpfungen in der Regel an einem kleinen, in der linken unteren Ecke des Verknüpfungssymbols eingeblendeten Pfeil. In Bild 4.8 sind zwei Verknüpfungen Musik und Windows DVD Maker zu sehen, während das Desktop-Symbol Computer keine Verknüpfung ist, sondern direkt durch Windows angezeigt wird. Den Symboltitel einer Verknüpfung können Sie wie jeden Dateinamen umbenennen, indem Sie das Symbol markieren und dann die Funktionstaste (F2) drücken. Über den Kontextmenübefehl Eigenschaften lassen sich zudem die Verknüpfungseigenschaften anpassen.
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Desktop-Symbole einrichten
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Neben Startmenüeinträgen können Sie auch Verknüpfungen auf andere Dateien oder Ordner einrichten. Sie müssen nur die betreffenden Symbole bei gedrückter rechter Maustaste auf den Desktop – oder in ein Ordnerfenster – ziehen. Dann steht der gleiche Kontextmenübefehl, Verknüpfungen hier erstellen, zur Verfügung. Ein Doppelklick auf eine Dokumentverknüpfung öffnet das Dokument in der zugehörigen Anwendung, während eine Verknüpfung auf einen Ordner das zugehörige Ordnerfenster öffnet.
Bild 4.8: Verknüpfungen auf dem Desktop anlegen TIPP
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Desktops, öffnet sich das in Bild 4.9 gezeigte Kontextmenü. Über den Befehl Ansicht lässt sich ein Untermenü mit Befehlen zum Anpassen der Symbolgröße, zum Ausrichten am Raster oder zum Ausblenden der Desktopsymbole öffnen. Der Befehl Automatisch anordnen bewirkt, dass Windows die Desktop-Symbole nach dem unter dem Befehl Sortieren nach eingestellten Modus sortiert. Die Größe der Desktopsymbole lässt sich übrigens auch stufenlos anpassen, indem Sie die (Strg)-Taste drücken und dann das Mausrad drehen.
Bild 4.9: Anpassen der Desktop-Eigenschaften per Kontextmenü
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Kapitel 4 · Arbeiten mit Startmenü, Desktop und Taskleiste
4.3 Arbeiten mit mehreren Programmfenstern Windows ermöglicht es Ihnen, mehrere Programme bzw. Fenster gleichzeitig geöffnet zu halten. Anschließend können Sie zwischen den verschiedenen Programmfenstern umschalten. Hierzu gibt es verschiedene Techniken, die nachfolgend skizziert werden.
4.3.1
Programmumschaltung über Fenster und Taskleiste
Die einfachste Variante zum Umschalten zwischen verschiedenen Fenstern besteht darin, diese per Maus auszuwählen. Zum Testen können Sie über das Startmenü den Windows-Rechner und danach das WindowsBegrüßungscenter über die Einträge Alle Programme/Zubehör aufrufen. Dann enthält der Desktop zwei überlappende Fenster, die zu den gestarteten Programmen gehören. Eines dieser Fenster ist dabei im Vordergrund zu sehen (Bild 4.10). Dies ist das aktive Fenster, mit dem gerade gearbeitet werden kann. Die Titelleiste dieses Fensters wird farbig dargestellt, während die Titelleisten der im Hintergrund befindlichen Fenster abgeblendet sind. 쮿
Um beispielsweise zu einem anderen Fenster zu wechseln, können Sie dessen Titelleiste oder einen anderen Fensterteil anklicken. Dies ist in Bild 4.10 in der Titelleiste des Rechnerfensters angedeutet. Das Fenster des Rechners gelangt in den Vordergrund und Sie können mit dem Programm arbeiten.
Bild 4.10: Wechsel zwischen Programmfenstern
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Arbeiten mit mehreren Programmfenstern
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Häufig tritt jedoch die Schwierigkeit auf, dass die Titelleiste bzw. das komplette Fenster durch die im Vordergrund befindlichen Fenster verdeckt werden. Anstatt jetzt die Fenster über die Titelleiste zu verschieben und umständlich nebeneinander zu positionieren, schalten Sie dass Fenster des gewünschten Programms durch Anklicken des Taskleistensymbols in den Vordergrund.
Die Schaltfläche des aktiven Fensters wird dabei in der Taskleiste »eingedrückt« dargestellt. Klicken Sie auf die »eingedrückt« dargestellte Schaltfläche des aktiven Fensters, verschwindet dieses im Hintergrund und ein anderes Fenster wird im Vordergrund sichtbar. Ein Wechsel zu einem anderen Programmfenster ist durch Anklicken der zugehörigen Schaltfläche in der Taskleiste jederzeit möglich.
4.3.2
Programmwechsel per Taskleiste – das sollten Sie wissen!
Falls Sie viele Programmfenster geöffnet haben, wird es »eng« in der Taskleiste. Sind mehrere Fenster einer Kategorie geöffnet, fasst Windows dann die Fenster einer Kategorie unter einer Schaltflächengruppe in der Taskleiste zusammen. Klicken Sie auf die betreffende Schaltfläche, erscheint ein Menü mit den Namen der Programmfenster (Bild 4.11) und durch Anwahl eines Menüeintrags lässt sich das zugehörige Fenster in den Vordergrund holen.
Bild 4.11: Gruppierung von Taskleisteneinträgen TIPP
Klicken Sie eine solche Schaltflächengruppe in der Taskleiste mit der rechten Maustaste an, erscheint ein Kontextmenü, über dessen Befehle Sie alle Fenster der Gruppe schließen können (siehe die folgenden Abschnitte).
Bild 4.12: Anzeige der Fenstertitel in der Taskleiste
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Kapitel 4 · Arbeiten mit Startmenü, Desktop und Taskleiste
Bei vielen geöffneten Fenstern wird der Platz für die Schaltflächen in der Taskleiste knapp. Windows schneidet dann die Fenstertitel in der Anzeige der Schaltfläche ab (Bild 4.12). Sie können den Fenstertitel aber als QuickInfo abrufen, indem Sie per Maus auf die betreffende Schaltfläche zeigen (Bild 4.12). Allerdings leidet die Übersichtlichkeit etwas, denn bei vielen ähnlichen Dokumenten ist es schwierig zu entscheiden, welche Schaltfläche zum gewünschten Fenster gehört. Ist die Aero-Benutzeroberfläche in Windows Vista aktiv? Dann wird neben der QuickInfo mit dem Fenstertitel auch noch der Fensterinhalt in einer Miniaturabbildung in der Anzeige eingeblendet (Bild 4.13). Sie können also durch Zeigen auf die Schaltflächen der Taskleiste sehr schnell die Fensterinhalte ansehen und das gewünschte Fenster durch Anklicken der Schaltfläche in den Vordergrund holen.
Bild 4.13: Anzeige der Fensterinhalte in der Taskleiste
4.3.3
Programmumschaltung auf Tastendruck
Neben den Schaltflächen der Taskleiste können Sie auch die Tastenkombination (Alt)+(ÿ_) zum Umschalten zwischen Programmen verwenden. Windows Vista zeigt das Fenster der Taskliste mit den Symbolen der geladenen Programme an. In der Standarddarstellung wird die Darstellung aus Bild 4.14 benutzt.
Bild 4.14: Anzeige der laufenden Programme in der Taskliste
Der Vorteil der Taskliste besteht darin, dass dort nicht nur die geöffneten Fenster als Symbole erscheinen. Auch Eigenschaftenfenster und geöffnete Dialogfelder werden aufgelistet. Sie können also über die Taskliste auch ein verdecktes Dialogfeld in den Vordergrund holen. Halten Sie die (Alt)-Taste gedrückt und tippen Sie auf die (ÿ_)-Taste, wird das jeweils nächste Symbol markiert. Mit der Tastenkombination (Alt)+(ª)+(ÿ_) lässt sich das vorherige Symbol in der Liste markieren. Lassen Sie die
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Arbeiten mit mehreren Programmfenstern
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(Alt)-Taste los, verschwindet die Taskliste und das Fenster des zuletzt gewählten Symbols erscheint im Vordergrund. Das Problem ist allerdings, dass bei vielen gleichartigen Programmen unklar bleibt, was nun genau in einem Fenster hinterlegt ist – Sie erwischen beim Umschalten ggf. das falsche Programmfenster.
Wesentlich komfortabler wird die Sache aber, falls Windows Vista mit der Aero-Darstellung betrieben wird. Verwenden Sie die obigen Tastenkombinationen, blendet die »Aero«-Darstellung eine Art Miniaturansicht des Fensterinhalts in der Taskliste ein (Bild 4.15). Sie können also das gewünschte Programmfenster besser erkennen. Drücken Sie einfach so oft die (ÿ_)-Taste, bis das gewünschte Programmfenster markiert ist. Lassen Sie die (Alt)-Taste los, wird das zuletzt gewählte Programmfenster in den Vordergrund »geholt«.
Bild 4.15: Miniansicht der laufenden Programme in der Aero-Darstellung TIPP
Sie können auch direkt per Tastatur zwischen den geöffneten Fenstern umschalten, ohne die Taskliste einblenden zu müssen. Drücken Sie hierzu die Tastenkombination (Alt)+(Esc). Jeder Druck der (Esc)Taste bei gleichzeitig gedrückter (Alt)-Taste holt ein anderes Fenster in den Vordergrund.
4.3.4
So nutzen Sie die Flip-3D-Umschaltung
Im Darstellungsmodus »Aero« unterstützt Windows die Programmumschaltung noch über eine besondere, als »Flip-3D« bezeichnete Funktion. Halten Sie die ()-Taste auf der Tastatur gedrückt. Wenn Sie dann zusätzlich die (ÿ_)-Taste drücken, kippen die geöffneten Fenster in eine Art 3D-Darstellung (Bild 4.16). Sie können den Fensterinhalt also sehr leicht identifizieren, was besonders bei vielen geöffneten Fenstern ein großer Vorteil ist. Besitzt Ihre Maus ein Rädchen, können Sie dieses drehen (oder die (ÿ_)-Taste erneut antippen), um die schräg gekippten Fenster schrittweise in den Vordergrund zu holen. Sobald Sie die ()-Taste loslassen, verschwindet die 3D-Darstellung wieder und das zuletzt sichtbare Fenster wird auf dem Desktop im Vordergrund angezeigt.
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Kapitel 4 · Arbeiten mit Startmenü, Desktop und Taskleiste
Bild 4.16: Taskwechsel mit der Flip-3D-Funktion
4.4 Arbeiten mit der Taskleiste Die Windows-Taskleiste stellt verschiedene Funktionen wie die Schaltflächen zur Umschaltung zwischen geöffneten Fenstern bereit. Nachfolgend erfahren Sie, was es bezüglich der Schnellstart-Symbolleiste, der Taskleistenoptionen und des Infobereichs zu wissen gibt.
4.4.1
So nutzen Sie die Schnellstart-Symbolleiste
Die Schnellstart-Symbolleiste wird in Windows Vista standardmäßig eingeblendet und befindet sich in der Taskleiste rechts neben der Schaltfläche Start (Bild 4.17). Die Leiste weist verschiedene Schaltflächen auf, über die sich bestimmte Programme und Windows-Funktionen per Mausklick abrufen lassen. Welche Symbole in der Schnellstart-Symbolleiste angezeigt werden, hängt von der Systemumgebung und den installierten Programmen ab. Die Leiste enthält im Grundzustand aber bereits zwei Schaltflächen. Das, von der Schaltfläche Start aus gesehene, erste linke Symbol erlaubt Ihnen, alle geöffneten Fenster auszublenden und den Desktop anzuzeigen. Ein weiterer Mausklick auf die Schaltfläche blendet den vorherigen Desktop-Zustand mit der Anzeige der Fenster wieder ein. Die rechts daneben befindliche zweite Schaltfläche ruft die Anzeige der Taskliste auf (siehe z. B. Bild 4.12). Sie können dann die Auswahl eines Eintrags in der Liste der laufenden Programme durch Drücken der (ÿ_)-Taste oder über die Tasten (æ) und (Æ) ändern. Beim Drücken der (Enter)Taste wird das betreffende Programmfenster in den Vordergrund geholt.
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Arbeiten mit der Taskleiste
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Bild 4.17: Symbole der Schnellstart-Symbolleiste
Wurden der Internet Explorer und der Windows Media Player bereits einmal aufgerufen, finden sich in der Schnellstart-Symbolleiste auch deren Symbole. Durch Anklicken der betreffenden Schaltflächen lassen sich die Anwendungen direkt aufrufen. Manche Programme bieten bei der Installation eine Option, um eine Schaltfläche in der SchnellstartSymbolleiste einzurichten. TIPP
Sie können die Symbole beliebiger Programme oder Desktop-Elemente als Schaltflächen in der Schnellstart-Symbolleiste hinterlegen. Hierzu ziehen Sie das gewünschte Symbol bei gedrückter linker Maustaste in den Bereich der Leiste. Wenn Sie die linke Maustaste loslassen, wird eine Verknüpfung auf das betreffende Element als Schaltfläche in der Leiste hinterlegt. Besitzen Sie eine Tastatur mit einer ()-Taste? Dann lassen sich die Anwendungen der Schnellstart-Symbolleiste über Tastenkombinationen wie ()+(1), ()+(2), ()+(3) etc. direkt aufrufen. Die Zahl gibt dann die von links gezählte Position der Anwendung in der Schnellstart-Symbolleiste an. Ist die Schnellstart-Symbolleiste nicht sichtbar, klicken Sie eine freie Stelle in der Taskleiste mit der rechten Maustaste an. Dann können Sie im Kontextmenü die Befehle Symbolleisten/Schnellstart anwählen (Bild 4.17), um die Symbolleiste wahlweise ein- und wieder auszublenden.
4.4.2
So nutzen Sie die Taskleiste richtig!
Auf den vorhergehenden Seiten haben Sie bereits erfahren, wie sich die in der Taskleiste angezeigten Schaltflächen geöffneter Fenster zum Umschalten zwischen Programmen eignen. Aber über die Kontextmenüs der Taskleiste lässt sich noch mehr machen. Die Bild 4.18 zeigt eine Montage verschiedener Kontextmenüs, die beim Rechtsklick auf die Taskleiste abrufbar sind.
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Kapitel 4 · Arbeiten mit Startmenü, Desktop und Taskleiste
Bild 4.18: Kontextmenüs der Taskleiste
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Klicken Sie in der Taskleiste mit der rechten Maustaste auf eine Schaltfläche eines geöffneten Fensters, finden Sie im Kontextmenü den Befehl Schließen, mit dem sich die betreffende Anwendung beenden lässt (Bild 4.18, mittleres Menü).
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Öffnen Sie bei einer Schaltflächengruppe das Kontextmenü, können Sie alle Anwendungen der Gruppe über den Befehl Gruppe schließen beenden (Bild 4.18, linkes Menü). Der Befehl Gruppe minimieren blendet alle Fenster der Gruppe auf dem Desktop aus. Über die drei Kontextmenübefehle Überlappend, Fenster nebeneinander anzeigen und Fenster gestapelt anzeigen bietet Windows Vista Ihnen die Möglichkeit, die Fenster automatisch anzuordnen und in der Größe anzupassen.
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Klicken Sie auf eine freie Stelle der Taskleiste und öffnen Sie das Kontextmenü, stehen Ihnen die in Bild 4.18 im rechten Menü gezeigten Befehle zur Verfügung. Über den Eintrag Symbolleisten öffnet sich ein Untermenü (siehe weiter oben in Bild 4.17), in dem Sie die Namen verfügbarer Symbolleisten finden. Ist ein Eintrag mit einem Häkchen markiert, wird die betreffende Symbolleiste in der Taskleiste angezeigt. Sie können das Häkchen durch Anklicken des betreffenden Menübefehls setzen oder löschen. Auf diese Weise lässt sich nicht nur die Schnellstart-Symbolleiste ein-/ausblenden. Sie können auch die Symbole des Desktops über den gleichnamigen Befehl als Menüschaltfläche einblenden. Der Befehl Windows Media Player erlaubt den Miniplayer-Modus dieses Wiedergabeprogramms in der Taskleiste anzuzeigen oder abzuschalten. Mit dem Befehl Adresse lässt sich ein Textfeld in der Taskleiste einblenden (Bild 4.19). Tippen Sie eine Internetadresse in diesem Textfeld ein und drücken Sie dann die (Enter)-Taste, wird die Internetseite abgerufen und im Internet Explorer angezeigt. Auf ähnliche Weise können Sie Laufwerksnamen und Ordnerpfade im Feld Adresse eintippen, um die zugehörige Ordnerdarstellung direkt aufzurufen. Der Kontextmenübefehl Symbolleiste schließen einer angeklickten Symbolleiste erlaubt Ihnen, diese auf einfache Weise wieder auszublenden.
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Sobald Sie mit mehreren Programmen arbeiten, werden sich die einzelnen Fenster überdecken. Dies führt dazu, dass Fenster komplett hinter anderen Fenstern verschwinden, und Sie können diese weder einsehen noch anklicken. Über die drei Kontextmenübefehle Überlappend, Fenster nebeneinander anzeigen und Fenster gestapelt
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Arbeiten mit der Taskleiste
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anzeigen bietet Windows Vista Ihnen (ähnlich wie bei einer Schaltflächengruppe) die Möglichkeit, alle geöffneten Fenster automatisch auf dem Desktop anzuordnen. Der Kontextmenübefehl Desktop minimiert alle geöffneten Fenster und blendet auch die Dialoge und Eigenschaftenfenster aus.
Bild 4.19: Anpassen der Taskleiste
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Der Kontextmenübefehl Taskleiste fixieren steuert, ob der Benutzer das Aussehen der Taskleiste anpassen darf. Ist der Befehl nicht mit einem Häkchen markiert, lässt sich die Taskleiste vergrößern, indem Sie den Rand per Maus verschieben (Bild 4.19). Dies erlaubt Ihnen, mehr Platz zur Darstellung der Taskleisteninhalte zu schaffen. Zudem lässt sich die Taskleiste per Maus an den linken, rechten oder oberen Rand des Desktops ziehen. In der Taskleiste eingeblendete Symbolleisten (z. B. Schnellstart-Symbolleiste) weisen am linken Rand eine »geriffelte« Fläche auf (siehe Symbolleiste Desktop in Bild 4.19). Wird der Platz in der Symbolleiste knapp, können nicht alle Inhalte eingeblendet werden und am rechten Rand der Leiste erscheint das Symbol zum Einblenden der fehlenden Inhalte als Menü. Sie können aber die Symbolleistenbreite anpassen, indem Sie die geriffelte Fläche am linken Leistenrand per Maus vertikal nach links oder rechts verschieben (siehe Leiste Adresse in Bild 4.19).
Im Normalfall empfiehlt es sich, den Kontextmenübefehl Taskleiste fixieren markiert zu lassen, um eine unbeabsichtigte Veränderung der Taskleiste zu verhindern.
4.4.3
Infobereich und Eingabegebietsschema
Die Taskleiste besitzt in Windows einen sogenannten Infobereich am rechten Rand. Dort blendet das Betriebssystem die Uhrzeit sowie die Statussymbole verschiedener Geräte (z. B. Lautstärkeregelung, Netzwerkverbindung) und Funktionen (Sidebar, Sicherheitscenter) ein (Bild 4.20). An den Symbolen des Infobereichs können Sie also direkt den Status bestimmter Geräte oder Einstellungen erkennen. Eine stumm geschaltete oder falsch konfigurierte Soundausgabe wird im Symbol des stilisierten Lautsprechers entsprechend angezeigt. Klicken Sie auf das Lautsprechersymbol, blendet Vista einen Schieberegler oberhalb des Infobereichs ein (Bild 4.20). Über diesen Schieberegler können Sie sofort die Lautstärke regeln und mittels einer separaten Schaltfläche die Soundausgabe stumm schalten. Weitere Informationen zu den Symbolen des Infobereichs finden Sie in den verschiedenen Kapiteln dieses Buches.
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Kapitel 4 · Arbeiten mit Startmenü, Desktop und Taskleiste
Bild 4.20: Lautstärkeanpassung im Infobereich der Taskleiste TIPP
Um möglichst viel Platz in der Taskleiste zur Verfügung zu stellen, minimiert Windows standardmäßig den Anzeigeplatz im Infobereich und versteckt die Symbole inaktiver Geräte. Dies führt dazu, dass nur die wichtigsten Anzeigen wie die Uhrzeit erscheinen. Windows markiert diesen Zustand durch eine am linken Rand des Infobereichs eingeblendete Schaltfläche. Um alle Einträge im Infobereich zu sehen, klicken Sie auf die (mit einem stilisierten, nach links zeigenden Pfeil versehene) Schaltfläche Ausgeblendete Symbole einblenden. Windows erweitert den Infobereich entsprechend. In Bild 4.21 sehen Sie zusätzliche Symbole (z. B. die Benachrichtigung über anstehende Updates). Die erweiterte Anzeige verschwindet automatisch nach einigen Sekunden oder nach dem erneuten Anklicken der jetzt als Ausblenden beschrifteten Schaltfläche. Vista wird bei der Installation so eingerichtet, dass die Tastatur zur Eingabe zwischen deutschen und englischen Layouts umgeschaltet werden kann. Die Funktion wird als Eingabegebietsschema bezeichnet und eine minimierte Eingabegebietsschema-Leiste wird standardmäßig durch das Zeichen DE links neben dem Infobereich angezeigt. Taucht der Schriftzug EN in der Taskleiste auf, wurde das Schema auf Englisch umgestellt. Dann sind keine Umlaute mehr auf der Tastatur eingebbar und die Tasten (Y) und (Z) sind vertauscht. Zum Umstellen des Eingabegebietsschemas klicken Sie auf den Schriftzug der minimierten Leiste (Bild 4.21). Dann wählen Sie im eingeblendeten Menü den gewünschten Befehl. Anschließend wird das Tastaturlayout entsprechend angepasst.
Bild 4.21: Infobereich und Eingabegebietsschemaauswahl in der Taskleiste
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Arbeiten mit der Taskleiste
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Um die Einstellungen und Eigenschaften der Eingabegebietsschemata bzw. der Leiste anzupassen, klicken Sie in der Taskleiste auf das Symbol der minimierten Leiste und wählen den Menübefehl Eingabegebietsschema-Leiste anzeigen. Sobald die Leiste am oberen Rand des Desktops erscheint, klicken Sie auf die Schaltfläche zum Öffnen des Menüs (Bild 4.22) und wählen den Befehl Einstellungen. Windows öffnet das Eigenschaftenfenster Textdienste & Eingabesprachen. Auf den Registerkarten des Eigenschaftenfensters lassen sich dann die Einstellungen anpassen und mittels der OK-Schaltfläche übernehmen. Brauchen Sie das Eingabegebietsschema »Englisch« nicht, markieren Sie dieses auf der Registerkarte Allgemein. Anschließend lässt es sich mittels der Schaltfläche Löschen entfernen. Über die Schaltfläche Hinzufügen können Sie nachträglich weitere Eingabegebietsschemata einrichten. Auf der Registerkarte Erweiterte Tastatureinstellungen können Sie Tastenkürzel zum Wechsel des Eingabegebietsschemas zuweisen und auf der Registerkarte Sprachenleiste wird über Optionsfelder festgelegt, ob die Eingabegebietsschema-Leiste in der Taskleiste erscheint.
Bild 4.22: Eingabesprachen anpassen
4.4.4
Uhrzeit und Datum stellen
In Kapitel 3 wurde gezeigt, dass sich durch Zeigen auf die Uhrzeit das aktuelle Datum in einer QuickInfo einblenden lässt. Geht die Uhr falsch oder stimmt das Datum nicht, können Sie dies ändern. Wichtig ist aber,
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Kapitel 4 · Arbeiten mit Startmenü, Desktop und Taskleiste
dass Sie sich unter einem Benutzerkonto mit Administratorenrechten anmelden, da normale Benutzer keine Berechtigung zum Stellen der Uhrzeit haben. Die Schritte zum Anpassen von Uhrzeit und Datum oder der Zeitsynchronisation sind in Kapitel 33 beschrieben.
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5 Windows-Sidebar und Begrüßungscenter Die Windows-Sidebar ist eine neue Funktion von Windows Vista. Dieses Kapitel zeigt, wie Sie mit der Sidebar umgehen und Anpassungen vornehmen. Die Funktionen des Begrüßungscenters werden ebenfalls kurz vorgestellt.
5.1 Die Windows-Sidebar verwenden Die neu in Windows Vista aufgenommene Sidebar findet sich als Leiste am rechten (oder linken) Rand des Desktops (Bild 5.1). Ist die Sidebar nicht sichtbar, lässt Sie sich über den Startmenüeintrag Alle Programme/ Zubehör/Windows-Sidebar starten.
Bild 5.1: Fenster der Windows-Sidebar
Die Windows-Sidebar enthält standardmäßig sogenannte Minianwendungen wie eine Uhrzeitanzeige, eine Anzeige für Diashows oder einen Nachrichtenticker (RSS-Feeder). Sie können aber auch andere Minianwendungen wie Notizzettel, Aktienkursanzeige etc. aufnehmen. Sind die
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Die Windows-Sidebar verwenden
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Minianwendungen in der Windows-Sidebar verankert, wird nur ein verkleinertes Fenster mit den betreffenden Informationen (Uhrzeit, Bild etc.) eingeblendet. Zeigen Sie auf eine Minianwendung, blendet Windows eine kleine Leiste rechts oberhalb des Fensters ein (siehe Bild 5.1). Über das oberste Symbol (X) dieser Leiste lässt sich das Fenster der Minianwendung schließen. Verwenden Sie die »geriffelte« Fläche am unteren Rand dieser Leiste, um die Minianwendung mit der Maus zu verschieben. Sie können die Minifenster dann bei gedrückter linker Maustaste in der Windows-Sidebar verschieben und so umsortieren. Ziehen Sie ein Minifenster aus der Windows-Sidebar auf den Desktop, wird die Verankerung gelöst und das Anwendungsfenster erscheint etwas vergrößert auf dem Desktop (in Bild 5.1 am Beispiel des Bildbetrachters zu sehen). Sie können ein solches Fenster per Maus vom Desktop zur Windows-Sidebar zurückschieben. Sobald Sie die linke Maustaste wieder loslassen, wird die Minianwendung erneut in der Leiste angedockt. TIPP
Die Fenster der Minianwendungen lassen sich mit der rechten Maustaste anklicken. Dann erscheint ein Kontextmenü, dessen Befehl Von der Sidebar abdocken das Fenster der Minianwendung auf den Desktop verschiebt. Öffnen Sie das Kontextmenü der betreffenden Minianwendung erneut, finden Sie den Befehl An die Sidebar andocken, mit dem sich das Fenster zur Windows-Sidebar zurückschieben lässt. Über den Befehl Undurchsichtigkeit des Kontextmenüs lässt sich die Transparenz des Fensters stufenweise einstellen.
5.1.1
Optionen der Minianwendungen anpassen
Öffnen Sie das Kontextmenü einer Minianwendung, lässt sich der Befehl Optionen wählen. Windows öffnet ein Dialogfeld, in dem Sie Optionen der Minianwendung einstellen können (Bild 5.2). Das Aussehen dieses Dialogfelds hängt von der gewählten Minianwendung ab.
Bild 5.2: Optionen einer Minianwendung
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Kapitel 5 · Windows-Sidebar und Begrüßungscenter
5.1.2
Minianwendungen hinzufügen oder entfernen
Benötigen Sie eine Minianwendung nicht mehr, wählen Sie im zugehörigen Kontextmenü den Befehl Minianwendungen schließen (oder zeigen Sie auf das Miniaturfenster und klicken Sie auf die rechts neben dem Fenster eingeblendete Schließen-Schaltfläche). Ausgeblendete Miniaturanwendungen sowie neue Helfer lassen sich sehr komfortabel zur Windows-Sidebar hinzufügen. 1. Öffnen Sie das Kontextmenü der Windows-Sidebar, indem Sie einen Bereich der Leiste mit der rechten Maustaste anklicken. 2. Wählen Sie den Kontextmenübefehl Minianwendungen hinzufügen. Windows öffnet dann ein Dialogfeld mit einer Sammlung verfügbarer Minianwendungen (Bild 5.3). Neben der Uhr sehen Sie z. B. einen Kalender, einen Notizzettel, Aktienkurse, die Wettervorschau etc. 3. Um die zugehörige Minianwendung zu nutzen, ziehen Sie deren Symbol einfach per Maus aus dem Dialogfeld zur Windows-Sidebar. Sobald Sie die linke Maustaste loslassen, wird die Minianwendung als Fenster in der Windows-Sidebar verankert. Alternativ können Sie das Symbol einer Minianwendung im Dialogfeld per Doppelklick anwählen, um diese in die Windows-Sidebar zu übernehmen. Anschließend beenden Sie das Dialogfeld durch Anklicken der Schließen-Schaltfläche.
Bild 5.3: Minianwendung verwalten
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Die Windows-Sidebar verwenden
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Über den am unteren Rand des Fensters eingeblendeten Hyperlink Weitere Minianwendungen online beziehen können Sie bei einer bestehenden Internetverbindung die Microsoft-Internetseiten besuchen. Dort werden ggf. weitere Minianwendungen zum Herunterladen angeboten.
5.1.3
Optionen der Windows-Sidebar anpassen
Die Optionen und das Verhalten der Windows-Sidebar lassen sich über das Kontextmenü der Sidebar bzw. des im Infobereich der Taskleiste eingeblendeten Sidebar-Symbols beeinflussen. 쮿
Klicken Sie einen freien Bereich der Windows-Sidebar mit der rechten Maustaste an, lässt sich die Leiste über den Kontextmenübefehl Sidebar schließen ausblenden.
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Klicken Sie im Infobereich der Taskleiste auf die Schaltfläche Windows-Sidebar (Bild 5.4), wird die Leiste wieder sichtbar.
Sie können aber auch das Kontextmenü des Symbols mittels der rechten Maustaste öffnen. Wählen Sie den Kontextmenübefehl Beenden, wird die Windows-Sidebar beendet und das Symbol verschwindet aus dem Infobereich. Möchten Sie die Windows-Sidebar später wieder nutzen, müssen Sie die Anwendung über Alle Programme/Zubehör des Startmenüs erneut aufrufen.
Bild 5.4: Kontextmenü der Windows-Sidebar
Der Kontextmenübefehl Minianwendungen im Vordergrund anzeigen ist ganz hilfreich, falls die Fenster der Minianwendungen durch andere Fenster verdeckt werden. Klicken Sie auf den Befehl, schaltet die Windows-Sidebar die Fenster aller Minianwendungen in den Vordergrund. Über den Kontextmenübefehl Eigenschaften lässt sich das Fenster Windows-Sidebar-Eigenschaften öffnen (Bild 5.5). Über Kontrollkästchen können Sie festlegen, ob die Windows-Sidebar beim Start von Windows Vista automatisch geladen werden soll und ob die Leiste immer im Vordergrund anzuzeigen ist. Weiterhin können Sie über Optionsfelder bestimmen, ob die Leiste am linken bzw. rechten Bildschirmrand zu sehen ist und welcher Bildschirm (bei Multimonitorbetrieb) zur Anzeige verwendet werden soll. Wurden Minianwendungen aus dem Internet hinzugefügt? Über die Schaltfläche Liste der aktiven Minianwendungen
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Kapitel 5 · Windows-Sidebar und Begrüßungscenter
anzeigen öffnen Sie ein eigenes Dialogfeld. In der Liste lassen sich Minianwendungen auswählen und komplett entfernen. Den Auslieferungszustand können Sie später über die Schaltfläche Mit Windows installierten Minianwendungen wiederherstellen zurücksetzen.
Bild 5.5: Optionen der Sidebar
5.2 Das Begrüßungscenter Das Begrüßungscenter ist eine zweite Neuerung, in der Windows Vista Ihnen den Zugriff auf bestimmte Funktionen und Informationen erlaubt. Nachfolgend finden Sie eine kurze Übersicht über dessen Funktionen
5.2.1
Das Begrüßungscenter im Überblick
Das Begrüßungscenter (Abbildung 5.6) ist ein Bestandteil der WindowsSystemsteuerung und soll Ihnen den vereinfachten Zugriff auf bestimmte Funktionen zum Anpassen von Windows bzw. zur Einführung in das Betriebssystem erleichtern. Weiterhin erhalten Sie über das Begrüßungscenter Zugriff auf verschiedene Online-Angebote von Microsoft. Das Fenster des Begrüßungscenters wird in der Standardeinstellung automatisch bei jedem Windows-Start auf dem Desktop eingeblendet. 쮿
Das Programm zeigt die Symbole, über die Sie zentral auf bestimmte Windows-Funktionen und Microsoft-Online-Angebote zurückgreifen können, in zwei verschiedenen Rubriken: Erste Schritte mit Windows und Angebote von Microsoft.
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Das Begrüßungscenter
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Bild 5.6: Fenster des Begrüßungscenters
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Zudem sehen Sie am oberen Rand des Dokumentbereichs den Namen und das Symbol des aktuellen Benutzerkontos.
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Klicken Sie auf ein Symbol, blendet das Begrüßungscenter zusätzliche Informationen im oberen Bereich des Fensters ein. Über die am rechten Rand dieses Bereichs eingeblendete Schaltfläche Weitere Details gelangen Sie dann zur Seite der betreffenden Funktion.
Klicken Sie am unteren Rand der Kategorie auf die Hyperlinks Alle … Elemente anzeigen, um alle Symbole der Gruppe einzublenden. Die Einträge in der Gruppe Erste Schritte mit Windows erlauben Ihnen einen schnellen Zugriff auf bestimmte Windows-Funktionen. Der Eintrag Windows-Grundlagen öffnet das Fenster der Windows-Hilfe und zeigt direkt die Grundlagenthemen im Hilfefenster an. Auf ähnliche Weise können Sie sich über ein Symbol mittels der Hilfe über die Neuerungen in Windows Vista informieren. Weitere Einträge ermöglichen Ihnen Windows anzupassen. Über Computerdetails anzeigen wird z. B. die Seite System aufgerufen, über die Sie Informationen über den Computer und die installierten Geräte erhalten. Mit Neue Benutzer hinzufügen gelangen Sie in die Benutzerverwaltung von Windows. Das Symbol Mit dem Internet verbinden öffnet ein Dialogfeld, in dem Sie die Verbindung zum Internet über Wählverbindungen (Modem, ISDN), DSL oder Funknetzwerke (WLAN) einrichten können.
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Kapitel 5 · Windows-Sidebar und Begrüßungscenter
Details zu den jeweiligen Symbolen lassen sich im oberen Fensterbereich anzeigen, wenn Sie den jeweiligen Eintrag per Maus anklicken. In der Kategorie Angebote von Microsoft können Sie bequem auf Internetangebote von Microsoft zugreifen. Windows Marketplace ist beispielsweise eine Verkaufsplattform für Produkte zu Windows Vista, während Windows Live Dienste für die Verknüpfung zwischen Windows und der Onlinewelt bereitstellt. Um die Funktionen von Windows Live nutzen zu können, muss eine Internetverbindung bestehen und Sie müssen sich registrieren. Der Eintrag Kommunikation mit Windows Live erlaubt den Online-Messenger einzurichten, über den Sie eine Sofortkommunikation mit Freunden und Bekannten führen können. Die Online-Angebote sind aber nicht Bestandteil von Windows Vista und werden in diesem Buch nicht besprochen. Die Funktionen zur Konfigurierung des Systems sind in verschiedenen Kapiteln in Teil 6 behandelt, während das Einrichten einer Internetverbindung in Kapitel 25 besprochen ist. Um diesen automatischen Start zu verhindern, lässt sich die Markierung des in der unteren linken Ecke eingeblendeten Kontrollkästchens Beim Start ausführen löschen. Zum erneuten Aufruf können Sie die Systemsteuerung verwenden und den betreffenden Eintrag in der Gruppe System und Wartung wählen. Noch einfacher geht es, wenn Sie im Startmenü den Zweig Alle Programme/Zubehör öffnen und dann auf den Eintrag Begrüßungscenter klicken.
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6 Hilfe und Support Dieses Buch wird nicht alle Fragen zu Windows Vista und dessen Programmfunktionen klären können, und nach der Lektüre bleiben sicherlich noch Fragen offen. Zudem gibt es weitere Anwendungsprogramme, die sich auf dem System einrichten und nutzen lassen. Auch dort werden möglicherweise Fragen zur Funktionalität aufkommen. Aber glücklicherweise bieten Windows und viele Programme Unterstützung durch die Hilfe an, über die Sie Details zur Bedienung nachlesen können. In diesem Kapitel lernen Sie die Windows-Hilfe kennen und erfahren, was Sie ggf. bezüglich der Hilfefunktionen von Anwendungen wissen sollten.
6.1 Die Windows-Hilfe nutzen Windows Vista stellt mit der Funktion Hilfe und Support ein wichtiges Werkzeug zur Unterstützung des Benutzers bereit. Nachfolgend lesen Sie, wie diese Funktion aufgerufen und genutzt werden kann.
6.1.1
Hilfe und Support aufrufen
Zum Aufruf der Windows Vista-Funktion »Hilfe und Support« haben Sie verschiedene Möglichkeiten.
Bild 6.1: Startfenster Windows-Hilfe und Support
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Ist kein Fenster auf dem Desktop geöffnet oder als aktives Fenster gewählt, genügt es, wenn Sie die Funktionstaste (F1) drücken.
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Alternativ können Sie das Windows-Startmenü öffnen und in der rechten Spalte den Befehl Hilfe und Support wählen.
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Die Windows-Hilfe nutzen
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Windows öffnet anschließend die Hilfe in einem Fenster mit dem Titel Windows-Hilfe und Support (Bild 6.1). Über die Startseite des Hilfefensters gelangen Sie über die angezeigten Symbole zu den Hilfekategorien mit den geforderten Informationen.
6.1.2
Navigieren in den Hilfeseiten
Das Arbeiten im Fenster der Hilfe bzw. das Abrufen der Hilfethemen ist sehr einfach mit der Maus möglich.
Bild 6.2: Navigation zwischen Hilfeseiten
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Kapitel 6 · Hilfe und Support
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Zeigen Sie mit der Maus auf den Hyperlink oder das Symbol einer Rubrik, nimmt der Mauszeiger die Form einer stilisierten Hand an (siehe Rubrik »Inhaltsverzeichnis« in Bild 6.1). Gleichzeitig wird der Text unterstrichen dargestellt. Dies bedeutet, dass die Überschrift als so genannter Hyperlink (ein Verweis auf eine Folgeseite) angelegt ist.
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Klicken Sie auf eines der Symbole bzw. den Hyperlink, ruft Windows die Folgeseite der Hilfe ab (Bild 6.1, oben links). Dort finden Sie ggf. eine neue Liste mit Hyperlinks zur Unterthemen. In diesem Fall klicken Sie erneut auf den Hyperlink zum gewünschten Thema (Bild 6.1, oben rechts).
Wiederholen Sie diese Schritte so lange, bis die gewünschte Information im rechten Teil des Hilfefensters angezeigt wird (Bild 6.1, unten). Im Grunde funktioniert die Bedienung der Hilfe wie das Arbeiten mit dem Inhaltsverzeichnis eines Buchs, nur wesentlich einfacher. Sie müssen nur die »Überschriften« (hier in Form der Hyperlinks) anklicken, um zur gesuchten »Buchseite« zu gelangen. Die Symbole eines stilisierten Buches oder einer einzelnen Buchseite signalisieren Ihnen übrigens, ob die Folgeseite weitere Überschriften oder die endgültige Hilfeseite enthält. Die Symbole der Startseite (Dokumentbereich in Bild 6.1) erlauben dabei den Zugriff auf bestimmte Kategorien der Hilfe. 쮿
Über das Symbol Inhaltsverzeichnis erhalten Sie Zugriff auf alle in Windows hinterlegten Hilfethemen.
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Das Symbol Windows-Grundlagen bietet Zugang zu Hilfeseiten mit einführenden Themen zum Umgang mit der Maus, der Bedienoberfläche etc.
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Über das Symbol Neue Funktionen rufen Sie die Seiten mit einer Auflistung der Neuerungen in Windows Vista auf.
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Das Symbol Sicherheit und Wartung führt Sie zu einer Seite, auf der die Sicherheitsfunktionen von Windows Vista vorgestellt werden.
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Das Symbol Problembehandlung bringt Sie zur Diagnoseseite, auf der Sie Hilfe zu häufiger auftretenden Problemen finden.
Über das Symbol Windows-Onlinehilfe können Sie über das Internet auf zusätzliche Informationen von Microsoft-Webseiten zurückgreifen. Beim Anklicken des Symbols wird die Online-Hilfeseite von Microsoft im Fenster des Internet Explorers geöffnet.
Startseite Vorwärts Zurück
Hilfe durchsuchen
Bild 6.3: Schaltflächen im Hilfefenster
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Die Windows-Hilfe nutzen
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Zusätzlich enthält das Hilfefenster noch eine Symbolleiste mit mehreren Schaltflächen (Bild 6.3). Die Schaltflächen Zurück und Vorwärts der Symbolleiste am oberen Rand des Hilfefensters ermöglichen Ihnen, zwischen bereits abgerufenen Hilfeseiten zu blättern (Bild 6.3). Die in Bild 6.3 mit Startseite bezeichnete Schaltfläche ruft die in Bild 6.1 gezeigten Inhalte auf. Über die hier mit Hilfe durchsuchen bezeichnete Schaltfläche lässt sich das Inhaltsverzeichnis (Bild 5.1, oben links) der kompletten Hilfe im Dokumentbereich abrufen. Über die Schaltfläche Fragen rufen Sie eine Hilfeseite mit weiteren Hinweisen und Hyperlinks auf, die Sie zur Online-Hilfe im Web, zu Microsoft-Communitys oder zu den Seiten mit technischer Unterstützung von Microsoft weiterleiten.
6.1.3
Suchen in der Hilfe
Das Navigieren über das Inhaltsverzeichnis ist manchmal zu aufwändig, um etwas nachzulesen. Die Windows-Hilfe ermöglicht Ihnen aber zusätzlich die Suche nach bestimmten Begriffen in den Hilfeseiten.
Bild 6.4: Suchen in der Hilfe
4. Öffnen Sie das Fenster Windows-Hilfe und Support über den entsprechenden Startmenüeintrag. 5. Klicken Sie in der Symbolleiste des Hilfefensters auf das Textfeld Hilfe durchsuchen und tippen Sie den Suchbegriff ein (Bild 6.4). 6. Klicken Sie anschließend auf die Suchen-Schaltfläche rechts neben dem Textfeld oder drücken Sie die (Enter)-Taste. Die Hilfe wird dann die gefundenen Themen als Liste im Dokumentbereich des Fensters einblenden. Über die Hyperlinks können Sie anschließend die zugehörigen Hilfeseiten abrufen.
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Kapitel 6 · Hilfe und Support
6.1.4
Drucken von Hilfeseiten
Gelegentlich ist es hilfreich, sich den Inhalt einzelner Hilfeseiten oder Auszüge auszudrucken.
Bild 6.5: Drucken von Hilfethemen
1. Rufen Sie die gewünschte Hilfeseite auf und markieren Sie bei Bedarf den zu druckenden Ausschnitt. 2. Klicken Sie in der Symbolleiste des Hilfefensters auf die Schaltfläche mit dem Druckersymbol (Bild 6.4). 3. Im Dialogfeld Drucken legen Sie dann die gewünschten Druckoptionen fest und starten den Ausdruck über die Drucken-Schaltfläche des Dialogfelds (Bild 6.5). Das Dialogfeld Drucken erlaubt Ihnen, den Drucker und weitere Optionen zu wählen. Möchten Sie lediglich einen markierten Auszug aus der Hilfeseite drucken, müssen Sie das Optionsfeld Markierung auf der Registerkarte Allgemein des Dialogfeldes markieren.
6.1.5
Optionen für die Windows-Hilfe
Die Hilfe von Windows Vista kann auf lokale Inhalte oder auf online verfügbare Ergänzungen zurückgreifen. Ob die Online-Hilfe bei einer bestehenden Internetverbindung einbezogen wird, lässt sich im Fenster der Hilfe vorgeben.
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Hilfe für Programme gefällig?
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Bild 6.6: Optionen der Hilfe einstellen
Klicken Sie in der unteren rechten Ecke des Hilfefensters auf die Schaltfläche Offlinehilfe (Bild 6.6), lässt sich über die Befehle Onlinehilfe beziehen und Offlinehilfe beziehen des eingeblendeten Menüs vorgeben, welche Informationen anzuzeigen sind. Wählen Sie den Befehl Einstellungen, erscheint ein zusätzliches Dialogfeld (Bild 6.6, links). Über eine Markierung des Kontrollkästchens Windows-Onlinehilfe und -support bei der Suche miteinbeziehen können Sie erreichen, dass auch online verfügbare Informationen mit in der Hilfe angezeigt werden. Die Schaltfläche Optionen am oberen Rand des Hilfefensters öffnet ein Menü, über dessen Befehle Sie die Textgröße der Hilfeseiten einstellen oder bestimmte Funktionen (Drucken, Suchen) abrufen können.
6.2 Hilfe für Programme gefällig? Neben Windows bieten auch Programme häufig eine eigene Hilfe an. Diese lässt sich dann bei geöffnetem Programmfenster durch Drücken der Funktionstaste (F1) aufrufen. Alternativ öffnen Sie in der Menüleiste des Programmfensters das Hilfemenü (Fragezeichen in der Symbolleiste). Im Hilfemenü müssen Sie dann einen mit Hilfethemen oder ähnlich bezeichneten Befehl anklicken (Bild 6.7).
Bild 6.7: Programmhilfe abrufen
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Kapitel 6 · Hilfe und Support
In der Regel wird dann das Fenster der Programmhilfe geöffnet und Sie können auf deren Informationen zugreifen.
Bild 6.8: Fenster mit der Programmhilfe
Für Windows Vista entwickelte Programme verwenden das gleiche Hilfefenster wie die Vista-Hilfe (siehe oben). Manche Programme verwenden aber noch die HTML-Hilfe älterer Windows-Versionen. Diese verwendet das in Bild 6.8 gezeigte, in zwei Spalten geteilte, Hilfefenster. Die linke Spalte weist mehrere Registerkarten zum Zugriff auf die Hilfeinhalte auf, während in der rechten Spalte die Hilfeseiten eingeblendet werden. 쮿
Die Registerkarte Inhalt ermöglicht den Zugriff auf die Hilfe über eine Art Inhaltsverzeichnis. Holen Sie die Registerkarte in den Vordergrund, erscheint das Inhaltsverzeichnis mit den Kapitelüberschriften, denen ein geschlossenes stilisiertes Buchsymbol vorangestellt ist. Klicken Sie auf der Registerkarte Inhalt auf das Symbol eines »geschlossenen« Buches«, um zu einem Thema die untergeordneten Überschriften zu sehen. Diese werden mit einem vorangestellten geöffneten Buchsymbol dargestellt. Ein Mausklick auf das Symbol eines »geöffneten« Buches reduziert die Anzeige auf die Hauptüberschrift. Klicken Sie auf das Symbol einer Buchseite, wird deren Inhalt im rechten Teil des Hilfefensters eingeblendet. Die Navigation in einem solchen Hilfefenster ist ebenfalls über Hyperlinks möglich.
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Die Registerkarte Index erlaubt über das Stichwortverzeichnis einen Zugriff auf die indizierten Hilfethemen. Tippen Sie den gewünschten Begriff in das Textfeld Zu suchendes Schlüsselwort der Registerkarte ein, werden die Treffer in einer Ergebnisliste aufgeführt (Bild 6.9, links). Sie müssen dann das gewünschte Thema in der Liste per Mausklick markieren und können die zugehörige Hilfeseite über die Schaltfläche Anzeigen im rechten Teil des Hilfefensters abrufen.
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Hilfe für Programme gefällig?
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Bild 6.9: Zugriff über Index und Suchfunktion auf die Programmhilfe
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Zur Suche nach Begriffen in den Texten der Hilfeseiten holen Sie die Registerkarte Suchen in den Vordergrund und tippen den Suchbegriff im Feld Zu suchendes Schlüsselwort ein. Danach starten Sie die Suche über die Schaltfläche Themenliste. Gefundene Treffer müssen Sie in der Ergebnisliste Thema zur Anzeige auswählen per Mausklick markieren. Dann lässt sich die Hilfeseite über die Schaltfläche Anzeigen im rechten Teil des Hilfefensters abrufen.
Sie können die auf den Registerkarten Index und Suchen gefundenen Treffer auch per Doppelklick anwählen, um die Hilfeseite anzuzeigen. In den per Suche ermittelten Hilfeseiten wird der Suchbegriff bei jedem Auftreten im Hilfetext optisch hervorgehoben. Je nach Programm besitzt die linke Spalte des Hilfefensters noch eine Registerkarte Favoriten. Über Schaltflächen auf der Registerkarte Favoriten lässt sich eine aktuell angezeigte Hilfeseite in eine Favoritenliste aufnehmen. Dies erlaubt den schnellen Zugriff auf häufig benötigte Hilfeseiten. Die in Windows Vista benutzte Hilfe setzt auf das XML-Format auf. Die Hilfedateien müssen daher entweder als XML-Dateien oder als kompilierte Hilfedateien vorliegen. Ältere Windows-Anwendungen, die mit Hilfedateien im CHM-Format arbeiten, erscheinen daher in der in Bild 6.8 gezeigten Darstellung. Manche älteren Windows-Anwendungen verwenden sogar noch Hilfedateien im HLP-Format. Dieses Format wird aber von Windows Vista nicht mehr unterstützt, da das zur Anzeige benötigte Programm WinHelp32.exe im Betriebssystem fehlt. Sie können dann die Hilfe dieser Programme nicht mehr aufrufen.
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Kapitel 6 · Hilfe und Support
6.2.1
Hier gibt es weitere Hilfe
In Windows Vista stellen nicht alle Programmfenster eine Menüleiste zur Verfügung. Auch bei Dialogfeldern fehlt eine Menüleiste und Sie müssen die Programmhilfe über andere Wege aufrufen.
Bild 6.10: Zugriff auf die Programmhilfe bei Vista-Anwendungen
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Im Fenster vieler Vista-Anwendungen finden Sie in der Symbolleiste das Symbol der in Bild 6.10 gezeigten Hilfe-Schaltfläche (weißes Fragezeichen in einem blauen Kreis). Sobald Sie auf die betreffende Hilfe-Schaltfläche klicken, wird die zugehörige Hilfeseite im Windows-Hilfefenster geöffnet und Sie können wie oben beschrieben die Hilfeinformationen abrufen.
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Komplizierter wird es bei Dialogfeldern und Eigenschaftenfenstern. In Windows Vista ist keine durchgängige Unterstützung bezüglich der Hilfe vorgesehen. Als Formulare ausgeführte Dialoge weisen häufig Hyperlinks auf, über die sich zusätzliche Informationen zu den Optionen abrufen lassen. Bei manchen Dialogfeldern und Formularen haben die Programmierer eine Hilfe-Schaltfläche zum Abrufen von Informationen vorgesehen.
Die in früheren Windows-Versionen vorhandene Schaltfläche der Direkthilfe ist in den Dialogfeldern von Windows Vista weitgehend verschwunden. Nur einige Eigenschaftenfenster (z. B. Windows Mail) weisen in der rechten oberen Ecke die in Bild 6.11 gezeigte Schaltfläche auf. Wählen Sie diese Schaltfläche, erscheint ebenfalls das Fenster der Vista-Hilfe mit Informationen zum betreffenden Dialogfeld oder Eigenschaftenfenster.
Bild 6.11: Zugriff auf die Direkthilfe
Benötigen Sie Hilfe zu Dialogfeldern, die keine Schaltfläche zum Abrufen der Hilfe aufweisen? Dann rufen Sie die Vista-Hilfe auf und suchen nach dem Thema, das die im Dialogfeld bzw. Eigenschaftenfenster einstellbaren Optionen abdeckt (z. B. »Bildschirmauflösung«).
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Teil 2 Laufwerke, Ordner & Dateien In diesem Teil erwerben Sie das Wissen rund um den Umgang mit Laufwerken, Ordnern und Dateien. Sie erfahren, wie sich die Inhalte von Speichermedien ansehen lassen und was es bei Laufwerken zu beachten gibt. In einem eigenen Kapitel wird gezeigt, wie sich Dateien und Ordner kopieren oder löschen lassen. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Frage, wo Dokumente unter Windows Vista gespeichert werden sollen und was es ggf. im Hinblick auf Zugriffsberechtigungen zu wissen gibt. Mit dem Brennen von Daten-CDs oder -DVDs und dem Suchen nach Dateien befassen sich eigene Kapitel. Zudem wird gezeigt, welche Funktionen Vista zur Wartung und Verwaltung von Datenträgern bietet.
7 Mit Laufwerken arbeiten In diesem Kapitel erwerben Sie das Wissen, um unter Windows Vista mit Laufwerken umzugehen. Wer sich bereits mit der Thematik auskennt, kann den Kapitelinhalt im Schnelldurchgang überfliegen.
7.1 Laufwerksinformationen abrufen Zum Speichern von Daten (Briefe, Bilder, Fotos, Programme etc.) werden Laufwerke (Festplatten oder Wechselmedien wie CD-ROMs, DVDs, Speicherkarten, USB-Sticks etc.) benutzt. Windows Vista stellt verschiedene Funktionen bereit, mit denen Sie die auf dem Computer vorhandenen Laufwerke abrufen und deren Inhalte anzeigen können. Nachfolgend lesen Sie, wie diese Funktionen benutzt werden können.
7.1.1
Laufwerke unter Windows abfragen
Informationen über die auf Ihrem Computer vorhandenen Laufwerke liefert Ihnen das Fenster Computer. Das Ordnerfenster lässt sich über den betreffenden Eintrag im Startmenü (oder über das ggf. eingerichtete Desktop-Symbol Computer) öffnen. Vista zeigt im betreffenden Ordnerfenster alle Laufwerke, die im System gefunden wurden, in der rechten Spalte an. In der Adressleiste wird der Speicherort (hier Computer) eingeblendet, während die Navigationsleiste in der linken Spalte die Symbole für weitere Speicherorte unter Windows aufführt. Bild 7.1 zeigt ein Ordnerfenster, in dem mehrere Festplatten, verschiedene CD- und DVDLaufwerke/-Brenner, Wechsellaufwerke (für Speichermedien von Digitalkameras und USB-Sticks) aufgelistet werden. 쮿
Vorhandene Festplatten werden immer erkannt und im Ordnerfenster aufgelistet, während dies bei Wechsellaufwerken nicht unbedingt der Fall ist. USB-Sticks tauchen z. B. nur im Ordnerfenster Computer auf, wenn der Stift auch an der USB-Buchse des Computers angeschlossen ist. Externe Laufwerke (z. B. Kartenleser für Speicherkarten von Digitalkameras oder externe Brenner) werden ebenfalls nur angezeigt, wenn das betreffende Gerät auch angeschlossen und eingeschaltet ist. Erscheint ein neu angeschlossenes Gerät nicht sofort im Ordnerfenster Computer, hilft unter Umständen das Drücken der Funktionstaste (F5).
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Windows verwendet feste Symbole für die verschiedenen Laufwerkstypen (Diskettenlaufwerke, CD-ROM- und DVD-Laufwerke, Wechseldatenträger). Häufig wird über das Symbol noch zwischen verschiedenen Laufwerksarten (z. B. CD- oder DVD-Laufwerk) differenziert. Wechseldatenträger mit einem eingelegten Medium zeigt Windows Vista ggf. sogar mit einem datenträgerspezifischen Symbol an.
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Die im Ordnerfenster Computer angezeigten Bezeichnungen für die Laufwerke können computerspezifisch voneinander abweichen (z. B. Daten1 (K:), System (C:) etc.). Aber alle Laufwerke werden mit
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Laufwerksinformationen abrufen 0
Buchstaben von A bis Z, gefolgt von einem Doppelpunkt, benannt. Die Buchstaben A: und B: sind für Diskettenlaufwerke reserviert. Fehlt ein entsprechendes Laufwerk, bleibt der Buchstabe unbelegt. Die erste Festplatte wird mit dem Buchstaben C: versehen. Existieren weitere Festplatten und CD-ROM-Laufwerke, erhalten diese fortlaufend die Buchstaben D:, E:, F: bis Z: zugewiesen.
Symbole für Speicherorte
Festplatten
Navigationsfenster CD- bzw. DVD-Laufwerke Weitere Speicherorte Speicherkartenlaufwerke Detailfenster
Bild 7.1: Ordnerfenster Computer mit Laufwerksübersicht
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Windows Vista fasst dabei alle Festplatten zu einer Gruppe zusammen und vergibt benachbarte Laufwerksbuchstaben. Danach werden CD-, DVD-Laufwerke und Wechseldatenträger mit Buchstaben benannt. Die Reihenfolge der Benennung dieser Laufwerkstypen hängt davon ab, ob das Laufwerk beim Windows-Start vorhanden war oder erst später eingeschaltet wurde.
Die Anzeige der Laufwerke innerhalb des Ordnerfensters lässt sich dabei vom Benutzer anpassen. Sie können beispielsweise die Symbolgröße über die Schaltfläche Ansichten zwischen verschiedenen Modi (Details, Kacheln etc.) umschalten. Weiterhin lässt sich die Liste der angezeigten Laufwerke über die Spaltenköpfe des Detailbereichs nach verschiedenen Kriterien gruppieren und sortieren. Details zum Arbeiten mit Ordnerfenstern finden Sie im folgenden Kapitel.
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Kapitel 7 · Mit Laufwerken arbeiten
7.1.2
Informationen zu Laufwerken abfragen
Häufig möchte man wissen, welche Kapazität ein Laufwerk aufweist und wie viel davon noch frei ist. Windows Vista bietet Ihnen verschiedene Möglichkeiten, sich einen Überblick über diese Kenngrößen zu verschaffen.
Bild 7.2: Anzeige der Laufwerkskapazitäten
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Stellen Sie den Anzeigemodus für das Ordnerfenster Computer über die Schaltfläche Ansichten der Symbolleiste auf den Wert Kacheln ein, blendet Windows Vista die in Bild 7.2 gezeigte »Balkendarstellung« neben den Laufwerkssymbolen ein. Sie erkennen bereits an der grafischen Darstellung den auf dem Laufwerk belegten Kapazitätsanteil. Zudem werden die genauen Laufwerksdaten unterhalb der Balkengrafik angezeigt.
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Zeigen Sie mit der Maus auf das Symbol einer Festplatte, blendet Windows die Gesamtkapazität sowie den noch auf dem Datenträger verbliebenen freien Speicherplatz in einer QuickInfo ein (Bild 7.2).
Markieren Sie ein Laufwerk durch Anklicken im Ordnerfenster, erscheinen außerdem der Laufwerksname und das zugehörige Symbol in der Anzeige des Detailfensters (Bild 7.2, unterer Bildrand). Je nach Laufwerkstyp zeigt Windows zusätzliche Informationen im Detailfenster an. Bei Festplatten wird beispielsweise die freie und gesamte Speicherkapazität eingeblendet. Bei USB-Sticks erhalten Sie dagegen die Information zum verwendeten Dateisystem (z. B. FAT).
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Laufwerksinformationen abrufen
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1. Möchten Sie detaillierte Informationen über ein Laufwerk haben oder dessen Bezeichnung anpassen, markieren Sie dieses per Mausklick im Ordnerfenster Computer. 2. Anschließend wählen Sie die in der Symbolleiste des Ordnerfensters angezeigte Schaltfläche Eigenschaften aus. Alternativ können Sie den gleichnamigen Kontextmenübefehl verwenden. Windows Vista öffnet dann das Eigenschaftenfenster des Laufwerks und zeigt auf der Registerkarte Allgemein die Laufwerksbezeichnung, die Laufwerkskapazität, das benutzte Dateisystem sowie weitere Informationen an (Bild 7.3).
Bild 7.3: Anzeige der Laufwerkseigenschaften
7.1.3
Datenträgereigenschaften ändern
Bei Bedarf können Sie verschiedene Eigenschaften eines Laufwerks auf der Registerkarte Allgemein ändern. Jedem Medium lässt sich eine aus bis zu 32 Zeichen (Buchstaben und Ziffern) bestehende Datenträgerbezeichnung zuweisen. 1. Zum Ändern dieser Datenträgerbezeichnung rufen Sie dessen Eigenschaftenfenster und dann die Registerkarte Allgemein auf.
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Kapitel 7 · Mit Laufwerken arbeiten
2. Klicken Sie in das betreffende Textfeld, tippen den Laufwerksnamen (z. B. »Daten«) ein und bestätigen dies über die OK- bzw. Übernehmen-Schaltfläche der Registerkarte. Zum Zuweisen einer geänderten Datenträgerbezeichnung für Festplatten ist allerdings eine Administratorenberechtigung erforderlich. Führen Sie diesen Vorgang unter einem normalen Benutzerkonto aus, erscheint beim Anklicken der OK-Schaltfläche ein Dialogfeld Zugriff verweigert mit einem entsprechenden Hinweis. Klicken Sie auf die Schaltfläche Fortsetzen dieses Dialogfelds, wird die Benutzerkontensteuerung aufgerufen. Hier können Sie über ein zusätzliches Dialogfeld ein Administratorkonto auswählen und das zugehörige Kennwort eingeben. Anschließend wird die Datenträgerbezeichnung angepasst. Die Datenträgerbezeichnung von Wechselmedien (wie Speicherkarten oder USB-Sticks) können Sie auch unter einem Standardbenutzerkonto durchführen.
Bild 7.4: Attributänderungen bestätigen
Neben der Datenträgerbezeichnung lassen sich auf der Registerkarte Allgemein des Eigenschaftenfensters weitere Eigenschaften (auch als Attribute bezeichnet) anpassen. 쮿
Ist ein Datenträger im NTFS-Dateisystem formatiert, können Sie das Kontrollkästchen Laufwerk komprimieren, um Speicherplatz zu sparen (Bild 7.3) auf der Registerkarte Allgemein aktivieren. Sobald Sie die OK- oder Übernehmen-Schaltfläche anklicken, erscheint der Zusatzdialog aus Bild 7.4. Über die beiden Optionsfelder lässt sich festlegen, ob die Attributänderung nur auf das Hauptverzeichnis des Datenträgers oder auf alle Unterordner anzuwenden ist. Beim Schließen des Dialogfeldes über die OK-Schaltfläche passt Windows das betreffende Attribut an. Diese Umsetzung dauert aber bei Datenträgern, die viele Unterordner aufweisen, durchaus einige Zeit.
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Windows Vista kann Laufwerksinhalte indizieren, um später bei der Suche nach Dateien schneller auf die relevanten Ergebnisse zugreifen zu können. Markieren Sie auf der Registerkarte Allgemein das Kontrollkästchen Laufwerke für schnelle Suche indizieren (Bild 7.3). Auch bei dieser Attributänderung müssen Sie nach dem Anklicken
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Laufwerksinformationen abrufen
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der OK-Schaltfläche in einem Zusatzdialogfeld (Bild 7.4) über die betreffenden Optionsfelder festlegen, ob die Änderungen für das Laufwerk oder auch für dessen Unterordner zu übernehmen sind. Die Indizierung eines Laufwerks erfordert zudem eine Administratorenberechtigung, d. h. beim Arbeiten unter einem Standardbenutzerkonto müssen Sie im Dialogfeld der Benutzerkontensteuerung ein Administratorkonto auswählen und das zugehörige Kennwort eintippen, um den Vorgang abzuschließen. Die Verwendung komprimierter NTFS-Laufwerke ist für den Benutzer transparent, d. h. Windows schreibt die Dateien automatisch in komprimierter Form auf das Medium und entpackt diese bei Lesezugriffen. Durch die Komprimierung lässt sich die Kapazität des Mediums unter Umständen erhöhen. Erhebliche Vorteile bringt die Komprimierung dann, wenn auf einem Laufwerk ungepackte Daten wie Textdokumente oder unkomprimierte Bilder hinterlegt werden. Beim Speichern von Fotos im JPEG-Format, bei MP3-Musikstücken, bei Videos im MPEGoder DivX-Format oder bei der Ablage von ZIP-Archiven (ZIP-komprimierte Ordner) tritt jedoch kein Kapazitätsgewinn mehr auf, da diese Dateien die Daten bereits in gepackter Form enthalten. Das Dateisystem bestimmt, wie Windows Vista die Daten auf dem Datenträger verwaltet. Festplatten sollten möglichst mit dem NTFSDateisystem formatiert werden. Dieses Dateisystem erlaubt Ihnen, den Inhalt kompletter Datenträger zu komprimieren, und stellt auch Sicherheitsmechanismen zum Zugriffsschutz auf Dateien bereit. Mit den Dateisystemen FAT oder FAT32 versehene Datenträger sind mit älteren Windows 9x-Versionen oder mit MS-DOS kompatibel. Speicherkarten für Digitalkameras, Disketten oder USB-Sticks werden meist mit diesem Dateisystem formatiert. TIPP
Das Komprimieren eines mit Dateien versehenen Laufwerks kann durchaus einige Stunden dauern. Daher empfiehlt es sich, bereits beim Anlegen eines neuen Laufwerks (bzw. nach dem Formatieren) die Komprimierung einzuschalten. Dann ist das Laufwerk noch leer und Windows kann die Änderung in wenigen Sekunden durchführen. Kopieren Sie Dateien von einem komprimierten Laufwerk auf einen anderen Datenträger oder verschicken Sie diese Dateien per Internet, benutzt Windows automatisch die unkomprimierten Versionen. In diesem Fall sollten Sie die Dateien in ZIP-komprimierten Ordnern speichern und diese Ordner weitergeben (siehe die folgenden Kapitel).
7.1.4
Datenträger formatieren
Speichermedien wie Festplatten, Speicherkarten, USB-Sticks etc. müssen vor der ersten Benutzung formatiert werden. Das Formatieren sorgt dafür, dass Windows den Datenträger überhaupt erst benutzen kann.
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Kapitel 7 · Mit Laufwerken arbeiten
1. Zum Formatieren eines Datenträgers klicken Sie dessen Symbol im Ordnerfenster Computer mit der rechten Maustaste an und rufen den Kontextmenübefehl Formatieren auf. 2. Handelt es sich bei dem Datenträger um eine Festplatte, müssen Sie den Vorgang gegenüber der Benutzerkontensteuerung als Administrator in einem Zusatzdialogfeld bestätigen. Sind Sie unter einem normalen Benutzerkonto angemeldet, fordert die Benutzerkontensteuerung Sie in einem Dialogfeld zur Auswahl eines Administratorkontos und zur Eingabe des zugehörigen Kennworts auf. 3. Im Dialogfeld zum Formatieren des Datenträgers (Bild 7.5) wählen Sie die gewünschten Optionen aus und klicken auf die Schaltfläche Starten.
Bild 7.5: Dialogfeld zum Formatieren
Bild 7.6: Warnung vor dem Formatieren eines Datenträgers
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Laufwerksinformationen abrufen
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4. Da beim Formatieren der Inhalt des Datenträgers überschrieben wird, müssen Sie in einem weiteren Dialogfeld den Vorgang über die OK-Schaltfläche bestätigen (Bild 7.6). Während des Formatierens informiert Sie Windows mit einer Fortschrittsanzeige über den Ablauf. Sobald ein Dialogfeld auf das Ende der Formatierung hinweist, können Sie dieses durch Anklicken der OK-Schaltfläche schließen. Anschließend ist der Datenträger leer und kann zum Speichern von Daten benutzt werden. Im Feld Speicherkapazität des Dialogfelds zeigt Windows einen Wert für die voraussichtliche Speicherkapazität des formatierten Datenträgers an. Windows bietet in diesem Dialogfeld aber verschiedene Optionen zum Formatieren eines Datenträgers an. 쮿
Das Feld Dateisystem legt das beim Formatieren benutzte Dateisystem fest. Festplatten sollten mit dem NTFS-Dateisystem formatiert werden, während Wechseldatenträger wie Disketten oder Speicherkarten für Digitalkameras eine FAT-Formatierung erfordern. Beim FAT-Dateisystem wird noch zwischen den Varianten FAT und FAT32 (wird von Windows 9.x-Versionen für große Festplatten benutzt) unterschieden.
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Über Größe der Zuordnungseinheiten lässt sich die Größe der logischen Zuordnungseinheit in Byte wählen. Diese bestimmt u. a. die maximale Kapazität des betreffenden Mediums bei einem gegebenen Dateisystem. Im Allgemeinen sollten Sie in diesem Listenfeld den Wert Standardgröße belassen.
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Der im Textfeld Volumebezeichnung angegebene Text wird auf dem Medium als Datenträgerbezeichnung hinterlegt und erscheint beim Aufrufen des Eigenschaftenfensters (Bild 7.3). Bei Festplattenlaufwerken erscheint diese Bezeichnung auch im Ordnerfenster Computer.
Sie können unter Windows verschiedene Formatierungsarten auf den Datenträger anwenden: Das Kontrollkästchen Schnellformatierung bewirkt eine sehr schnelle Formatierung des Mediums, bei der nur das Inhaltsverzeichnis überschrieben wird. Die Option steht nur bei bereits formatierten Medien zur Verfügung. Ist das Kontrollkästchen nicht markiert, formatiert Windows das Medium vollständig, d.h., es werden alle auf dem Medium gespeicherten Daten gelöscht. Das Kontrollkästchen MS-DOS-Startdiskette erstellen wird nur beim Formatieren einer Diskette freigegeben. Markieren Sie das Kontrollkästchen, legt Windows auf der Diskette Startdateien an. Mit der Diskette lässt sich der Computer dann mit einem minimalen MS-DOS hochfahren. Windows erzeugt beim Formatieren die Datenspuren zur Aufnahme der Dateien und legt auch ein leeres Inhaltsverzeichnis auf dem Datenträger an.
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Kapitel 7 · Mit Laufwerken arbeiten
7.1.5
Datenträger kopieren
Besitzen Sie einen Computer, der noch ein Diskettenlaufwerk aufweist? Dann stellt Windows Vista Ihnen eine Funktion zum Kopieren des gesamten Datenträgers auf eine Diskette gleicher Kapazität bereit. 1. Legen Sie den Quelldatenträger in das Diskettenlaufwerk ein und öffnen Sie das Ordnerfenster Computer. 2. Klicken Sie im Ordnerfenster mit der rechten Maustaste auf das Symbol des Diskettenlaufwerks und wählen Sie den Kontextmenübefehl Datenträger kopieren. 3. Wählen Sie ggf. im Dialogfeld Datenträger kopieren (Bild 7.7) das Quell- und Zielmedium und klicken Sie auf die Schaltfläche Starten. 4. Warten Sie, bis Windows ggf. den Inhalt des Quellmediums eingelesen hat, wechseln Sie den Datenträger, sobald das entsprechende Dialogfeld angezeigt wird, und schließen Sie das Dialogfeld über die OK-Schaltfläche.
Bild 7.7: Datenträger kopieren
Nach dem Wechsel des Datenträgers und Betätigen der OK-Schaltfläche speichert Windows den eingelesenen Inhalt der Quelldiskette auf die Zieldiskette. Erscheint die Meldung Kopieren erfolgreich beendet im Dialogfeld, klicken Sie auf die Schaltfläche Schließen und entfernen den Datenträger aus dem Laufwerk. Beim Kopieren einer Diskette werden die Daten des Mediums spurweise auf das Zielmedium übertragen, d. h. dort ggf. hinterlegte Dateien werden unwiederbringlich überschrieben. Zum Kopieren von Festplatten oder Partitionen sind Sie auf Produkte von Drittherstellern (z. B. Paragon Festplattenmanager, www.pearl.de etc.) angewiesen.
7.2 Umgang mit Wechseldatenträgern Moderne Computer verfügen neben Festplatten über Wechseldatenträgerlaufwerke, bei denen sich das Medium einlegen und wieder entnehmen lässt. Sie sollten daher deren Handhabung unter Windows kennen.
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Umgang mit Wechseldatenträgern
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7.2.1
Automatische Wiedergabe, das steckt dahinter
Windows Vista besitzt eine als AutoPlay bezeichnete Funktion, die die Wiedergabe von Medieninhalten auf Wechseldatenträgern unterstützt. Betätigen Sie die Auswurftaste des Laufwerks und legen Sie eine CD bzw. DVD ein oder stöpseln Sie einen USB-Stick ein bzw. schieben eine Speicherkarte von einer Digitalkamera in den Speicherkartenleser, erscheint nach kurzer Zeit das Dialogfeld Automatische Wiedergabe (Bild 7.8). Klicken Sie im Dialogfeld auf den gewünschten Befehl, der dem eingelegten Medieninhalt entspricht, und bestätigen Sie die OK-Schaltfläche, verschwindet das Dialogfeld. Gleichzeitig ruft Windows Vista die gewählte Funktion zur Wiedergabe der Medieninhalte auf. Sie können dann z. B. Bilder, Musik oder Videos mit den betreffenden Windows-Funktionen oder alternativ im Windows Media Center wiedergeben lassen. Handelt es sich beim eingelegten Medium um eine Installations-CD bzw. -DVD, zeigt das Dialogfeld Automatische Wiedergabe ggf. eine Option zum Ausführen des Setup-Programms bzw. Installieren des Medieninhalts. Bei Programminhalten empfiehlt es sich, den Befehl Ordner öffnen, um Dateien anzuzeigen zu wählen. Dann wird der Inhalt des eingelegten Mediums in einem Ordnerfenster angezeigt. Sie können dann mit dem Speichermedium wie mit einer Festplatte arbeiten und die Inhalte ansehen, verschieben, kopieren oder löschen (siehe die folgenden Kapitel).
Bild 7.8: Automatische Wiedergabe eines Datenträgers TIPP
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Wenn Sie im Dialogfeld Automatische Wiedergabe das Kontrollkästchen Immer für … durchführen markieren und dann einen Befehl anklicken, merkt sich Windows dies. Beim nächsten Anmelden des Wechselmediums führt Windows Vista den betreffenden Befehl automatisch aus, ohne das Dialogfeld mit der Anfrage zu öffnen.
Kapitel 7 · Mit Laufwerken arbeiten
Automatische Wiedergabezuordnung aufheben Haben Sie einen Standardvorgang für die automatische Wiedergabe eines Medientyps festgelegt, möchten diese Zuordnung aber wieder aufheben? 1. Öffnen Sie die Windows-Systemsteuerung über den betreffenden Startmenüeintrag und klicken Sie auf den Hyperlink CDs und andere Medien automatisch wiedergeben der Kategorie Hardware und Sound (Bild 7.9). 2. Im angezeigten Dialogfeld Automatische Wiedergabe öffnen Sie in der Rubrik Medien das zum Medientyp passende Listenfeld und wählen einen der angebotenen Befehle aus (Bild 7.10). Sobald Sie dieses Dialogfeld über die Speichern-Schaltfläche schließen, werden die Vorgaben für den Medientyp gesichert.
Bild 7.9: Systemsteuerungseintrag für die automatische Wiedergabe eines Datenträgers
Bild 7.10: Anpassen der automatischen Wiedergabe
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Umgang mit Wechseldatenträgern
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7.2.2
Autostart bei Wechselmedien
Beim Einlegen von CDs oder DVDs in das betreffende Laufwerk versucht Windows häufig, ein bestimmtes Programm auszuführen. Haben Sie für Programme den AutoPlay-Modus auf »immer ausführen« gesetzt, wird das auf dem Medium vorhandene Autostart-Programm ausgeführt. Um diesen Autostart beim Einlegen von Medien zu verhindern, sollten Sie die Automatische Wiedergabe-Optionen für Medien mit Programminhalten auf den Wert »immer anfragen« setzen (siehe den vorhergehenden Abschnitt). Dann lässt sich der Autostart im betreffenden Dialogfeld ggf. abbrechen. Vielleicht ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass Windows bei eingelegten CDs, DVDs oder USB-Sticks gelegentlich ein eigenes Laufwerkssymbol statt der vordefinierten Windows-Symbole anzeigt (Bild 7.11). Möchten Sie so etwas für selbst gebrannte CDs bzw. DVDs ebenfalls nutzen? Mit einem Trick ist dies in wenigen Sekunden erledigt. Hierzu benötigen Sie eine Symboldatei (ICO-Dateien finden sich teilweise im Internet zum Download oder können mit Icon-Editoren erstellt werden) und eine Textdatei mit dem Namen Autorun.ini, die Sie im Hauptverzeichnis des betreffenden Mediums hinterlegen. Die Datei Autorun.ini können Sie mit dem Windows-Editor erzeugen. In der Datei sind folgende Anweisungen zu hinterlegen. [autorun] Icon=Born.ico Listing 7.1: Aufbau der Autorun.ini
Sobald Windows die Datei Autorun.ini beim Systemstart auf dem Laufwerk vorfindet, wertet es deren Einträge aus. Wird die Zeile mit der IconAnweisung gefunden, liest Windows die betreffende Symboldatei ein und zeigt diese anstelle des Windows-Symbols an. Um beim Einlegen des Mediums automatisch ein Programm auszuführen, muss in der INI-Datei noch ein zweiter Befehl, Open=Programmname, hinterlegt werden. Mit Open=Explorer.exe wird beispielsweise ein Ordnerfenster beim Einlegen des Wechseldatenträgers geöffnet.
7.2.3
Wechseldatenträger richtig entfernen
Um eine CD oder DVD aus dem Laufwerk zu entfernen, drücken Sie in der Regel die Auswurftaste an der Laufwerksschublade. Aber Sie können den Auswurf solcher Medien auch durch Windows veranlassen.
Bild 7.11: Datenträger auswerfen
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Kapitel 7 · Mit Laufwerken arbeiten
Klicken Sie im Ordnerfenster das Laufwerkssymbol mit der rechten Maustaste an und wählen Sie den Kontextmenübefehl Auswerfen (Bild 7.11, links). Bei CDs und DVDs fährt Windows dann die Laufwerksschublade aus und Sie können den Datenträger entnehmen. Bei Speicherkarten, die sich in einem Kartenlesegerät befinden, bewirkt der Befehl Auswerfen, dass ggf. noch im Speicher befindliche Daten auf das Medium geschrieben werden. Anschließend können Sie die Speicherkarte aus dem Laufwerk entnehmen. Bei USB-Sticks (nicht jedoch bei Speicherkarten) sollten Sie statt des Befehls Auswerfen den Kontextmenübefehl Sicher entfernen (Bild 7.11, rechts) wählen. Windows veranlasst dann, dass ggf. im Arbeitsspeicher befindliche ungesicherte Daten auf den USB-Stick ausgelagert und Dateien geschlossen werden. Anschließend wird das Gerät aus der USBGeräteliste ausgetragen und Sie erhalten die in Bild 7.12 gezeigte Meldung im Infobereich der Taskleiste. Danach können Sie den USB-Stick ohne Gefahr des Datenverlusts von der USB-Buchse abziehen.
Bild 7.12: Information zum sicheren Entfernen von Hardware
Diese Schritte sollten Sie auch anwenden, um andere mobile Geräte wie MP3-Player oder externe Festplatten, die per USB- oder FirewireSchnittstelle an das System angeschlossen sind, sicher zu entfernen. Andernfalls kann es zu Beschädigungen an den Medieninhalten oder an der Hardware kommen.
7.2.4
ReadyBoost für Wechseldatenträger
Windows Vista unterstützt die sogenannte ReadyBoost-Technologie zur Optimierung der Systemleistung. Wird der Arbeitsspeicher knapp, muss das Betriebssystem ständig Daten aus dem Arbeitsspeicher auf die Festplatte auslagern, was das System verlangsamt. Legen Sie einen Wechseldatenträger in ein entsprechendes Laufwerk ein oder stecken Sie einen USB-Memorystick in eine USB-Buchse, zeigt das Dialogfeld Automatische Wiedergabe den Befehl System beschleunigen (Bild 7.133). Wählen Sie diesen Befehl, öffnet Windows das Eigenschaftenfenster des Laufwerks. Auf der Registerkarte ReadyBoost (Abbildung 7.14) können Sie das Optionsfeld Dieses Gerät verwenden markieren und dann über den Schieberegler bzw. das Drehfeld einen Wert für die zu reservierende Speichergröße festlegen. Sobald Sie die Registerkarte über die OK-Schaltfläche schließen, legt Windows Vista eine Datei ReadyBoost.fscache auf dem Datenträger an. In diese Datei kann Windows
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Umgang mit Wechseldatenträgern
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dann bei Bedarf Teile des Arbeitsspeichers auslagern, was schneller abläuft als das Speichern in die Auslagerungsdatei auf dem WindowsLaufwerk.
Bild 7.13: ReadyBoost-Option beim Einlegen eines Wechseldatenträgers
Bild 7.14: Registerkarte ReadyBoost eines Wechseldatenträgers
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Kapitel 7 · Mit Laufwerken arbeiten
Bild 7.15: ReadyBoost-Datei auf einem Wechseldatenträger
Die ReadyBoost-Option funktioniert aber nur, wenn der eingelegte Wechseldatenträger mindestens 256 MByte an freier Kapazität aufweist. Zudem muss das Datenträgerlaufwerk zwingend an einem USB 2.0-Anschluss hängen. Die Cachedatei wird automatisch gelöscht, wenn Sie den Datenträger über die Funktion Sicher entfernen entfernen.
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8 Wissenswertes zu Ordnern, Dateien und Ordnerfenstern Dieses Kapitel vermittelt die Grundlagen zu Ordnern und Dateien. Sie erwerben zudem das Wissen, um unter Windows Vista mit Ordnerfenstern umzugehen und Ordner samt ihren Inhalten anzusehen.
8.1 Grundwissen zu Ordnern und Dateien In diesem Abschnitt finden Sie Hinweise, was Ordner und Dateien sind, wie diese benannt werden und was es bezüglich der Organisation von Ordnern und Dateien zu beachten gibt.
8.1.1
Was sind Ordner und Dateien?
Sobald Sie Briefe schreiben, Bilder bearbeiten oder andere Aufgaben unter Windows Vista erledigen, kommen Sie mit den Begriffen Ordner und Dateien in Berührung. Dateien werden vom Computer benutzt, um etwas (z. B. einen Brief, eine Zeichnung, ein Bild oder ein Programm) zu speichern. Dateien werden unter einem eindeutigen Namen auf der Festplatte des Computers, auf CDs bzw. DVDs oder anderen Speichermedien abgelegt. Der Name der Datei erlaubt Ihnen, die betreffende Datei wiederzufinden. 쮿
Die Namen für Dateien müssen in Windows bestimmten Regeln genügen. Ein Dateiname darf zusammen mit der Pfadangabe (Laufwerksbuchstaben und Ordnernamen) maximal 260 Zeichen lang sein. Um sich unnötige Tipparbeit zu ersparen, sollten Sie Dateinamen aber auf ca. 20 Zeichen begrenzen. Sie dürfen im Namen die Buchstaben A bis Z, a bis z, die Ziffern 0 bis 9, das Leerzeichen und verschiedene andere Zeichen verwenden. Ein gültiger Name wäre Brief an Müller vom 20.11.2006. Nicht zulässig sind aber die Zeichen " / \ | < > : ? * im Dateinamen.
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Neben dem Namen dürfen Dateien noch eine sogenannte Dateinamenerweiterung (oder kurz Erweiterung bzw. Extension genannt) aufweisen. Hierbei handelt es sich um einen Punkt, dem meist weitere (vorwiegend drei) Buchstaben folgen (z. B. .txt, .bmp, .exe, .bat, .ini, .doc, .jpeg, .tiff etc.). Diese Erweiterungen legen den Typ der Datei fest, d. h. mit welchem Programm eine Datei bearbeitet werden kann.
Standardmäßig zeigt Windows Vista die Dateinamenerweiterungen nicht an. Weiter unten erfahren Sie aber, wie Sie die betreffende Darstellung einrichten können. Sie dürfen den Dateinamen und die Erweiterung übrigens mit Groß- und Kleinbuchstaben schreiben. Dieses wird von Windows nicht unterschieden, d.h., die Dateinamen »Brief an Müller.doc« und »brief an müller.doc« werden in Windows gleich behandelt. Die Dateinamenerweiterung bestimmt den Dateityp (d. h. welche Art Daten in der Datei gespeichert werden können). Windows weist jedem
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Grundwissen zu Ordnern und Dateien
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Dateityp ein spezielles Symbol zu, das die Unterscheidung zwischen verschiedenen Dokumenttypen erleichtert (Bild 8.1).
Bild 8.1: Symbole verschiedener Dokumenttypen
An den Symbolen der Dokumentdateien lässt sich meist erkennen, welche Daten diese enthalten (da sich das Symbol oft an das Programm zur Bearbeitung der Dokumentdateien anlehnt). Das Symbol eines stilisierten Schreibblocks – sowie die Erweiterung .txt – stehen für Dateien, die einfache Texte enthalten. Solche Dateien können Sie zum Beispiel mit dem Windows-Programm Editor erstellen. Ein stilisiertes Gemälde mit Pinseln weist auf Grafiken hin, die sich oft mit dem Windows-Programm Paint bearbeiten lassen. Dateien mit der Erweiterung .doc dienen ebenfalls zur Speicherung von Texten, die aber zusätzlich Bilder oder speziell formatierte Wörter bzw. Buchstaben (fett, kursiv etc.) enthalten können. Solche DOC-Dateien lassen sich mit dem Programm Microsoft Word oder mit dem Windows-Programm WordPad erstellen. Die Dateinamenerweiterung .exe steht für Programmdateien. Ordner dienen zur Organisation der Dateiablage. Genau wie im Büro, wo man Ordner zum besseren Auffinden von Briefen und Dokumenten verwendet und in einem Aktenschrank aufbewahrt, nutzt Windows zur Strukturierung der Dateiablage. Windows ist dabei sehr flexibel, ein Ordner kann nicht nur Dateien, sondern seinerseits weitere Ordner (sogenannte Unterordner) enthalten. Ordner werden auf Laufwerken angelegt und besitzen wie Dateien einen Namen sowie ein Symbol. Je nach Inhalt kann Windows dabei sogar verschiedene Ordnersymbole verwenden (Bild 8.2). Ordner werden nach den gleichen Kriterien wie Dateien benannt. Allerdings entfällt bei Ordnern in der Regel die bei Dateien benutzte Dateinamenerweiterung.
Bild 8.2: Ordner dienen zur Strukturierung der Dateiablage
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Kapitel 8 · Wissenswertes zu Ordnern, Dateien und Ordnerfenstern
Dateien und Ordner müssen mit einem eindeutigen Namen versehen werden. Sie können in einem Ordner keine zwei Ordner oder Dateien gleichen Namens ablegen. Eine Datei darf jedoch unter ihrem (gleichen) Namen in unterschiedlichen Ordnern gespeichert werden.
8.1.2
Wo sollten Sie Ihre Dokumente speichern?
Grundsätzlich können Sie unter Windows Dokumente bzw. Dateien auf jedem beliebigen Speichermedium (Festplatte, USB-Stick, Speicherkarte, CD etc.) in Ordnern hinterlegen. Um das Auffinden von eigenen Dokumenten zu erleichtern und Ihre Arbeit zu unterstützen, sieht Windows aber bestimmte Speicherorte vor (Bild 8.3). 쮿
Dokumente: In diesem Ordner können Sie Dokumente wie Briefe, Kalkulationstabellen, Notizen, Präsentationen etc. hinterlegen.
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Bilder: Dieser Ordner ist zur Aufnahme von Fotos und Grafiken, die Sie z. B. von Digitalkameras und Scannern übernehmen oder aus dem Internet oder per E-Mail erhalten, vorgesehen. Der Ordner weist spezielle Funktionen zur Bildanzeige auf.
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Musik: In diesem Ordner können Sie Ihre digitale Musiksammlung anlegen und über spezielle Funktionen wiedergeben. Musiksammlungen können Sie von Audio-CDs kopieren oder von Musikseiten aus dem Internet herunterladen.
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Videos: Besitzen Sie Videos (z. B. von Digital- oder Videokameras bzw. aus dem Internet), sollten Sie die Dateien in diesem Ordner ablegen, da dieser Funktionen zur Videowiedergabe bereitstellt.
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Downloads: Verwenden Sie diesen von Windows Vista bereitgestellten Ordner, um aus dem Internet heruntergeladene Dateien zu speichern.
Windows hält weitere Ordner zum Zugriff auf Adress- und Kontaktdaten (Kontakte), auf häufig besuchte Internetseiten (Favoriten), auf gespeicherte Suchergebnisse etc. vor. Beim täglichen Arbeiten werden Sie aber mit den obigen Ordnern auskommen. Zur besseren Strukturierung der Ablage besteht die Möglichkeit, dass Sie selbst Ordner zum Ablegen von Dokumenten erzeugen. Sie könnten also einen Ordner Briefe unter Dokumente anlegen, der seinerseits wieder die Unterordner Privat, Geschäftlich, Rechnungen etc. enthält. Dateien, die thematisch zusammengehören, werden dann in den betreffenden Ordnern bzw. Unterordnern abgelegt. Auf ähnliche Weise können Sie Fotos im Ordner Bilder oder Ihre Musiksammlungen im Ordner Musik strukturieren. Welche Kriterien Sie zur Aufteilung der Dateien in Ordner verwenden, bleibt Ihnen überlassen.
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Grundwissen zu Ordnern und Dateien
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Bild 8.3: Ordnerstruktur in einem Ordnerfenster
Der Desktop ist letztendlich auch nichts anderes als ein spezieller, von Windows vorgehaltener Ordner, der einfach nur immer geöffnet ist. Sie finden daher diesen Namen in der Ordnerliste der Ordnerfenster. Auf dem Windows-Laufwerk sind noch einige Ordner wie Programme und Windows zu finden. Im Ordner Programme werden auf dem System installierte Anwendungsprogramme gespeichert, während der Ordner Windows zur Aufnahme der Windows-Dateien dient. Beide Ordner sind nicht zum Speichern von Anwenderdateien vorgesehen, Zugriffe auf einige Systemordner werden durch Windows Vista aus Sicherheitsgründen sogar explizit blockiert.
Welche Bedeutung besitzt der Ordner Öffentlich? Beim Arbeiten mit Ordnern wird Ihnen vielleicht noch der Ordner Öffentlich auffallen, der seinerseits wieder Unterordner wie Öffentliche Bilder, Öffentliche Dokumente etc. aufweist. Was hat es mit diesem Ordner auf sich? Windows Vista legt für jedes Benutzerkonto einen Satz an Ordnern (Dokumente, Musik, Videos etc.) unter dem Namen des Benutzerkontos an. Diese Ordner erreichen Sie z.B., wenn Sie im Startmenü in der rechten Spalte den Befehl mit dem Namen des Benutzerkontos (z. B. Born) wählen. Alle diese Ordner sind jedoch zur Aufnahme privater Dateien vorgesehen. Windows Vista verhindert, dass andere Benutzer (mit Ausnahme von Administratoren) auf Ihre privaten Dateien zugreifen können.
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Kapitel 8 · Wissenswertes zu Ordnern, Dateien und Ordnerfenstern
Wird das System von verschiedenen Personen benutzt, kommt es häufiger vor, dass diese Zugriff auf bestimmte Dateien anderer Benutzer benötigen. Solche gemeinsam benutzten Dateien können Sie im Ordner Öffentlich und dessen Unterordnern hinterlegen. Dieser Ordner ist von jedem, unter Windows Vista eingerichteten Benutzerkonto einseh- und zugreifbar.
8.2 Arbeiten mit Ordnerfenstern Zur Anzeige des Inhalts von Laufwerken und Ordnern werden in Windows die bereits mehrfach erwähnten Ordnerfenster benutzt. Nachfolgend werden die Funktionen zum Umgang mit Ordnerfenstern erläutert.
8.2.1
So rufen Sie den Inhalt von Laufwerken und Ordnern ab
Möchten Sie sehen, was auf einem Laufwerk an Dateien und Ordnern gespeichert ist? Benötigen Sie Zugriff auf den Inhalt eines Ordners? Dies ist in Windows Vista mit wenigen Mausklicks möglich. 1. Öffnen Sie das Startmenü und wählen Sie den Eintrag Computer, um das betreffende Ordnerfenster mit den Laufwerken abzurufen. 2. Um den Inhalt eines Laufwerks anzuzeigen, wählen Sie dessen Symbol in der rechten Spalte des Ordnerfensters per Doppelklick an. 3. Möchten Sie den Inhalt eines Ordners einsehen, wählen Sie dessen Symbol per Doppelklick im Ordnerfenster an. Alternativ können Sie die entsprechenden Startmenüeinträge (Bilder, Dokumente etc.) verwenden, um gleich den betreffenden Ordnerinhalt im Ordnerfenster anzuzeigen. Zudem bieten Ordnerfenster noch ein Navigationsfenster (Bild 6.1) in der linken Spalte, über dessen Einträge Sie gezielt auf die Laufwerke und Ordner zugreifen können. Es reicht, das Symbol eines Ordners oder Laufwerks im Navigationsfenster per Maus anzuklicken, um den zugehörigen Inhalt im rechten Teil des Ordnerfensters abzurufen. Markieren Sie einen Ordner oder eine Datei im rechten Teil des Ordnerfensters, blendet Windows Vista in der Regel Details zum betreffenden Element im am unteren Rand des Ordnerfensters sichtbaren Detailfenster ein (Bild 6.1). Ist das Vorschaufenster sichtbar, werden zudem weitere Informationen und ggf. eine Vorschau auf den Inhalt der angewählten Dokumentdatei angezeigt. Umsteiger von Windows XP, die den Aufgabenbereich in der linken Spalte des Ordnerfensters unter Vista schmerzlich vermissen, brauchen übrigens nicht zu verzagen. Viele Befehle dieses Aufgabenbereichs werden in den Vista-Ordnerfenstern über Schaltflächen in der Symbolleiste bereitgestellt. Zudem stehen die Befehle per Kontextmenü zur Verfügung.
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Arbeiten mit Ordnerfenstern 0
Pfad zum Ordner
Speicherorte Weitere Speicherorte
Ordnerinhalt Vorschaufenster Navigationsfenster
Detailfenster
Bild 8.4: Elemente eines Ordnerfensters
8.2.2
So nutzen Sie die Adressleiste und das Navigationsfenster
Ein Doppelklick auf ein Laufwerks- oder Ordnersymbol erlaubt Ihnen, den zugehörigen Inhalt im geöffneten Ordnerfenster abzurufen. Um aber effizient zwischen Laufwerken, Ordnern und Dateien navigieren zu können, sollten Sie die wichtigsten Techniken zum Umgang mit dem Navigationsfenster kennen. Das Navigationsfenster wird in zwei Kategorien unterteilt, über deren Einträge Sie Zugriff auf verschiedene Speicherorte erhalten. 쮿
In der Kategorie Linkfavoriten finden Sie die Symbole der wichtigsten bzw. häufig benötigten Speicherorte für Ihre Dokumente (Dokumente, Bilder und Musik).
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Die Kategorie Ordner im Navigationsfenster listet dagegen alle unter Windows erreichbaren Speicherorte für Ordner und Laufwerke auf.
Klicken Sie mit der Maus auf den Rubrikentitel Ordner, lässt sich der Inhalt dieser Kategorie wahlweise im Navigationsfenster ein- oder ausblenden. Die Höhe der Kategorie Ordner können Sie per Maus einstellen. Zeigen Sie per Maus auf den Teiler zwischen den Kategorien Linkfavoriten und Ordner. Sobald der Mauszeiger als Doppelpfeil angezeigt wird, können Sie den Teiler vertikal nach oben oder unten ziehen
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Kapitel 8 · Wissenswertes zu Ordnern, Dateien und Ordnerfenstern
(Bild 8.5). Auf die gleiche Weise können Sie die Breite des Navigationsfensters anpassen, indem Sie den rechten Rand des Navigationsfensters per Maus horizontal nach links oder rechts verschieben.
Bild 8.5: Nutzen des Navigationsfensters
In der Rubrik Ordner werden die Speicherorte, ausgehend vom Symbol Desktop als Hierarchie (Desktop, Born, Öffentlich und Computer) aufgeführt. Der Eintrag Born steht hier für den Namen des Benutzerkontos. Kleine Dreiecke vor den im Navigationsfenster eingeblendeten Symbolen signalisieren, dass ein Ordner oder ein Laufwerk weitere Unterordner aufweist. Durch einen Mausklick auf das Dreieck (oder einen Doppelklick auf das zugehörige Symbol) lässt sich der betreffende Zweig expandieren (die Unterordner werden angezeigt) oder kollabieren (die Ordnerhierarchie wird ausgeblendet). Sie können im Navigationsfenster also per Mausklick innerhalb der Laufwerks- und Ordnerhierarchie navigieren. Um den Inhalt eines Laufwerks oder Ordners im Ordnerfenster abzurufen, reicht es, den betreffenden Eintrag im Navigationsfenster anzuklicken. Klicken Sie auf ein anderes Symbol des Navigationsfensters, erscheint dessen Inhalt in der Anzeige, d. h. Sie können auf sehr einfache Art zwischen Laufwerken und Ordnern wechseln. Im Adressfeld zeigt Ihnen das Ordnerfenster die genaue Lage des aktuell gewählten Ordners innerhalb der Ordnerhierarchie an. In Bild 8.6 ist ein solcher Speicherort auf dem Laufwerk E: zu sehen. Möchten Sie innerhalb einer Hierarchieebene zwischen den Ordnern wechseln, können Sie im Adressfeld auf den rechten Teil des Ordnernamens klicken. Windows
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Anpassen der Ordneranzeige
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öffnet dann ein Menü (Bild 8.6, rechtes Menü), in dem die Ordnernamen der betreffenden Hierarchieebene aufgelistet werden. Ein Mausklick auf einen Eintrag ruft die zugehörende Ordnerdarstellung im Fenster ab.
Bild 8.6: Navigieren über das Adressfeld
Haben Sie den Inhalt mehrerer Ordner und Laufwerke im Ordnerfenster abgerufen? Dann können Sie über die links neben dem Adressfeld sichtbaren Schaltflächen Zurück und Vorwärts zwischen den einzelnen Speicherorten blättern. Öffnen Sie das Menü der (rechten) Schaltfläche Vorwärts, können Sie über dessen Einträge direkt auf die bereits besuchten Ordner zugreifen (Bild 8.6, linkes Menü). Der Speicherort eines Ordners oder einer Datei lässt sich auch über den sogenannten Pfad angeben (z. B. D:\Texte\Briefe\Rechnung.doc). Dieser Pfad ist die Aneinanderreihung der durch das Backslash-Zeichen (\) getrennten Laufwerks- und Ordnernamen innerhalb der Ordnerhierarchie. Die Adresse-Leiste zeigt, im Gegensatz zu früheren Windows-Versionen nicht mehr diesen Pfad, sondern eine erweiterte Darstellung, an. Um den Pfad zu erhalten, müssen Sie den Laufwerksnamen (z. B. E:) mit den angezeigten Ordnernamen wie Texte, Magnum etc. mit Backslash-Zeichen kombinieren. TIPP
Die in früheren Ordnerfenstern vorhandene Schaltfläche Aufwärts ist in Windows Vista entfallen, da die Navigation über das Adressfeld möglich ist. Falls Ihnen die Navigation zwischen Unterordnern und übergeordneten Verzeichnissen mittels der Ordnerhierarchie des Navigationsfensters oder im Adressfeld zu unterschiedlich ist, hilft ein Trick. Ein Doppelklick auf ein Laufwerks- oder Ordnersymbol zeigt den zugehörigen Inhalt im Ordnerfenster. Drücken Sie die (æ___)Taste, gelangen Sie zur vorherigen Ordnerebene zurück.
8.3 Anpassen der Ordneranzeige Windows erlaubt Ihnen, die Darstellung der Ordnerfenster nach eigenen Anforderungen anzupassen. Nachfolgend erhalten Sie einen kurzen Überblick über die verschiedenen Optionen.
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Kapitel 8 · Wissenswertes zu Ordnern, Dateien und Ordnerfenstern
8.3.1
Anpassen der Symbolgröße im Ordnerfenster
Windows ermöglicht Ihnen, mit ein, zwei Mausklicks unterschiedliche Symbolgrößen in Ordnerfenstern zu verwenden.
Bild 8.7: Anpassen des Darstellungsmodus für Ordnerfenster
1. Klicken Sie in der Symbolleiste des Ordnerfensters auf den Pfeil rechts neben der Schaltfläche Ansichten. 2. Anschließend wählen Sie einen der Anzeigemodi im eingeblendeten Menü (Bild 8.7) oder Sie ziehen den Schieberegler per Maus zur gewünschten Symbolgröße. Alternativ können Sie auch die Schaltfläche Ansichten anklicken und schrittweise zwischen den Anzeigemodi wechseln. Die Modi Mittelgroße Symbole, Große Symbole, Extra große Symbole und Kacheln zeigen bei Dokumenten wie Fotos eine Miniaturansicht der betreffenden Dateiinhalte. Bei Ordnern wird als Miniaturansicht eventuell ein Symbol des Ordnerinhalts im Symbol eingeblendet. Dies gibt Ihnen ggf. einen schnellen Überblick über Dokument- und Ordnerinhalte. TIPP
Ähnlich wie beim Windows-Desktop lässt sich die Symbolgröße im Ordnerfenster auch mit der Maus verändern. Halten Sie die (Strg)Taste gedrückt und drehen Sie das Mausrädchen, passt Windows die Symbolgröße im Ordnerfenster stufenlos an.
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Anpassen der Ordneranzeige
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Die Modi Liste und Details zeigen nur die von Windows für die Dateitypen benutzten Dokumentsymbole für die Dateien. In der Details-Ansicht werden neben den Dateinamen in zusätzlichen Spalten weitere Informationen wie Dateigrößen, Änderungsdatum etc. eingeblendet (Bild 8.8).
Bild 8.8: Ordnerfenster in Details-Darstellung
Welche Spalten dabei im Ordnerfenster erscheinen, hängt vom Ordnertyp und von den Einstellungen ab. Bei Bild-, Musik- und Videoordnern finden Sie beispielsweise eine Spalte mit der Bewertung der Dateien. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Spaltenkopf der im Ordnerfenster angezeigten Detaildarstellung, lassen sich über das Kontextmenü weitere Anzeigekategorien abrufen (Bild 8.8). Ein Häkchen vor dem jeweiligen Menübefehl signalisiert, dass die Kategorie als Spalte eingeblendet wird. TIPP
Umsteiger früherer Windows-Versionen kennen vielleicht die Möglichkeit, die Darstellung über Befehle des Menüs Ansicht im Ordnerfenster anzupassen. Bei Vista ist die Menüleiste aber standardmäßig ausgeblendet. Drücken Sie kurz die (Alt)-Taste, blendet Vista die Menüleiste ein und Sie können einen Darstellungsmodus im Menü Ansicht abrufen.
8.3.2
Ordneranzeige sortieren, gruppieren und stapeln
Die Symbole für Laufwerke, Dateien und Ordner lassen sich im Ordnerfenster über die Spaltenüberschriften oberhalb des Anzeigebereichs nach bestimmten Kriterien sortieren bzw. gruppieren. 1. Rufen Sie den Inhalt des gewünschten Speicherorts im Ordnerfenster auf und wählen Sie die gewünschte Darstellung (Details, Kacheln, Liste, Große Symbole etc.).
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Kapitel 8 · Wissenswertes zu Ordnern, Dateien und Ordnerfenstern
2. Klicken Sie auf die Schaltfläche der gewünschten Spaltenüberschrift. Diese wird oberhalb des Dokumentbereichs am rechten Spaltenrand des Ordnerfensters eingeblendet. 3. Sobald das Menü mit den Sortier- und Gruppierungskriterien erscheint (Bild 8.9 und Bild 8.10), wählen Sie die gewünschten Sortier- oder Gruppierungskriterien.
Bild 8.9: Sortieren oder Gruppieren nach Laufwerkstypen
Um die Anzeige nach dem Namen zu ordnen, klicken Sie auf die Spalte Name. Analog können Sie die Spalte Typ verwenden, um nach Laufwerks- oder Dateitypen zu sortieren. Ein Mausklick auf einem Spaltenkopf schaltet jeweils zwischen einer aufund absteigenden Sortierung (nach Name, Typ, Größe etc.) um. Diese Umschaltung ist auch über das Dreieck vor dem Befehl Sortieren des Menüs möglich. Am besten lässt sich die Sortierung in der DetailsAnsicht erkennen. Abhängig von der gewählten Spalte zeigt das Menü zusätzliche Gruppierungskriterien an. Klicken Sie im Menü auf den Befehl Gruppieren, fasst Vista die im Ordnerfenster angezeigten Informationen nach den im Menü angezeigten Gruppierungskriterien zusammen. In Bild 8.9 wäre z. B. eine Gruppierung nach den aufgeführten Laufwerkstypen CD-Laufwerk, Festplatten, Wechseldatenträger etc. möglich. In Bild 8.10 erfolgt die Gruppierung nach den Anfangsbuchstaben des Elementnamens. Wählen Sie eine Datumsspalte aus, erscheint ein Menü mit einem Kalenderblatt zur Auswahl des Datums.
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Anpassen der Ordneranzeige
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Bild 8.10: Sortieren oder Gruppieren nach Namen
Möchten Sie die Gruppierungsanzeige zusätzlich noch filtern, müssen Sie die Gruppierungskriterien im Menü markieren. Werden die Kontrollkästchen vor den jeweiligen Gruppierungseinträgen durch Anklicken markiert (das Häkchen ist zu sehen), filtert Windows Vista die Ordnerdarstellung bei Anwahl des Befehls Gruppieren nach den markierten Gruppierungskriterien. So könnten Sie beispielsweise die Darstellung der Laufwerke über die Spalte Typ auf Festplatten reduzieren, indem Sie das betreffende Kontrollkästchen Lokale Datenträger markieren (Bild 8.9). Der Befehl Stapeln nach ... erlaubt Ihnen, den Inhalt des Ordnerfensters nach den Kriterien der gewählten Spalte und den markierten Gruppierungskriterien in Stapeln zusammenzufassen (siehe auch Kapitel 12). Die Kriterien aus Abbildung 8.10 führen dazu, dass alle Dateien und Ordner, die mit dem Buchstaben A bis G beginnen, in einem Stapel vereint werden. Die Elemente mit dem Anfangsbuchstaben H bis M werden dann in einem zweiten Stapel zusammengefasst und so weiter. Zum Ansehen des Stapels wählen Sie das betreffende Symbol per Doppelklick an. Aufheben lässt sich die Stapelansicht, indem Sie das Menü des Spaltenkopfes öffnen und den Befehl Sortieren oder Gruppieren anklicken. Alternativ können Sie auch eine Stelle im Ordnerfenster mit der rechten Maustaste anklicken und im dann eingeblendeten Kontextmenü die Sortierung oder Gruppierung über die angezeigten Befehle beeinflussen. Selbst der Windows-Desktop ist letztendlich nichts anderes als ein Ordner. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Desktops, lässt sich im Kontextmenü der Befehl Sortieren nach und eine Sortieroption im Untermenü wählen. Mit dem Kontextmenübefehl Ansicht/Automatisch anordnen erreichen Sie, dass Windows die Desktop-Symbole automatisch in der Anzeige ausrichtet. Sie können anschließend die Desktop-Symbole nicht mehr an beliebige Positionen ziehen, da Windows diese sofort an die alte Position zurückschiebt. Wählen Sie den Kontextmenübefehl Ansicht/Am Raster ausrichten, richtet Windows die Symbole im Ordnerfenster oder auf dem Desktop an einem »gedachten« Raster aus. Beide Befehle sind aber gesperrt, wenn das Ordnerfenster auf den Anzeigemodus Details gesetzt ist.
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Kapitel 8 · Wissenswertes zu Ordnern, Dateien und Ordnerfenstern
8.3.3
Menüleiste und Teilfenster ein- und ausblenden
Fehlt in Ihren Ordnerfenstern das Navigationsfenster? Oder möchten Sie die in anderen Windows-Anwendungen häufig vorhandene Menüleiste zum Abrufen von Befehlen anzeigen? Diese und weitere Anzeigeoptionen lassen sich im Ordnerfenster mit wenigen Handgriffen ein- oder ausblenden.
Bild 8.11: Menü Layout im Ordnerfenster
1. Klicken Sie in der Symbolleiste des Ordnerfensters auf das Dreieck der Schaltfläche Organisieren. 2. Sobald sich das Menü öffnet, wählen Sie den Befehl Layout und klicken im Untermenü auf den gewünschten Befehl. Ein durch ein Symbol markierter Eintrag signalisiert, dass das betreffende Element im Ordnerfenster eingeblendet wird. Durch erneute Anwahl des Befehls lässt sich das Element wieder ausblenden. Sie können also das in der linken Spalte eingeblendete Navigationsfenster oder das Detailfenster am unteren Rand des Ordnerfensters ein- bzw. ausblenden. Der Befehl Vorschaufenster blendet dieses in der rechten Spalte des Ordnerfensters ein. In diesem Fenster wird der Inhalt markierter Dokumentdateien verschiedener Dateitypen (z. B. Fotos) in einer Miniaturvorschau dargestellt. Sind Sie aus früheren Windows-Versionen die Menüleiste im Ordnerfenster gewohnt und nervt es Sie, unter Vista jedes Mal die (Alt)-Taste zum Einblenden dieser Leiste drücken zu müssen? Der Befehl Menüleiste holt die in anderen Anwendungen gebräuchliche Menüleiste mit Befehlen wie Datei, Bearbeiten, Ansicht oder Extras permanent in die Anzeige
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Anpassen der Ordneranzeige
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zurück. Über den Befehl Statusleiste des Menüs Ansicht können Sie die in früheren Windows-Versionen im Ordnerfenster vorhandene Statusleiste auch in Vista abrufen.
8.3.4
Optionen des Ordnerfensters setzen
Microsoft hat das Aussehen und die Anzeige des Ordnerfensters in Windows Vista auf die Bedürfnisse gelegentlicher Windows-Nutzer abgestimmt. Erfahrene Benutzer oder Umsteiger von früheren Windows-Versionen bevorzugen ggf. einige andere Anzeigeoptionen. So ist es häufig z. B. hilfreich, wenn die Dateinamenerweiterungen von Dateien im Ordnerfenster mit aufgeführt werden. Administratoren müssen gelegentlich auch Zugriff auf versteckte Dateien und Systemdateien bzw. Ordner haben. Dies alles ist mit eingeblendeter Menüleiste in Windows Vista kein Problem.
Bild 8.12: Ordneroptionen anpassen
1. Blenden Sie die Menüleiste (ggf. durch kurzes Drücken der Taste (Alt)) im Ordnerfenster ein und wählen Sie im Menü Extras den Befehl Ordneroptionen. 2. Wechseln Sie im Eigenschaftenfenster Ordneroptionen zur gewünschten Registerkarte (Bild 8.12), passen dort die gewünschten Einstellungen an und schließen das Fenster über die OK-Schaltfläche. Auf der Registerkarte Allgemein (Bild 8.12, links) finden Sie mehrere Optionsfeldgruppen, um das Verhalten des Ordnerfensters generell zu beeinflussen.
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Kapitel 8 · Wissenswertes zu Ordnern, Dateien und Ordnerfenstern
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Möchten Sie das Vorschau- und das Detailfenster in der Ordneranzeige generell unterdrücken? Dann markieren Sie das Optionsfeld Herkömmliche Windows-Ordner verwenden der Gruppe Aufgaben auf der Registerkarte Allgemein. Anschließend sind die Befehle zum Einblenden der beiden Fenster im Untermenü Layout der Schaltfläche Organisieren ausgeblendet.
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Möchten Sie, dass beim Doppelklick auf ein Laufwerks- oder Ordnersymbol dessen Inhalt in einem separaten Ordnerfenster angezeigt wird? Dann markieren Sie auf der Registerkarte Allgemein in der Gruppe Ordner durchsuchen das Optionsfeld Jeden Ordner in einem eigenen Fenster öffnen.
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Möchten Sie die Elemente durch einen einfachen Mausklick öffnen (wie dies bei der Anwahl eines Hyperlinks in Webseiten der Fall ist)? Auch wenn es etwas ungewohnt ist, aber sobald Sie auf der Registerkarte Allgemein in der Gruppe Auswählen von Elementen das Optionsfeld Öffnen durch Doppelklick markieren, erlaubt Windows dieses Verhalten.
Über die Schaltfläche Wiederherstellen der Registerkarte lassen sich die Voreinstellungen von Microsoft jederzeit zurückholen. Die Registerkarte Ansicht (Bild 8.12, rechts) weist eine Reihe an Kontrollkästchen und Optionsfeldern auf, über die Sie das Verhalten des Ordnerfensters anpassen können.. Nachfolgend finden Sie eine Beschreibung, welche Bedeutung die wichtigsten Optionen besitzen. 쮿
Ansichteinstellungen für jeden Ordner speichern: Die Einstellungen zur Anzeige eines speziellen Ordners gehen üblicherweise beim Schließen des zugehörigen Fensters verloren. Markieren Sie das Kontrollkästchen, behält Windows die Ansichtseinstellungen dieses Ordners auch beim Schließen des Fensters bei. Diese Option benötigt jedoch einen gewissen Speicherplatz zur Aufbewahrung der Ansichtseinstellungen. Löschen Sie die Markierung des Kontrollkästchens, verwendet Windows die bei der Installation gesetzten Anzeigeeinstellungen für Ordner.
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Bei der Eingabe in der Listenansicht: Über die Markierung der Optionsfelder steuern Sie, ob Tastatureingaben im Suchfeld oder in der Ansicht einzufügen sind. Markieren Sie beispielsweise die Option Automatisch im Suchfeld eingeben und tippen Sie in einem geöffneten Ordnerfenster einen Buchstaben per Tastatur ein, wird dieses Zeichen im Suchfeld aufgeführt. Ist die Option Eingegebenes Element in der Ansicht auswählen markiert, selektiert Windows beim Eintippen eines Buchstabens automatisch das erste Element des Ordnerfensters, dessen Namen mit dem Buchstaben beginnt.
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Dateigrößeinformationen in Ordnertipps anzeigen: Erlaubt die Anzeige der Dateigröße eines Ordners in einer QuickInfo einzublenden, wenn der Mauszeiger über einem Ordner steht.
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Dateisymbol auf Miniaturansichten anzeigen: Ist dieses Kontrollkästchen markiert, kann Windows im Ordnerfenster (z. B. beim Ord-
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Anpassen der Ordneranzeige
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ner Musik) das Dateisymbol des Wiedergabeprogramms in der rechten unteren Ecke der Miniaturansicht einblenden. Dies funktioniert beispielsweise bei den von Microsoft mitgelieferten Audio- und Videodateien.
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Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden: Dieses Kontrollkästchen ist standardmäßig markiert, d. h. Dateinamen werden ohne die zugeordnete Dateinamenerweiterung angezeigt. Erfahrene Anwender und Administratoren können die Markierung löschen. Dann lässt sich an den eingeblendeten Dateinamenerweiterungen sofort erkennen, um welchen Dateityp es sich handelt. Dies hilft beispielsweise, schädliche E-Mail-Anhänge mit getarnten Skript- oder Programmdateien (z. B. so etwas wie Greetings.txt.exe) besser zu identifizieren. Bei bestimmten Dateitypen (wie beispielsweise die in Verknüpfungen benutzten LNK-Dateien) unterdrückt Windows aber immer die Dateinamenerweiterungen.
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Geschützte Systemdateien ausblenden: Windows zeigt geschützte Systemdateien nicht an. Um auch Systemdateien anzuzeigen, müssen Sie die Markierung des Kontrollkästchens aufheben. Allerdings hat dies den Nachteil, dass auf dem Desktop zwei geschützte Systemdateien sichtbar werden.
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Immer Menüs anzeigen: Markieren Sie dieses Kontrollkästchen, um die Menüleiste in Ordnerfenstern permanent einzublenden.
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Immer Symbole statt Miniaturansichten anzeigen: Markieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn Sie die Anzeige der Dateiinhalte in der Miniaturansicht des Ordnerfensters unterdrücken möchten.
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Kontrollkästchen zur Auswahl von Elementen verwenden: Markieren Sie diese Option, blendet Vista Kontrollkästchen zur Auswahl von Ordnern und Dateien im Ordnerfenster ein. Dies ist für Benutzer hilfreich, die (z. B. wegen motorischer Störungen) die (Strg)-Taste zum Markieren mehrerer Elemente in Ordnerfenstern nicht drücken können.
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Laufwerksbuchstaben anzeigen: Nettes Gimmick. Durch Löschen der Markierung des Kontrollkästchens erreichen Sie, dass im Ordnerfenster Computer die im rechten Teil eingeblendeten Laufwerkssymbole keine Laufwerksbuchstaben mehr aufweisen.
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Ordnerfenster in einem eigenen Prozess starten: Markieren Sie diese Option, verwendet Windows einen eigenen Prozess für Ordnerfenster. Dies kann die Systemstabilität (bei Programmfehlern) erhöhen, da sich die in getrennten Prozessen laufenden Ordnerfenster gegenseitig nicht beeinflussen. Allerdings benötigt diese Option einen erhöhten Speicherbedarf.
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Paare von Webseiten und Webordnern verwalten: Die Optionsfelder beziehen sich auf die Art, wie Windows gespeicherte Webseiten, die Bilder enthalten, verwalten soll. Normalerweise werden die Bilder in einem Unterordner zur HTML-Datei mit der gespeicherten Webseite
Kapitel 8 · Wissenswertes zu Ordnern, Dateien und Ordnerfenstern
gesichert. Löschen Sie die HTML-Datei mit der Webseite, wird auch der zugehörige Bilderordner entfernt. 쮿
Popupinformationen für Elemente in Ordnern und auf dem Desktop anzeigen: Beim Zeigen auf manche Desktop-Symbole oder auf verschiedene Elemente des aktuellen Ordnerfensters blendet Windows ein Pop-up-Fenster bzw. eine QuickInfo mit zusätzlichen Textinformationen ein. Diese Funktion lässt sich durch Löschen der Markierung des Kontrollkästchens abschalten.
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Verschlüsselte oder komprimierte NTFS-Ordner in anderer Farbe anzeigen: Markieren Sie dieses Kontrollkästchen, zeigt Windows komprimierte Ordner auf NTFS-Laufwerken in anderen Farben an.
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Versteckte Dateien und Ordner: Windows unterdrückt die Anzeige versteckter Dateien und Ordner im Ordnerfenster und in den Suchfunktionen. Markieren Sie (z. B. per Mausklick) im Zweig Versteckte Dateien und Ordner das Optionsfeld Alle Dateien und Ordner anzeigen. Dies ist für Administratoren wichtig, die auf alle Ordner und Dateien des Systems zugreifen müssen. Um auch Systemdateien anzuzeigen, müssen Sie die Markierung des Kontrollkästchens Geschützte Systemdateien ausblenden aufheben.
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Vollständigen Pfad in der Titelleiste anzeigen: Wirkt nur auf die klassische Ordnerdarstellung (alte Windows-Darstellung), bei der die Option den Pfad zum Ordner in der Titelleiste eines Ordnerfensters einblendet.
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Vorherige Ordnerfenster bei der Anmeldung wiederherstellen: Markieren Sie dieses Kontrollkästchen, werden Ordnerfenster bei der Anmeldung auf dem Desktop wiederhergestellt.
Windows erlaubt Ihnen individuelle Ordnerdarstellungen (z. B. große Symbole in einem Ordner, Detaildarstellung in einem Unterordner) zu nutzen. Um die Ansichtsoptionen des aktuellen Ordners auf alle anderen Ordner zu übertragen, klicken Sie auf der Registerkarte Ansicht die Schaltfläche Für Ordner übernehmen an. Windows übernimmt daraufhin alle Einstellungen für alle Ordner des Systems. Mit der Schaltfläche Alle zurücksetzen heben Sie diese Einstellung wieder auf. Windows kann erneut individuelle Einstellungen für den Ordner verwenden.
8.3.5
Die Ordnerdarstellung anpassen
Windows erlaubt Ihnen, die Ordnersymbole frei zu wählen oder den Ordnertyp zu ändern. Dies beeinflusst das angezeigte Ordnersymbol sowie die Darstellung im Ordnerfenster. 1. Zum Anpassen des Ordnersymbols klicken Sie dieses mit der rechten Maustaste an und wählen im Kontextmenü den Befehl Eigenschaften (Bild 8.13, unten links) 2. Klicken Sie im Eigenschaftenfenster auf den Registerreiter Anpassen und legen Sie die gewünschten Optionen auf dieser Registerkarte (Bild 8.13, rechts) fest.
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Anpassen der Ordneranzeige
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Sobald Sie die Registerkarte über die OK-Schaltfläche schließen oder die Schaltfläche Übernehmen betätigen, werden die Einstellungen wirksam. Bezüglich der Einstellungen sollten Sie Folgendes wissen. 쮿
Über das Listenfeld Diesen Ordnertyp als Vorlage verwenden der Gruppe Ordnertyp lässt sich eine Vorlage für den Ordnertyp wählen. Sie können zwischen den Werten Alle Elemente, Dokumente, Bilder und Videos, Musikdetails und Musiksymbole wählen. Der Wert bestimmt, wie der Ordnerinhalt im Ordnerfenster angezeigt wird. Bei Bilder und Videos oder Musiksymbole werden beispielsweise Schaltflächen zur Wiedergabe in der Symbolleiste des Ordnerfensters eingeblendet. Die Unterschiede zwischen den Vorlagen bestehen teilweise nur darin, dass der Anzeigemodus beim Öffnen des Ordners im Ordnerfenster verändert wird (z. B. Modus Details statt Kacheln oder Große Symbole).
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Bei Ordnern, die Fotos und Videos enthalten, blendet Windows die Miniaturabbilder der ersten im Ordner hinterlegten Dateien im Ordnerfenster ein. Sie können aber das anzuzeigende Bild gezielt aus einer Grafikdatei auswählen, indem Sie auf der Registerkarte Anpassen auf die Schaltfläche Datei auswählen der Gruppe Ordnerbilder klicken. In einem separaten Dialogfeld lässt sich dann eine Grafikdatei mit dem gewünschten Bild auswählen und mittels der Schaltfläche Öffnen übernehmen. Das Motiv erscheint jedoch nur, wenn die Darstellung im Ordnerfenster Miniaturansichten erlaubt. Als Bilddatei können Sie alle Grafikdateien verwenden, die unter Windows als Bilddateien registriert sind (z. B. .bmp, .gif, .jpg, .png).
Bild 8.13: Ordnerdarstellung und -typ anpassen
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Kapitel 8 · Wissenswertes zu Ordnern, Dateien und Ordnerfenstern
Die Schaltfläche Anderes Symbol der Gruppe Ordnersymbole öffnet ein weiteres Dialogfeld (Bild 8.13, links), in dem Sie ein beliebiges Symbol für die Ordnerdarstellung wählen können. Die Symbole lassen sich dabei aus der im Dialogfeld angegebenen Datei Shell32.dll oder aus beliebigen anderen Symboldateien beziehen. Klicken Sie notfalls auf die Schaltfläche Durchsuchen und wählen Sie die gewünschte Symboldatei aus.
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9 Arbeiten mit Ordnern und Dateien Dieses Kapitel befasst sich mit dem Umgang mit Ordnern und Dateien. Hier erfahren Sie alles, um unter Windows Vista Dateien und Ordner anzulegen, zu kopieren, zu verschieben, umzubenennen und zu löschen.
9.1 Ordner und Dateien verwalten Dieser Abschnitt zeigt, wie Sie Ordner und Dateien anlegen, umbenennen, kopieren oder verschieben können.
9.1.1
Neue Ordner anlegen
Windows erlaubt Ihnen innerhalb eines Ordnerfensters, neue Ordner auf einem Speichermedium wie beispielsweise einer Festplatte anzulegen.
Bild 9.1: Symbole verschiedener Dokumenttypen
1. Öffnen Sie das Ordnerfenster und navigieren Sie zum Speicherort, an dem der neue Ordner anzulegen ist. 2. Klicken Sie im Ordnerfenster mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle, wählen Sie im Kontextmenü den Befehl Neu und im Untermenü den Befehl Ordner (Bild 9.1). Alternativ können Sie im Ordnerfenster das Menü der in der Symbolleiste angezeigten Schaltfläche Organisieren öffnen und den Befehl Neuer Ordner wählen. Ist die Menüleiste zu sehen, lassen sich das Menü Datei des Ordnerfensters öffnen und die Befehle Neu/Ordner wählen. In allen Fällen legt Windows ein Ordnersymbol mit dem Namen Neuer Ordner an.
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Ordner und Dateien verwalten
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3. Solange der Symboltitel (d. h. der Ordnername) noch markiert angezeigt wird (Bild 9.1), können Sie einen (gültigen) Namen für den Ordner eintippen. Beim Eintippen des ersten Zeichens wird der markierte Text durch dieses Zeichen ersetzt. Über die Cursortasten (æ) und (Æ) können Sie die Schreibmarke aber im Text positionieren und Zeichen lassen sich mittels der Tasten (Entf) und (æ___) rechts und links von der Schreibmarke löschen. Die Regeln zur Benennung der Ordner entsprechen in Windows den Regeln für Dateinamen (siehe Kapitel 8). Beachten Sie, dass ein Ordnername eindeutig sein muss, d. h., der Name darf nicht bereits im aktuellen Ordner für einen anderen Unterordner vergeben sein. Sobald der Ordnername eingegeben wurde, drücken Sie zur Übernahme des neuen Ordnernamens entweder die (Enter)-Taste oder klicken auf eine freie Stelle des Ordnerfensters. Falls Sie dem neuen Ordner ein besonderes Symbol zuweisen möchten, können Sie dies über dessen Eigenschaftenfenster auf der Registerkarte Anpassen tun. Details hierzu finden Sie am Ende von Kapitel 8.
Dokumentdateien lassen sich ebenfalls anlegen Dokumentdateien werden üblicherweise in den zugehörigen Anwendungsprogrammen angelegt. Windows bietet Ihnen aber die Möglichkeit, leere Dokumentdateien per Kontextmenü selbst zu erzeugen. Gehen Sie wie beim Anlegen eines neuen Ordners vor und klicken Sie im Ordnerfenster mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle. Wenn Sie im Kontextmenü den Befehl Neu wählen, erscheinen im Untermenü die Einträge für verschiedene Dokumentdateien (Bild 9.1). Klicken Sie auf einen solchen Befehl, wird eine leere Dokumentdatei im betreffenden Format im Zielordner hinterlegt. Sie können die Datei anschließend, wie beim Anlegen eines neuen Ordners, umbenennen. Beachten Sie aber, dass Windows Vista nur einen eingeschränkten Satz an Dokumentvorlagen aufweist. Zudem kann es Probleme mit Anwendungsprogrammen geben, wenn diese leeren Dateien (z. B. Bilder oder Textdokumente) per Doppelklick geladen werden sollen.
9.1.2
Ordner und Dateien umbenennen
Ordner und Dateien lassen sich in Windows mit folgenden Schritten umbenennen: 1. Öffnen Sie ein Ordnerfenster, markieren Sie das gewünschte Element (Datei oder Ordner) per Mausklick und rufen Sie den Befehl zum Umbenennen auf. Um den Befehl zum Umbenennen aufzurufen, haben Sie in Windows Vista wieder mehrere Möglichkeiten. Sie können das Element beispielsweise per Mausklick markieren und nach ca. einer Sekunde ein zweites Mal auf den Namen klicken. Oder Sie markieren das Element und drücken die Funktionstaste (F2). Eine weitere Alternative ist, den Befehl
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Kapitel 9 · Arbeiten mit Ordnern und Dateien
Umbenennen im Kontextmenü des Elements oder im Menü der Schaltfläche Organisieren zu wählen (Bild 9.2). 2. Sobald der Datei- oder Ordnername markiert wird, tippen Sie den neuen Datei- oder Ordnernamen ein.
Bild 9.2: Umbenennen einer Datei
Nach der Eingabe des neuen Namens bestätigen Sie dies mit der (Enter)Taste oder klicken einfach auf eine Stelle außerhalb des Namenfelds. Dann übernimmt Windows die Eingabe als neuen Namen. Bei diesem neuen Namen muss es sich aber um einen gültigen Datei- oder Ordnernamen handeln. Weiterhin darf der Name noch nicht im aktuellen Ordner enthalten sein. Ist eines der beiden Kriterien nicht erfüllt, weist Windows die Änderung des Namens zurück.
Bild 9.3: Warnung beim Umbenennen einer Datei
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Ordner und Dateien verwalten
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Windows Vista markiert beim Umbenennen nur den Datei- oder Ordnernamen – optional eingeblendete Dateinamenerweiterungen werden nicht markiert. Das erste eingetippte Zeichen überschreibt den kompletten Namen. Sie können diese Markierung aufheben, indem Sie nach dem Aufruf des Befehls zum Umbenennen die Tasten (æ) oder (Æ) drücken. Achten Sie beim Umbenennen von Dateinamen darauf, dass die ggf. eingeblendete Dateinamenerweiterung (z. B. .txt) erhalten bleibt. Drücken Sie bei geänderter oder gelöschter Dateinamenerweiterung die (Enter)-Taste, zeigt Windows eine Warnung (Bild 9.3). Klicken Sie auf die Ja-Schaltfläche, wird die Änderung übernommen. Dann erkennt Windows Vista ggf. aber den Dateityp nicht mehr und das Öffnen der Datei durch einen Doppelklick auf den Dateinamen scheitert. TIPP
Sie können das Umbenennen eines Ordners oder einer Datei durch Drücken der (Esc)-Taste jederzeit abbrechen. Sofort nach dem Umbenennen lässt sich die Namensänderung durch Drücken der Tastenkombination (Strg)+(Z) aufheben. Der letzte Befehl lässt sich ebenfalls rückgängig machen, wenn Sie sofort nach dessen Ausführung mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Ordnerfensters klicken und im Kontextmenü den Befehl Umbenennen rückgängig machen wählen.
9.1.3
Ordner und Dateien kopieren bzw. verschieben
Dateien lassen sich zwischen Ordnern der Festplatte oder zwischen Festplatte und Wechseldatenträgern (z. B. Speicherkarte oder USB-Stick) kopieren und verschieben. Beim Kopieren liegen anschließend zwei Exemplare der Datei vor, beim Verschieben wird die Datei an die neue Position »verschoben«. Nehmen Sie zum Beispiel Fotodateien, die von einer Speicherkarte zum Ordner Bilder der Festplatte übertragen werden sollen. Oder Sie möchten Musikdateien aus einem Ordner der Festplatte auf einen MP3-Player kopieren. MP3-Player lassen sich üblicherweise an eine USB-Buchse des Computers anschließen und werden von Windows als Wechseldatenträger erkannt. Drittes Beispiel ist eine CD oder DVD, die Dateien enthält, die in Ordner auf der Festplatte zu kopieren sind. Natürlich können Sie auch Dateien und Ordner der Festplatte zu anderen Speicherorten kopieren bzw. verschieben. Zum Verschieben oder Kopieren unterstützt Windows Vista mehrere Ansätze. Hier die Schritte, wie es auf jeden Fall klappt. 1. Öffnen Sie das Ordnerfenster (z. B. Bilder) mit den zu kopierenden Elementen (z. B. Dateien oder Ordner). 2. Öffnen Sie zusätzlich das Ordnerfenster, in das die Elemente übertragen werden sollen (z. B. Dokumente). 3. Positionieren Sie die beiden Ordnerfenster nebeneinander, so dass beide Fenster zu sehen sind (Bild 9.4).
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Kapitel 9 · Arbeiten mit Ordnern und Dateien
4. Markieren Sie im Ordnerfenster mit den Quelldaten eine Datei oder einen Ordner mit einem Mausklick und ziehen Sie das markierte Element bei gedrückter rechter Maustaste zum Zielfenster. 5. Lassen Sie die rechte Maustaste los und wählen Sie im Kontextmenü einen der Befehle Hierher kopieren oder Hierher verschieben (Bild 9.5). Windows kopiert dann beim Befehl Hierher kopieren die betreffende Datei in den Zielordner. Wurde der Befehl Hierher verschieben gewählt, verschwindet das Element aus dem Quellordner und wandert zum Zielordner.
Bild 9.4: Kopieren zwischen Fenstern
Bild 9.5: Kontextmenü beim Kopieren bzw. Verschieben
Auf diese Weise können Sie Dateien und Ordner samt Inhalt von einem Speicherort zu einem anderen Ort kopieren bzw. verschieben. Dabei ist es egal, ob die Quell- und Zielorte auf einem Laufwerk oder auf unterschiedlichen Laufwerken liegen. Dies bedeutet, das Kopieren von Dateien von einer Speicherkarte oder einem USB-Stick in Ordner der Festplatte lässt sich mit den obigen Schritten genauso gut durchführen wie das Kopieren von Dateien zwischen Ordnern der Festplatte. Bei sehr großen Dateien oder umfangreichen Ordnern wird während des Kopiervorgangs oder beim Verschieben zusätzlich der Fortschritt in einem kleinen Dialogfeld angezeigt (Bild 9.6).
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Ordner und Dateien verwalten
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Bild 9.6: Fortschrittsanzeige beim Kopieren bzw. Verschieben größerer Datenmengen TIPP
Falls Sie lieber mit einem Fenster arbeiten, können Sie sicherstellen, dass der Zielordner im Navigationsfenster des Ordnerfensters sichtbar ist. Dann lässt sich die markierte Datei oder der markierte Ordner auch per Maus zum Zielordner im Navigationsbereich ziehen.
Kopieren oder verschieben mit der linken Maustaste? Sie können die oben beschriebenen Schritte zum Kopieren oder Verschieben von Dateien oder Ordnern auch durchführen, indem Sie die Elemente bei gedrückter linker Maustaste vom Quellfenster zum Zielfenster ziehen. Allerdings gibt es dann eine Besonderheit zu beachten. 쮿
Befinden sich die Quell- und Zielordner auf verschiedenen Laufwerken, kopiert Windows die per Maus gezogenen Elemente zum Zielordner.
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Befinden sich die Quell- und Zielordner auf dem gleichen Laufwerk, werden die per Maus gezogenen Elemente dagegen verschoben.
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Halten Sie die (ª)-Taste beim Ziehen der Elemente gedrückt, vertauscht Windows die obigen Regeln (d. h. Dateien werden innerhalb eines Laufwerks kopiert und zwischen Laufwerken verschoben).
Da häufig aber nicht klar ist, ob Ziel- und Quellordner auf dem gleichen Laufwerk liegen, sollten Sie die oben beschriebene Variante mit der rechten Maustaste bevorzugen.
Kopieren per (Kontext-)Menü und Zwischenablage Arbeiten Sie lieber mit einem Ordnerfenster und verwenden Sie bevorzugt Menüs? Oder soll eine Datei bzw. ein Unterordner im gleichen Ordner kopiert werden? 1. Markieren Sie die Datei oder den Ordner mit einem Mausklick und wählen Sie im Menü der Schaltfläche Organisieren den Befehl Ausschneiden bzw. Kopieren. Alternativ können Sie das Kontextmenü öffnen und die Befehle wählen.
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Kapitel 9 · Arbeiten mit Ordnern und Dateien
2. Wechseln Sie im Ordnerfenster zum Zielordner und klicken Sie auf eine freie Stelle im Ordnerfenster. 3. Anschließend können Sie im Menü der Schaltfläche Organisieren oder im Kontextmenü den Befehl Einfügen wählen. Wurde im ersten Schritt der Befehl Ausschneiden benutzt, verschiebt Windows das markierte Element zum Zielordner. Beim Befehl Kopieren wird das markierte Element dagegen in den Zielordner kopiert. Windows merkt sich den Namen des markierten Elements in der so genannten Zwischenablage, einem internen Arbeitsspeicher des Betriebssystems. Beim Befehl Kopieren können Sie den Befehl Einfügen sogar mehrfach wählen. Dann fügt Windows das markierte Element jedes Mal in den Zielordner ein. Werden die Befehle Kopieren und Einfügen im gleichen Ordner angewandt, erzeugt Windows eine Kopie des Ursprungselements. Um die Eindeutigkeit des Ordner- oder Dateinamens beim Kopieren im gleichen Ordner zu erzwingen, fügt Windows dem neuen Namen den Text »Kopie« und ggf. eine fortlaufende Nummer hinzu. TIPP
Statt der Menübefehle können Sie auch Tastenkürzel zum Kopieren bzw. Verschieben per Zwischenablage verwenden. Die Tastenkombination (Strg)+(X) entspricht dem Befehl Ausschneiden, während (Strg)+(C) das Kopieren veranlasst. Mit der Tastenkombination (Strg)+(V) wird der Inhalt der Zwischenablage wieder eingefügt. Geht das Kopieren oder Verschieben schief, können Sie den letzten Vorgang sofort im Anschluss durch Drücken der Tastenkombination (Strg)+(Z) rückgängig machen. Beim Kopieren werden dann die Elemente im Zielverzeichnis gelöscht, während beim Verschieben die Elemente in den Zielordner zurückgeholt werden. Alternativ können Sie auf eine freie Stelle im Ordnerfenster klicken und im Kontextmenü xxx rückgängig machen wählen. Der Befehl Rückgängig steht zudem im Menü der Schaltfläche Organisieren zur Verfügung.
Mit dem Menü Senden an geht das Kopieren auch Windows erlaubt das Kopieren von Dateien auf spezielle Laufwerke, in spezielle Ordner oder das Versenden per E-Mail über das Menü Senden an. 1. Markieren Sie die zu kopierende Datei oder den zu kopierenden Ordner im Ordnerfenster. 2. Öffnen Sie das Kontextmenü mit der rechten Maustaste und wählen Sie den Befehl Senden an. 3. Wählen Sie im Untermenü den Zielort für das zu kopierende Element (Bild 9.7).
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Ordner und Dateien verwalten
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Bild 9.7: Kopieren über Senden an
Sie können externe Wechseldatenträger, den Ordner Dokumente, CDoder DVD-Laufwerke, die als Brenner fungieren, oder auch ZIP-komprimierte Ordner wählen.
9.1.4
Was passiert, wenn die Elemente bereits vorhanden sind?
Beim Kopieren oder Verschieben von Dateien oder Ordnern kann es passieren, dass die betreffenden Elemente bereits im Zielordner vorhanden sind. Stellt Windows beim Kopieren oder Verschieben fest, dass bereits eine Datei oder ein Ordner mit dem betreffenden Namen am Zielort vorhanden ist, erscheint das Dialogfeld aus Bild 9.8 mit einer Warnung. 쮿
Wählen Sie die Option Kopieren und ersetzen, wenn Sie sich sicher sind, dass die Elemente im Zielordner mit den Inhalten des Quellordners überschrieben werden sollen.
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Möchten Sie eine Kopie der betreffenden Elemente im Zielordner erstellen, wählen Sie den Befehl Kopieren, aber beide Dateien behalten. Windows Vista stellt dann sicher, dass die zu kopierenden Elemente einen neuen Namen im Zielordner erhalten.
Sind Sie sich unsicher, sollten Sie auf die Option Nicht kopieren oder die Schaltfläche Abbrechen klicken, um den Vorgang komplett abzubrechen. Die obige Vorgehensweise gilt sinngemäß natürlich auch beim Verschieben von Ordnern und Dateien sowie beim Kopieren/Verschieben von mehreren Elementen. In diesen Fällen werden lediglich die Bezeichnungen der Optionen im Dialogfeld angepasst.
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Kapitel 9 · Arbeiten mit Ordnern und Dateien
Bild 9.8: Warnung vor dem Überschreiben von Dateien
Beachten Sie, dass sich eine überschriebene Datei nicht mehr durch den Kontextmenübefehl Rückgängig machen auf die vorherige Fassung zurücksetzen lässt. Wenn Sie irrtümlich eine Datei im Zielordner überschreiben lassen, ist der Inhalt der Originaldatei verloren.
9.1.5
Mehrere Dateien/Ordner gleichzeitig markieren
Windows Vista erlaubt Ihnen, mehrere Dateien oder Ordner gleichzeitig zu bearbeiten (d. h. zu kopieren, zu verschieben, zu löschen etc.). Hierzu müssen Sie diese Elemente nur vorher markieren.
Bild 9.9: Markieren mehrerer Elemente
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Löschen und Umgang mit dem Papierkorb
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Um mehrere benachbarte Elemente gleichzeitig zu markieren, klicken Sie auf den ersten Eintrag, halten die (ª)-Taste gedrückt und klicken auf das letzte zu bearbeitende Element. Dann werden alle dazwischenliegenden Elemente markiert (Bild 9.9, links).
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Um nicht benachbarte Elemente zu markieren, klicken Sie auf den ersten Eintrag, halten die (Strg)-Taste gedrückt und klicken danach auf die restlichen zu markierenden Elemente. Dann werden alle angeklickten Elemente markiert (Bild 9.9, rechts).
Sie erkennen markierte Elemente an der farbigen Hinterlegung im Ordnerfenster. Anschließend können Sie die gewünschte Dateioperation (Kopieren, Verschieben, Löschen) wie oben bzw. nachfolgend beschrieben durchführen.
9.2 Löschen und Umgang mit dem Papierkorb Benötigen Sie Ordner oder Dateien nicht mehr, können Sie diese löschen. Der folgende Abschnitt beschreibt die entsprechenden Schritte und zeigt ggf., wie Sie gelöschte Elemente aus dem Papierkorb zurückholen sowie die Einstellungen des Papierkorbs anpassen.
9.2.1
Dateien und Ordner löschen
Benötigen Sie einen Ordner oder eine Datei nicht mehr? Dann können Sie diese Elemente auf einfache Weise löschen. 1. Öffnen Sie das Fenster des Ordners, welches die nicht mehr benötigte Datei oder den zu löschenden Ordner enthält. 2. Markieren Sie die zu löschende(n) Datei(en) oder Ordner oder das zu löschende Dokument. 3. Öffnen Sie das Kontextmenü der markierten Elemente mit der rechten Maustaste und wählen Sie den Kontextmenübefehl Löschen (Bild 9.10, Hintergrund). Alternativ können Sie im Menü der Schaltfläche Organisieren den gleichnamigen Befehl wählen. Oder Sie drücken zum Löschen des markierten Elements die (Entf)-Taste. Windows lässt sich das Löschen in einem Dialogfeld sicherheitshalber bestätigen (Bild 9.10, Vordergrund). 4. Klicken Sie im Bestätigungsdialogfeld auf die Schaltfläche Ja. Windows verschiebt jetzt die markierte(n) Datei(en) bzw. den/die markierten Ordner in den Papierkorb. Je nach zu löschendem Element erscheint ggf. kurzzeitig noch ein Dialogfeld mit einer Fortschrittsanzeige, welche Sie über den Löschvorgang informiert.
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Kapitel 9 · Arbeiten mit Ordnern und Dateien
Bild 9.10: Löschen von Dateien oder Ordnern TIPP
Falls der Desktop zu sehen ist, können Sie Dateien und Ordner auch löschen, indem Sie diese aus dem Ordnerfenster zum Symbol des Papierkorbs ziehen. Sobald Sie die linke Maustaste über dem Symbol des Papierkorbs loslassen, werden die Elemente ohne weitere Nachfrage gelöscht. Möchten Sie eine Datei oder einen Ordner löschen, ohne diesen in den Papierkorb zu verschieben, drücken Sie einfach gleichzeitig die beiden Tasten (ª)+(Entf). Das Dialogfeld zur Bestätigung des Löschens schließen Sie über die Ja-Schaltfläche. Elemente, die auf Wechseldatenträgern gespeichert sind, werden beim Löschen übrigens vollständig entfernt, da für diese Medien kein Papierkorb eingerichtet wird. Gelegentlich weigert sich Windows, Dateien oder Ordner zu löschen. Der Grund: Diese Elemente sind ggf. noch in Benutzung. Warten Sie ggf. einige Zeit und wiederholen Sie den Vorgang. Klappt dies immer noch nicht, müssen Sie Windows gegebenenfalls neu starten. Meist werden die in Benutzung befindlichen Elemente freigegeben und lassen sich anschließend löschen.
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Löschen und Umgang mit dem Papierkorb
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9.2.2
Gelöschte Elemente zurückholen
Haben Sie irrtümlich eine Datei oder einen Ordner gelöscht, die/den Sie noch brauchen? Solange sich diese Datei bzw. die Dateien des Ordners noch im Papierkorb befinden, können Sie sie zurückholen. Zum Wiederherstellen einer gelöschten Datei oder eines Ordners gibt es mehrere Möglichkeiten. Bemerken Sie bereits beim Löschen den Fehler, geht die »Wiederbelebung« ganz einfach.
Bild 9.11: Löschen rückgängig machen
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Drücken Sie die Tastenkombination (Strg)+(Z), um die letzte Dateioperation zurückzunehmen.
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Alternativ können Sie eine freie Stelle im Ordnerfenster mit der rechten Maustaste anklicken und den Kontextmenübefehl Löschen rückgängig machen wählen (Bild 9.11). Den Befehl Rückgängig gibt es auch im Menü der Schaltfläche Organisieren des Ordnerfensters.
Windows holt die zuletzt gelöschte(n) Datei(en) bzw. Ordner aus dem Papierkorb in das aktuelle Ordnerfenster zurück. Diese Methode funktioniert aber nur, wenn Sie sonst noch nichts anderes gemacht haben. Der Befehl Rückgängig bezieht sich ja immer auf den zuletzt ausgeführten Windows-Befehl im aktuellen Ordnerfenster. Weiterhin muss die Datei noch im Papierkorb vorhanden sein – was beim Löschen von Dateien/Ordnern auf Wechseldatenträgern nicht der Fall ist! Sofern Sie den Fehler erst später bemerken, gibt es eine weitere Möglichkeit, um die gelöschten Dateien vielleicht doch noch zu »retten«. 1. Doppelklicken Sie auf das Desktop-Symbol des Papierkorbs, um das zugehörige Ordnerfenster zu öffnen. 2. Markieren Sie im Fenster des Papierkorbs die wiederherzustellende(n) Datei(en) bzw. Ordner.
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Kapitel 9 · Arbeiten mit Ordnern und Dateien
3. Wählen Sie in der Symbolleiste des Ordnerfensters die Schaltfläche Element wiederherstellen. Alternativ können Sie das Kontextmenü mit der rechten Maustaste öffnen und den Kontextmenübefehl Wiederherstellen wählen (Bild 9.12).
Bild 9.12: Wiederherstellen aus dem Papierkorb
Windows verschiebt anschließend die markierte(n) Elemente aus dem Papierkorb in den ursprünglichen Ordner zurück. Dieses Wiederherstellen aus dem Papierkorb klappt aber nur so lange, wie die Elemente dort noch gespeichert sind. Wurde der Papierkorb z. B. zwischenzeitlich geleert, sind die Dateien verloren. Das Gleiche gilt, wenn die zu löschende Datei zu groß für den Papierkorb ist oder falls Sie Dateien auf Wechseldatenträgern löschen.
9.2.3
Den Papierkorb leeren
Beim Löschen einer Datei oder eines Ordners von der Festplatte verschiebt Windows dieses »Element« lediglich in den Papierkorb. Dadurch ist die Datei oder der Ordner zwar aus dem aktuellen Fenster verschwunden. Der von den Dateien auf dem Laufwerk benötigte Speicherplatz bleibt aber weiterhin belegt. Windows prüft zwar gelegentlich, ob der Papierkorb »voll« ist, und entfernt automatisch die ältesten als gelöscht eingetragenen Dateien. Sie können aber »nachhelfen« und den Papierkorb von Zeit zu Zeit selbst leeren.
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Löschen und Umgang mit dem Papierkorb
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1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Desktop-Symbol des Papierkorbs und wählen Sie den Kontextmenübefehl Papierkorb leeren (Bild 9.13, unten). 2. Die Sicherheitsanfrage durch Windows, ob Sie den Inhalt des Papierkorbs wirklich löschen wollen (Bild 9.13, oben), bestätigen Sie über die Schaltfläche Ja.
Bild 9.13: Papierkorb leeren
Die Elemente im Papierkorb werden gelöscht, der belegte Speicher wird auf dem Laufwerk freigegeben. Anschließend erscheint das Symbol eines leeren Papierkorbs. Nachdem Sie den Papierkorb geleert haben, sind die gelöschten Dateien endgültig verschwunden. Sie können übrigens am Symbol des Papierkorbs erkennen, ob dieser gelöschte Dateien enthält.
9.2.4
Die Eigenschaften des Papierkorbs anpassen
Windows Vista reserviert für jedes Festplattenlaufwerk etwas Speicherkapazität für den Papierkorb. Je größer die Kapazität des Laufwerks ist, umso höher ist der vom Papierkorb belegte Speicherplatz. Sie können aber einstellen, ob und wie viel Speicherplatz auf einem Laufwerk für den Papierkorb reserviert wird. 1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Desktop-Symbol des Papierkorbs und wählen Sie den Kontextmenübefehl Eigenschaften (Bild 9.14). 2. Sobald sich das Eigenschaftenfenster des Papierkorbs öffnet, stellen Sie die gewünschten Eigenschaften auf der Registerkarte Allgemein ein und schließen diese über die OK-Schaltfläche (Bild 9.14).
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Kapitel 9 · Arbeiten mit Ordnern und Dateien
Bild 9.14: Eigenschaften des Papierkorbs anpassen
Das Kontrollkästchen Dialog zur Bestätigung des Löschvorgangs anzeigen steuert, ob die Sicherheitsabfrage beim Löschen von Elementen erscheinen soll. Heben Sie die Markierung auf, wenn Sie auf den Dialog verzichten möchten. Über die beiden Optionsfelder der Gruppe Einstellungen für ausgewählten Pfad lässt sich festlegen, wie groß der Papierkorb sein soll und ob Dateien beim Löschen in den Papierkorb sofort von der Festplatte entfernt werden. Markieren Sie hierzu zuerst das Laufwerk in der Liste Papierkorbpfad. Danach markieren Sie das gewünschte Optionsfeld der Gruppe. Benötigen Sie die Funktion des Papierkorbs für ein Laufwerk nicht, markieren Sie das Kontrollkästchen Dateien sofort löschen (nicht in Papierkorb verschieben). Alternativ können Sie auch das Optionsfeld Benutzerdefinierte Größe markieren und den Wert im Feld Benutzerdefinierte Größe auf 0 setzen. Werte größer 0 im Feld Benutzerdefinierte Größe geben die Größe des Papierkorbs für das gewählte Laufwerk in Megabyte an. Stimmen Sie die Werte für die Papierkorbgröße auf die Laufwerkskapazität ab.
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10 Spezielle Dateifunktionen nutzen Dieses Kapitel befasst sich mit speziellen Fragen zum Umgang mit Ordnern und Dateien. Sie lernen, die Eigenschaften dieser Elemente abzufragen, deren Attribute zu ändern oder mit komprimierten Ordnern und Archiven zu arbeiten. Weiterhin wird der Umgang mit dem Aktenkoffer besprochen.
10.1 Ordner- und Dateieigenschaften verwalten Sie können nicht nur die Eigenschaften von Laufwerken abfragen (siehe Kapitel 7). Windows Vista erlaubt Ihnen auch, die Eigenschaften von Ordnern oder Dateien anzusehen und teilweise sogar über Attribute zu verändern. Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die betreffenden Windows-Funktionen.
10.1.1
Ordner- und Dateieigenschaften abrufen
Interessiert Sie, wie viele Dateien in einem Ordner samt Unterordnern gespeichert sind? Benötigen Sie einen Überblick über den belegten Speicherplatz oder möchten Sie die Eigenschaften von Dateien ansehen? Dann gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Ordner- oder Dateisymbol. 2. Wählen Sie anschließend im Kontextmenü den Befehl Eigenschaften. Windows öffnet das zugehörige Eigenschaftenfenster und zeigt die ermittelten Eigenschaften des Ordners oder der Datei auf verschiedenen Registerkarten an.
Diese Informationen erhalten Sie bei Ordnern Bei Ordnern zeigt die Registerkarte Allgemein (Bild 10.1, links) in der obersten Gruppe den Namen des Ordners, der sich bei Bedarf auch ändern lässt. In der darunterliegenden Gruppe weist die Registerkarte die Kenndaten des Ordners wie den Speicherort, die belegte Speicherkapazität auf dem Datenträger sowie die Zahl der im Ordner enthaltenen Elemente aus. Weiterhin werden noch das Datum, an dem der Ordner erstellt wurde, sowie die so genannten Attribute Schreibgeschützt und Versteckt mit aufgeführt. Über Attribute lassen sich verschiedene Eigenschaften von Ordnern und Dateien steuern. So kann einem Element beispielsweise ein Schreibschutz zugewiesen werden. Das Attribut Versteckt bewirkt, dass das betreffende Element standardmäßig nicht im Ordnerfenster angezeigt wird. Nur wenn die Anzeige versteckter Dateien eingeschaltet ist (siehe Kapitel 8), tauchen solche Dateien und Ordner im Ordnerfenster auf.
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Ordner- und Dateieigenschaften verwalten
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Die restlichen Registerkarten erlauben weitere Eigenschaften abzurufen bzw. zu verändern. Die Registerkarte Freigabe bestimmt z. B. die Freigabeoptionen des Ordners im Netzwerk. Die Registerkarte Anpassen ermöglicht Ihnen, die Ordnersymbole sowie den Ordnertyp zu verändern (siehe Kapitel 8). Die Registerkarte Sicherheit dient dazu, die Zugriffsrechte auf den Ordner zu beeinflussen (siehe Kapitel 11).
Bild 10.1: Eigenschaften von Ordnern
Die Registerkarte Pfad (Bild 10.1, rechts) ist nur bei den Spezialordnern des jeweiligen Benutzerkontos (z. B. Dokumente, Bilder, Musik, Videos) vorhanden und erlaubt die Lage dieser Ordner anzupassen. Über die Schaltfläche Verschieben lässt sich ggf. ein anderer Ordner in einem Zusatzfenster auswählen und die Dateien des Ordners werden dann in diesem Ziel hinterlegt. Die Schaltfläche Ziel suchen öffnet das Ordnerfenster, welches die Dateien des betreffenden Ordners momentan enthält. Über die Schaltfläche Wiederherstellen können Sie den Pfad auf die Herstellervorgaben zurücksetzen.
Eigenschaften bei Dateien Die Registerkarte Allgemein (Bild 10.2, links) listet bei Dateien deren Namen in der obersten Gruppe auf, wobei Sie diesen auch ändern können. In der darunterliegenden Gruppe werden der Dateityp sowie das Programm zum Öffnen des Dateityps angezeigt. Weitere Gruppen listen den Speicherort der Datei, die Dateigröße sowie die auf dem Datenträger belegte Kapazität, das Erstellungsdatum sowie das Datum der letzten Änderung und des letzten Zugriffs auf. Im unteren Bereich der Registerkarte werden zudem die Attribute Schreibgeschützt und Versteckt der Datei angezeigt.
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Kapitel 10 · Spezielle Dateifunktionen nutzen
Bild 10.2: Eigenschaften von Dateien
Die unterschiedlichen Angaben für Größe und Größe auf Datenträger berücksichtigen den Overhead zum Speichern in verschiedenen Dateisystemen. Abhängig von der beim Formatieren gewählten Clustergröße muss eine unterschiedliche Anzahl an Sektoren belegt werden, auch wenn kleine Dateien vielleicht nur einige Bytes im ersten Cluster belegen. Dies ist auch der Grund, warum die Angabe der Größe auf dem Datenträger stark zwischen Festplatten und CD- bzw. DVD-ROMs differiert. Auf CDs und DVDs kommt ein anderes Dateisystem zum Einsatz, welches weniger Overhead zum Speichern der Daten benötigt. Die Registerkarte Sicherheit ist nur bei Dateien, die auf NTFS-Datenträgern gespeichert sind, verfügbar und erlaubt Ihnen, die Zugriffsrechte auf die Datei zu verwalten (siehe folgende Abschnitte). Interessant ist die Registerkarte Details (Bild 10.2, rechts), die bei verschiedenen Mediendateien wie Musik, Videos oder Fotos Detailinformationen zu weiteren Eigenschaften auflistet. Bei Musikdateien kann es sich beispielsweise um Angaben zum Interpreten, zum Album, zum Titel etc. handeln. Bei Fotodateien werden die so genannten EXIF-Daten (Kameramodell, Blende, Brennweite, Belichtungszeit etc.) der Kamera aufgelistet. Zudem können Sie verschiedene dieser Eigenschaften (z. B. Bewertung bei Fotos, Videos oder Musik, Titel, Copyright etc.) auf der Registerkarte ändern. Klicken Sie in der betreffenden Zeile auf die Spalte hinter dem Eigenschaftennamen. Dann lässt sich der Wert der Eigenschaft in einem Textfeld anpassen. Mehrere Werte lassen sich durch Semikola getrennt im Eigenschaftenfeld eingeben.
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Ordner- und Dateieigenschaften verwalten
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Bild 10.3: Eigenschaften entfernen TIPP
Beim Eintippen eines Eigenschaftenwerts blendet Windows gelegentlich ein Menü mit bereits früher eingegebenen ähnlichen Werten ein. Sie brauchen dann nur das Kontrollkästchen vor einem Menübefehl zu markieren, damit Windows diesen Wert im Eigenschaftenfeld übernimmt. Möchten Sie Dokumentdateien an Dritte weitergeben, ist es unter Umständen unerwünscht, wenn persönliche Informationen in den Eigenschaften hinterlegt sind. Sie können Windows Vista aber anweisen, diese persönlichen Informationen aus der Datei zu entfernen. Klicken Sie auf der Registerkarte Details auf den am unteren Rand angezeigten Hyperlink Eigenschaften und persönliche Informationen entfernen (Bild 10.2, rechts). Markieren Sie im dann sichtbaren Zusatzdialog (Bild 10.3) das Optionsfeld Kopie erstellen ... und klicken auf die OK-Schaltfläche, werden alle Detaileigenschaften gelöscht und das Ganze wird in einer automatisch angelegten Kopie der Dokumentdatei im aktuellen Ordner gespeichert. Über das Optionsfeld Folgende Eigenschaften aus dieser Datei entfernen werden die Kontrollkästchen im unteren Teil des Dialogfelds freigegeben. Sie können dann die Kontrollkästchen der zu entfernenden Informationen markieren und das Dialogfeld über die OK-Schaltfläche schließen. Dann werden die Detaileigenschaften aus der aktuellen Dokumentdatei gelöscht.
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Kapitel 10 · Spezielle Dateifunktionen nutzen
10.1.2
Anpassen der Attribute
Über die Registerkarte Allgemein des Eigenschaftenfensters können Sie die Attribute von Dateien und Ordnern anpassen (Bild 10.1, Bild 10.2). Zum Setzen oder Löschen eines Attributs ist lediglich das betreffende Kontrollkästchen zu markieren bzw. dessen Markierung zu löschen. 쮿
Um einen Ordner oder eine Datei mit einem Schreibschutz auszustatten, markieren Sie das Kontrollkästchen Schreibgeschützt auf der Registerkarte. Dateien mit dem Schreibschutzattribut lassen sich durch Anwendungsprogramme nicht mehr überschreiben.
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Systemordnern und Dateien wird häufig das Attribut Versteckt zugewiesen. Sie können das Kontrollkästchen markieren, um eigene Dateien oder Ordner mit dem Attribut auszustatten. In der Standarddarstellung werden die betreffenden Elemente in der Ordneranzeige ausgeblendet.
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Bei Datenträgern, die im FAT- oder FAT32-Dateisystem formatiert wurden (z. B. Speicherkarten), enthält die Registerkarte Allgemein noch ein drittes Attribut Archiv. Das Archiv-Attribut zeigt eine Veränderung der Datei an, d. h., diese wird bei einer Datensicherung durch ein Backup-Programm archiviert. Durch Löschen der Markierung des betreffenden Kontrollkästchens können Sie dieses Attribut für einen Ordner oder eine Datei zurücksetzen. Beim nächsten Ändern des Dateiinhalts wird das Attribut wieder gesetzt. Bei NTFSDatenträgern findet sich dieses Attribut in einem Zusatzdialog Erweiterte Attribute.
Bild 10.4: Erweiterte Attribute
Um auf NTFS-Datenträgern das Archivattribut und weitere Attribute anzusehen bzw. anzupassen, klicken Sie auf der Registerkarte Allgemein auf die Schaltfläche Erweitert (Bild 10.2, links). Klicken Sie diese an, öffnet Windows Vista das in Bild 10.4 gezeigte Dialogfeld Erweiterte Attribute, in dem Sie folgende Attribute finden.
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Ordner- und Dateieigenschaften verwalten
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Ordner kann archiviert werden: Dieses Kontrollkästchen setzt das Archivierungsattribut, d. h., das Element ist als geändert markiert und bei einer Datensicherung wird der Ordner oder die Datei in die Sicherung mit einbezogen (siehe Kapitel 13).
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Ordner für schnelle Suche indizieren: Windows kann die Suche nach Dateielementen über einen Index vornehmen, was den Vorgang wesentlich beschleunigt. Ein markiertes Attribut bewirkt, dass das betreffende Element (Ordner oder Datei) automatisch durch den Indexdienst in die Indizierungsliste mit aufgenommen wird (siehe auch Kapitel 12).
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Inhalt komprimieren, um Speicherplatz zu sparen: Ein markiertes Kontrollkästchen bewirkt, dass Windows den Inhalt des Ordners oder der Datei automatisch im NTFS-Dateisystem komprimiert, um Speicherplatz zu sparen.
Bild 10.5: Attributänderungen bestätigen
Schließen Sie nach dem Anpassen der erweiterten Attributeinstellungen das Dialogfeld über die OK-Schaltfläche, bewirkt dies noch keinerlei Änderungen. Die Attributänderungen müssen Sie über die Schaltflächen Übernehmen bzw. OK der Registerkarte Allgemein explizit bestätigen (die Schaltfläche Abbrechen verwirft die Änderungen). Bei Ordnern erscheint dann das in Bild 10.5 gezeigte Dialogfeld. Sie müssen dann über die Optionsfelder wählen, ob die Attributänderung nur für den Ordner oder auch für die Unterordner und deren Dateien durchzuführen ist. Erst wenn Sie dieses Dialogfeld über die OK-Schaltfläche schließen, setzt Windows die Attribute um. Dies kann bei vielen Dateien durchaus einige Zeit dauern. Das Kontrollkästchen Inhalt verschlüsseln ist in den Windows Vista Home-Versionen gesperrt, da diese Funktion nicht unterstützt wird. Auf CDs und DVDs ist das Schreibschutzattribut automatisch gesetzt. Kopieren Sie schreibgeschützte Dateien von einem solchen Medium in Ordner der Festplatte, setzt Windows Vista das Schreibschutzattribut automatisch zurück.
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Kapitel 10 · Spezielle Dateifunktionen nutzen
10.2 Arbeiten mit komprimierten Dateien Um den Speicherplatz auf Festplatten oder Speicherkarten besser auszunutzen, unterstützt das bei Windows Vista verwendete NTFS-Dateisystem das Komprimieren von Laufwerken, Ordnern und Dateien (siehe vorheriger Abschnitt und Kapitel 7). Komprimierte Dateien belegen i. d. R. weniger Speicherplatz auf dem Datenträger als unkomprimierte Dateien. Das Arbeiten mit der NTFS-Komprimierung ist für den Benutzer transparent, d. h., Windows übernimmt automatisch das Packen bzw. Entpacken beim Speichern und Lesen von Dateien. Das Problem liegt aber darin, dass die Komprimierung verloren geht, wenn die Dateien auf CDs, DVDs, Speicherkarten kopiert oder per E-Mail übertragen werden. Um die Komprimierung auch auf diesen Medien zu nutzen, können Sie ZIP-komprimierte Ordner zum Speichern von Dateien verwenden. Der folgende Abschnitt zeigt, wie Sie diese Funktion nutzen und was hinter ZIP-komprimierten Ordnern steckt.
10.2.1
Was sind ZIP-komprimierte Ordner?
Bei ZIP-komprimierten Ordnern handelt es sich um Archivdateien, die von Windows Vista als spezieller Ordnertyp eingebunden und mit einem entsprechenden Symbol angezeigt werden. Sobald Sie aber die Dateinamenerweiterungen im Ordnerfenster einblenden, lässt sich erkennen, dass diese Ordner nichts anderes als ZIP-Dateien sind, die sich auch mit anderen ZIP-Programmen öffnen oder bearbeiten lassen. Der Vorteil der ZIP-komprimierten Ordner besteht darin, dass Sie diese auch auf im FAT- oder FAT32-Dateisystem formatierten Datenträgern oder zum Archivieren auf CD/DVD verwenden können. Dateien und Ordner lassen sich in ZIP-komprimierte Ordner hinterlegen. Die dabei von Windows angelegten ZIP-Archive enthalten die Dateien in komprimierter Form und lassen sich als Ganzes kopieren, auf CD/DVD auslagern, per E-Mail versenden und auch löschen. Beim Versand per E-Mail besteht der Vorteil, dass die Übertragung schneller erfolgt. Erhalten Dritte solche ZIP-Archive, können diese mit einem ZIP-Programm wie FreeZip, Ultimate Zip oder der Windows-Funktion entpacken, einsehen und nutzten.
10.2.2
Einen komprimierten ZIP-Ordner anlegen
Um einen neuen komprimierten Ordner anzulegen, haben Sie zwei Möglichkeiten zur Verfügung. 1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle eines Ordnerfensters und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl Neu/ZIPkomprimierter Ordner (Bild 10.6). 2. Benennen Sie den Ordner (letztendlich handelt es sich um eine ZIPDatei) gemäß Ihren Wünschen um.
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Arbeiten mit komprimierten Dateien
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Nach diesen Schritten liegt ein leeres ZIP-Archiv vor, welches als Ordnersymbol mit einem stilisierten »Reißverschluss« (Zipper) dargestellt wird. Sie können nun Dateien oder komplette Ordner (z. B. per Drag&Drop bzw. durch Ziehen mit der Maus, siehe Kapitel 9) in diesen Ordner kopieren. Der Ordner selbst lässt sich wie jeder andere Ordner unter Windows kopieren, verschieben oder löschen.
Bild 10.6: ZIP-komprimierten Ordner anlegen
Bild 10.7: Dateien automatisch in ZIP-komprimierten Ordner kopieren
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Kapitel 10 · Spezielle Dateifunktionen nutzen
Möchten Sie auf die Schnelle gleich mehrere Dateien in ein ZIP-Archiv hinterlegen, können Sie den Vorgang auch abkürzen. 1. Sie markieren die Dateien oder die Ordner, klicken den markierten Bereich mit der rechten Maustaste an und wählen die Kontextmenübefehle Senden an/ZIP-komprimierten Ordner (Bild 10.7). 2. Warten Sie, bis Windows die ZIP-Datei für den ZIP-komprimierten Ordner angelegt und alle markierten Elemente zum Archiv hinzugefügt hat, und benennen Sie ggf. den neu angelegten komprimierten Ordner nach Ihren Wünschen um. Windows benennt das ZIP-Archiv nach dem Namen des ersten eingefügten Elements. Sie können den Ordnernamen aber wie bei anderen Ordnern bzw. Dateien jederzeit umbenennen.
10.2.3
Arbeiten mit ZIP-komprimierten Ordnern
ZIP-komprimierte Ordner werden in Windows Vista mit dem in Bild 10.6 gezeigten Symbol dargestellt. Um zu kontrollieren, welche Dateien im ZIP-komprimierten Ordner enthalten sind, wählen Sie dessen Symbol per Doppelklick an. Windows öffnet ein Ordnerfenster mit dem Inhalt des betreffenden Archivs (Bild 10.8). Sie sehen den Dateinamen, den Dateityp und auch die komprimierte Größe der Datei. Bei Dateien, die bereits intern eine Komprimierung verwenden (z. B. JPEG-Fotos, WMV-Videos, MP3- oder WMA-Musikdateien), bringt die zusätzliche Komprimierung nichts. ZIP-Archive haben dort den Vorteil, dass sich mehrere Dateien darin ablegen lassen. Dies vereinfacht die Handhabung beim Archivieren auf Datenträger oder die Weitergabe an Dritte, da Sie sich nur noch um die Archivdatei kümmern müssen.
Bild 10.8: Anzeige eines ZIP-komprimierten Ordners
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Arbeiten mit komprimierten Dateien
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Eine neue Datei oder einen neuen Ordner fügen Sie zum ZIP-Archiv hinzu, indem Sie diese einfach bei gedrückter linker Maustaste aus einem zweiten Ordnerfenster zum Symbol (oder geöffneten Fenster) des komprimierten Ordners ziehen. Sobald Sie die Maustaste loslassen, wird das Element komprimiert und im Archiv hinterlegt.
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Zum Entpacken einer Datei aus dem Archiv ziehen Sie diese einfach bei gedrückter linker Maustaste aus dem geöffneten Ordnerfenster des ZIP-komprimierten Ordners zum Windows-Desktop oder zu einem zweiten geöffneten Zielordner. Sie können die Datei auch im Ordnerfenster zu einem im Navigationsfenster angezeigten Ordnersymbol ziehen. Sobald Sie die linke Maustaste loslassen, wird die betreffende Datei extrahiert und im Zielordner abgelegt.
Bild 10.9: Entpacken aller Dateien eines ZIP-komprimierten Ordners
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Möchten Sie alle Dateien eines ZIP-Archivs entpacken, wählen Sie die Schaltfläche Alle Dateien extrahieren in der Symbolleiste des Ordnerfensters (Bild 10.8). Windows schlägt dann in einem Dialogfeld den Pfad und den Namen des Zielordners (Bild 10.9) vor. Über die Schaltfläche Durchsuchen lässt sich der Zielordner ändern. Über die Schaltfläche Extrahieren wird der Inhalt des Archivs entpackt.
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Löschen können Sie einen Eintrag, indem Sie diesen per Mausklick markieren und dann den Befehl Löschen im Kontextmenü oder im Menü der Schaltfläche Organisieren wählen. Nach einer Sicherheitsabfrage, die Sie über die Ja-Schaltfläche bestätigen, wird das markierte Element aus dem Archiv ausgetragen.
Kapitel 10 · Spezielle Dateifunktionen nutzen
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Eintrag im ZIP-komprimierten Ordnerfenster, lässt sich über den Kontextmenübefehl Eigenschaften die Registerkarte Allgemein abrufen. Dort sehen Sie ebenfalls, wie viel Speicherplatz die komprimierte und unkomprimierte Datei verbraucht. Die Handhabung eines ZIP-komprimierten Ordners entspricht also dem Umgang mit normalen Dateien und Ordnern unter Windows (siehe Kapitel 9). Beachten Sie aber, dass die hier beschriebene Funktionalität nur vorhanden ist, falls keine anderen ZIP-Archivprogramme wie WinZip etc. installiert sind. Richten Sie ein solches Programm unter Windows ein, wird dieses Teile oder alle der oben beschriebenen Funktionen deaktivieren. Sie müssen dann die Funktionen des ZIP-Programms zum Packen und Entpacken von ZIP-Archiven nutzen! Allerdings kann dies auch einige Vorteile haben, da solche Programme in der Regel verschiedene Archivformate (.zip, .arc, .lhz etc.) unterstützen. Zudem scheint die Microsoft-Implementierung der ZIP-Funktion in Windows Vista fehlerhaft bzw. unvollständig zu sein. Versuchen Sie eine per Kennwort geschützte Datei aus einem ZIP-Archiv zu extrahieren, erscheint ein Dialogfeld mit einer Kennwortabfrage. Im Kontextmenü einer solchen Archivdatei findet sich auch der Befehl Kenwort entfernen. Sie haben aber keine Möglichkeit, eine Datei im ZIP-komprimierten Ordner mit einem Kennwort zu schützen. In früheren Windows-Versionen war noch der Kontextmenübefehl Kennwort hinzufügen vorhanden, wenn Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle eines ZIP-komprimierten Ordners klickten, der mindestens eine Datei enthielt. Zudem erlaubt Windows Vista keine Speicherung von Dateien mit dem zugehörigen Dateipfad in ZIP-komprimierten Ordnern. Benötigen Sie diese Optionen, empfiehlt es sich, Programme wie WinZip zu verwenden. Im Netzwerk kann es zudem Probleme mit Zugriffsberechtigungen auf (kennwortgeschützte) ZIP-Archivdateien geben, wenn diese auf Windows XP Home Edition im Ordner Eigene Dateien eines Benutzerkontos liegen. Zumindest in meiner Testumgebung gab es Fälle, wo beim Versuch, die Dateien über das Netzwerk in den Ordner Dokumente zu kopieren, ein Dialog mit der Meldung erschien, dass ungenügend Zugriffsrechte vorhanden seien. Die Zugriffsrechte ließen sich über das Netzwerk auch nicht unter einem Administratorkonto ändern. Leider besitzt Windows XP Home Edition keine Verwaltung der Zugriffsrechte auf NTFS-Dateien, so dass sich dort die Sicherheitsattribute auch nicht ändern lassen. Treten solche Probleme auf, gibt es nur eine Lösung: Verschieben Sie solche Dateien unter Windows XP Home Edition in den Ordner Gemeinsame Dateien (in Vista entspricht dies dem Ordner Öffentlich). Das Betriebssystem ändert die Rechte dann für alle Benutzer auf »Vollzugriff« und die Datei lässt sich kopieren bzw. öffnen.
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Arbeiten mit komprimierten Dateien
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TIPP
Windows Vista kann übrigens auch auf die von Microsoft verwendeten Archive mit der Dateinamenerweiterung .cab zugreifen. Microsoft und andere Softwarehersteller verwenden .cab-Archive, um Installationsdateien zu packen. Benötigen Sie Zugriff auf einzelne Dateien eines solchen Archivs? Doppelklicken Sie auf das Symbol der .cab-Datei, wird deren Inhalt in einem Ordnerfenster angezeigt. Zum Entpacken einer Datei klicken Sie diese mit der rechten Maustaste an und wählen den Kontextmenübefehl Extrahieren (Bild 10.10, links). In einem Zusatzdialog (Bild 10.10, rechts) lässt sich dann der Zielordner für die zu entpackenden Dateien angeben. Alternativ können Sie den Kontextmenü Kopieren wählen, um den Dateinamen in die Zwischenablage zu übernehmen. Wenn Sie dann zum Fenster des Zielordners wechseln, lässt sich die betreffende Datei mittels der Tastenkombination (Strg)+(V) oder mit dem Kontextmenübefehl Einfügen in diesen Zielordner extrahieren. Gegebenenfalls müssen Sie eine Warnung durch Windows, dass der Herausgeber der Datei unbekannt sei, in einem Dialogfeld quittieren, um ausführbare Dateien speichern zu können. Windows Vista enthält das undokumentierte Programm IExpress 2.0, mit dem sich selbstentpackende Archivdateien erstellen lassen. Öffnen Sie das Dialogfeld Ausführen über den Zweig Alle Programme/Zubehör/Ausführen des Startmenüs und geben Sie im Dialogfeld den Befehl Iexpress.exe ein. Sobald Sie das Ausführen-Dialogfeld über die OKSchaltfläche schließen, startet der IExpress-Assistent (Bild 10.11), der Sie dann über verschiedene Dialogfelder durch das Erstellen der selbstextrahierenden Archivdateien führt. Sobald alle Schritte durchlaufen wurden, lässt sich der Assistent über die Fertig stellen-Schaltfläche beenden und die Archivdatei wird erstellt. Eine selbstentpackende Archivdatei im .exe-Format lässt sich anschließend per Doppelklick anwählen, um den Extrahier- oder Installationsvorgang zu starten.
Bild 10.10: Extrahieren von Dateien eines .cab-Archivs
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Kapitel 10 · Spezielle Dateifunktionen nutzen
Bild 10.11: IExpress 2.0-Startdialog
10.3 Der Aktenkoffer als Datencontainer Arbeiten Sie mobil mit einem Notebook, möchten aber Dateien auch auf einem normalen Computer führen? Oder nutzen Sie mehrere Computer, benötigen dort aber bestimmte Dokumentdateien aus dem gleichen Datenbestand? Wenn die Rechner nicht in einem Netzwerk eingebunden sind, können Sie einen USB-Stick oder, bei vorhandenen Lesegeräten, eine Speicherkarte zur Ablage der Dateien verwenden. Schwierig wird es aber, wenn Sie eine Kopie der Dateien sowohl auf dem Datenträger als auch auf dem betreffenden Rechner halten müssen. Dann stellt sich die Frage des Datenabgleichs. Sie müssen immer wissen, welche Dateien bzw. Dokumente auf dem Speichermedium gehalten werden und was geändert wurde, um ggf. einen Abgleich durchzuführen. Windows Vista unterstützt Sie bei diesem Vorhaben durch die Funktion des Aktenkoffers. Dies ist quasi ein Container zur Ablage von Dateien. Sie können den Aktenkoffer auf verschiedene Medien kopieren und haben dann alle im Container hinterlegten Dateien dabei. Der Pfiff beim Aktenkoffer besteht aber darin, dass dieser einen Datenabgleich mit den Dateien eines zweiten Rechners oder Speicherorts erlaubt. Nachfolgend wird kurz skizziert, wie sich die Funktion des Aktenkoffers nutzen lässt.
10.3.1
So richten Sie einen Aktenkoffer ein
Um einen Aktenkoffer nutzen zu können, müssen Sie diesen erst unter Windows einrichten. 1. Hierzu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Desktops oder eines Ordnerfensters und wählen im Kontextmenü den Befehl Neu/Aktenkoffer (Bild 10.12).
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Der Aktenkoffer als Datencontainer
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2. Sobald das Symbol des Aktenkoffers mit dem Text Neuer Aktenkoffer erscheint, tippen Sie den gewünschten Namen für den Aktenkoffer (z. B. Geschäftliches) ein. Wenn Sie mit der Maus auf eine freie Stelle klicken oder die (Enter)Taste drücken, wird der Aktenkoffer am betreffenden Speicherort eingerichtet. Sie können auf diese Weise mehrere Aktenkoffer mit verschiedenen Bezeichnungen zur Aufnahme unterschiedlicher Inhalte anlegen. Hinterlegen Sie den Aktenkoffer auf dem Desktop, haben Sie sofortigen Zugriff auf dessen Inhalt und können diesen mit den gewünschten Dateien füllen.
Bild 10.12: Aktenkoffer anlegen
Füllen des Aktenkoffers Das Füllen des Aktenkoffers funktioniert genau so wie das Kopieren von Dateien in einen Ordner. 1. Öffnen Sie das Fenster des Aktenkoffers mit einem Doppelklick auf das betreffende Symbol. 2. Wählen Sie in der Navigationsleiste des Ordnerfensters den Quellordner mit den in den Aktenkoffer zu übertragenden Dateien an. 3. Nachdem der Inhalt des Quellordners im rechten Teil des Ordnerfensters erscheint, sollten Sie sicherstellen, dass das Symbol des Aktenkoffers in der linken Spalte des Navigationsfensters als Symbol zu sehen ist. 4. Markieren Sie die gewünschten Dokumente und ziehen Sie diese bei gedrückter linker Maustaste zum Symbol des im Navigationsfenster sichtbaren Aktenkoffers (Bild 10.13). Sobald Sie die linke Maustaste loslassen, überträgt Windows eine Kopie dieser Dokumente in den Aktenkoffer. Sie können jetzt den Aktenkoffer auf dem Desktop belassen oder auf einen Datenträger kopieren (bzw. per
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Kapitel 10 · Spezielle Dateifunktionen nutzen
Netzwerk kopieren). Durch den Aktenkoffer sind die Dokumente quasi in einer Art »Container« abgelegt und stehen Ihnen zur Bearbeitung zur Verfügung. Natürlich können Sie auch ein zweites Ordnerfenster mit den Quelldateien öffnen und die gewünschten Elemente bei gedrückter linker Maustaste zum geöffneten Ordnerfenster des Aktenkoffers ziehen. Windows kopiert dann die Elemente in den Aktenkoffer. Auf die gleiche Weise können Sie das Ordnerfenster des Aktenkoffers per Doppelklick auf das Symbol öffnen und die darin enthaltenen Dateien zum Symbol des Zielordners ziehen. Dann werden die Dateien aus dem Aktenkoffer in diesen Ordner zurückkopiert. Verwenden Sie beim Ziehen die rechte Maustaste, enthält das Kontextmenü statt Kopieren den Befehl Synchronkopie erstellen. Existieren bereits Kopien der Quellelemente im Aktenkoffer, können Sie in einem Dialogfeld wählen, ob die Kopie zu überschreiben ist.
Bild 10.13: Aktenkoffer füllen
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Der Aktenkoffer als Datencontainer
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Dokumente aus dem Aktenkoffer bearbeiten Sobald der Aktenkoffer gefüllt wurde, können Sie diesen wie jeden anderen Ordner verwenden. Die Dateien lassen sich in Anwendungen laden und bearbeiten. Der Aktenkoffer überwacht diese Bearbeitung und unterstützt die spätere Aktualisierung.
10.3.2
Den Inhalt des Aktenkoffers synchronisieren
Das Problem beim Arbeiten mit mehreren Dokumentkopien besteht darin, dass Sie später die Änderungen synchronisieren müssen. Haben Sie z. B. Dokumente auf dem Notebook bearbeitet und möchten Sie diesen Stand auch auf der Festplatte des normalen Computers anpassen? Oder möchten Sie sicherstellen, dass der Inhalt Ihres Aktenkoffers auf dem aktuellen Stand ist? Dann müssen Sie den Aktenkofferinhalt mit den Dateien des externen Speicherorts abgleichen. Öffnen Sie das Fenster des Aktenkoffers per Doppelklick auf dessen Symbol, zeigt das Ordnerfenster die enthaltenen Dokumente. In der Ansicht »Details« listet die Spalte Synchronkopie in den Pfad zum Quellordner mit der Originaldatei auf. Die Spalte Status gibt an, ob die Kopie im Aktenkoffer verändert wurde. Zusätzlich wird das Datum der letzten Änderung in einer separaten Spalte angegeben. Zum Abgleich der Dateien des Aktenkoffers mit den Originalen auf einem Speichermedium führen Sie folgende Schritte aus:
Bild 10.14: Aktenkoffer synchronisieren
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Kapitel 10 · Spezielle Dateifunktionen nutzen
1. Klicken Sie im geöffneten Ordnerfenster des Aktenkoffers auf die in der Symbolleiste angezeigte Schaltfläche Alle Elemente aktualisieren (Bild 10.14, Hintergrund). Alternativ können Sie auch einzelne Dateien markieren und die Schaltfläche Element(e) aktualisieren wählen. 2. Liegen geänderte Dateien vor, erscheint das Dialogfeld xxx aktualisieren (Bild 10.14, Vordergrund) und Sie können bei Bedarf die Aktualisierungsoptionen anpassen, indem Sie die gewünschten Einträge mit der rechten Maustaste anklicken und jeweils einen der verfügbaren Kontextmenübefehle wählen. 3. Klicken Sie anschließend auf die am unteren Dialogfeldrand angezeigte Schaltfläche Aktualisieren. Sind alle Dateien aktuell, wird das Dialogfeld zum Aktualisieren nicht angezeigt und Sie erhalten nur einen Hinweis, dass die Dateien aktuell sind. Haben Sie das Dialogfeld irrtümlich geöffnet, können Sie dieses über die Abbrechen-Schaltfläche schließen, ohne irgendetwas zu verändern. Liegen Änderungen zwischen Aktenkoffer und Original vor, listet das Dialogfeld xxxx aktualisieren den Status dieser Dateien auf. 쮿
Die linke Spalte zeigt den Status der im Aktenkoffer enthaltenen Dokumente, während die rechte Spalte den Status der Originaldateien am betreffenden Speicherort angibt.
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In der mittleren Spalte signalisiert ein Symbol, ob die Datei gelöscht wurde (rotes Kreuz). Ein grüner Pfeil zeigt eine geänderte Datei an, wobei die Richtung der Pfeilspitze signalisiert, ob das Original oder die Kopie im Aktenkoffer geändert wurde.
Der Aktenkoffer verwendet standardmäßig immer die neueste Dokumentversion zur Aktualisierung und passt die Richtung des Pfeils entsprechend an. Sie können aber über Kontextmenübefehle auswählen, ob die Kopie im Aktenkoffer oder das Original ersetzt werden soll. Der Befehl Details öffnet einen Zusatzdialog, in dem Sie über zwei Optionen die zu aktualisierende Datei wählen. Über den Eintrag Überspringen wird das betreffende Dokument von der Aktualisierung ausgenommen. Wurde eine Datei gelöscht, finden Sie im Kontextmenü des betreffenden Elements den Befehl Löschen. Wählen Sie diesen Befehl, entfernt Windows auch noch die verbliebene Datei. Sobald Sie die Schaltfläche Aktualisieren anklicken, nimmt der Aktenkoffer den Abgleich der Dateien zwischen Aktenkoffer und Original vor. Die Dateien werden dabei in der angegebenen Richtung kopiert. Wurden die Dokumente im Aktenkoffer und im Original geändert, lässt sich keine Aktualisierung durchführen. Übernehmen Sie notfalls die neueste Fassung und tragen Sie die »verloren gegangenen Änderungen« des anderen Dokuments manuell nach. Einige Programme wie z. B. Microsoft Word können die Differenzen zweier Dokumente anzeigen und abgleichen.
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Der Aktenkoffer als Datencontainer
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Sie sollten Dateien, die in den Aktenkoffer übertragen wurden, keinesfalls umbenennen oder die Originale in andere Ordner verschieben. Tun Sie dies trotzdem, geht die Synchronisierung verloren und ein automatischer Abgleich ist nicht mehr möglich.
10.3.3
Dokumente löschen und trennen
Benötigen Sie ein Dokument im Aktenkoffer oder im Quellordner nicht mehr, müssen Sie es gezielt löschen. Wurde ein Dokument im Quellordner gelöscht, können Sie die Kopie im Aktenkoffer auf die gleiche Weise entfernen. Oder Sie geben bei der nächsten Aktualisierung über den Kontextmenübefehl Löschen an, dass die Kopie auch aus dem Papierkorb zu entfernen ist. Um die Kopie aus dem Aktenkoffer zu entfernen, reicht es aber nicht, diese zum Papierkorb zu ziehen – denn spätestens beim nächsten Synchronisieren würde der Aktenkoffer die fehlende Datei erneut anlegen. Der Kontextmenübefehl Löschen im Synchronisierungsdialog bringt Sie auch nicht weiter, da dann die Originaldatei auch noch gelöscht würde. Die einzige Möglichkeit, eine Datei aus dem Aktenkoffer zu entfernen und das Original zu erhalten, besteht darin, die Verbindung zum Original zu trennen. 1. Markieren Sie den betreffenden Eintrag im Ordnerfenster des Aktenkoffers und wählen Sie den Kontextmenübefehl Eigenschaften. 2. Wählen Sie im Eigenschaftenfenster die Schaltfläche Vom Original trennen auf der Registerkarte Aktualisierungsstatus (Bild 10.15). 3. Bestätigen Sie den Sicherheitsdialog zum Trennen über die Ja-Schaltfläche und schließen Sie die Registerkarte über die Schließen-Schaltfläche.
Bild 10.15: Verbindung im Aktenkoffer trennen
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Kapitel 10 · Spezielle Dateifunktionen nutzen
Dann hebt der Aktenkoffer die Verbindung zwischen Kopie und Original auf. Sie können anschließend die nicht mehr benötigte Datei im Aktenkoffer (oder im Quellordner) löschen. TIPP
Ob der Aktenkoffer getrennte Verbindungen erhält, erkennen Sie an der Spalte Synchronkopie in, die bei getrennten Verbindungen leer ist.
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11 Know-how zur Dokumentverwaltung In Windows ist für Dokumentdateien festgelegt, mit welcher Anwendung diese zu öffnen sind. Nachfolgend wird kurz gezeigt, wie sich diese Zuordnung anpassen lässt und wie Sie nicht registrierte Dokumente in Anwendungen öffnen bzw. die Dokumenttypen registrieren können. Die Liste der zuletzt geöffneten Dokumente lässt u. U. Rückschlüsse auf Ihre Arbeit am Rechner zu. Daher wird im Folgenden erläutert, wie sich diese Liste löschen und ausblenden lässt. Verknüpfungen erlauben Ihnen einen schnellen Zugriff auf Programme und Dokumente. Wie Sie Verknüpfungen einrichten oder deren Eigenschaften anpassen, ist Inhalt eines eigenen Abschnitts. Zudem werden die Funktionen zur Anpassung der Zugriffsberechtigungen bezüglich Dateien und Ordner unter Windows Vista skizziert.
11.1 Dateitypen unter Windows verwalten Ein Doppelklick auf eine Dokumentdatei öffnet diese im zugehörigen Anwendungsprogramm. Wie Sie diese Vorgaben ändern, falls es mal Probleme gibt, oder wie Sie ggf. neue Dateitypen registrieren, wird nachfolgend gezeigt.
11.1.1
Dokumente über »Öffnen mit« laden
Erhalten Sie eine Datei, deren Dokumenttyp Windows nicht kennt (z. B. weil eine geänderte Dateinamenerweiterung benutzt wird), zeigt Windows Vista diese mit dem Symbol für unbekannte Dokumente (siehe Datei Readme.text in Bild 11.1, Hintergrund). Wählen Sie eine solche Datei per Doppelklick an, erscheint das in Bild 11.1 im Vordergrund gezeigte Dialogfeld. Um die Dokumentdatei einmalig zu laden oder sogar den Dokumenttyp zu registrieren, gehen Sie in folgenden Schritten vor. 1. Markieren Sie das Optionsfeld Programm aus einer Liste installierter Programme auswählen (Bild 11.1, Vordergrund) und klicken Sie auf die OK-Schaltfläche. 2. Windows zeigt dann das Dialogfeld Öffnen mit (Bild 11.2), in dem Sie das Programm zum Öffnen der Anwendung auswählen. Kann Windows Vista den Dokumentinhalt erkennen (z. B. bei Textdateien), schlägt es bereits passende Anwendungen zum Öffnen vor. Bei Textdateien sind dies beispielsweise der Windows-Editor oder das Programm WordPad. 3. Ist kein passendes Programm im Dialogfeld Öffnen mit aufgeführt, wählen Sie die Schaltfläche Durchsuchen. Im dann angezeigten Ordnerfenster können Sie das gewünschte Anwendungsprogramm (.exeDatei) im zugehörigen Programmordner auswählen und mittels der Öffnen-Schaltfläche bestätigen.
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Dateitypen unter Windows verwalten
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Bevor Sie das Dialogfeld Öffnen mit schließen, müssen Sie noch entscheiden, ob der Dokumenttyp dauerhaft für die Anwendung registriert werden soll. 4. In diesem Fall tippen Sie im Textfeld Geben Sie eine Beschreibung für Dateien diesen Typs an des Öffnen mit-Dialogfelds einen kurzen Text für den Dateityp ein (z. B. »Textdokument«). Stellen Sie zudem sicher, dass das Kontrollkästchen Dateityp immer mit dem ausgewählten Programm öffnen markiert ist. 5. Danach schließen Sie das Dialogfeld über die OK-Schaltfläche.
Bild 11.1: Dialogfeld beim Doppelklick auf unbekannte Dateitypen
Windows öffnet dann das Dokument im angegebenen Anwendungsprogramm. War das Kontrollkästchen Dateityp immer mit dem ausgewählten Programm öffnen markiert, registriert Windows den Dateityp. Allen Dateien mit der gleichen Dateinamenerweiterung wird dann in Windows das Symbol des gewählten Anwendungsprogramms zugeordnet und die Dokumente lassen sich zukünftig per Doppelklick öffnen. Möchten Sie dies vermeiden, müssen Sie im Dialogfeld Öffnen mit darauf achten, dass das Kontrollkästchen Dateityp immer mit dem ausgewählten Programm öffnen nicht markiert ist. Wichtig ist allerdings, dass das in Öffnen mit gewählte Anwendungsprogramm den Dokumenttyp auch öffnen kann. Dies ist beispielsweise häufig bei Textdateien gegeben, die sich im Windows-Editor oder in WordPad ansehen lassen. Grafikprogramme unterstützen häufig verschiedene Dateitypen wie .bmp, .gif, .tif und .jpg.
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Kapitel 11 · Know-how zur Dokumentverwaltung
Bild 11.2: Dialogfeld Öffnen mit zur Auswahl der Anwendung
11.1.2
Registrierte Dokumente über »Öffnen mit« laden
Ein Doppelklick auf eine Dokumentdatei öffnet diese immer in der unter Windows registrierten Anwendung. Gelegentlich ist es aber erwünscht, ein Dokument in einem anderen Anwendungsprogramm zu laden (z. B. wenn Sie zwei Grafikprogramme installiert haben und eines als Standard für die Dateitypen registriert ist). Der umständlichere Weg besteht darin, das betreffende Anwendungsprogramm erst zu starten und dann über dessen Befehl Öffnen im Menü Datei die gewünschte Dokumentdatei zu laden. Schneller geht es, unter Windows die Dokumentdatei direkt über den Befehl Öffnen mit in einer Anwendung zu laden. 1. Klicken Sie die betreffende Datei mit der rechten Maustaste an und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl Öffnen mit (Bild 11.3). 2. Wird im Untermenü die passende Anwendung angezeigt, klicken Sie den zugehörigen Befehl an. Andernfalls wählen Sie den Befehl Standardprogramm auswählen. 3. Im Dialogfeld Öffnen mit (Bild 11.2) wählen Sie die gewünschte Anwendung, passen ggf. die Optionen im Dialogfeld an und schließen das Dialogfeld über die OK-Schaltfläche. Ähnlich wie im vorherigen Abschnitt beschrieben, können Sie über die Schaltfläche Durchsuchen des Dialogfelds Öffnen mit jede passende
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Liste der zuletzt verwendeten Dokumente anpassen
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Anwendung zum Laden der Dokumentdatei auswählen. Achten Sie darauf, dass das Kontrollkästchen Dateityp immer mit dem ausgewählten Programm öffnen nicht markiert ist. Andernfalls wird die ausgewählte Anwendung dauerhaft zum Öffnen des Dateityps registriert und ein Doppelklick öffnet dann das Dokument in dieser Anwendung.
Bild 11.3: Kontextmenü zum Öffnen eines Dokuments TIPP
Wurde ein Dokumenttyp ungewollt über Öffnen mit einer Anwendung zugeordnet oder hat eine Programminstallation diese Registrierung verändert? Dies lässt sich leicht korrigieren, indem Sie die obigen Schritte verwenden. Wählen Sie die gewünschte Anwendung zum Öffnen des Dateityps und stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen Dateityp immer mit dem ausgewählten Programm öffnen markiert ist. Dann passt Windows die Zuordnung des Dateityps zur Anwendung entsprechend an.
11.2 Liste der zuletzt verwendeten Dokumente anpassen Windows Vista führt eine Liste der zuletzt verwendeten Dokumente und erlaubt den Zugriff auf diese Elemente über das Startmenü. Der folgende Abschnitt beschreibt diese Funktion und zeigt, wie sich Anpassungen vornehmen lassen.
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Kapitel 11 · Know-how zur Dokumentverwaltung
11.2.1
Zugriff auf zuletzt verwendete Dokumente
Möchten Sie schnell auf die zuletzt verwendeten Dokumente zugreifen, ist dies über den Startmenübefehl Zuletzt verwendet möglich. Sobald Sie das Startmenü öffnen und den Befehl anwählen, blendet Windows Vista die betreffende Liste ein (Bild 11.4).
Bild 11.4: Liste der zuletzt verwendeten Dokumente
Diese Liste enthält die letzten 15 Dokumente und es genügt ein Mausklick auf den betreffenden Eintrag, um das Dokument in der zugehörigen Anwendung zu öffnen.
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Liste der zuletzt verwendeten Dokumente anpassen
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TIPP
Ob die Dateinamenerweiterungen, wie in Bild 11.4 gezeigt, in der Liste der zuletzt verwendeten Dokumente erscheinen, hängt von den Einstellungen ab. Nur wenn die Anzeige von Dateinamenerweiterungen im Ordnerfenster eingeschaltet wurde, sehen Sie die betreffenden Erweiterungen auch im Startmenü. In Bild 11.4 ist zu erkennen, dass die Identifizierung des korrekten Dokuments u. U. recht schwierig werden kann. Bei unterdrückter Anzeige von Dateinamenerweiterungen würde das betreffende Startmenü zwei Einträge Readme aufweisen. Ähnliches gilt, falls Sie mehrere Dokumente gleichen Namens in unterschiedlichen Ordnern nacheinander aufrufen. Glücklicherweise gibt es einen Trick, um den Pfad zum Dokument herauszufinden: Zeigen Sie mit der Maus kurzzeitig auf den betreffenden Eintrag der Liste, blendet Windows eine QuickInfo mit dem kompletten Pfad ein.
11.2.2
Die Liste »Zuletzt benutzte Dokumente« entfernen
Um festzustellen, welche Dokumente zuletzt am Computer bearbeitet wurden, reicht ein Blick in den Startmenüeintrag Zuletzt benutzt – Big Brother is watching you! Es soll sogar schon Fälle gegeben haben, wo unbefugte Dritte über diese Funktion ganz schnell Einblick in vertrauliche Geschäftsunterlagen auf unbeaufsichtigten Systemen erhalten haben. Im Hinblick auf den Datenschutz sind solche automatisch geführten Listen problematisch. Um Spionage durch Unbefugte zu unterbinden, können Sie die Liste der zuletzt benutzten Dokumente löschen und den Eintrag aus dem Startmenü entfernen lassen.
Bild 11.5: Datenschutzoptionen für das Startmenü
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Kapitel 11 · Know-how zur Dokumentverwaltung
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Schaltfläche Start und wählen Sie den Kontextmenübefehl Eigenschaften. 2. Löschen Sie im Eigenschaftenfenster auf der Registerkarte Startmenü die Markierung des Kontrollkästchens Liste zuletzt geöffneter Dateien speichern und anzeigen in der Gruppe Datenschutz (Bild 11.5). Bei der Gelegenheit können Sie auch gleich die Markierung des Kontrollkästchens Liste zuletzt geöffneter Programm speichern und anzeigen löschen. Dann trägt Windows die Symbole der zuletzt benutzten Programme nicht mehr in der linken Spalte des Startmenüs ein. Die Änderungen werden übernommen, sobald Sie die Registerkarte über die OKSchaltfläche schließen.
11.3 Arbeiten mit Verknüpfungen Verknüpfungen stellen eine elegante Methode zum schnellen Zugriff auf Programme, Dateien oder andere Elemente (z. B. Drucker, Startmenübefehle, Einträge der Systemsteuerung etc.) dar. Solche Verknüpfungen enthalten die Information, wo das eigentliche Zielelement hinterlegt ist, und definieren das Verknüpfungssymbol, eine optionale QuickInfo etc. In Kapitel 4 wurde bereits erläutert, wie sich so genannte Verknüpfungen durch Ziehen per Maus auf dem Desktop einrichten lassen. Nachfolgend wird diskutiert, wie sich Verknüpfungen gezielt anlegen lassen und wie Sie deren Eigenschaften anpassen.
11.3.1
Verknüpfungen per Assistent einrichten
Sie können Verknüpfungen über einen Assistenten einrichten. Dies hat gegenüber der in Kapitel 4 gezeigten Methode den Vorteil, dass sich die Verknüpfungseigenschaften mit definieren lassen. 1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Desktops oder eines Ordnerfensters und wählen Sie im Kontextmenü die Befehle Neu/Verknüpfung. Alternativ können Sie in einem Ordnerfenster im Menü Datei den Befehl Neu/Verknüpfung wählen. 2. Windows startet einen Assistenten, in dessen Startdialog (Bild 11.6, oben, Hintergrund) Sie die Befehlszeile zum Aufruf des gewünschten Programms mitsamt den gewünschten Optionen festlegen müssen. Falls Sie den Programmpfad nicht kennen, klicken Sie auf die Schaltfläche Durchsuchen. Windows öffnet ein Dialogfeld (Bild 11.6, oben rechts), in dem Sie den Ordner wählen, der die Programmdatei enthält. Schließen Sie das Dialogfeld über die OK-Schaltfläche und klicken Sie im Dialogfeld des Assistenten auf die Schaltfläche Weiter. 3. Tragen Sie im zweiten Dialogfeld des Assistenten (Bild 11.6, unten) einen Namen für die Verknüpfung im betreffenden Textfeld ein und klicken Sie dann auf die Schaltfläche Fertig stellen.
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Arbeiten mit Verknüpfungen
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Der Assistent wird geschlossen und Windows richtet im aktuellen Ordner (bzw. auf dem Desktop) die neue Verknüpfung mit dem angegebenen Titel ein. In einem weiteren Schritt können Sie nun noch die Eigenschaften dieser Verknüpfung anpassen.
Bild 11.6: Dialogfelder zum Einrichten einer Verknüpfung
11.3.2
Eigenschaften einer Verknüpfung ändern
Jede Verknüpfung besitzt bestimmte Eigenschaften wie den Symboltitel, das benutzte Symbol, die Verknüpfung zur Zieldatei etc. Der Symboltitel lässt sich direkt durch Umbenennen der Verknüpfung anpassen. Die restlichen Eigenschaften werden über ein eigenes Eigenschaftenfenster geändert. 1. Klicken Sie das betreffende Verknüpfungssymbol mit der rechten Maustaste an und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl Eigenschaften. 2. Wählen Sie im Eigenschaftenfenster der Verknüpfung die Registerkarte Verknüpfung (Bild 11.7, Hintergrund) und passen Sie die Verknüpfungseigenschaften an. Die einzelnen Eigenschaften der Registerkarte Verknüpfung besitzen folgende Bedeutung:
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Kapitel 11 · Know-how zur Dokumentverwaltung
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Das Textfeld Ziel enthält den Pfad und den Namen der Zieldatei, die bei Anwahl der Verknüpfung benutzt wird. Benötigt ein Programm zum Beispiel bestimmte Aufrufoptionen (wie Dateinamen), sind diese in der betreffenden Zeile anzugeben. Mit Notepad.exe Test.txt würde beispielsweise der Windows-Editor gestartet und die Textdatei Test.txt geöffnet. Der Zielordner, in dem die in der Verknüpfung angegebenen Datei hinterlegt ist, lässt sich über die Schaltfläche Dateipfad öffnen als Ordnerfenster öffnen.
Bild 11.7: Eigenschaften einer Verknüpfung
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Einige Anwendungen benötigen einen eigenen Ordner, in dem Bibliotheksdateien oder zusätzliche Dateien abgelegt werden. Dieser Ordner wird im Feld Ausführen in eingetragen.
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Im Startmenü und auf dem Desktop hinterlegte Verknüpfungen auf Programme können Sie mit einer Tastenkombination versehen. Dann lässt sich die Verknüpfung durch Drücken der Tastenkombination direkt aufrufen. Solche Tastenkombinationen beinhalten immer die Tasten (Alt) und (Strg) sowie eine dritte Taste. Die betreffende Eigenschaft wird über das Feld Tastenkombination definiert. Zum Festlegen der Tastenkombination (Alt)+(Strg)+(E) klicken Sie auf
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Zugriffsberechtigungen verwalten
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das betreffende Feld und drücken dann die Taste (E). Durch Drücken der (æ___)-Taste lässt sich der Inhalt des Felds mit der Tastenkombination wieder aufheben. Windows zeigt den Text »Kein« an. Achten Sie aber darauf, Tastenkombinationen zu benutzen, die noch nicht durch Windows belegt sind. Weiterhin sind die Tasten (Esc), (Enter), (ÿ_), (), (Druck) oder (æ___) in Windows für andere Zwecke reserviert. 쮿
Die zur Verknüpfung gehörende Anwendung lässt sich im Vollbildmodus, als normales Fenster oder als Symbol öffnen. Welcher Modus benutzt wird, kann über das Listenfeld Ausführen eingestellt werden.
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Das Feld Kommentar erlaubt Ihnen, einen Text als Kommentar einzugeben. Dieser Feldinhalt wird später als QuickInfo angezeigt, sobald Sie per Maus auf das Verknüpfungssymbol zeigen.
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Die Schaltfläche Erweitert öffnet das in Bild 11.7, unten rechts, gezeigte Dialogfeld. Dort können Sie über das Kontrollkästchen festlegen, dass die Anwendung ausschließlich unter einem Administratorkonto aufgerufen werden darf.
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Windows verwendet standardmäßig das Symbol der Anwendung als Verknüpfungssymbol. Klicken Sie auf der Registerkarte Verknüpfung auf die Schaltfläche Anderes Symbol. Windows öffnet das gleichnamige Dialogfeld (Bild 11.7, oben rechts), in dem die in der gewählten Datei verfügbaren Symbole aufgeführt werden. WindowsProgrammdateien enthalten mindestens ein solches Symbol, meist jedoch mehrere. Bei Bedarf lässt sich im Textfeld des Dialogfelds der Pfad zu einer anderen Symboldatei angeben oder über die Schaltfläche Durchsuchen auswählen. Markieren Sie im Dialogfeld Anderes Symbol das gewünschte Symbol und schließen Sie das Dialogfeld über die OK-Schaltfläche.
Die Änderungen werden wirksam, sobald Sie die Registerkarte über die OK-Schaltfläche schließen oder auf die Schaltfläche Übernehmen klicken. TIPP
Die im Windows-Ordner \System32 gespeicherten Dateien Shell32.dll, Pifmgr.dll und Moricons.dll enthalten eine ganze Sammlung von Symbolen. Viele .exe- und .dll-Dateien weisen ebenfalls Symbole auf. Beachten Sie aber, dass die .dll-Dateien nur dann im Dialogfeld Anderes Symbol auftauchen, wenn die Anzeige versteckter Dateien eingeschaltet ist.
11.4 Zugriffsberechtigungen verwalten Über das NTFS-Dateisystem lassen sich Zugriffsrechte für Dateien und Ordner zuweisen. In Windows Vista Home Premium können Sie diese Zugriffsrechte entsprechend anpassen. Nachfolgend wird kurz erläutert, was es mit Zugriffsrechten auf sich hat und wie Sie diese anpassen.
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Kapitel 11 · Know-how zur Dokumentverwaltung
11.4.1
Zugriffsrechte, das steckt dahinter
Beim Anlegen von Dateien und Ordnern vergibt Windows automatisch die Zugriffsrechte. Diese regeln, wer alles auf das betreffende Element zugreifen darf. Dabei lässt sich noch die Art des Zugriffs unterscheiden – z. B. nur lesen oder lesen und schreiben, bei Programmen gibt es die Berechtigung zum Ausführen oder bei Ordnern kann auch eine Berechtigung zum Anzeigen des Inhalts vergeben bzw. entzogen werden. Versucht ein Benutzer ohne entsprechende Berechtigung, auf eine Datei oder einen Ordner zuzugreifen oder ein Programm zu starten, verweigert Windows dies und weist den Zugriff über ein Dialogfeld ab. Als normaler Benutzer von Windows Vista brauchen Sie sich mit Zugriffsberechtigungen für Dateien nicht zu befassen. Sie sollten lediglich folgende Grundregeln kennen, die Windows Vista für auf NTFSDatenträgern gespeicherten Dateien und Ordner verwendet. 쮿
Legen Sie eine neue Datei oder einen neuen Ordner an, vermerkt Windows, unter welchem Konto dies passiert ist. Der Benutzer dieses Kontos ist der Besitzer des betreffenden Dateielements. Dieser enthält den kompletten Zugriff, kann diese also lesen, verändern, umbenennen, kopieren und verschieben.
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Benutzer anderer Standardkonten können auf solche Ordner oder Dateien, die z. B. im Ordner Dokumente oder in anderen Ordnern des Benutzerkontos gespeichert sind, in der Regel nicht zugreifen. Nur Administratoren verfügen über Berechtigungen, um auf solche Dateien zuzugreifen.
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Möchten Sie, dass andere Benutzer Ihre Dateien und Ordner einsehen, kopieren, löschen oder verändern können, legen Sie diese einfach im Ordner Öffentlich bzw. in dessen Unterordnern ab. Windows Vista passt dann automatisch die Zugriffsberechtigungen so an, dass alle Benutzer Vollzugriff erhalten.
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Wenn Sie einen Ordner oder ein Laufwerk in einem Netzwerk freigeben, passt Windows Vista ebenfalls die Zugriffsberechtigungen entsprechend Ihren Vorgaben an. Bei einer Netzwerkfreigabe lässt sich beispielsweise vorgeben, ob andere Netzwerkteilnehmer die Dateien nur einsehen oder auch ändern können.
Mit diesen Regeln lässt sich problemlos mit Dateien und Ordnern auf NTFS-Dateisystemen arbeiten, ohne dass Sie sich mit den Details der Benutzerberechtigungen befassen müssen. Der Ansatz hat zudem noch den gravierenden Vorteil, dass Windows Vista automatisch sicherstellt, dass die Zugriffsrechte entsprechend den Einstellungen des Benutzerkontos vergeben werden. Daher wird von Microsoft die manuelle Veränderung der Zugriffsrechte nicht empfohlen. Allerdings gibt es gelegentlich Gründe, Zugriffsrechte auf Dateien oder Ordner individuell zu vergeben. Wird beispielsweise ein Benutzerkonto gelöscht und die Dateien bleiben erhalten, können nur Administratoren auf diese Elemente zugreifen. Dann kann es hilfreich sein, wenn ein Administrator den Besitz der Dateien übernimmt oder diese in den Ord-
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Zugriffsberechtigungen verwalten
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ner Öffentlich kopiert. Erfahrene Benutzer können die Zugriffsrechte auch verwenden, um nur einigen Benutzern den Zugriff auf Dokumente in freigegebenen Ordnern zu gewähren.
11.4.2
So können Sie Zugriffsrechte einsehen und verändern
Die aktuellen Zugriffsrechte einer Datei oder eines Ordners lassen sich in Windows Vista Home Premium mit wenigen Mausklicks ansehen.
Bild 11.8: Registerkarte Sicherheit
1. Klicken Sie den gewünschten Ordner oder die gewünschte Datei mit der rechten Maustaste an und wählen Sie den Kontextmenübefehl Eigenschaften. 2. Holen Sie im Eigenschaftenfenster die Registerkarte Sicherheit (Bild 11.8) in den Vordergrund, um die aktuellen Zugriffsrechte einzusehen. In der Gruppe Gruppen- oder Benutzernamen werden die Namen der Gruppen oder Benutzerkonten aufgeführt, die Zugriff auf das System haben sollen. Bild 11.8 zeigt die Standardeinstellung für die Zugriffsrechte eines lokalen Ordners innerhalb des Benutzerkontos. Es haben nur das SYSTEM und die Gruppe der lokalen Administratoren sowie der aktuelle Benutzer, d. h. der Besitzer der Datei oder des Ordners, Zugriff.
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Kapitel 11 · Know-how zur Dokumentverwaltung
Klicken Sie auf einen der Einträge, werden die aktuellen Berechtigungen in der unteren Liste angezeigt. Dabei signalisiert ein Häkchen in der Spalte Zulassen, dass der Benutzer (oder ein Mitglied der betreffenden Gruppe) Zugriff auf die betreffende Kategorie hat. Ein Häkchen in der Rubrik Verweigern entzieht das betreffende Zugriffsrecht. Um welches Zugriffsrecht (Ändern, Lesen, Anzeigen etc.) es sich handelt, wird in den einzelnen Zeilen angegeben.
So lassen sich Berechtigungen für Benutzer/ Gruppen setzen Um die Zugriffsberechtigung für eine auf der Registerkarte Sicherheit aufgelisteten Gruppe oder für einen einzelnen Benutzer für eine Datei oder einen Ordner anzupassen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Markieren Sie auf der Registerkarte Sicherheit im Feld Gruppenoder Benutzernamen den gewünschten Gruppen- oder Benutzernamen (Bild 11.8) und klicken Sie auf die Schaltfläche Bearbeiten. 2. Anschließend passen Sie im Feld Berechtigungen für xxx des eingeblendeten Dialogfelds (Bild 11.9) die Markierung der Kontrollkästchen in den Spalten Zulassen und Verweigern gemäß Ihren Wünschen an.
Bild 11.9: Berechtigungen anpassen
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Zugriffsberechtigungen verwalten
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Wird beispielsweise die Markierung der Kategorie Ändern in der Spalte Verweigern gesetzt, darf der gewählte Benutzer die betreffende Datei oder den Inhalt des Ordners nicht mehr ändern. Haben Sie eine Gruppe gewählt, wirkt sich dies auf alle Benutzer dieser Gruppe aus. Auf ähnliche Weise können Sie Schreibrechte oder das Recht zum Ausführen von Programmen anpassen. Die Änderungen werden wirksam, sobald Sie die OK-Schaltfläche oder die Übernehmen-Schaltfläche anklicken und dann den Warndialog über die Ja-Schaltfläche bestätigen. Bevor Sie die Berechtigungen ändern und Zugriffsrechte entziehen, sollten Sie sich aber über die Folgen im Klaren sein. Wenn Sie beispielsweise der Gruppe der Administratoren die Berechtigungen zum Vollzugriff entziehen und keine Änderungsrechte zulassen, kann niemand mehr die Ordner und Dateien manipulieren. Sie sollten in der Regel die im vorherigen Abschnitt beschriebenen Ansätze verwenden und Windows die Vergabe der Zugriffsberechtigungen überlassen.
Berechtigungsliste: Benutzer hinzufügen/ entfernen Um weitere Benutzer (oder Gruppen) zur Berechtigungsliste hinzuzufügen, gehen Sie in folgenden Schritten vor:
Bild 11.10: Benutzer bzw. Gruppe hinzufügen
1. Klicken Sie im Dialogfeld Berechtigungen für xxx (Bild 11.9) auf die Schaltfläche Hinzufügen und warten Sie dann, bis Windows das Dialogfeld Benutzer oder Gruppen wählen öffnet (Bild 11.10, links). 2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Pfade, um die Darstellung aus Bild 11.10, rechts, zu erreichen, und betätigen Sie die Schaltfläche Jetzt suchen.
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Kapitel 11 · Know-how zur Dokumentverwaltung
3. Warten Sie, bis Windows die Liste der Benutzer/Gruppen im unteren Teil des Dialogfelds vervollständigt hat, markieren Sie dann den gewünschten Eintrag und schließen Sie das Dialogfeld über die OKSchaltfläche. Der betreffende Benutzer- oder Gruppenname wird dann in die Liste im Dialogfeld Berechtigungen für xxx (Bild 11.9) eingefügt. Um Benutzeroder Gruppennamen in dieser Liste zu entfernen, markieren Sie diese in der Liste (Bild 11.9) und bestätigen die Entfernen-Schaltfläche.
11.4.3
Erweiterte Sicherheitseinstellungen verwalten
Am unteren Rand der Registerkarte Sicherheit finden Sie die Schaltfläche Erweitert (Bild 11.8), um die erweiterten Sicherheitseinstellungen (spezielle Berechtigungen) einsehen oder anpassen, Überwachungen einrichten und den Besitz eines Elements übernehmen zu können. Windows öffnet dann das Eigenschaftenfenster Erweiterte Sicherheitseinstellungen. Über die Registerkarte Berechtigungen können Sie die Berechtigungseinträge für das gewählte Element verwalten. Hierzu klicken Sie auf die Schaltfläche Bearbeiten (Bild 11.11, Hintergrund). 쮿
Um das Zugriffsrecht für einen Benutzer oder eine Gruppe komplett zu entfernen, markieren Sie den Eintrag und klicken auf die Schaltfläche Entfernen (Bild 11.11, Vordergrund). Dann wird im markierten NTFS-Element (Ordner, Datei) der betreffende Name gelöscht – Windows findet bei Zugriffen von diesem Konto auf das Objekt des Dateisystems den Konten- oder Gruppennamen nicht mehr und weist den Zugriff ab.
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Möchten Sie eine neue Gruppe oder einen neuen Benutzer mit aufnehmen, klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen. Dann wird das Dialogfeld aus Bild 11.9, links, gezeigt und Sie können, wie auf den vorhergehenden Seiten beschrieben, eine Gruppe oder einen Benutzernamen wählen. Anschließend gelangen Sie zu dem in Bild 11.12 gezeigten Dialogfeld, in dem Sie die Zugriffsoptionen setzen können.
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Möchten Sie Zugriffsrechte bestehender Einträge anpassen, markieren Sie den Eintrag und klicken auf die Schaltfläche Bearbeiten (Bild 11.11, Vordergrund). Auch dann erscheint das Dialogfeld aus Bild 11.12, auf dessen Registerkarte Objekt Sie die Zugriffsberechtigungen einstellen können. Über die Schaltfläche Ändern lässt sich ein anderer Benutzer- oder Gruppenname wählen.
Die Registerkarte Objekt (Bild 11.12) besitzt dabei wesentlich detailliertere Einstellmöglichkeiten für Berechtigungen als das Dialogfeld aus Bild 11.9. Sobald Sie das Dialogfeld und das Eigenschaftenfenster über die OK-Schaltflächen schließen, werden die Einstellungen für das Objekt übernommen.
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Zugriffsberechtigungen verwalten
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Bild 11.11: Erweiterte Berechtigungen verwalten
Bild 11.12: Berechtigungseinträge für einen Benutzer/eine Gruppe verwalten
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Kapitel 11 · Know-how zur Dokumentverwaltung
Effektive Berechtigungen kontrollieren Wenn Sie gemäß den obigen Erläuterungen Zugriffsrechte zugewiesen haben, kann es vorkommen, dass ein Benutzer Mitglied der Gruppe der Administratoren ist (die Vollzugriff besitzt) und gleichzeitig dem Konto individuelle Rechte zugewiesen wurden. Daher listet Windows auf der Registerkarte Effektive Berechtigungen des Dialogfelds Erweiterte Sicherheitseinstellungen für eine Zusammenstellung aller gesetzten effektiven Berechtigungen auf (Bild 11.13). Über die Schaltfläche Auswählen können Sie dabei verschiedene Gruppen- und Benutzernamen wählen, um die Berechtigungen anzeigen zu lassen.
Bild 11.13: Kontrolle der effektiven Berechtigungen
Den Besitz eines Objekts übernehmen Der Benutzer, der einen Ordner oder eine Datei erstellt, ist auch der Besitzer des Objekts. Der Besitzer erhält den Vollzugriff. Wenn ein Benutzer nun nicht mehr verfügbar ist, müsste sich ein anderer Benutzer zum Zugriff an dessen Konto anmelden. Existiert das Konto nicht mehr, aber die Dateien des Benutzerkontos (z. B. Dokumente) sind erhalten geblieben, wird die Sache schon schwieriger. Ein Administrator kann auf den Ordner zugreifen und die Dateien in den Ordner Öffentlich verschieben. Dann besitzt jeder volle Zugriffsrechte. Sie können sich aber auch unter einem Administratorkonto anmelden und den Besitz der Datei übernehmen. 1. Hierzu wählen Sie die Registerkarte Sicherheit und klicken auf die Schaltfläche Erweitert (Bild 11.8). Auf der Registerkarte Besitzer werden der aktuelle Besitzer und die Gruppe der Administratoren sowie das Konto Administrator gezeigt (Bild 11.14, Hintergrund).
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Zugriffsberechtigungen verwalten
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2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Bearbeiten und bestätigen Sie anschließend die Abfrage der Benutzerkontensteuerung über die Schaltfläche Fortsetzen, um den Vorgang weiterzuführen. 3. Wählen Sie nun die Gruppe Administratoren oder einen anderen Benutzer, der den Besitz erhalten soll, und schließen Sie das Dialogfeld mit der Registerkarte Besitzer über die OK-Schaltfläche.
Bild 11.14: Besitzübernahme von Dateien und Ordnern
Dann geht der Besitz an der Datei bzw. am Ordner an die Gruppe der Administratoren (oder an den gewählten Benutzer) über. Das Eigenschaftenfenster Erweiterte Sicherheitseinstellungen besitzt auch noch die Registerkarte Überwachung, auf der Sie die Überwachung auf Zugriffe definieren können, damit Windows Vista die erfolgreichen und abgelehnten Zugriffsversuche auf das Objekt in den Ereignisprotokollen aufzeichnet.
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12 Dateien und Ordner suchen Windows Vista unterstützt Sie bei der Suche nach Dokumenten und Ordnern auf dem lokalen Computer. Das vorliegende Kapitel zeigt, wie die Suche funktioniert, und erläutert Optionen zur Ausweitung bzw. Anpassung der Suche.
12.1 Suchfunktionen unter Windows nutzen Haben Sie vergessen, in welchem Ordner sich eine Datei oder ein Unterordner befindet? Suchen Sie ein Textdokument (Brief, Bericht etc.), an dessen Namen Sie sich nicht mehr erinnern, von dem Sie aber bestimmte Textstellen kennen? Möchten Sie gezielt nach Fotos, Musik oder Videos suchen, die bestimmten Kriterien entsprechen. In Windows Vista ist eine solche Suche direkt im Ordnerfenster möglich.
12.1.1
So funktioniert die Suche im Ordnerfenster
Zum Suchen nach bestimmten Dateien, Ordnern oder Dokumenten sind nur wenige Schritte erforderlich.
Bild 12.1: Suchen im Ordnerfenster
1. Öffnen Sie ein Ordnerfenster und wechseln Sie ggf. zum Ordner, in dem die Suche stattfinden soll. 2. Klicken Sie auf das oberhalb der Symbolleiste rechts neben dem Adressfeld angezeigte Suchfeld und tippen Sie den Suchbegriff ein (in Bild 12.1 wurde der Text »Brief« eingegeben).
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Suchfunktionen unter Windows nutzen
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Umsteiger von älteren Windows-Versionen werden eine nette Neuerung bemerken: Bereits bei der Eingabe der ersten Zeichen eines Suchbegriffs filtert Windows die nicht zutreffenden Dateien und Ordner aus der Anzeige aus. Die Suche startet also direkt nach der Eingabe des ersten Zeichens und nach einiger Zeit werden die an verschiedenen Speicherorten gefundenen Treffer im Ordnerfenster als Suchergebnisse angezeigt. Der in Bild 12.1 eingegebene Suchbegriff »Brief« zeigt vier Treffer.
Mysteriös: Warum werden Dateien mit abweichenden Namen gezeigt? Vielleicht werden Sie bei der Betrachtung der Ergebnisse bezüglich der Treffer etwas stutzig. Die Datei »Brief« sowie der Ordner »Briefe« passen ja noch irgendwie zum Suchmuster »Brief«. Aber was ist mit dem Bild »Bach« und dem Textdokument »Einladung«? Windows benutzt standardmäßig eine intelligente Suche, die neben dem Datei- und Ordnernamen auch Dateiinhalte und Zusatzinformationen in die Suche einbezieht. Das Textdokument »Einladung« enthält das Stichwort »Brief« im Text, wird also bei der Suche angezeigt. Bei manchen Dateien (Fotos, Musik etc.) lassen sich zusätzliche Informationen (als Markierungen bezeichnet) über Eigenschaften zuordnen (siehe Teil 4). Der im Beispiel benutzten Fotodatei »Bach« wurde eine Beschriftung mit dem Text »Brief« zugewiesen, die Datei wird also anhand dieser Markierung ausgefiltert und in der Ergebnisliste angezeigt. Gelegentlich wird die Angelegenheit aber noch kryptischer. Für meine ersten Versuche hatte ich in einem Testordner verschiedene Textdateien wie Brief, Rechnung, Einladung, Grafikdateien wie Bach, Blume, Skizze sowie einen Unterordner Briefe abgelegt. Ich staunte nicht schlecht, als bei Eingabe des Buchstabens »B« im Suchfeld plötzlich auch die Datei Skizze in der Trefferliste auftauchte. Da keine Markierungstexte definiert waren, glaubte ich zunächst an einen Fehler in der Windows-Suchfunktion. Nach einiger Zeit kam ich allerdings darauf, dass dies kein »Bug«, sondern ein »Feature« von Windows Vista ist. Die Grafikdatei Skizze wurde als Bitmap erstellt und im Grafikformat BMP gespeichert. Der komplette Dateiname lautete also Skizze.bmp und der erste Buchstabe in der Dateinamenerweiterung ist nun mal ein B – folglich wurde die Datei auch zu Recht in der Trefferliste aufgeführt. Das Verwirrende ist nur, dass Windows Vista die Anzeige der Dateinamenerweiterung standardmäßig unterdrückt, gleichzeitig aber die Erweiterung in die Suche einbezieht. Sofern bei Ihnen unplausible Ergebnisse in der Trefferliste der Suchfunktion auftauchen, denken Sie bitte daran, dass sowohl Dateinamenerweiterungen als auch Dateiinhalte und Eigenschaften in die Suche einbezogen werden.
Was ist bei der Formulierung von Suchanfragen zu beachten? Wenn Sie in umfangreichen Datenbeständen suchen, können Sie den Zugriff auf die gewünschten Informationen durch Wahl des Suchbegriffs
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Kapitel 12 · Dateien und Ordner suchen
gezielt steuern. Hier einige Hinweise und Tipps zur Formulierung von Suchanfragen. 쮿
Ist Ihnen die genaue Schreibweise einer gesuchten Datei oder eines Ordners nicht geläufig? Tippen Sie einen Datei- oder Ordnernamen ein, lassen sich auch Teilausdrücke der Art »Brief« oder »Rechnung« verwenden. Dann listet die Suchfunktion Ergebnisse auf, die mit dem betreffenden Teilausdruck übereinstimmen (also z. B. auch »Rechnungen2007« beim Suchbegriff »Rechnung«).
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Sie können im Suchmuster Platzhalterzeichen (so genannte Wildcards) wie das Sternchen »*« verwenden. Der Platzhalter wird dann bei der Suche durch beliebige Zeichen im Dateinamen ersetzt. Das Suchmuster »M*ier« würde in einem Ordner mit den drei Dokumenten »Meier«, »Maier« und »Meister« nur die beiden Ergebnisse »Maier« und »Meier« liefern.
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Beachten Sie, dass Windows die Suchbegriffe auch auf die – i. d. R. nicht angezeigte – Dateinamenerweiterung (z. B. .bmp, .txt, .doc etc.) ausdehnt. Der Suchbegriff »B« wird dann z. B. auch eine Bilddatei »Skizze.bmp« in der Ergebnisliste zeigen. Sie können dies nutzen, um gezielt nach Dateitypen zu suchen (z. B. indem Sie Suchmuster wie »*.doc«, »*.bmp«, »*.jpg« etc.) verwenden.
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Weiterhin bezieht Vista standardmäßig auch die Dateiinhalte in die Suche mit ein. Speziell bei Textdateien oder Dateien mit Markierungen (Fotos, Videos, Musik) beeinflusst dies die Ergebnisliste ebenfalls. Sie können also nach einem Interpreten eines Musikstücks, nach Beschriftungen von Fotos etc. suchen lassen.
Wie Sie die Kriterien zur Suche eingrenzen (z. B. die Suche nach Dateiinhalten unterdrücken) oder mehrere Suchkriterien kombinieren, wird nachfolgend beschrieben. TIPP
Werden Dateien bei der Suche nicht gefunden, sollten Sie versuchsweise die Suchkriterien ändern bzw. überprüfen. Weiterhin kann es sein, dass die Anzeige versteckter Dateien und Ordner ausgeschaltet ist und die Datei mit diesen Attributen versehen ist. Dann ignoriert die Suche die betreffenden Einträge. Weiterhin kann es sein, dass die Datei in einem Ordner eines anderen Benutzerkontos liegt, so dass Sie als Standardbenutzer keinen Zugriff darauf haben.
12.1.2
Suche über das Startmenü oder in Anwendungen
Windows Vista unterstützt die Suche nicht nur im Ordnerfenster, sondern stellt das Textfeld zur Eingabe von Suchanfragen auch im Startmenü, im Internet Explorer sowie in Windows Mail oder anderen Anwendungen bereit. Um nach Startmenüeinträgen, Dateien, Ordnern, Webseiten zu suchen, können Sie daher auch das Startmenü öffnen und den Suchbegriff im betreffenden Textfeld eintippen (Bild 12.2).
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Suchfunktionen unter Windows nutzen
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Bild 12.2: Suchen im Startmenü
Windows blendet dann die Treffer in der linken Spalte des Startmenüs ein und Sie können die Einträge per Maus anklicken und damit auf Dokumente bzw. Ordner zugreifen. Weiterhin lässt sich der Befehl Suchen im Startmenü anwählen. Windows öffnet dann ein leeres Ordnerfenster Suchen, in dessen Suchfeld Sie das gewünschte Suchmuster eingeben können. Windows wird die Treffer im Ordnerfenster anzeigen (Bild 12.3).
Bild 12.3: Ergebnisanzeige im Suchfenster
Die Suche und damit die Trefferliste erstreckt sich dann aber auf Dateien, ggf. mehrere Ordner, Dokumente, E-Mails und mehr. Dies führt schnell dazu, dass die Ergebnisse sehr unübersichtlich werden. Windows erlaubt Ihnen aber, die gewünschten Treffer über den Typ des jeweiligen Elements zu filtern. Hierzu müssen Sie lediglich im Suchfenster
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Kapitel 12 · Dateien und Ordner suchen
in der eingeblendeten Symbolleiste Nur anzeigen die Filterbedingung auswählen. Klicken Sie auf eine der Schaltflächen Alle, E-Mail, Dokument, Bilder, Musik und Andere. Die Schaltfläche Alle setzt den Filter zurück, so dass alle Treffer erscheinen. Mit Dokument werden nur Treffer im Ordner Dokumente aufgelistet. Sie können die im Ordnerfenster aufgeführten Treffer per Doppelklick anwählen, um Dateien, Ordner oder E-Mails zu öffnen bzw. in der Anwendung zu laden. Wählen Sie ein Ordnersymbol in der Trefferliste an, wird dessen Inhalt im Ordnerfenster angezeigt. Weiterhin lassen sich gefundene Ordner oder Dateien aus der Ergebnisliste per Maus zu anderen Ordnerfenstern oder zum Desktop ziehen, um das betreffende Element zu kopieren bzw. zu verschieben. Verwenden Sie die rechte Maustaste beim Ziehen, können Sie über das angezeigte Kontextmenü den Befehl zum Kopieren/Verschieben aufrufen. TIPP
Möchten Sie zum Ordner wechseln, in dem eine in der Trefferliste aufgeführte Datei gespeichert ist? Klicken Sie den Treffer in der Ergebnisliste mit der rechten Maustaste an und wählen Sie den Kontextmenübefehl Dateipfad öffnen.
12.2 Erweiterte Suchoptionen nutzen Die im vorhergehenden Abschnitt beschriebene Suchfunktion ermöglicht Ihnen, sehr schnell nach Dateien, Ordnern und anderen Elementen zu suchen. Windows Vista erlaubt aber, die Suche über Optionen zu steuern und mittels weiterer Suchkriterien einzugrenzen. Nachfolgend werden die erweiterten Möglichkeiten zur Suche beschrieben.
12.2.1
Suche nach Dateiinhalten zu- oder abschalten
Suchen Sie nach bestimmten Dateinamen, ist es störend, wenn auch Dokumente, deren Eigenschaften oder Inhalte das Suchmuster aufweisen, in der Trefferliste auftauchen. Möchten Sie die Berücksichtigung der Dateiinhalte bei der Suche unterdrücken? Dann gehen Sie in folgenden Schritten vor: 1. Öffnen Sie ein Ordnerfenster, tippen Sie den Suchbegriff ein und warten Sie, bis die Liste mit den Suchergebnissen im Ordnerfenster erscheint. 2. Öffnen Sie in der Symbolleiste das Menü der Schaltfläche Suchtools und wählen Sie den Menübefehl Suchoptionen aus (Bild 12.4). 3. Markieren Sie auf der Registerkarte Suchen des Eigenschaftenfensters Ordneroptionen das Optionsfeld Immer nur Dateinamen suchen (Bild 12.5) und schließen Sie das Dialogfeld über die OK-Schaltfläche. Wenn Sie anschließend die Anzeige des Suchfensters (z. B. durch Drücken der Funktionstaste (F5)) aktualisieren, sollten nur noch Ergebnisse auf-
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Erweiterte Suchoptionen nutzen
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Bild 12.4: Suchoptionen wählen
Bild 12.5: Suchoptionen anpassen
tauchen, bei denen das Suchmuster mit den Datei- bzw. Ordnernamen übereinstimmt. TIPP
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Liegt eine Ergebnisliste vor, bei der nur nach Dateinamen gesucht wurde, und möchten Sie die Suche nach Dateiinhalten ausdehnen? Dann klicken Sie auf den unterhalb der Ergebnisliste eingeblendeten Hyperlink Dateiinhalte durchsuchen (Bild 12.6). Dies erspart Ihnen den erneuten Aufruf des Dialogfelds Ordneroptionen.
Kapitel 12 · Dateien und Ordner suchen
Bild 12.6: Befehle in der Ergebnisliste
12.2.2
Bedeutung der Suchoptionen
Sie können die Registerkarte Suchen entweder über den Befehl Suchoptionen im Menü der Schaltfläche Suchtools eines Ordnerfensters aufrufen (siehe vorhergehende Abschnitte). Oder Sie wählen den Befehl Ordneroptionen des Menüs Extras eines Ordnerfensters. Über die Registerkarte Suchen (Bild 12.5) können Sie bestimmen, auf welche Art die Suche durchzuführen ist. Für die Optionsfelder der Gruppe Was möchten Sie suchen gilt Folgendes: 쮿
In indizierten Orten Dateinamen und -inhalte suchen, in nicht indizierten Ordnern nur Dateinamen suchen: Windows Vista kann Ordner zur Suche indizieren. Wählen Sie dieses Optionsfeld, um die Suche zu beschleunigen. Die Option bewirkt, dass Windows an allen Speicherorten nach Übereinstimmung des Suchbegriffs mit Dateiund Ordnernamen sucht. Die zeitaufwändige Suche in Dateiinhalten wird jedoch nur auf Ordner beschränkt, die indiziert sind.
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Immer Dateinamen und -inhalte suchen: Markieren Sie dieses Optionsfeld, um sicherzustellen, dass Treffer sowohl über Dateinamen als auch in allen auswertbaren Dateiinhalten gefunden werden. Diese Art der Suche ist sehr langsam, da Windows bei nicht indizierten Ordnern die einzelnen Dateien öffnen und die Markierungen bzw. bei Texten die Wörter lesen muss.
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Immer nur Dateinamen suchen: Durch Markieren des Optionsfelds wird eine schnelle Suche über Dateinamen durchgeführt.
Über die Kontrollkästchen der Gruppe Wie möchten Sie suchen können Sie die Strategie der Suchfunktion beeinflussen. 쮿
Markieren Sie das Kontrollkästchen Unterordner bei der Eingabe im Suchfeld durchsuchen, durchsucht Vista auch die Unterordner des aktuellen Ordners, sobald Sie einen Buchstaben in das Suchfeld eintippen. Diese Art der Suche führt aber dazu, dass die Ergebnisse ggf. erst nach einigen Sekunden angezeigt werden.
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Die Option Teiltreffer finden sollte markiert sein, damit die Suche auch Elemente findet, die das Suchmuster im Namen aufweist.
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Das Kontrollkästchen Unter Verwendung natürlicher Sprache suchen erlaubt die Suchbegriffe so zu formulieren, wie dies bei einer Frage der Fall ist (z. B. »Musik von Lennon und den Beatles«). Ist das
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Erweiterte Suchoptionen nutzen
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Kontrollkästchen nicht markiert, müssen Sie die Suchbegriffe mittels boolescher Filter festlegen (siehe die folgenden Seiten). 쮿
Möchten Sie alle Dateiinhalte erneut mit dem Suchmuster vergleichen, müssen Sie das Kontrollkästchen Index beim Durchsuchen des Dateisystems nicht verwenden markieren. Dann prüft Windows die Dateiinhalte, ohne die Indexeinträge zu berücksichtigen. Dies verlangsamt aber die Suche erheblich.
In der untersten Gruppe Beim Durchsuchen nicht indizierter Orte können Sie über die beiden Kontrollkästchen angeben, ob Systemverzeichnisse (z. B. Programme und Windows) bei der Suche einzubeziehen sind und ob die Suche auf die Inhalte komprimierter Archivdateien auszudehnen ist. Über die Schaltfläche Wiederherstellen lassen sich die von Microsoft vorgesehenen Einstellungen zurückholen. Die Änderungen werden beim Schließen der Registerkarte über die OK-Schaltfläche wirksam.
12.2.3
Indexpfade ändern
Windows Vista benutzt einen Indexierungsdienst, um im Hintergrund die Ordner und Dateien auf NTFS-Datenträgern zu durchsuchen und die erforderlichen Schlüsselwörter (Datei- und Ordnernamen, Markierungen in Dateien etc.) in Indexdateien zu hinterlegen. Ob ein Ordner oder eine Datei indiziert wird, lässt sich über ein Attribut festlegen (siehe Kapitel 10). Darüber hinaus erlaubt Windows Vista Ihnen aber vorzugeben, in welchen Indexpfaden die Suche vorzunehmen ist. 1. Klicken Sie im Ordnerfenster der Suche auf die in der Symbolleiste gezeigte Schaltfläche Suchtools und wählen Sie im Menü den Befehl Indexpfade ändern (Bild 12.4). 2. Anschließend passen Sie die Einstellungen für die Indexpfade im Dialogfeld Indexoptionen an (Bild 12.7, links). Die Schaltfläche Ändern des Dialogfelds Indexoptionen öffnet den in Bild 12.7, rechts, gezeigten Zusatzdialog. Klicken Sie auf die Schaltfläche Alle Orte anzeigen und bestätigen Sie die Sicherheitsabfragen der Benutzerkontensteuerung, um alle verfügbaren Speicherorte einzublenden. Anschließend können Sie in der eingeblendeten Ordnerhierarchie die Kontrollkästchen der in die Indexsuche einzubeziehenden Ordner markieren. Ähnlich wie beim Navigationsfenster eines Ordnerfensters können Sie eine eventuell vorhandene Ordnerhierarchie über das stilisierte Dreieck vor dem Laufwerks- oder Ordnersymbol ein- bzw. ausblenden. Die Vorgaben werden beim Schließen des Dialogfelds mittels der OKSchaltfläche übernommen. Die Schaltfläche Erweitert des Dialogfelds Indexoptionen (Bild 12.7, links) öffnet nach Bestätigung der Sicherheitsabfrage der Benutzerkontensteuerung das in Bild 12.8 gezeigte Eigenschaftenfenster Erweiterte Indexoptionen.
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Kapitel 12 · Dateien und Ordner suchen
Bild 12.7: Anpassen der Indexoptionen
Bild 12.8: Erweiterte Indexoptionen
Auf der Registerkarte Dateitypen finden Sie eine Liste der in die Suche einzubeziehenden Dateitypen. Klicken Sie auf einen Eintrag, lässt sich über die beiden Optionsfelder am unteren Rand der Registerkarte vorge-
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Erweiterte Suchoptionen nutzen
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ben, ob nur die Dateieigenschaften (z. B. Markierungen) oder auch der Dateiinhalt zu indizieren ist. Die Indizierung des Dateiinhalts ist bei Dateien mit Textinhalten sinnvoll. Auf der Registerkarte Indexeinstellungen ermöglichen die Schaltflächen der Gruppe Problembehebung, ausgewählte Speicherorte neu zu indizieren oder die ursprünglichen Indexeinstellungen wiederherzustellen. Die Kontrollkästchen der Gruppe Dateieinstellungen beziehen sich auf verschlüsselte Dateien (was in Windows Vista Home Premium nicht unterstützt wird) und auf die Behandlung von Schreibweisen mit diakritischen Zeichen (z. B. Akzente in französischen Namen, was in der deutschen Sprache weniger relevant ist). Zudem können Sie den Indizierungsort, an dem die Indexdatei hinterlegt wird, in der gleichnamigen Gruppe vorgeben (sinnvoll bei wenig Speicherplatz auf dem Systemlaufwerk).
12.2.4
Suche nach Eigenschaften
Am Kapitelanfang finden Sie Hinweise zur Formulierung der Suchbegriffe, um bestimmte Dateien oder Ordner zu finden. Windows kann neben den Namen und den Dateiinhalten (bei Dokumenten mit Textinhalten) auch die Dateieigenschaften in die Suche einbeziehen. Sie können solche Dateieigenschaften als so genannte Markierungen über die Wiedergabeprogramme an Musik-, Video- und Fotodateien anhängen. Oder Sie bestimmen die Dateieigenschaften auf der Registerkarte Details des Eigenschaftenfensters (siehe Kapitel 10). Um gezielt solche Dateieigenschaften bei der Suche zu berücksichtigen, müssen Sie den Namen der Eigenschaft und deren Wert, getrennt durch einen Doppelpunkt, im Suchfeld eintragen. Um beispielsweise die Eigenschaft »Autoren« in Dateien zu berücksichtigen, können Sie ein Suchmuster der Art »Autoren:Born« oder »Autor:Born« verwenden (Bild 12.9). Die Suche wird dann nur solche Dateien liefern, deren Eigenschaft Autoren den betreffenden Wert aufweist. Sie können dabei alle Eigenschaftennamen im Suchfeld angeben, die auf der Registerkarte Details aufgeführt werden.
Bild 12.9: Suche in den Eigenschaften
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Kapitel 12 · Dateien und Ordner suchen
12.2.5
Suche mit booleschen Ausdrücken
Möchten Sie nach mehreren Suchbegriffen filtern (z. B. alle Dateien, die mit dem Buchstaben B beginnen, sowie die Dateien, die mit dem Buchstaben A beginnen)? Sofern die Option zur Suche mit in natürlicher Sprache angegebenen Begriffen abgeschaltet ist (siehe die vorhergehenden Seiten), müssen Sie die Suchkriterien über boolesche Ausdrücke kombinieren.
Bild 12.10: Suche mit booleschen Ausdrücken
Der boolesche Ausdruck im Suchfeld aus Bild 12.10 bewirkt, dass alle Dateien, die mit dem Buchstaben A oder B beginnen, bei der Suche gefunden werden. Sie können dabei die Dateinamen, den Dateityp bzw. die Dateinamenerweiterung und auch die Eigenschaften in booleschen Ausdrücken kombinieren. Der Ausdruck »Autoren:(Born OR Bach)« wird alle Dateien in der Suche auflisten, deren Eigenschaft Autoren entweder den Namen »Born« oder »Bach« enthält. Sie können dabei auch Dateinamen und Eigenschaften über boolesche Ausdrücke kombinieren. Die Angabe »Autor:Born AND Blumen« listet alle Dateien auf, deren Name mit Blumen beginnt und deren Eigenschaftenwert Autoren den Wert »Born« aufweist. Die Tabelle 12.1 enthält eine Auflistung zulässiger Operatoren in booleschen Ausdrücken. Die Klammer im booleschen Ausdruck bewirkt, dass der Teilausdruck erst ausgewertet wird. In »Autoren:(Born OR Bach)« bedeutet dies, der Klammerausdruck bezieht sich auf die Eigenschaft Autoren. Wichtig ist auch, dass der boolesche Operator in Großbuchstaben angegeben wird, sonst klappt die Auswertung nicht.
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Erweiterte Suchoptionen nutzen
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Ausdruck
Bemerkung
AND
Führt einen Und-Vergleich zwischen den angegebenen Operanden aus (z. B. »Autoren:(Born AND Bach)« erkennt nur Elemente, deren Eigenschaft Autoren beide Werte enthält).
OR
Führt einen Oder-Vergleich zwischen den angegebenen Operanden aus (z. B. »Autoren:(Born OR Bach)« erkennt Elemente, deren Eigenschaft Autoren einen der beiden Werte aufweist).
NOT
Gibt an, dass das zu suchende Element den Ausdruck nicht aufweisen darf (z. B. »Autoren:NOT Born« listet alle Dateien auf, deren Eigenschaft Autoren nicht den Wert »Born« aufweist).
»xxx«
Die Anführungszeichen um einen Teilausdruck geben an, dass dieser Ausdruck in der genauen Schreibweise in der Datei vorkommen muss (z. B. »Sommerfest 2007«).
(xxx)
Findet Dateien, die die in Klammern angegebenen Wörter enthalten (z. B. »(Born Bach)«). Klammern können auch benutzt werden, um mehrere Werte einer Eigenschaft zuzuordnen (z. B. »Autoren:(Born OR Back)«).
>
Listet Dateien auf, deren Wert größer als der angegebene Wert ist (z. B. »Datum:> 01.01.07«).
<
Listet Dateien auf, deren Wert kleiner als der angegebene Wert ist (z. B. »Größe:< 4 MB«).
Tabelle 12.1: Operatoren in booleschen Ausdrücken TIPP
Poweruser können mit booleschen Operatoren sehr schnell sehr komplexe Suchanfragen formulieren. Falls Ihnen dies zu aufwändig ist, verwenden Sie die nachfolgend vorgestellte Funktion zur erweiterten Suche. Das betreffende Formular erlaubt, die verschiedenen Suchkriterien in Felder einzugeben. Beim Durchführen der Suche erstellt Windows dann den booleschen Ausdruck selbsttätig im Suchfeld.
12.2.6
Die erweiterte Suche nutzen
Neben den auf den vorhergehenden Seiten besprochenen Möglichkeiten zur Eingabe von Suchbegriffen in das Suchfeld eines Ordnerfensters unterstützt dieses auch eine erweiterte Suche, bei der Sie Suchkriterien in Formulare eingeben können. 1. Zum Aufrufen der Funktion führen Sie erst eine Suche über das Textfeld Suchen des Ordnerfensters durch, indem Sie dort einen Suchbegriff eintippen und die (Enter)-Taste drücken. Um alle Dateien in die Suche einzuschließen, geben Sie ggf. das Zeichen »*« im Suchfeld ein.
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Kapitel 12 · Dateien und Ordner suchen
2. Anschließend klicken Sie auf den unterhalb der Ergebnisliste des Suchfensters vorhandenen Hyperlink Erweiterte Suche (Bild 12.11, unterer Rand), um das Formular (Bild 12.11, oberer Rand) zur erweiterten Suche im Ordnerfenster einzublenden.
Bild 12.11: Erweiterte Suche aufrufen
3. Legen Sie im Formular die Suchkriterien fest und klicken Sie auf die mit Suchen bezeichnete Schaltfläche. In diesem Formular zur erweiterten Suche finden Sie im linken Teil Schaltflächen, um den Ort, das Datum oder die Größe der zu suchenden Dateien einzugrenzen. Klicken Sie auf die Schaltflächen des Formulars, lassen sich über Menübefehle bestimmte Suchoptionen wählen (Bild 12.12). Vorgaben in diesen Feldern schränken die Suche in der Dateiliste nach den gewählten Kriterien ein (z. B. »Datum nach dem 01.01.2007« oder »Größe kleiner als xxx KB«). Um beispielsweise das Änderungsdatum einer Datei in die Suche einzubeziehen, setzen Sie über das Menü der Schaltfläche Datum das Kriterium »Änderungsdatum« fest. Dann wählen Sie im Menü der rechts daneben befindlichen Schaltfläche noch ein Vergleichskriterium (z. B. »entspricht«). Wenn Sie anschließend auf die Datumsschaltfläche klicken, erscheint ein stilisierter Kalender zur Auswahl des Datumswerts. Auf ähnliche Weise lässt sich die Dateigröße als Suchkriterium über die betreffenden Schaltflächen und Textfelder in die Suche einbeziehen (Bild 12.12, unten).
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Erweiterte Suchoptionen nutzen
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Bild 12.12: Erweiterte Suchkriterien festlegen
Die Textfelder im rechten Teil des Suchformulars (Bild 12.11) erlauben Ihnen, Eigenschaften wie Name, Markierungen oder Autoren als Suchbegriffe einzutragen. Dann dehnt Windows die Suche auf die betreffenden Dokumenteigenschaften aus. Die Suche wird ausgeführt, sobald Sie die Schaltfläche Suchen im betreffenden Formular anklicken. Ausblenden lässt sich das Formular zur erweiterten Suche wieder, indem Sie in der Symbolleiste auf die in der rechten Ecke eingeblendete Schaltfläche Erweiterte Suche klicken.
12.2.7
Suchergebnisse speichern
Beim Schließen des Ordnerfensters mit den Suchergebnissen gehen sowohl die Ergebnisse als auch die Einstellungen verloren. Müssen Sie eine Suche häufiger durchführen, können Sie die Suchergebnisse speichern. 1. Klicken Sie im Ordnerfenster auf die in der Symbolleiste sichtbare Schaltfläche Suche speichern (Bild 12.11). 2. Windows öffnet ein Dialogfeld zur Auswahl des Speicherziels (Bild 12.13, Vordergrund). Wählen Sie den Zielordner aus und geben Sie ggf. den Dateinamen vor. Anschließend klicken Sie auf die Schaltfläche Speichern.
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Kapitel 12 · Dateien und Ordner suchen
Bild 12.13: Suche speichern und erneut abrufen
Windows legt die Suchergebnisse im Zielordner ab. Der Dateiname gibt dabei auch die Suchkriterien an. Um die gespeicherte Suche erneut zu öffnen, wählen Sie im Navigationsfenster des Ordnerfensters den Eintrag Suchvorgänge. Anschließend wählen Sie den eingeblendeten Eintrag für die gespeicherte Suche per Doppelklick an (Bild 12.13, Hintergrund). Windows wird dann die Suche mit den gewählten Kriterien erneut durchführen und die Ergebnisse im Ordnerfenster anzeigen. TIPP
Benötigen Sie den Zugriff auf die Suchergebnisse häufiger, sollten Sie sich einen entsprechenden Link in der Navigationskategorie Linkfavoriten einrichten. Wählen Sie hierzu im Navigationsfenster den Eintrag Suchvorgänge, um den Ordnerinhalt anzuzeigen. Anschließend ziehen Sie den Eintrag mit der gespeicherten Suche bei gedrückter linker Maustaste zur Spalte Linkfavoriten des Navigationsfensters (Bild 12.14). Sobald Sie die linke Maustaste loslassen, wird ein neuer Eintrag angelegt. Dann reicht ein Mausklick auf den Eintrag, um die Suchergebnisse im Ordnerfenster abzurufen. Den Eintrag in den Linkfavoriten löschen Sie, indem Sie diesen mit der rechten Maustaste anklicken und dann den Kontextmenübefehl Löschen wählen.
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Erweiterte Suchoptionen nutzen
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Bild 12.14: Linkfavoriten definieren
12.2.8
Dateien und Suchergebnisse stapeln
Über das Menü der Spaltenköpfe können Sie die Suchergebnisse im Ordnerfenster sortieren und gruppieren (siehe Kapitel 8). Markieren Sie die Kontrollkästchen der Gruppierungskriterien und klicken den Menübefehl Stapeln nach xxx an, werden die den Kriterien entsprechenden Suchergebnisse zu Stapeln zusammengefasst. In Bild 12.15 wurden die Suchergebnisse nach den Markierungswerten »Blumen«, »Frühling« und »Natur« gestapelt. Dateien, die keine Markierung aufweisen, tauchen dagegen als Miniaturansichten auf.
Bild 12.15: Stapeln von Dateien
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Kapitel 12 · Dateien und Ordner suchen
Zum Ansehen der Gruppe wählen Sie das betreffende Symbol per Doppelklick an. Aufheben lässt sich die Gruppierung, indem Sie den mit einem Häkchen markierten Spaltenkopf anklicken und im angezeigten Menü den Befehl Gruppieren oder Sortieren wählen.
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13 Datenträgerverwaltung und -wartung In diesem Kapitel lernen Sie die von Windows Vista bereitgestellten Funktionen zur Verwaltung von Datenträgern wie Festplatten kennen und erfahren auch, wie sich Datenträger warten (z. B. bereinigen oder auf Fehler überprüfen) lassen.
13.1 Funktionen zur Laufwerkspflege Windows Vista verfügt über einige Pflegefunktionen, die Sie auf den Inhalt von Laufwerken anwenden können.
13.1.1
Platz schaffen mit der Datenträgerbereinigung
Beim Arbeiten mit Windows sammelt sich im Laufe der Zeit eine ganze Menge Datenmüll im Papierkorb und in so genannten temporären Ordnern an. Dieser Datenmüll lässt sich durch die Funktion zur Datenträgerbereinigung entfernen.
Bild 13.1: Aufrufen der Datenträgerbereinigung
1. Klicken Sie im Ordnerfenster Computer das gewünschte Laufwerk mit der rechten Maustaste an und wählen Sie dann im Kontextmenü den Befehl Eigenschaften. 2. Im Eigenschaftenfenster klicken Sie auf der Registerkarte Allgemein die mit Bereinigen bezeichnete Schaltfläche an (Bild 13.1). 3. In einem weiteren Dialogfeld können Sie nun auswählen, ob nur die eigenen Dateien oder die Dateien aller Benutzer bereinigt werden sollen. Klicken Sie auf die gewünschte Option (Bild 13.2). Beim Bereinigen der Daten aller Benutzer müssen Sie die Sicherheitsabfrage der Benutzerkontensteuerung bestätigen, um den Vorgang fortzusetzen. 4. Windows analysiert das System, was einige Zeit dauern kann. Sobald das Dialogfeld mit der Registerkarte Datenträgerbereinigung erscheint, markieren Sie die Kontrollkästchen der Gruppen, in denen Dateien gelöscht werden sollen (Bild 13.3, links).
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Funktionen zur Laufwerkspflege
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Bild 13.2: Auswahl der Datenträgerbereinigungsoptionen
Bild 13.3: Registerkarten Datenträgerbereinigung und Weitere Optionen
Die Datenträgerbereinigung gibt für jede Kategorie die Größenordnung des belegten Bereichs an. Bei Bedarf können Sie einen Eintrag anklicken und die Schaltfläche Dateien anzeigen betätigen. Dann werden Ihnen die zu löschenden Dateien in einem separaten Dialogfeld angezeigt. Sobald Sie die Registerkarte über die OK-Schaltfläche schließen, entfernt die Laufwerksbereinigung alle Dateien der markierten Kategorien. Auf der Registerkarte Weitere Optionen (Bild 13.3, rechts) finden Sie in der Gruppe Programme und Funktionen die Schaltfläche Bereinigen. Diese öffnet das Dialogfeld Programme deinstallieren oder ändern, in dem Sie nicht mehr benötigte Programme entfernen können. Die Schaltfläche Bereinigen der Gruppe Systemwiederherstellung und Schattenkopie erlaubt Ihnen, die Wiederherstellungspunkte bis auf den letzten Sicherungssatz zu löschen. Für beide Funktionen sollten Sie aber unter einem Benutzerkonto mit Administratorenberechtigung angemeldet sein.
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Kapitel 13 · Datenträgerverwaltung und -wartung
13.1.2
Datenträgerprüfung durchführen
Ein Problem stellen beschädigte oder fehlerhafte Dateien auf Festplatten dar. Wenn Sie den Computer einfach abschalten, ohne Windows vorher zu beenden, können Dateien beschädigt werden. Oder ein Programmabsturz bewirkt, dass die Daten nicht richtig in die zugehörige Datei geschrieben werden. Bei nicht korrekt beendeten Windows-Sitzungen führt das Betriebssystem beim nächsten Start u. U. automatisch eine Datenträgerprüfung durch. Haben Sie den Verdacht, dass das Speichermedium eventuell beschädigt ist, können Sie diese Prüfung auch manuell aufrufen. 1. Klicken Sie im Ordnerfenster Computer das gewünschte Laufwerk mit der rechten Maustaste an und wählen Sie den Kontextmenübefehl Eigenschaften. 2. Im Eigenschaftenfenster wählen Sie auf der Registerkarte Tools die mit Jetzt prüfen bezeichnete Schaltfläche der Gruppe Fehlerüberprüfung (Bild 13.4).
Bild 13.4: Registerkarte Tools mit Optionen zur Datenträgerwartung
3. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage der Benutzerkontensteuerung, um den Vorgang fortsetzen zu können. 4. Windows Vista öffnet dann das in Bild 13.5 gezeigte Dialogfeld, in dem Sie die Kontrollkästchen mit den Optionen zur Datenträgerwartung wählen.
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Funktionen zur Laufwerkspflege
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Bild 13.5: Optionen der Datenträgerprüfung
Um lediglich festzustellen, ob ein Datenträger Fehler enthält, markieren Sie keines der angezeigten Kontrollkästchen. Mit der Option Fehlerhafte Sektoren suchen/wiederherstellen lassen sich über die Datenträgerprüfung beschädigte Dateien reparieren. In diesem Fall müssen Sie die zweite Option Dateisystemfehler automatisch korrigieren nicht mehr separat markieren. Die Überprüfung beginnt, sobald Sie im Dialogfeld auf die OK-Schaltfläche klicken. Eine Fortschrittsanzeige informiert Sie über die einzelnen Schritte. Beachten Sie, dass sich die Datenträgerprüfung nur ausführen lässt, wenn Sie als Administrator am System angemeldet sind. Zudem kann keine Prüfung ausgeführt werden, wenn Dateien auf dem betreffenden Laufwerk in Benutzung sind. Dann erscheint ein Dialogfeld mit einem entsprechenden Hinweis. Über die Schaltfläche Datenträgerprüfung planen des Dialogfelds wird die Prüfung bis zum nächsten Systemstart ausgesetzt. Beim nächsten Systemstart erfolgt dann die Überprüfung, bevor Windows Vista geladen wird. Das dafür benutzte Programm sfc lässt sich auch direkt im Fenster einer Konsolensitzung eines Administratorkontos aufrufen.
13.1.3
Defragmentierung von Datenträgern
Beim Schreiben von Dateien werden die Daten in freie Cluster auf dem Datenträger abgelegt. Vergrößern oder verkleinern sich Dateien bzw. werden Dateien gelöscht, muss Windows jeweils Cluster freigeben oder freie Cluster für die Dateidaten belegen. Dies führt mit der Zeit dazu, dass die Daten einer Datei nicht mehr zusammenhängend in benachbarten Clustern zu liegen kommen, sondern im ungünstigsten Fall über die Cluster des Datenträgers verstreut abgelegt werden. Man bezeichnet dies als Fragmentierung. Die Fragmentierung verringert die Zugriffsgeschwindigkeit auf die Dateien, da die Schreib-/Leseköpfe des Laufwerks jeweils die einzelnen Cluster ansteuern müssen, um auf die Daten der Datei zugreifen zu können. Windows Vista führt zwar auf NTFS-Datenträgern automatisch eine Defragmentierung im Hintergrund durch. Falls der Rechner nicht ständig läuft, ist es aber hilfreich, von Zeit zu Zeit eine Defragmentierung der Laufwerke durchzuführen. Hierbei werden die
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Kapitel 13 · Datenträgerverwaltung und -wartung
von den Dateien belegten Cluster auf dem Datenträger so verschoben, dass Dateien benachbarte Cluster belegen und freie Cluster zu kompletten Blöcken zusammengefasst werden.
Bild 13.6: Dialogfeld zum Defragmentieren eines Datenträgers
1. Um einen Datenträger zu defragmentieren, rufen Sie das Eigenschaftenfenster des gewünschten Laufwerks über das Kontextmenü auf (siehe den Abschnitt zur Datenträgerprüfung). 2. Klicken Sie auf der Registerkarte Tools auf die Schaltfläche Jetzt defragmentieren (Bild 13.4) und bestätigen Sie das Dialogfeld der Benutzerkontensteuerung, um den Vorgang fortzusetzen. Im dann angezeigten Dialogfeld (Bild 13.6) wird der zum Defragmentieren eingeplante Zeitpunkt angezeigt. Über die Schaltfläche Zeitplan ändern öffnen Sie ein Dialogfeld zur Auswahl des Intervalls und des Zeitpunkts, zu dem die automatische Defragmentierung auszuführen ist. Die Schaltfläche Jetzt defragmentieren startet dagegen den Defragmentiervorgang, der im Hintergrund ausgeführt wird. Dieser Vorgang kann bei großen Laufwerken einige Stunden dauern. Während dieser Zeit sollten Sie möglichst nicht mit dem System arbeiten. Sie können diesen Vorgang aber jederzeit über die Schaltfläche Defragmentierung beenden des Dialogfelds abbrechen. Die Schaltfläche Schließen beendet das Dialogfeld zur Defragmentierung.
13.2 Datenträgersicherung Windows Vista Home Premium unterstützt (im Gegensatz zur manuellen Sicherung in Home Basic) eine Funktion zur automatischen Sicherung von Dateien. Sie können aber wählen, ob die Sicherung automatisch durch das System durchzuführen oder manuell anzustoßen ist. Zum Durchführen einer Datensicherung führen Sie folgende Schritte unter einem Administratorkonto aus.
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Datenträgersicherung
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1. Öffnen Sie das Startmenü und wählen Sie den Programmzweig Alle Programme/Wartung/Sichern und Wiederherstellen. 2. Im dann angezeigten Formular (Bild 13.7) klicken Sie auf die Schaltfläche Dateien sichern und bestätigen den Sicherheitsdialog der Benutzerkontensteuerung, um den Vorgang fortzusetzen. Anschließend wird das Sicherungsprogramm aufgerufen, welches die Sicherungskonfigurierung ermittelt und Sie danach mit einem Assistenten durch die weiteren Schritte führt. Über die Weiter-Schaltfläche können Sie die Konfigurationsdialoge schrittweise durchlaufen. Die Schaltfläche Dateien sichern bzw. das Sicherungsprogramm ist jedoch recht eingeschränkt. Es lässt sich keine Sicherung einer kompletten Festplatte durchführen. Auch wer hofft, gezielt Dateien und Ordner sichern zu können, wird enttäuscht. Die Sicherungsfunktion in Windows Vista Home Premium erlaubt lediglich, Benutzerdateien und Konfigurationsdaten aller Konten auf ein Sicherungsmedium zu übertragen und später wiederherzustellen. Der Vorteil der Sicherungsfunktion besteht aber darin, dass diese nach der ersten vollständigen Sicherung bei jedem folgenden Sicherungsvorgang prüft, welche Dateien sich geändert haben. Dann werden nur diese geänderten Dateien gesichert, was die Datenmenge reduziert. Sofern Sie gezielt Dokumente sichern möchten, sollten Sie dies über andere Funktionen tun. Sie können beispielsweise die Brennfunktionen nutzen, um ausgewählte Dokumente auf CD/DVD zu sichern (siehe Kapitel 14). Oder Sie greifen auf Programme von Drittanbietern wie Nero BackItUp aus der Nero-Brennsuite zurück.
Bild 13.7: Dateisicherung aufrufen
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Kapitel 13 · Datenträgerverwaltung und -wartung
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Im ersten Dialogschritt (Bild 13.8, links oben) fordert der Sicherungsassistent Sie zur Auswahl des Sicherungsziels auf. Ist die oberste Option Auf Festplatte, CD oder DVD markiert, können Sie über das zugehörige Listenfeld das Sicherungsmedium auswählen. Das Listenfeld wird nur solche Speicherorte zur Auswahl anbieten, die für die Sicherung geeignet sind. Festplatten tauchen nur dann auf, wenn ein separates logisches Laufwerk mit genügend großer Kapazität vorhanden ist. Eine Sicherung auf dem gleichen Laufwerk, auf dem auch die Daten liegen, ist dagegen nicht möglich. Ist ein CD- oder DVD-Brenner im System vorhanden, wird dieses ebenfalls als Sicherungsmedium angeboten. In diesem Fall ist es wichtig, dass Sie über CD- oder DVDRohlinge verfügen, die im UDF-Dateiformat – unter Windows Vista als Lifedateisystem bezeichnet – formatiert wurden (siehe Kapitel 14). Legen Sie lediglich einen leeren Rohling ein, wird die Sicherungsfunktion mit einem Fehlerhinweis abgebrochen. Markieren Sie das Optionsfeld zum Sichern im Netzwerk, können Sie über die Schaltfläche Durchsuchen einen Speicherort auf einem Netzwerkrechner auswählen. Allerdings bleibt beim Speichern im Netzwerk anzumerken, dass der Speicherort nicht auf einem Rechner mit installierter Windows XP Home Edition liegen darf. Diese Variante unterstützt leider die Anmeldung unter einem Benutzernamen samt Kennwort nicht korrekt.
Bild 13.8: Auswahl der Sicherungsoptionen
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Im zweiten Dialogschritt (Bild 13.8, oben rechts) lässt sich über mehrere Kontrollkästchen vorgeben, welche Dateitypen in die Sicherung einzubeziehen sind. Sie können dabei noch die Art der Dateien
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Datenträgersicherung
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(z. B. Musik, Bilder etc.) auswählen. Programm- und Systemdateien werden nicht gesichert, da sich diese von den Installationsmedien erneut installieren lassen. Zudem ermöglicht die Systemwiederherstellung, den Zustand eines Wiederherstellungs- oder Prüfpunkts zurückzulesen. 쮿
Im letzten Dialogschritt (Bild 13.8, unten) müssen Sie die Einstellungen für den Sicherungszyklus in mehreren Listenfeldern auswählen. Sie können eine tägliche, wöchentliche oder monatliche Sicherung wählen, den Sicherungstag (Montag, Dienstag etc.) sowie die Sicherungszeit angeben. Ist das System zu diesem Zeitpunkt eingeschaltet, wird die Sicherung durchgeführt. Wichtig ist allerdings, dass dann das Sicherungsmedium vorhanden ist (z. B. DVD eingelegt). Andernfalls werden Sie vom Sicherungsprozess über eine im Infobereich eingeblendete QuickInfo zu einem manuellen Eingriff aufgefordert (Bild 13.9).
Die Sicherung wird eingeplant, sobald Sie das Dialogfeld über die Schaltfläche Einstellungen speichern und Sicherung starten schließen. Windows führt dann eine Erstsicherung durch. Ist ein manueller Eingriff erforderlich, erscheint ebenfalls die in Bild 13.9 gezeigte QuickInfo. Doppelklicken Sie auf das zugehörige Symbol, um das entsprechende Dialogfeld aufzurufen. Bei einem Brenner als Sicherungsziel fordert das Dialogfeld Sie z. B. auf, einen entsprechend beschrifteten Datenträger in das Laufwerk einzulegen. Sie werden nach dem Anstoßen der Sicherung über eine Fortschrittsanzeige über den Status informiert. Konnte die Sicherung erfolgreich abgeschlossen werden, wird dies ebenfalls über ein Dialogfeld gemeldet.
Bild 13.9: Meldung bei einem erforderlichen Eingriff in die Sicherung
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Kapitel 13 · Datenträgerverwaltung und -wartung
Manuelle Sicherung anstoßen Wurden die Einstellungen zur automatischen Datensicherung über die obigen Schritte definiert, können Sie jederzeit eine erneute manuelle Sicherung anstoßen. 1. Klicken Sie im Ordnerfenster Computer ein Laufwerkssymbol mit der rechten Maustaste an und wählen Sie den Kontextmenübefehl Eigenschaften. 2. Klicken Sie auf der Registerkarte Tools in der Gruppe Sicherung auf die Schaltfläche Jetzt sichern (Bild 13.4). 3. Sobald das Dialogfeld Sicherungsstatus und -konfiguration erscheint (Bild 13.10, Vordergrund), stellen Sie sicher, dass in der linken Spalte das Symbol Dateien sichern markiert ist, und klicken Sie auf den Befehl Sicherung jetzt ausführen. Die restlichen Schritte entsprechen dem Ablauf beim Ausführen der ersten Sicherung bzw. den anschließenden automatischen Sicherungen. Wird im Dialogfeld Sicherungsstatus und -konfiguration der Befehl Automatische Dateisicherung einrichten (Bild 13.10, Hintergrund) eingeblendet? Dann liegt noch keine Sicherungskonfigurierung vor. Klicken Sie auf diesen Befehl und bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage der Benutzerkontensteuerung. Anschließend durchlaufen Sie die im vorhergehenden Abschnitt beschriebenen Schritte, um die Konfigurierung zur Sicherung festzulegen.
Bild 13.10: Sicherung manuell anstoßen
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Datenträgersicherung 0
Im Dialogfeld Sicherungsstatus und -konfiguration können Sie übrigens die automatische Sicherung mittels der in der rechten unteren Ecke angezeigten Schaltfläche Deaktivieren bzw. Aktivieren ein- oder ausschalten.
13.2.1
Sicherungsinhalt zurücklesen
Die Sicherungsfunktion schreibt die Benutzereinstellungen und -dokumente auf das Sicherungsmedium. Möchten Sie die Sicherungsdaten zurücklesen, gehen Sie in folgenden Schritten vor.
Bild 13.11: Sicherung zurücklesen
1. Öffnen Sie unter einem Administratorkonto das Startmenü und wählen Sie den Programmzweig Alle Programme/Wartung/Sichern und Wiederherstellen. 2. Im dann angezeigten Formular (Bild 13.7) klicken Sie auf die Schaltfläche Dateien wiederherstellen und bestätigen den Sicherheitsdialog der Benutzerkontensteuerung, um den Vorgang fortzusetzen. 3. Wählen Sie im Dialogfeld Dateien wiederherstellen (Bild 13.11, oben links) über die beiden Optionsfelder, ob der letzte Datensicherungssatz oder ein früherer Sicherungssatz zurückzulesen ist, und klicken Sie auf die Weiter-Schaltfläche. 4. Wurde das Zurücklesen aus einer älteren Sicherung gewählt, listet Windows nach dem Einlegen des Sicherungsmediums eine Liste der Sicherungen auf (Bild 13.11, oben rechts). Markieren Sie die gewünschte Sicherung und klicken Sie auf die Weiter-Schaltfläche.
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Kapitel 13 · Datenträgerverwaltung und -wartung
5. Im Dialogschritt aus Bild 13.11, unten links, müssen Sie über die Schaltflächen Dateien hinzufügen oder Ordner hinzufügen einen Zusatzdialog öffnen und die Elemente auswählen, die aus der Sicherung auf das System zurückgelesen werden sollen. Klicken Sie anschließend auf die Weiter-Schaltfläche. 6. Legen Sie im Dialogschritt aus Bild 13.11, unten rechts, über die Optionsfelder fest, ob die Sicherungskopien über die Originaldateien zu schreiben oder in einen neuen Ordner zu kopieren sind. Beim Zurückkopieren in einen neuen Ordner lässt sich über die Kontrollkästchen noch angeben, ob die im Sicherungsdatensatz gespeicherten Pfadangaben im neuen Ziel mit anzulegen sind und ob für Laufwerksbuchstaben ein Unterordner erstellt werden soll. Sobald Sie die Schaltfläche Wiederherstellung starten wählen, beginnt das Zurücklesen des Sicherungssatzes. Dabei werden die gewählten Dateien zurückgelesen und auf die Medien des Systems übertragen. Sobald das Dialogfeld die erfolgreiche Wiederherstellung der Dateien meldet, schließen Sie dieses über die Fertig stellen-Schaltfläche. Anschließend können Sie auch das Fenster aus Bild 13.7 schließen.
13.3 Datenträger verwalten Windows Vista stellt die Funktion der Datenträgerverwaltung bereit, über die Sie neue Festplatten in das System aufnehmen und deren Laufwerksbuchstaben anpassen können. Zudem bietet die Datenträgerverwaltung die Möglichkeit, Festplatten zu partitionieren und in logische Laufwerke aufzuteilen. Die Funktionen werden nachfolgend vorgestellt.
13.3.1
Die Datenträgerverwaltung aufrufen
Die Datenträgerverwaltung ist Bestandteil der so genannten Computerverwaltung – eines Werkzeugs, über welches Sie verschiedene Administrationsaufgaben ausführen können. Zur Nutzung der Computer- und damit der Datenträgerverwaltung müssen Sie unter einem Konto mit Administratorenrechten angemeldet sein. Sie haben verschiedene Möglichkeiten, um die Computerverwaltung aufzurufen.
Bild 13.12: Datenträgerverwaltung aufrufen
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Öffnen Sie die Systemsteuerung über den Startmenüeintrag und klicken Sie auf die Kategorie System und Wartung. Danach können Sie im rechten Teil des Folgeformulars den Hyperlink Festplattenpartitionen erstellen und formatieren wählen (Bild 13.12).
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Datenträger verwalten
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Ist die klassische Ansicht in der Systemsteuerung eingeschaltet, doppelklicken Sie auf das Symbol Verwaltung. Das Ordnerfenster Verwaltung stellt ein Symbol zum Aufruf der Computerverwaltung bereit.
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Ist die Anzeige des Zweigs Verwaltung im Startmenü eingeblendet, können Sie die Computerverwaltung direkt über den entsprechenden Befehl in der Programmgruppe Verwaltung aufrufen.
Sie müssen anschließend im Dialogfeld der Benutzerkontensteuerung bestätigen, dass der Vorgang fortgesetzt werden soll. Je nach gewählter Aufrufvariante erscheint die Datenträgerverwaltung oder die Computerverwaltung. In der Computerverwaltung wählen Sie in der linken Spalte den Zweig Computerverwaltung/Datenspeicher/Datenträgerverwaltung. Um den Zweig Verwaltung im Startmenü einzublenden, klicken Sie die Start-Schaltfläche in der Taskleiste mit der rechten Maustaste an und wählen den Kontextmenübefehl Eigenschaften. Auf der Registerkarte Startmenü des Eigenschaftenfensters wählen Sie die Schaltfläche Anpassen rechts neben dem Optionsfeld Startmenü. Im Folgedialog Startmenü anpassen suchen Sie in der Liste der Startmenüelemente den Eintrag Systemverwaltung. Markieren Sie das Optionsfeld Im Menü »Alle Programme« anzeigen und schließen Sie dann alle geöffneten Dialogfelder über die OK-Schaltflächen. Die Computerverwaltung und Datenträgerverwaltung werden durch die Microsoft Management Console (MMC) bereitgestellt. Diese lässt sich über so genannte Snap-Ins erweitern. Funktional besteht kein Unterschied zwischen Computer- und Datenträgerverwaltung, da das gleiche Snap-In für die benötigten Datenträgerfunktionen benutzt wird. In der Computerverwaltung erhalten Sie lediglich über die Einträge der linken Spalte Zugriff auf verschiedene Snap-Ins, während in der Datenträgerverwaltung lediglich das benötigte Snap-In eingebunden ist. Dann entfällt die linke Spalte zum Wechseln zwischen den Verwaltungsfunktionen und in der Titelleiste erscheint der Name Datenträgerverwaltung. Nachfolgend wird der Begriff Datenträgerverwaltung synonym für beide Werkzeuge verwendet. Die Datenträgerverwaltung nimmt Kontakt zum betreffenden Dienst auf und ermittelt die Datenträgerkonfiguration. Anschließend werden die Laufwerke und Partitionen des Systems im Fenster der Computer- bzw. Datenträgerverwaltung angezeigt (Bild 13.13, Hintergrund). Sie erhalten einen Überblick über die zugewiesenen Laufwerksbuchstaben, über das benutzte Dateisystem, den Fehlerstatus sowie über die Laufwerkskapazität und die freie Kapazität der Datenträger. In der Spalte ganz rechts lässt sich übrigens erkennen, ob noch Teile des Datenträgers frei sind, d. h. noch nicht als Partitionen mit logischen Laufwerken belegt wurden. Über das Kontextmenü des Datenträgers bzw. der Laufwerke können Sie anschließend die Funktionen zum Erstellen neuer Partitionen, zum Löschen bestehender Partitionen, zum Formatieren von Festplattenlauf-
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Kapitel 13 · Datenträgerverwaltung und -wartung
werken und sogar zum Anpassen der zugewiesenen Laufwerksbuchstaben im Fenster der Datenträgerverwaltung abrufen. Details zur Handhabung liefert die Hilfe der Computerverwaltung.
13.3.2
Datenträger initialisieren
Datenträger (z. B. Festplatten oder Partitionen) werden durch Windows Vista nur eingebunden, wenn diese bereits initialisiert sind. Weist die Datenträgerverwaltung einen Datenträger als nicht initialisiert aus, müssen Sie die folgenden Schritte ausführen. 1. Klicken Sie den betreffenden Eintrag im unteren Bereich der Datenträgerverwaltung mit der rechten Maustaste an und wählen Sie den Kontextmenübefehl Datenträger initialisieren aus (Bild 13.13, Hintergrund). 2. Bestimmen Sie im Folgedialog (Bild 13.13, Vordergrund) ggf. den Datenträger durch Markieren des Kontrollkästchens, legen Sie über die Optionsfelder das Partitionsformat fest und klicken Sie auf die OK-Schaltfläche. Bei Festplatten unter 2 Terabyte (was bei privaten Systemen i. d. R. der Fall sein sollte) wählen Sie die Option MBR. Dann legt Windows einen Master Boot Record auf dem Datenträger an, so dass dieser später auch zum Booten von Betriebssystemen benutzt werden kann.
Bild 13.13: Datenträger in der Datenträgerverwaltung initialisieren
13.3.3
Datenträger partitionieren
Größere Festplatten mit zig Gigabyte Kapazität lassen sich in mehrere, als Partitionen bezeichnete, logische Abschnitte unterteilen. Dies ermöglicht es, ggf. mehrere Betriebssysteme (z. B. Windows und Linux oder mehrere Windows-Versionen) auf unterschiedlichen Partitionen zu installieren.
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Zudem bietet die Partitionierung die Möglichkeit, die Partitionen als logische Laufwerke einzurichten. Dies hat den Vorteil, dass sich Betriebssystem und Daten (z. B. Videodateien) auf getrennten Laufwerken halten lassen. Muss das Systemlaufwerk neu formatiert werden (z. B. wegen einer Virusinfektion oder einer Neuinstallation des Betriebssystems), bleiben die restlichen Laufwerke mit Datendateien davon meist unberührt. Dies erlaubt Ihnen z. B., wichtige Sicherheitskopien von Treibern, Daten und Windows-Einstellungen auf einem getrennten logischen Laufwerk zu halten. Auch die Windows-Sicherungsfunktion kann ein separates Laufwerk als Sicherungsmedium nutzen. Aus diesem Grund ist die Festplatte vieler vorkonfektionierter Systeme bereits in zwei logische Laufwerke (das Windows-Laufwerk und das Sicherungslaufwerk) partitioniert. Zudem kann die Aufteilung auf mehrere Laufwerke auch Leistungsvorteile bringen. Dann lassen sich z. B. das Windows-Laufwerk und die Datenträger für Dokumentdateien unabhängig voneinander defragmentieren. Die Datenträgerverwaltung von Windows Vista zeigt nicht nur die Datenträger an, sondern in der Spalte rechts neben den Datenträgern auch deren Partitionierung. Weiterhin können Sie die Partitionsgröße in der Datenträgerverwaltung anpassen.
Den Datenträger durch Zuordnen partitionieren Windows Vista bezeichnet das Partitionieren eines Datenträgers als »zuordnen«. Um den Datenträger als logisches Laufwerk nutzen zu können, müssen Sie diesen nach der Initialisierung in der Datenträgerverwaltung zuordnen. 1. Klicken Sie den betreffenden Eintrag im unteren Bereich der Datenträgerverwaltung mit der rechten Maustaste an und wählen Sie den Kontextmenübefehl Neues einfaches Volume (Bild 13.14). 2. Sobald die Datenträgerverwaltung den Assistenten startet, klicken Sie im Willkommen-Dialog auf die Weiter-Schaltfläche. Über die Schaltflächen Weiter und Zurück können Sie zwischen den einzelnen Dialogschritten wechseln.
Bild 13.14: Befehle für einen neuen Datenträger abrufen
3. Legen Sie im Dialogschritt Volumegröße festlegen (Bild 13.15, oben links) im Feld Größe des einfachen Volumes in MB die gewünschte Kapazität fest. Belegen Sie nur einen Teil des Datenträgers, falls dieser mehrere logische Laufwerke aufnehmen soll.
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Kapitel 13 · Datenträgerverwaltung und -wartung
4. Über die Weiter-Schaltfläche gelangen Sie zum Folgedialog (Bild 13.15, oben rechts), in dem Sie das Optionsfeld Folgenden Laufwerksbuchstaben zuweisen markieren. Bei Bedarf können Sie den Laufwerksbuchstaben über das zugehörige Listenfeld anpassen und dann auf die WeiterSchaltfläche klicken. 5. Im Dialogschritt Partition formatieren (Bild 13.15, unten links) wählen Sie das Dateisystem (NTFS, FAT) für das logische Laufwerk, tragen die Volumebezeichnung ein und können ggf. die Größe der Zuordnungseinheiten (Cluster) anpassen. Weiterhin lässt sich über Kontrollkästchen eine Schnellformatierung sowie eine Komprimierung des Laufwerks erzwingen.
Bild 13.15: Optionen für ein neues Volume festlegen
6. Klicken Sie auf die Weiter-Schaltfläche und bestätigen Sie im letzten Dialogschritt (Bild 13.15, unten rechts) die Fertig stellen-Schaltfläche. Die Datenträgerverwaltung wird das Laufwerk formatieren, den Laufwerksbuchstaben zuweisen und dann in das System einbinden. In der Datenträgerverwaltung erscheint das Laufwerk unter dem betreffenden Buchstaben und Volumenamen in der Liste der für Windows verfügbaren Datenträger. Gleichzeitig wird im unteren Teil des Datenträgerfensters der von der Partition belegte Anteil auf dem Datenträger grafisch dargestellt (Bild 13.16). Anschließend können Sie das logische Laufwerk unter Windows benutzen.
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Partitionen anpassen und löschen Die Datenträgerverwaltung in Windows Vista unterstützt auch die Änderung der Partitionsgröße eines Volumes. Dies erlaubt Ihnen, die Größe eines logischen Laufwerks einzuschränken oder, sofern noch freie Kapazität auf dem Datenträger vorhanden ist, zu erhöhen.
Bild 13.16: Partition verwalten
1. Um Partitionseinstellungen in der Datenträgerverwaltung anzupassen, klicken Sie den Eintrag für das logische Laufwerk in der Spalte Volume der Laufwerksliste (oberer Teil in Bild 13.16) oder den Partitionseintrag in der Auflistung der Datenträger (unterer Teil in Bild 13.16) mit der rechten Maustaste an. 2. Anschließend wählen Sie im Kontextmenü den gewünschten Befehl aus, um die Volumegröße anzupassen, das logische Laufwerk zu entfernen, die Partition als aktiv zu markieren etc. Die Befehle Öffnen und Durchsuchen öffnen ein Ordnerfenster, in dem der Inhalt des betreffenden logischen Laufwerks angezeigt wird. Um die Partition zu vergrößern, wählen Sie den Kontextmenübefehl Volume erweitern (Bild 13.16). Ein Assistent führt Sie in Dialogen durch die Schritte zum Anpassen der Partitionsgröße. Weist der Datenträger noch unbelegten freien Speicher auf, wird dies im Dialogschritt aus Bild 13.17,
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Kapitel 13 · Datenträgerverwaltung und -wartung
links, in der Spalte Ausgewählt angezeigt. Sie können dann den Anteil des unbelegten Speicherbereichs über das Drehfeld Speicherplatz in MB reduzieren. Oder Sie klicken auf die Schaltfläche Entfernen, um die komplette unbelegte Partition freizugeben.
Bild 13.17: Partition vergrößern
Blättern Sie über die Schaltflächen Weiter zum Folgedialog (Bild 13.17, rechts), wird die neue Kapazität angezeigt. Über Zurück lässt sich zum vorherigen Dialog blättern. Klicken Sie im Abschlussdialog auf die Schaltfläche Fertig stellen, passt die Datenträgerverwaltung die Größe des Volumes entsprechend den Vorgaben an und reduziert auch die Größe des unbelegten Partitionsbereichs.
Bild 13.18: Partition einschränken
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Wählen Sie den Kontextmenübefehl Volume verkleinern (Bild 13.16), erscheint das in Bild 13.18 gezeigte Dialogfeld. Über das Drehfeld Zu verkleinernder Speicherplatz in MB können Sie dann die Größe der Partition in Megabyte-Schritten bis zu einer minimalen Grenze reduzieren. Die Änderung wird wirksam, sobald Sie die OK-Schaltfläche betätigen. Im Gegensatz zu früheren Windows-Versionen bleibt bei der Änderung der Partitionsgröße mittels der Datenträgerverwaltung der Inhalt des logischen Laufwerks erhalten. Sie sind daher zum Ändern der Partitionsgröße nicht mehr auf Tools von Fremdherstellern angewiesen. Eine Verkleinerung kann sich jedoch nur auf den freien Teil des logischen Laufwerks erstrecken. Durch Löschen nicht benötigter Dateien, Reduzieren der Papierkorbgröße, Bereinigen des Laufwerks und Entfernen von Systemsicherungspunkten kann aber ggf. weiterer Speicherplatz freigegeben werden. Der durch die Reduzierung der Partitionsgröße frei werdende Speicherplatz kann einem neuen logischen Laufwerk zugewiesen werden. Die Datenträgerverwaltung unterstützt nicht das Verschieben von Partitionen oder das Ändern des Formats ohne Datenverlust. Möchten Sie Partitionen einer Festplatte ohne Datenverlust verschieben, zusammenfassen oder in andere Dateisysteme konvertieren, sind Sie auf Partitionierungsprogramme von Drittanbietern (Partition Magic von PowerQuest/Symantec oder Partition Manager, Anbieter Pearl Agency, www.pearl.de) angewiesen. Achten Sie aber darauf, eine auf Windows Vista abgestimmte Version einzusetzen, da es andernfalls zu Problemen kommen kann. Über den Kontextmenübefehl Volume löschen können Sie den durch ein logisches Laufwerk belegten Speicherplatz auf dem Datenträger wieder freigeben. Sobald Sie die betreffende Sicherheitsabfrage von Windows über die Ja-Schaltfläche bestätigen, wird das Volume entfernt. Dabei geht dessen Inhalt allerdings unwiederbringlich verloren. Wählen Sie den Kontextmenübefehl Partition als aktiv markieren, verwendet der Computer das auf dieser Partition gespeicherte Ladeprogramm (Boot Record) zum Starten des Betriebssystems. Es kann nur eine aktive Partition auf der Festplatte vorhanden sein, wobei es sich um eine primäre Partition handeln muss. Sobald Sie den Befehl einmalig angewandt haben, wird die gewählte Partition aktiviert und der Befehl gesperrt. Logische Laufwerke oder sekundäre Partitionen lassen sich nicht aktivieren. Sind mehrere Festplatten im System vorhanden, können Sie jeder Festplatte eine primäre Partition zuweisen und diese aktivieren. Windows startet aber immer über die aktive Partition der ersten beim Booten gefundenen Festplatte. Die Aktivierung einer Partition sollte nur von erfahrenen Benutzern angewandt werden, da bei Aktivierung der falschen Partition der Computer ggf. nicht mehr starten kann.
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Kapitel 13 · Datenträgerverwaltung und -wartung
Laufwerksbuchstaben für logische Laufwerke anpassen Beim Neupartitionieren von Festplatten und Zuweisen von logischen Laufwerken ändern sich u. U. die Laufwerksbuchstaben für Wechselmedien wie DVD-/CD-ROM-Drives. Dies kann zu Problemen führen, wenn bestimmte Funktionen oder Programme einen bestimmten Laufwerksbuchstaben verlangen. Um den Laufwerksbuchstaben für ein Wechseldatenträger- oder ein Festplattenlaufwerk zu ändern, gehen Sie folgendermaßen vor. 1. Starten Sie die Computer- bzw. Datenträgerverwaltung gemäß den obigen Hinweisen (oder geben Sie im Dialogfeld Ausführen des Startmenüs den Befehl diskmgmt.msc ein). 2. Sobald die logischen Laufwerke und Partitionen angezeigt werden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Laufwerkssymbol und wählen den Kontextmenübefehl Laufwerksbuchstaben und -pfade ändern (Bild 13.16). 3. Klicken Sie im angezeigten Dialogfeld (Bild 13.19, links) auf die Schaltfläche Ändern, markieren Sie im Folgedialog das Optionsfeld Folgenden Laufwerksbuchstaben zuweisen und wählen Sie den Buchstaben im Listenfeld aus (Bild 13.19, rechts).
Bild 13.19: Laufwerksbuchstaben anpassen
Sobald Sie die Dialogfelder über OK schließen, wird der neue Laufwerksbuchstabe übernommen. Über die Datenträgerverwaltung können Sie jedoch nur solche Laufwerksbuchstaben zuweisen, die noch frei sind. Laufwerksbuchstaben sollten Sie nur mit sehr großer Vorsicht anpassen, da dies unter Umständen zu Problemen mit anderen Programmen führen kann. Der Laufwerksbuchstabe für das Windows-Laufwerk C: sollte nicht umbenannt werden, da sonst das System nicht mehr booten kann.
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13.3.4
Cacheeinstellung bei Datenträgern setzen
Windows benutzt zur effizienten Verwaltung von Datenträgern wie Festplatten und Wechsellaufwerken einen Schreibcache. Dieser erlaubt Dateien in Zeiten geringer Prozessorauslastung auf das Medium auszulagern. Wird das Medium aus dem Laufwerk entfernt, bevor der Cachespeicher geschrieben wurde, gehen die Daten verloren. Dies ist der Grund, warum Speichermedien wie USB-Sticks oder Speicherkarten unter Windows freigegeben werden sollen (siehe Kapitel 7). Die Datenträgerverwaltung gibt Ihnen aber die Möglichkeit, die internen Vorgaben des Betriebssystems zum Benutzen des Cachespeichers anzupassen. Um einem Datenverlust durch zu frühzeitiges Entfernen eines Wechseldatenträgers vorzubeugen, können Sie die Verwendung des Cachespeichers für das Gerät abschalten. Andererseits sollte der Schreibcache bei Festplatten aus Leistungsgründen aktiviert sein.
Bild 13.20: Erweiterte Laufwerkseigenschaften abrufen
1. Rufen Sie die Datenträgerverwaltung unter einem Administratorkonto auf und warten Sie, bis die Datenträger im unteren Teil des Fensters angezeigt werden. 2. Klicken Sie im Datenträgerfenster mit der rechten Maustaste auf den Eintrag für den Datenträger und wählen Sie den Kontextmenübefehl Eigenschaften (Bild 13.20). 3. Wechseln Sie im Eigenschaftenfenster des Datenträgers zur Registerkarte Richtlinien und passen Sie die Einstellungen an (Bild 13.21). Bei Wechseldatenträgerlaufwerken können Sie das Optionsfeld Für schnelles Entfernen optimieren markieren (Bild 13.21, links), um den Schreibcache abzuschalten. Benutzen Sie die obigen Schritte für ein Festplattenlaufwerk, sind die beiden Optionsfelder auf der Registerkarte Richtlinien gesperrt. Stattdessen finden Sie das Kontrollkästchen Schreibcache für den Datenträger aktivieren (Bild 13.21, rechts). Stellen Sie sicher, dass dieses Kontrollkästchen markiert ist, um die Schreibvorgänge für dieses Laufwerk über den Schreibcache abzuwickeln. Wenn Sie anschließend die geöffneten Registerkarten über die OK-Schaltflächen schließen, wird der Schreibcache für das betreffende Laufwerk abgeschaltet.
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Kapitel 13 · Datenträgerverwaltung und -wartung
Bild 13.21: Anpassen der Cacheeinstellungen
13.3.5
Kontingente für die Datenträger vergeben
Arbeiten mehrere Benutzer an einem System, ist es ärgerlich, wenn die Festplatte von einem Benutzer mit Dateien zugemüllt wird. Bei NTFSLaufwerken können Sie dies als Administrator verhindern, indem Sie den Benutzern einfach ein Speicherkontingent auf dem Laufwerk zuteilen. Erreicht der Benutzer die Kontingentgrenze, bleibt ihm nur die Möglichkeit, nicht benötigte Dateien zu löschen. 1. Öffnen Sie das Ordnerfenster Arbeitsplatz, klicken Sie das gewünschte Laufwerkssymbol mit der rechten Maustaste an und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl Eigenschaften. 2. Wechseln Sie im Eigenschaftenfenster zu der, nur bei NTFS-Laufwerken vorhandenen, Registerkarte Kontingent. 3. Markieren Sie die Kontrollkästchen Kontingentverwaltung aktivieren und Speicherplatz bei Kontingentüberschreitung verweigern (Bild 13.22). 4. Um den Benutzer dieser Kontingenteinträge festzulegen, klicken Sie auf der Registerkarte Kontingent auf die Schaltfläche Kontingenteinträge. Windows öffnet ein separates Dialogfeld Kontingenteinträge für ... zur Kontingentverwaltung (Bild 13.23, Hintergrund). 5. Klicken Sie in der Symbolleiste des Fensters auf die Schaltfläche Neuer Kontingenteintrag, öffnet sich das in Bild 13.23, unten rechts, gezeigte Fenster, in dem Sie den Namen des Benutzerkontos eintra-
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gen. Falls Sie den Namen nicht kennen, klicken Sie auf die Schaltfläche Erweitert und im darauf folgenden Fenster auf die Schaltfläche Jetzt suchen. Windows listet daraufhin die auf dem Rechner vorhandenen Benutzerkonten auf. Sie können einen dieser Einträge markieren und dann auf die OK-Schaltfläche klicken.
Bild 13.22: Festlegen der Kontingenteinstellungen
6. Schließen Sie das Dialogfeld durch erneutes Anklicken der OKSchaltfläche, erscheint das in Bild 13.23, links, gezeigte Dialogfeld. Markieren Sie das Optionsfeld Speicherplatz beschränken auf und geben Sie die Grenzwerte für das Kontingent und die Warnstufe ein. Sobald Sie die Dialogfelder über die OK-Schaltfläche schließen, werden die Daten als eigener Datensatz im Fenster Kontingenteinträge für ... hinterlegt. Sie können die Eigenschaften dieser Einträge per Kontextmenü ansehen (mit rechts anklicken und Eigenschaften im Kontextmenü wählen). Über den Kontextmenübefehl Löschen wird die Kontingentierung für das Konto aufgehoben. Sie können auf diese Weise mehreren Konten Kontingente auf dem Datenträger zuweisen und dann das Fenster über die Schließen-Schaltfläche verlassen. Sobald Sie die Registerkarte Kontingent über OK schließen oder die Übernehmen-Schaltfläche betätigen, wird die Kontingentverwaltung aktiv.
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Kapitel 13 · Datenträgerverwaltung und -wartung
Bild 13.23: Zuweisen der Benutzerkonten zur Kontingenteinstellung
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14 Brennen von Daten-CDs und DVDs Windows Vista unterstützt CD- und DVD-Brenner, um Daten auf entsprechende Rohlinge zu brennen. Dieses Kapitel zeigt Ihnen, wie Sie mit den Brennfunktionen umgehen.
14.1 Wissenswertes zum Brennen Der folgende Abschnitt befasst sich mit Fragen zu den einzelnen CD- und DVD-Medien sowie zu Brennern.
14.1.1
Brenner und Rohlinge
Zum Brennen muss der Computer mindestens mit einem CD-Brenner ausgerüstet sein. Systeme, die für Windows Vista geeignet sind, besitzen aber i. d. R. einen DVD-Brenner, die sowohl CDs als auch DVDs brennen können. Leider gibt es bei CDs und DVDs unterschiedliche Rohlingstypen und nicht jeder Brenner unterstützt alle Rohlingsformate. Zum Brennen müssen Sie daher darauf achten, geeignete Rohlinge zu verwenden. Tabelle 14.1 gibt einen Überblick über die gängigen Rohlingsformate. Rohlingstyp Bemerkung CD-R
Es handelt sich um einen einmal beschreibbaren CD-Rohling. Das R steht für Recordable.
CD-RW
Diese CD-Rohlinge sind wieder beschreibbar und lassen sich in CD/RW-Brennern ca. 1.000 Mal beschreiben und auch wieder löschen. Das RW steht für Rewriteable.
DVD-R
Einmal beschreibbare DVD-Rohlinge mit einer Kapazität von 4,7 GByte, die nach dem Minus-Standard hergestellt wurden.
DVD+R
Einmal beschreibbare DVD-Rohlinge mit einer Kapazität von 4,7 GByte, die nach dem Plus-Standard hergestellt wurden.
DVD-RW
Wieder beschreibbare DVD-Rohlinge mit einer Kapazität von 4,7 GByte, die nach dem Minus-Standard hergestellt wurden.
DVD+RW
Wieder beschreibbare DVD-Rohlinge mit einer Kapazität von 4,7 GByte, die nach dem Plus-Standard hergestellt wurden.
DVD-RAM
Spezieller ca. 100.000 Mal wieder beschreibbarer Datenträger im DVD-Format, der aber nur auf speziellen Laufwerken bzw. Brennern gelesen und beschrieben werden kann.
Tabelle 14.1: Rohlingstypen
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Wissenswertes zum Brennen
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Rohlingstyp Bemerkung DVD+R DL
Einmal beschreibbarer Dual Layer-Rohling mit doppelter Kapazität (8,5 GByte) nach dem Plus-Standard.
DVD-R DL
Einmal beschreibbarer Dual Layer-Rohling mit doppelter Kapazität (8,5 GByte) nach dem Minus-Standard.
Tabelle 14.1: Rohlingstypen (Forts.)
Gerade die vielen Varianten bei DVDs führen zu Problemen, wenn diese in älteren Brennern nicht unterstützt werden oder wenn ältere DVD-Laufwerke diese nicht wiedergeben können. Achten Sie zudem darauf, die zum Brenner passenden Rohlinge zu kaufen. Dies gilt auch für die spezifizierte Schreibgeschwindigkeit der Rohlinge, die zum Brenner passen müssen. Ältere Brenner kommen u. U. nicht mehr mit den neuesten für 8- bis 16-fache Brenngeschwindigkeit spezifizierten Rohlingen klar. Moderne Brenner unterstützen aber meist die gängigen DVD-Rohlingsformate und können auch DVD-Rohlinge mit 16-facher Geschwindigkeit brennen. CD-Rohlinge hatten ursprünglich eine Kapazität von 650 Megabyte (entspricht 74 Minuten Musik). Bei CD-Rs findet man mittlerweile praktisch nur noch 700-MByte-Rohlinge (80 Minuten Aufzeichnungszeit) im Handel. Es gibt aber spezielle CD-R-Rohlinge mit Überlänge (z. B. mit 800 MByte bzw. 90 Minuten Aufzeichnungszeit). Allerdings unterstützen nicht alle CD- bzw. DVD-Brenner bzw. die zugehörigen Brennprogramme die Verwendung solcher Überlängen. Die Kapazität einer DVD wird durch die Zahl der Schichten (Layer) im Datenträger und durch die Möglichkeit, beide Seiten einer Datenschicht beschreiben zu können, bestimmt. DVDs gibt es deshalb mit verschiedenen Kapazitäten (4,7 GB = single-sided/single-layered; 8,5 GB = single-sided/dual-layered). Beachten Sie aber, dass die obigen Kapazitätsangaben der Hersteller auf einem Marketingtrick beruhen. Es wird 1 KByte mit 1.000 Byte statt mit den in der Computertechnik üblichen 1.024 Byte angesetzt. Die rechnerisch korrekte Kapazität ist daher immer um den Multiplikator 0,93132 geringer (z. B. 4,37 GB statt der angegebenen 4,7 GB). Weitere Informationen zu DVD-Typen finden Sie im Internet unter www.afterdawn.com/glossary. Achten Sie auch darauf, dass die Rohlinge für die Geschwindigkeit der benutzten Laufwerke zugelassen sind (sonst kann es Unwuchten beim Abspielen in schnellen Laufwerken sowie Fehler beim Brennen geben). Zudem sollten Sie bei DVDs auf das Anbringen von Etiketten (Labeln) verzichten, da dies neben Unwuchten auch zum Verziehen des Rohlings führen kann. Das Medium ist dann nicht mehr abspielbar – im schlimmsten Fall zerspringt der Rohling im Laufwerk und verursacht irreparable Schäden. Besser ist es in diesem Fall, auf Brenner mit LightScribe- oder LabelFlash-Technologie auszuweichen oder bedruckbare Rohlinge zu kaufen. Dann lässt sich die Beschriftung auf die Oberfläche des Rohlings aufbringen.
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Kapitel 14 · Brennen von Daten-CDs und DVDs
Es gibt Rohlinge von Markenherstellern und preiswertere »NoName«-Produkte. Testen Sie, ob No-Name-Ware mit Ihrem Brenner harmoniert. Wenn Sie wichtige Daten (z. B. Ihre Fotosammlung) auf CD oder DVD sichern, kommt es auf eine lange Haltbarkeit an. Die preiswerteren Rohlinge (mit grünlicher Datenschicht) besitzen eine Haltbarkeit von etwa zehn Jahren. Hochwertige Rohlinge (meist mit einer golden oder silbern verspiegelten Datenschicht) sind am problemlosesten einsetzbar und am langlebigsten (manche Hersteller garantieren 100 Jahre Lebensdauer). Unter www.feurio.de/shop finden Sie Rohlinge diverser Hersteller.
14.1.2
Brenneinstellungen für das Laufwerk anpassen
Windows benutzt beim Brennen die Festplatte zum Zwischenspeichern der Daten. Um die Brennoptionen einzustellen, gehen Sie in folgenden Schritten vor. 1. Melden Sie sich unter einem Administratorkonto an und öffnen Sie das Ordnerfenster Computer. 2. Klicken Sie im Ordnerfenster Computer das Symbol des Brenners mit der rechten Maustaste an und wählen Sie dann im Kontextmenü den Befehl Eigenschaften. 3. Im Eigenschaftenfenster wählen Sie die Registerkarte Aufnahme (Bild 14.1), passen dann die Optionen an und schließen die Registerkarte über die OK-Schaltfläche. Über die oberste Schaltfläche lässt sich bei mehreren Brennern das Standardlaufwerk für Brennvorgänge unter Windows einstellen. Die zweite Schaltfläche öffnet ein Menü, über welches Sie ein Festplattenlaufwerk auswählen können, das zur Zwischenspeicherung der Daten verwendet wird. Wählen Sie ein Festplattenlaufwerk, das über genügend freie Kapazität zur Datenaufnahme besitzt. Möchten Sie verhindern, dass Windows den Rohling nach dem Brennen einer Sitzung automatisch auswirft, löschen Sie die Markierung Datenträger automatisch nach einem Brennvorgang (Mastered) auswerfen. Eine weitere Frage stellt das Abschließen einer Sitzung dar. Dies ist erforderlich, um das Medium auf einem anderen Computer lesen zu können. Standardmäßig schließt Windows die Sitzung ab, sobald der Rohling nach dem Brennen ausgeworfen wird. Das Abschließen einer Session belegt aber zusätzlich 20 MByte auf dem Medium. Um dieses automatische Abschließen eines Brennvorgangs beim Auswerfen eines UDF-formatierten Datenträgers zu verhindern, klicken Sie auf die Schaltfläche Globale Einstellungen und betätigen die Sicherheitsabfrage der Benutzerkontensteuerung. Danach löschen Sie im Dialogfeld Globale Einstellungen die Markierung des Kontrollkästchens UDF-Sitzung automatisch schließen, wenn der Datenträger ausgeworfen wird und schließen das Dialogfeld über die OK-Schaltfläche.
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Wissenswertes zum Brennen
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Bild 14.1: Anpassen der Brenneinstellungen TIPP
Um die Sitzung nach dem Brennen manuell zu schließen, klicken Sie das Laufwerk des Brenners im Ordnerfenster Computer mit der rechten Maustaste an. Anschließend können Sie im Kontextmenü den Befehl Sitzung schließen wählen. Während Sie die Eigenschaften samt der Registerkarte Aufnahme noch unter einem Standardbenutzerkonto ansehen können, müssen Sie zum Anpassen der globalen Einstellungen zwingend unter einem Administratorkonto angemeldet sein. Die Benutzerkontensteuerung zeigt zwar bei Anwahl der Schaltfläche Globale Einstellungen ein Administratorkonto und fragt das Kennwort ab. Ein Bug in Windows Vista verhindert aber die Anzeige des Dialogfelds Globale Einstellungen.
14.1.3
RW-Medien löschen
CD-RWs und DVD+RWs bzw. DVD-RWs können mehrfach beschrieben werden. Besitzen Sie einen solchen bereits einmal beschriebenen Datenträger, den Sie erneut verwenden möchten? Dann können Sie den Datenträger vor der Wiederverwendung löschen. 1. Legen Sie den Datenträger in den Brenner ein und schließen Sie ggf. das angezeigte Dialogfeld Automatische Wiedergabe.
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Kapitel 14 · Brennen von Daten-CDs und DVDs
2. Anschließend öffnen Sie das Ordnerfenster Computer, klicken das Laufwerkssymbol des Brenners mit der rechten Maustaste an und wählen den Kontextmenübefehl Datenträger löschen (Bild 14.2, oben). 3. Im Dialogfeld Datenträger kann gelöscht werden (Bild 14.2, unten) markieren Sie ggf. das Kontrollkästchen zum automatischen Schließen des Assistenten nach Abschluss des Löschens. 4. Klicken Sie auf die Weiter-Schaltfläche und warten Sie, bis der Datenträger gelöscht wurde. Das Löschen dauert bis zu einer Minute und der Ablauf wird durch eine Fortschrittsanzeige dargestellt. Anschließend können Sie das ggf. noch geöffnete Dialogfeld schließen und den Datenträger erneut zum Schreiben von Dateien verwenden.
Bild 14.2: Löschen einer CD/DVD
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Wissenswertes zum Brennen
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14.1.4
Rohling im UDF-Dateisystem formatieren
CDs und DVDs können im ISO-Format oder im UDF-Dateiformat beschrieben werden. Das UDF-Dateiformat wurde als plattformunabhängiges Format für DVDs entwickelt, lässt sich aber auch für CDs nutzen. Windows Vista unterstützt beide Varianten beim Brennen von Daten auf CDs oder DVDs. Dabei wird das ISO-Dateisystem als »Mastered«-Modus bezeichnet, bei dem die Daten auf einen Rutsch auf das Medium gebrannt werden. Dieser Modus stellt sicher, dass die DatenCD bzw. -DVD überall lesbar ist. Sie können Daten aber auch im so genannten Lifedateisystem auf den Rohling schreiben. Dann wird das UDF-Dateisystem verwendet. Dieser Modus erlaubt das so genannte »Packet Writing«, mit dem sich mehrfach Dateien auf den Rohling übertragen lassen – der Rohling lässt sich quasi wie eine Diskette verwenden. Windows Vista stellt Sie beim Einlegen eines neuen Rohlings vor die Wahl, welches Dateisystem zum Speichern der Daten verwendet werden soll (siehe die folgenden Seiten). Sie können den Rohling aber auch explizit mit folgenden Schritten für das UDF-Format vorbereiten.
Bild 14.3: CD/DVD formatieren
1. Legen Sie den Datenträger in den Brenner ein und schließen Sie ggf. das angezeigte Dialogfeld Automatische Wiedergabe. 2. Klicken Sie im Ordnerfenster Computer das Laufwerkssymbol des Brenners mit der rechten Maustaste an und wählen Sie den Kontextmenübefehl Formatieren (Bild 14.3, links).
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Kapitel 14 · Brennen von Daten-CDs und DVDs
3. Im Dialogfeld DVD-RW formatieren (Bild 14.3, rechts) wählen Sie über das Listenfeld UDF-Dateisystem die gewünschte Variante aus. Weiterhin können Sie die Option zur Schnellformatierung markieren, so dass die Formatierung nach wenigen Sekunden abgeschlossen ist – ohne Schnellformatierung kann die Formatierung, je nach Datenträger, Stunden dauern. 4. Geben Sie bei Bedarf einen Namen für den Datenträger im Textfeld ein und klicken Sie auf die Starten-Schaltfläche. 5. Das Dialogfeld mit der Warnung, dass alle Daten beim Formatieren gelöscht werden, bestätigen Sie über die OK-Schaltfläche und warten dann, bis der Datenträger formatiert wurde. Sobald die Meldung erscheint, dass der Datenträger formatiert ist, schließen Sie diesen über die OK-Schaltfläche. Anschließend können Sie den Datenträger verwenden. Der Ansatz des direkten Formatierens eignet sich beispielsweise, wenn Sie eine bereits benutzte wieder beschreibbare CD oder DVD für das Lifedateisystem vorbereiten möchten oder wenn ein Datenträger zur Datensicherung (siehe Kapitel 13) verwendet werden soll. Beachten Sie aber, dass durch die UDF-Formatierung ca. 20 Prozent der Bruttokapazität des Datenträgers verloren geht. Bei einer CD liegt die Nettokapazität daher bei 443 MByte. Für das UDF-Dateisystem gibt es verschiedene Versionen, die sich über das Menü der Schaltfläche Dateisystem abrufen lassen. Die erste Version 1.02 lässt sich nur bei DVD-RAM nutzen und ist zur Verwendung unter Windows 98 bzw. Apple-Computer geeignet. Die Version 1.5 wird direkt durch Windows 2000 und XP unterstützt, kann unter Windows 98 oder auf Macintosh-Systemen aber nicht gelesen werden. Standardmäßig wird die, auch unter Windows XP und Windows 2003 Server unterstützte, Version 2.01 beim Formatieren benutzt. Diese Variante wird auch von DVD-Videorecordern beim Aufzeichnen von DVD VR-Medien verwendet. Die neueste Version 2.5 wird nur von Windows Vista unterstützt. Beim Brennprogramm Nero wird der Packet-Writing-Modus samt dem UDF-Dateisystem übrigens durch das Programm InCD bereitgestellt.
14.1.5
Automatische Wiedergabe bei leeren CDs/DVDs
Legen Sie einen neuen, noch leeren, CD- oder DVD-Rohling in den Brenner ein, erkennt Windows Vista dies und zeigt das Dialogfeld Automatische Wiedergabe (Bild 14.4). Sie können dann wählen, ob Sie Dateien auf den Datenträger brennen oder eine Audio-CD bzw. Video-DVD anfertigen möchten. Der Schritt dient dazu, das Dateisystem zum Brennen des Datenträgers vorzubereiten. Möchten Sie diese Auswahl erst später treffen, können Sie das Dialogfeld der automatischen Wiedergabe über die Schließen-Schaltfläche beenden. Um das Medium zum Brennen von Dateien vorzubereiten, führen Sie folgende Schritte aus.
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Wissenswertes zum Brennen
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1. Wählen Sie im Dialogfeld Automatische Wiedergabe den Befehl Dateien auf Datenträger brennen (Bild 14.4).
Bild 14.4: Automatische Wiedergabe bei leeren CD-/DVD-Medien
Das Dialogfeld wird dann automatisch geschlossen und das Dialogfeld Auf Datenträger brennen angezeigt. Standardmäßig zeigt das Dialogfeld nur das Textfeld mit dem von Windows vorgeschlagenen Datenträgertitel (oberer Teil des Dialogfelds in Bild 14.5, links).
Bild 14.5: Leeren Datenträger vorbereiten
2. Klicken Sie auf das Textfeld des Dialogfelds und korrigieren Sie ggf. den bis zu 16 Zeichen langen Datenträgertitel. 3. Wählen Sie bei Bedarf die im Dialogfeld am unteren linken Rand eingeblendete Schaltfläche Formatierungsoptionen einblenden, um die erweiterte Darstellung aus Bild 14.5 (links) abzurufen.
244
Kapitel 14 · Brennen von Daten-CDs und DVDs
4. Markieren Sie entweder das Optionsfeld Mastered oder das Optionsfeld Lifedateisystem. Bei Auswahl der Option Lifedateisystem können Sie den Hyperlink Version ändern anklicken und dann in einem weiteren Dialogfeld die UDF-Version wählen (Bild 14.5, rechts). 5. Schließen Sie das ggf. geöffnete Dialogfeld UDF-Version auswählen über die OK-Schaltfläche und klicken Sie im Dialogfeld Auf Datenträger brennen auf die Weiter-Schaltfläche. Den Brennmodus »Mastered« sollten Sie verwenden, um die Dateien in einem Schritt auf das Medium zu schreiben. Dann öffnet Windows sofort ein Ordnerfenster, in das Sie die zum Brennen vorgesehene Datei kopieren können (siehe unten). Um die CD oder DVD quasi als mehrfach beschreibbaren Wechseldatenträger zu verwenden, wählen Sie dagegen die Option Lifedateisystem. Hinweise zur Auswahl der UDF-Version finden Sie weiter oben im Abschnitt zum Formatieren eines Datenträgers.
Bild 14.6: Dialogfelder beim Formatieren
Haben Sie die Option Lifedateisystem gewählt, erscheint beim Anklicken der Schaltfläche Weiter das in Bild 14.6, oben, gezeigte Dialogfeld mit der Warnung, dass das Formatieren des Mediums sehr lange dauern kann. Klicken Sie auf die Ja-Schaltfläche, um mit dem Formatieren zu beginnen. Die Zeitdauer zum Formatieren wird dann berechnet und in einer Fortschrittsanzeige dargestellt (Bild 14.6, unten). Während dieser Zeit dürfen Sie den Computer nicht ausschalten, da dann der Rohling u. U. unbrauchbar wird. Nach dem Abschluss der Formatierung wird der Fortschrittsdialog geschlossen und danach erscheint ein Ordnerfenster. Sie können den Rohling zum Speichern von Dateien verwenden, indem Sie einfach Dateien zum betreffenden Ordnerfenster ziehen (siehe unten).
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Daten auf CDs oder DVDs brennen
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Windows Vista kann übrigens sowohl einmal beschreibbare Medien (z. B. CD-Rs) als auch wieder beschreibbare Rohlinge (z. B. CD-RWs) für das Lifedateisystem vorbereiten. Allerdings ist es recht unhandlich, Stunden auf das Formatieren von DVDs zu warten. Sofern Sie DVDs für diesen Zweck verwenden möchten, empfiehlt es sich, ggf. auf DVD+RWs oder DVD-RWs zu setzen und diese manuell zu formatieren (siehe den vorherigen Abschnitt). Im Formatierungsdialogfeld lässt sich dann die Option Schnellformatierung wählen und der Datenträger ist in weniger als einer Minute vorbereitet. Windows Vista ergänzt dann die Formatierung des Datenbereichs beim Speichern der Dateien.
14.2 Daten auf CDs oder DVDs brennen Der nachfolgende Abschnitt zeigt beispielhaft, wie Sie Daten-CDs oder DVDs in den beiden Modi »Mastered« und »Lifedateisystem« brennen können.
14.2.1
So brennen Sie Daten im MasteredModus auf CD/DVD
Möchten Sie verschiedene Dateien (oder komplette Ordner) von der Festplatte auf eine CD oder DVD sichern? Dann sollten Sie den MasteredModus für den Datenträger verwenden. Über diesen Modus lässt sich die Kapazität des Datenträgers bestmöglich ausnutzen und die Medien besitzen die höchste Kompatibilität beim Lesen. Windows unterstützt verschiedene Ansätze, wie Sie beim Brennen vorgehen. Sie können, wie auf den vorhergehenden Seiten beschrieben, einen leeren Datenträger einlegen und über das Dialogfeld Automatische Wiedergabe zum Brennmodus »Mastered« schalten. Oder Sie wählen erst die zu brennenden Dateien aus und legen den Rohling auf Aufforderung in den Brenner ein. Das Brennen von Daten-CDs und -DVDs im Mastered-Modus lässt sich also in mehrere Schritte (Vorbereiten des Datenträgers mit Auswahl des Brennmodus, Zusammenstellung der Daten, Brennen der Daten) unterteilen. Die Vorbereitung des Datenträgers lässt sich vor oder während der Zusammenstellung der Daten durchführen.
Zusammenstellung der Daten zum Brennen Das Zusammenstellen der Daten für das Brennen einer Datendisk ist mit wenigen Schritten möglich. 1. Öffnen Sie das Ordnerfenster (z. B. über den Startmenübefehl Computer) und suchen Sie den Ordner mit den zu sichernden Dateien. 2. Kopieren Sie anschließend die zu sichernden Dateien und Ordner zum Laufwerk des CD- bzw. DVD-Brenners. Sie können hierzu die zu sichernden Dateien im Ordnerfenster markieren (z. B. Dateien bzw. Ordner bei gedrückter (Strg)-Taste anklicken) und anschließend auf die in der Symbolleiste des Ordnerfensters gezeigte Schaltfläche Brennen klicken. Oder Sie verwenden die rechte Maustaste,
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Kapitel 14 · Brennen von Daten-CDs und DVDs
um die Elemente über den Kontextmenübefehl Senden an zum Laufwerk mit dem Brenner zu senden. Die dritte Variante besteht darin, die Dateien zum geöffneten Ordnerfenster des Brenners (oder zum im Navigationsfenster im Zweig Computer sichtbaren Laufwerkssymbol) zu ziehen (Bild 14.7). Liegen Daten als Zusammenstellung zum Brennen vor, informiert Windows Sie über eine entsprechende QuickInfo (Bild 14.7, unten) im Infobereich der Taskleiste. Dieser Hinweis ist hilfreich, da die Dateien einer Zusammenstellung im Mastered-Modus nicht sofort auf den Datenträger gebrannt, sondern in einem Zwischenspeicher auf der Festplatte hinterlegt werden.
Bild 14.7: Vorbereiten zum Brennen von Dateien im Mastered-Modus
Die Zwischenspeicherung gibt Ihnen die Gelegenheit, Dateien aus verschiedenen Ordnern zum Brennen auszuwählen. Bei Bedarf können Sie das im Infobereich eingeblendete Symbol (oder das Brennersymbol im Navigationsfenster) anklicken, um die im Cachespeicher zum Brennen hinterlegten Dateien in einem Ordnerfenster anzusehen. Bei Bedarf lassen sich dann Dateien zum Papierkorb ziehen, um die Einträge aus der Zusammenstellung zu entfernen. Oder Sie klicken in der Symbolleiste des Ordnerfensters auf die Schaltfläche Temporäre Dateien löschen, um alles zu entfernen – die Originaldateien bleiben aber in beiden Fällen unverändert erhalten. Erst wenn alle gewünschten Dateien in der Zusammenstellung enthalten sind, können diese auf den Datenträger gebrannt werden.
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Daten auf CDs oder DVDs brennen
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Die Zusammenstellung bleibt auch erhalten, wenn Sie sich von Windows abmelden oder den Rechner herunterfahren. Dies gibt Ihnen Gelegenheit, Daten über längere Zeit zu sammeln und abzuwarten, bis die Größe der Zusammenstellung die Kapazität des Rohlings weitgehend ausnutzt.
Einlegen des Rohlings vergessen? Haben Sie vor dem Kopieren der Dateien auf das Laufwerk des Brenners vergessen, einen Rohling einzulegen? Sobald Sie Dateien zum Laufwerk des Brenners kopieren, wird die Schublade des Brenners ausgefahren und Windows fordert Sie auf, einen beschreibbaren Rohling einzulegen. Dann müssen Sie den Rohling für das Brennen im Mastered-Modus vorbereiten. 1. Legen Sie den gewünschten Rohling (CD oder DVD) in das Laufwerk ein und schließen Sie die Schublade des Laufwerks wieder. 2. Anschließend ergänzen Sie im angezeigten Dialogfeld Auf Datenträger brennen (Bild 14.5 links) ggf. den Datenträgertitel im betreffenden Textfeld. 3. Erweitern Sie die Dialogfelddarstellung über die Schaltfläche Formatierungsoptionen einblenden und markieren Sie das Optionsfeld für den Mastered-Modus. Danach betätigen Sie die Weiter-Schaltfläche. Erst dann kann Windows die gewünschten Dateien in den temporären Zwischenspeicher übertragen. Sie werden über eine Fortschrittsanzeige informiert und die QuickInfo aus Bild 14.7 erscheint. Sie können dann weitere Dateien zur Zusammenstellung hinzufügen.
Brennen der Zusammenstellung auf das Medium Um die Daten der Zusammenstellung auf die CD oder DVD zu brennen, sind folgende Schritte auszuführen. 1. Öffnen Sie das Ordnerfenster des Brenners und klicken Sie in der Symbolleiste auf die Schaltfläche Auf Datenträger brennen (Bild 14.7, oberes Fenster). 2. Sobald Windows den eingelegten Rohling erkannt hat, können Sie im Dialogfeld Auf Datenträger brennen im Schritt »Datenträger vorbereiten« den Datenträgertitel und die Brenngeschwindigkeit korrigieren (Bild 14.8, Hintergrund). 3. Klicken Sie danach auf die Schaltfläche Weiter, um das Brennen zu starten. Vista brennt anschließend die markierten Dateien über den betreffenden CD- oder DVD-Recorder auf den Datenträger. Der Ablauf wird durch eine Fortschrittsanzeige im Dialogfeld Auf Datenträger brennen angezeigt (Bild 14.8, Vordergrund). Das Brennen kann, abhängig vom Datenträger, von der Brenngeschwindigkeit und der Menge der zu brennenden Daten, eine Weile dauern. Sobald der Brennvorgang abgeschlossen ist, wird die Schublade des Brenners ausgefahren.
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Kapitel 14 · Brennen von Daten-CDs und DVDs
Bild 14.8: Anpassen der Brennoptionen und Brennen der Zusammenstellung
4. Schließen Sie die Schublade des Brenners und klicken Sie ggf. im noch geöffneten Dialogfeld Auf Datenträger brennen auf die Schaltfläche Fertig stellen. Ist der gebrannte Rohling beim Einfahren noch im Laufwerk, lässt sich direkt auf dessen Inhalt zugreifen. In der Regel wird Windows das Dialogfeld Automatische Wiedergabe öffnen und Sie können einen Befehl (z. B. Ordner öffnen, um Dateien anzuzeigen) auswählen. Danach wird der Inhalt des Datenträgers in einem Ordnerfenster angezeigt. TIPP
Windows Vista brennt die Datenträger im Mastered-Modus als Multisession, d. h., Sie können einen solchen Datenträger nach dem Brennen ein weiters Mal in das Laufwerk einlegen. Ist noch freie Kapazität vorhanden, lassen sich weitere Dateien zur Zusammenstellung hinzufügen. Öffnen Sie das Ordnerfenster des Datenträgers, werden die bereits vorhandenen Inhalte und die neu hinzugefügten Elemente aufgeführt. Brennen Sie die Zusammenstellung erneut, fügt Windows einfach die neu aufgenommenen Dateien in eine weitere Session und verlinkt die bereits vorhandenen Dateien in einem modifizierten Inhaltsverzeichnis. Wird das Medium dann auf einem Rechner eingelesen, kann dieser auf alle Dateien in den verschiedenen Sessions zugreifen. Beachten Sie aber, dass ältere CD-Laufwerke Multisession-CDs nicht immer erkennen können. Zudem reduziert der Multisession-Modus die Nettokapazität des Datenträgers etwas, da zum Sessionabschluss ebenfalls ca. 20 MByte auf das Medium geschrieben werden.
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Daten auf CDs oder DVDs brennen
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14.2.2
CDs/DVDs wie Disketten nutzen
Windows Vista unterstützt das UDF-Dateiformat mit Packet Writing, d. h., Sie können Medien wie CDs und DVDs auch so einsetzen, dass diese sich schrittweise mit Dateien beschreiben lassen. Verwenden Sie RWMedien, können die Datenträger sogar bei Bedarf gelöscht und erneut eingesetzt werden. Voraussetzung ist aber, dass der Rohling im so genannten Lifedateisystem formatiert wird. Die Schritte zum Vorbereiten des Datenträgers sind auf den vorhergehenden Seiten nachzulesen. Mit dem Lifedateisystem versehene Rohlinge lassen sich folgendermaßen verwenden. 1. Legen Sie den vorbereiteten Rohling in das Laufwerk des Brenners ein. Sofern Sie einen neuen Rohling erwischt haben, gibt die Funktion Automatische Wiedergabe Ihnen die Möglichkeit, die Formatierung vorzunehmen (siehe vorherige Seiten). 2. Öffnen Sie das Ordnerfenster des Brenners und ziehen Sie anschließend die zu sichernden Dateien in dieses Ordnerfenster. Sie können dabei die, wie im vorhergehenden Abschnitt beschrieben, WindowsFunktionen zum Kopieren per Maus, per Zwischenablage oder über Senden an verwenden. Windows Vista zeigt beim Kopieren den in Bild 14.9 gezeigten Fortschrittsdialog. Beim Kopieren werden die Dateien aber gleich auf den Datenträger gebrannt. Das heißt, der Rohling lässt sich wie ein USBStick oder eine Speicherkarte verwenden. Drücken Sie die Auswurftaste am Laufwerk des Brenners, wird die Schublade mit dem Medium aber nicht sofort ausgefahren. Windows zeigt in der Standardeinstellung die QuickInfo aus Bild 14.10 und schließt vor dem Auswerfen des Mediums die Sitzung auf den Datenträger. Dies soll sicherstellen, dass die Daten auch auf anderen Systemen, die das UDF-Dateisystem unterstützen, gelesen werden können. Der Nachteil besteht darin, dass der Lead-outRecord mit dem Sessionende 20 MByte auf dem Medium belegt. Sie sollten den Datenträger bei Verwendung des Lifedateisystem-Modus also nur dann aus dem Laufwerk entfernen, wenn dieser nicht mehr benötigt wird oder Windows Vista zu beenden ist.
Bild 14.9: Brennen von Dateien im Lifedateisystem-Modus
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Kapitel 14 · Brennen von Daten-CDs und DVDs
Bild 14.10: Nachricht beim Abschließen der Sitzung im Lifedateisystem-Modus
Falls Sie den UDF-Datenträger möglichst optimal ausnutzen möchten, können Sie den automatischen Abschluss der Sitzung beim Auswerfen des Mediums in den Voreinstellungen ausschalten. Wie dies funktioniert, ist am Kapitelanfang beschrieben. Dies gibt Ihnen die Gelegenheit, die Sitzung über den Kontextmenübefehl Sitzung schließen des Brennerlaufwerks manuell zu schließen. Wie Sie Fotos, Musik oder Videodateien auf CDs bzw. DVDs brennen und was es dabei zu beachten gibt, ist Gegenstand separater Kapitel. Detaillierte Hinweise zu Brennern, Brenntechnik und Hintergrundinformationen zu den diversen Dateisystemen für CDs und DVDs finden Sie in den von mir bei Markt+Technik publizierten Titeln zu Nero (z. B. »Nero – Geheime Tricks«).
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Teil 3 Arbeiten mit Windows Vista In diesem Teil erfahren Sie, wie sich mit den in Windows Vista enthaltenen Anwendungen arbeiten lässt. Sie lernen, was es beim Drucken unter Windows zu beachten gilt und wie Sie Druckaufträge verwalten. In separaten Kapiteln wird gezeigt, wie Sie mit verschiedenen Windows-Anwendungen beispielsweise zur Bearbeitung von Texten und Grafiken umgehen, wie sich die Eingabeaufforderung nutzen, Termine verwalten, Aufgaben planen oder weitere Tools einsetzen lassen.
15 Drucken unter Windows Windows Vista unterstützt über entsprechende Treiber eine Vielzahl von Druckermodellen verschiedener Hersteller. Zudem sind Funktionen zur Verwaltung der Druckaufträge in Windows vorhanden. Dieses Kapitel zeigt, wie Sie Drucker installieren, Druckaufträge verwalten und auf die Druckereinstellungen zurückgreifen.
15.1 Wissenswertes zum Drucken Der folgende Abschnitt erläutert, wie Sie aus Anwendungen oder von der Windows-Oberfläche drucken, wie Sie auf Druckerstörungen reagieren oder die Druckoptionen anpassen.
15.1.1
Drucken aus Anwendungen und aus Windows
Windows bietet Ihnen verschiedene Möglichkeiten zum Drucken von Dokumenten aus Anwendungsprogrammen heraus. Da die Vorgehensweise identisch ist, hier eine Übersicht.
Bild 15.1: Status der Druckausgabe
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Die gebräuchlichste Variante besteht darin, das in der Anwendung geladene Dokument über die in der Symbolleiste des Anwendungsfensters sichtbare Drucken-Schaltfläche auszudrucken. In diesem Fall wird das gesamte Dokument sofort auf dem Standarddrucker und mit den Standardeinstellungen ausgegeben. Während der Druckausgabe zeigt die betreffende Anwendung ggf. einen Statusdialog (Bild 15.1), über dessen Abbrechen-Schaltfläche Sie die Ausgabe stoppen können.
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Möchten Sie die Druckoptionen oder das Ausgabegerät kontrollieren, wählen Sie dagegen den Befehl Drucken im Menü Datei des Anwendungsfensters oder drücken die Tastenkombination (Strg)+(P). Dann öffnet Windows Vista das Dialogfeld Drucken, welches Ihnen Gelegenheit zur Auswahl der Druckoptionen gibt. Verwendet die Anwendung den von Windows Vista bereitgestellten Dialog, sieht dieser wie in Bild 15.2 gezeigt aus. Manche Anwendungen wie beispiels-
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Wissenswertes zum Drucken
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weise die Microsoft Office-Programme nutzen aber eigene Druckdialoge, die ein leicht abweichendes Aussehen aufweisen. In diesem Dialogfeld lassen sich die Druckoptionen sowie der Drucker wählen. Die Druckausgabe lässt sich über die Drucken-Schaltfläche starten.
Bild 15.2: Drucken-Dialog einer Anwendung
Bild 15.3: Kontextmenü mit Drucken-Befehl eines Dokuments
Einige Dokumentdateien lassen sich auch direkt aus Windows Vista auf dem Standarddrucker ausgeben, ohne dass Sie explizit die zugehörige Anwendung starten müssen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Dokumentdatei und findet sich im Kontextmenü der Befehl Drucken (Bild 15.3), lässt sich das Dokument direkt aus Windows drucken. In diesem Fall startet Windows die für den Dokumenttyp passende Anwendung und veranlasst diese, das Dokument zu laden und zu drucken. Das Ganze läuft für den Benutzer transparent ab, da das Anwendungsfenster meist unsichtbar bleibt oder nur kurzzeitig auf dem Desktop erscheint.
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Kapitel 15 · Drucken unter Windows
Die Anwendung übergibt die aufbereiteten Druckdaten an Windows. Das Betriebssystem speichert diese dann in einem Druckmanager. Dies hat den Vorteil, dass der Druckvorgang bereits nach kurzer Zeit aus Sicht der Anwendung abgeschlossen ist und der Benutzer mit dem Programm weiterarbeiten kann. Der Druckmanager übernimmt dann die Aufgabe, die Druckausgabe im Hintergrund an das Ausgabegerät weiterzuleiten. Sobald die Daten an den Druckmanager weitergereicht wurden, lässt sich die Ausgabe aber nicht mehr aus der Anwendung heraus abbrechen. Es besteht aber die Möglichkeit, über den Druckmanager auf Druckaufträge zuzugreifen und diese zwangsweise zu beenden (siehe folgende Abschnitte). TIPP
Möchten Sie Bildschirmabzüge (Screenshots) unter Windows anfertigen? Sie können das Windows-Programm Snipping Tool für diesen Zweck verwenden. Um aber einen Screenshot des gesamten Bildschirms oder eines Fensters anzufertigen, hilft auch ein Trick. Drücken Sie die (Druck)-Taste, fertigt Windows ein Abbild des Desktops in der Zwischenablage an, während die Tastenkombination (Alt)+(Druck) einen Screenshot des aktuellen Fensters in die Zwischenablage kopiert. Sie können dann das Windows-Programm Paint aufrufen, den Inhalt der Zwischenablage mit der Tastenkombination (Strg)+(V) in das Dokumentfenster einfügen und das Resultat speichern oder drucken.
15.2 Druckoptionen festlegen Auf der Registerkarte Allgemein des Dialogfelds Drucken (Bild 15.2) lassen sich die Druckoptionen einstellen. Die Gruppe Drucker auswählen zeigt eine Liste der installierten bzw. verfügbaren Drucker sowie die Eigenschaften des aktuell gewählten Ausgabegeräts. 쮿
Beim ersten Aufruf des Dialogfelds ist der Standarddrucker gewählt. Um einen anderen Drucker auszuwählen, klicken Sie das betreffende Symbol in der Druckerliste an. Diese Wahl bleibt für die Dauer der Sitzung für das Anwendungsprogramm eingestellt. Über das Symbol Drucker hinzufügen lassen sich auch direkt im Drucken-Dialog neue Drucker installieren. Arbeiten Sie in einem Netzwerk, können Sie über die Schaltfläche Drucker suchen ein Ordnerfenster öffnen, in dem sich auf Netzwerkstationen und deren freigegebene Drucker zugreifen lässt. Der ausgewählte Netzwerkdrucker kann dann zur Ausgabe verwendet werden.
Bild 15.4: Drucken in eine Datei
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Druckoptionen festlegen
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Eine Markierung des Kontrollkästchens Ausgabe in Datei umleiten erzwingt die Ausgabe der Druckdaten in eine lokale Datei. Nach dem Start des Ausdrucks wird der Name und das Zielverzeichnis der Druckdatei in einem Zusatzdialog abgefragt (Bild 15.4). Geben Sie nur einen Dateinamen in das Textfeld ein, wird die Druckdatei ohne Dateinamenerweiterung unter diesem Namen im Ordner Dokumente angelegt. Benutzen Sie einen PostScript-Drucker, können Sie dem Dateinamen die Dateinamenweiterung .ps anhängen, was bei der Ausgabe berücksichtigt wird. Solche PostScript-Dateien lassen sich beispielsweise mit dem Adobe Distiller in eine PDF-Datei überführen. Druckdateien können Sie im Fenster der Eingabeaufforderung über den Befehl copy /B [Dateiname.ps] prn an den Drucker weiterleiten.
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In der Gruppe Seitenbereich legen Sie fest, ob das Gesamtdokument (Option Alles) oder lediglich ein ausgewählter Bereich (Markierung oder Seiten) zu drucken ist. Das Optionsfeld Markierung wird nur freigegeben, wenn vor Aufruf des Drucken-Dialogs ein Teil des Dokuments markiert war. Ist das Optionsfeld Seiten markiert, muss im zugehörigen Textfeld das Seitenintervall (z. B. »10–15«) angegeben werden. Je nach Anwendung lassen sich über die Gruppe Anzahl Exemplare die Anzahl der gewünschten Kopien und die Sortieroption einstellen.
Standardmäßig stellt Windows Vista bereits den Drucker »Microsoft XPS Document Writer« zur Verfügung. Dies ist ein besonderer Druckkanal, der die Druckergebnisse als .xps-Datei auf der Festplatte speichern kann. Solche .xps-Druckdateien lassen sich später per Doppelklick im Internet Explorer ansehen. Microsoft propagiert das XPSFormat als Konkurrenz zum Adobe PDF-Format. Allerdings sind die Möglichkeiten der XPS-Ausgabe doch recht eingeschränkt, da sich die Ergebnisse bisher nur im Internet Explorer 7 ansehen lassen. Wer lieber auf das PDF-Format setzt, kann einen der frei verfügbaren PDF-Druckertreiber (z. B. CutePDF, www.cutepdf.com) installieren. Diese Ausgaben lassen sich mit dem kostenlosen Adobe Reader (www.adobe.de) anzeigen. Die Schaltfläche Einstellungen des Drucken-Dialogs öffnet ein Eigenschaftenfenster mit den Registerkarten Layout und Papier/Qualität.
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Auf der Registerkarte Layout lässt sich die Ausrichtung der Seite (Hoch-/Querformat) sowie je nach Druckertyp die Seitenreihenfolge oder die Zahl der Seiten pro Blatt einstellen (Bild 15.5, unten).
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Über die Registerkarte Papier/Qualität können Sie mit Hilfe eines Listenfelds die Papierquelle auswählen.
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Klicken Sie auf der angezeigten Registerkarte auf die Schaltfläche Erweitert, öffnet Windows ein Dialogfeld mit den erweiterten Dokumenteinstellungen für den Drucker (Bild 15.5, rechts). Durch Anklicken der einzelnen Zweige können Sie die verfügbaren Optionen wählen. Klicken Sie auf eine als Hyperlink dargestellte Textstelle,
Kapitel 15 · Drucken unter Windows
blendet Windows das verfügbare Steuerelement ein. Im Zweig Papier/Ausgabe lässt sich beispielsweise die Papiergröße oder die Anzahl der Kopien wählen. Die Grafikqualität bei der Druckausgabe wählen Sie ebenfalls in diesem Dialogfeld im Zweig Grafik. Beachten Sie aber, dass die Optionen der Registerkarte Layout sowie die erweiterten Druckoptionen vom gewählten Drucker abhängen. Bei Farbdruckern finden Sie beispielsweise auf der Registerkarte Layout Optionsfelder zur Auswahl von Schwarzweiß- und Farbdruck oder zur Festlegung der Druckqualität.
Bild 15.5: Druckereinstellungen
15.2.1
Den Standarddrucker festlegen
Bei mehreren Druckern (dies ist bei Vista durch den XPS-Drucker quasi immer der Fall) wird eines dieser Geräte als Standarddrucker verwendet. Alle Druckausgaben (z. B. über die Schaltfläche Drucken) erfolgen dann an dieses Gerät. Um ein anderes Gerät als Standarddrucker festzulegen, gehen Sie folgendermaßen vor. 1. Öffnen Sie das Fenster der Systemsteuerung über das Startmenü und wählen Sie den Befehl Drucker in der Gruppe Hardware und Sound. 2. Im dann geöffneten Ordnerfenster Drucker klicken Sie das Symbol des gewünschten Druckers mit der rechten Maustaste an und wählen den Kontextmenübefehl Als Standarddrucker festlegen (Bild 15.6). Den Standarddrucker erkennen Sie an der Markierung (grüner Kreis mit Häkchen) des Druckersymbols. Weiterhin wird der Befehl Als Standard festlegen im Kontextmenü des betreffenden Druckers durch ein Häkchen markiert.
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Druckoptionen festlegen 0
TIPP
Sie können den Standarddrucker auch direkt im Dialogfeld Drucken festlegen, indem Sie in der Liste Drucker auswählen ein Druckersymbol mit der rechten Maustaste anklicken und den Kontextmenübefehl Als Standard festlegen wählen.
Bild 15.6: Auswahl des Standarddruckers
15.2.2
Anzeige anstehender Druckaufträge
Sobald Sie ein Dokument drucken, übergibt die Anwendung die Druckdaten an den Windows-Druckmanager. Solange der Druckauftrag noch nicht abgewickelt (d. h. an den Drucker ausgegeben) ist, zeigt Windows ein stilisiertes Druckersymbol im Infobereich der Taskleiste (Bild 15.7).
Bild 15.7: Anzeige anstehender Druckaufträge
Um eine Übersicht zu erhalten, wie viele Druckaufträge anstehen, reicht es, mit der Maus auf das Druckersymbol zu zeigen. Windows blendet dann eine QuickInfo mit der Anzahl der Druckaufträge ein (Bild 15.7). Ein Mausklick auf das betreffende Symbol öffnet dann das Fenster des Druckmanagers, in dem Sie Details zum Druckstatus erfahren (Bild 15.9). Das Druckersymbol verschwindet automatisch aus dem Infobereich der Taskleiste, sobald alle anstehenden Druckaufträge abgewickelt wurden.
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Kapitel 15 · Drucken unter Windows
15.2.3
Erste Hilfe bei Druckerstörungen
Liegt eine Druckerstörung (Papiermangel, Papierstau etc.) vor, wird der anstehende Druckauftrag nicht abgewickelt. Das Druckersymbol bleibt dann im Infobereich der Statusleiste sichtbar und das Gerät wird das Dokument auch nicht ausgeben. Zudem kann Windows Vista eine entsprechende Fehlerbenachrichtigung als QuickInfo ausgeben (Bild 15.8). Sie müssen dann den Grund der Störung ermitteln.
Bild 15.8: Fehlermeldung bei Druckerstörungen
Bild 15.9: Fehlergrund bei Druckerstörungen abfragen
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Prüfen Sie, ob der Drucker am Computer angeschlossen und eingeschaltet ist. Kontrollieren Sie auch, ob Strom vorhanden ist. Manchmal sind lockere Stecker oder gezogene Netzstecker die Ursache für Störungen.
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Prüfen Sie, ob der Drucker fälschlicherweise auf Offline geschaltet ist, und stellen Sie in diesem Fall den Drucker auf Online.
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Prüfen Sie, ob der Drucker über Papier und andere Verbrauchsmaterialien (z. B. Toner, Tinte etc.) verfügt. Das Druckerhandbuch gibt Ihnen ggf. Auskunft über mögliche Ursachen einer Störung.
Sofern die Ursache der Druckerstörung nicht direkt am Drucker ersichtlich ist, können Sie den Fehlerstatus auch im Fenster des Druckmanagers erfragen (Bild 15.9). Hierzu klicken Sie das Druckersymbol im Infobereich der Taskleiste per Maus an. Alternativ lässt sich die Systemsteuerung öffnen und der Befehl Drucker in der Gruppe Hardware und Sound wählen. Anschließend können Sie das im Ordnerfenster Drucker (Bild 15.6) angezeigte Symbol des gestörten Druckers per Doppelklick anwählen oder den Drucker markieren und in der Symbolleiste auf die Schaltfläche Druckaufträge anzeigen klicken. Der Druckmanager liefert in der Spalte Status Informationen über die Fehlerursache.
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Druckaufträge verwalten 0
Sobald die Störung behoben ist, nimmt Windows die Druckausgabe wieder auf. Können Sie die Störung nicht beseitigen, sollten Sie ggf. den Druckauftrag aus dem Druckmanager löschen (siehe die folgenden Seiten). TIPP
Zum schnelleren Zugriff auf den Drucker können Sie eine Verknüpfung auf den Drucker auf dem Desktop einrichten. Ziehen Sie einfach das Druckersymbol aus dem Ordnerfenster Drucker zum Desktop. Anschließend reicht ein Doppelklick auf das Desktop-Symbol des Druckers, um das Fenster mit den Druckaufträgen zu öffnen. Erscheint bei Ihnen bei Druckerstörungen keine QuickInfo neben dem Infobereich der Taskleiste? Diese Funktion ist bei Vista für lokale Drucker standardmäßig abgeschaltet. Am Kapitelende ist beschrieben, wie Sie die Option über die Druckserver-Eigenschaften einschalten.
15.3 Druckaufträge verwalten Die im Druckmanager anstehenden Druckaufträge werden von diesem im Hintergrund an das jeweilige Ausgabegerät weitergeleitet. Solange noch Daten auszudrucken sind (das Druckersymbol ist im Infobereich der Taskleiste sichtbar), können Sie auf die Druckaufträge zugreifen und diese kontrollieren, anhalten oder abbrechen. Der folgende Abschnitt zeigt, wie Sie diese Funktionen nutzen.
15.3.1
Druckaufträge kontrollieren
Zur Kontrolle und Verwaltung der Druckaufträge öffnen Sie das Fenster des Druckmanagers (z. B. durch einen Mausklick auf das Druckersymbol im Infobereich, siehe vorheriger Abschnitt). In diesem Fenster werden die anstehenden Druckaufträge zeilenweise aufgelistet (Bild 15.10). Der gerade in Bearbeitung befindliche Auftrag erscheint in der obersten Zeile. In mehreren Spalten liefert der Druckmanager folgende Informationen:
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In der ersten Spalte wird der vom druckenden Programm vergebene Dokumentenname aufgeführt.
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Die zweite Spalte Status zeigt Informationen über den Status des jeweiligen Druckauftrags. Die oberste Zeile mit dem aktuell ausgedruckten Dokument enthält zum Beispiel den Hinweis auf einen momentanen Fehler. Bei den noch wartenden Druckaufträgen sehen Sie, ob diese angehalten wurden.
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Die Spalte Besitzer meldet Ihnen in einem Netzwerk, wer dieses Dokument ausdrucken möchte (hilfreich bei Druckerstörungen, um den Besitzer des Dokuments zu verständigen).
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Die Spalten Seiten und Größe signalisieren bei längeren Dokumenten den Fortschritt des Ausdrucks.
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Die letzte Spalte gibt noch die Startzeit an, zu der das Dokument vom Programm zum »Ausdrucken« gegeben wurde.
Kapitel 15 · Drucken unter Windows
Bild 15.10: Druckaufträge und Kontextmenübefehle im Druckmanager
Über die Menüleiste können Sie die Druckausgabe steuern und beispielsweise die Druckaufträge anhalten, fortsetzen oder abbrechen (siehe die folgenden Abschnitte). TIPP
Sind die Spalten zu schmal und eine Information wird am rechten Rand abgeschnitten? Dann zeigen Sie mit der Maus auf den Spaltentrenner im Spaltenkopf und ziehen diesen bei gedrückter linker Maustaste nach rechts. Dadurch wird die Spalte breiter.
15.3.2
Druckaufträge anhalten, fortsetzen oder abbrechen
Zum Anhalten eines Druckauftrags oder zum Abbrechen klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Spalte Dokumentname des Druckmanagers auf die Zeile des gewünschten Druckauftrags und wählen im Kontextmenü den gewünschten Befehl aus (Bild 15.10). Die Befehle stehen alternativ im Menü Dokument zur Verfügung. Mit Anhalten wird die Ausgabe anstehender, aber noch nicht begonnener Aufträge angehalten und in der Spalte Status mit einer entsprechenden Meldung bestätigt. Dadurch lassen sich umfangreichere Druckaufträge zugunsten dringender Aufträge zurückstellen. Die Ausgabe erfolgt erst, nachdem Sie den Auftrag über den Kontextmenübefehl Fortsetzen erneut freigeben. Mit dem Befehl Abbrechen lassen sich anstehende Aufträge (auch der aktuell in Bearbeitung befindliche) verwerfen. Gab es Probleme beim Ausdruck (z. B. Papierstau, Tintenpatrone leer), können Sie den Befehl Neu starten wählen. Windows gibt den Druckauftrag erneut ab der ersten Seite wieder aus. Es dauert aber immer einige Sekunden, bis der Status des Auftrags geändert und die aktualisierte Liste der Aufträge angezeigt wird. TIPP
Beim Abbrechen des aktuellen Druckauftrags sollte der Drucker eingeschaltet sein, da Windows Vista andernfalls den Befehl nicht ausführt. War das Gerät ausgeschaltet, erhält dieses beim Einschalten meist aber einige Zeichen des unvollständigen Druckauftrags und gerät »außer Tritt«, d. h., es wird »Schrott« ausgegeben. Schalten Sie den Drucker kurz ein, warten Sie auf die Aktualisierung der Druckerwarteschlange und schalten Sie den Drucker wieder aus. Dann wird der Druckerpuffer beim nächsten Einschalten zurückgesetzt und Sie können wieder drucken.
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Druckaufträge verwalten
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Möchten Sie alle Druckaufträge abbrechen, ist es günstiger, im Menü Drucker den Befehl Alle Druckaufträge abbrechen zu wählen (Bild 15.11). In diesem Menü können Sie auch den Befehl Drucker anhalten wählen. Dann unterbricht Windows die Druckausgabe. Das Anhalten des Druckers ist recht praktisch, falls dieser zeitweise nicht benutzbar ist. Sie können bei einem angehaltenen Drucker den anstehenden Druckauftrag über die Kontextmenübefehle Neu starten aktualisieren und über Abbrechen gezielt beenden. Geben Sie danach den Drucker durch erneute Anwahl des Befehls Drucker anhalten wieder zur Ausgabe frei. Im Menü Drucker erkennen Sie auch, ob das Gerät als Standarddrucker eingestellt ist. In diesem Fall erscheint vor dem Befehl Als Standarddrucker festlegen ein kleines Häkchen. Fehlt dieses Häkchen, klicken Sie einfach auf den Befehl. Dann stellt Windows das betreffende Gerät als Standarddrucker ein. Ist der Drucker im Netzwerk zur gemeinsamen Nutzung durch Dritte freigegeben? Dann sollten Sie das Gerät zur Störungsbehebung nicht einfach abschalten. Halten Sie die Druckausgabe für den lokalen, aber im Netzwerk als Server im Netzwerk fungierenden Drucker an. Müssen Sie bereits begonnene Druckaufträge abbrechen, informieren Sie die betroffenen Besitzer. Drucken Sie selbst über ein Netzwerk? Dann klappt der Befehl Drucker anhalten nicht, da der Druckmanager in diesem Fall als Client arbeitet und nicht einfach die Druckausgabe des Servers anhalten kann. Verwenden Sie stattdessen den Befehl Drucker offline verwenden, um im Client die Druckausgabe an den Druckserver abzuschalten. Durch erneute Anwahl der betreffenden Befehle lässt sich der Drucker wieder freigeben (ein Häkchen vor dem Befehl signalisiert, ob der Drucker offline ist).
Bild 15.11: Menü Drucker mit den verfügbaren Befehlen
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Kapitel 15 · Drucken unter Windows
15.3.3
Die Eigenschaften eines Druckauftrags anpassen
Druckaufträge besitzen verschiedene Eigenschaften wie eine Priorität, einen Besitzer oder ein Zeitintervall, zu dem der Auftrag ausgedruckt werden darf etc. Um diese Eigenschaften einzusehen oder anzupassen, klicken Sie den Druckauftrag im Fenster des Druckmanagers mit der rechten Maustaste an und wählen den Kontextmenübefehl Eigenschaften. Anschließend können Sie auf der Registerkarte Allgemein des Eigenschaftenfensters (Bild 15.12) die Angaben zum Druckauftrag einsehen sowie die Priorität und das Zeitfenster ändern. Läuft ein Rechner mit dem angeschlossenen Drucker kontinuierlich durch, haben Sie die Möglichkeit, die Druckausgabe eines Auftrags zeitlich verzögert auszuführen. Setzen Sie in der Gruppe Zeitplan die Markierung auf das Optionsfeld Nur von und legen Sie in den zugehörigen Drehfeldern das Zeitintervall fest. Der Druckauftrag wird dann nur im angegebenen Zeitintervall ausgeführt. Beim Drucken mehrerer umfangreicher Dokumente ist es ggf. erforderlich, die Ausgabe einiger Dokumente vorzuziehen. Weiterhin kann es erwünscht sein, dass länger dauernde Druckaufträge in Zeiten geringer Auslastung des Rechners verlagert werden sollen. Hierzu können Sie den anstehenden Druckaufträgen über den Schieberegler unterschiedliche Prioritäten zuweisen. Der Druckmanager arbeitet dann anstehende Druckaufträge gemäß ihren Prioritäten ab. Im Feld Benachrichtigen ist übrigens der Name des Besitzers aufgeführt, der bei der Ausführung des Druckauftrags zu benachrichtigen ist.
Bild 15.12: Eigenschaften eines Druckauftrags
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Drucker installieren und einrichten
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15.4 Drucker installieren und einrichten Drucker werden in Windows über spezielle Steuerprogramme, die so genannten Treiber, angesteuert. Dies erlaubt dem Betriebssystem, Drucker verschiedener Hersteller zu unterstützen, die Sie an Ihren Computer anschließen können. Windows Vista enthält bereits die Treiber für die gängigen Drucker, zukünftige Geräte werden aber von den Druckerherstellern mit entsprechenden Druckertreibern geliefert. Ist bei der Windows-Installation ein Drucker vorhanden und eingeschaltet, wird der Druckertreiber mit eingerichtet. Schließen Sie später einen neuen Drucker an, muss der passende Treiber eingerichtet werden. Der folgende Abschnitt befasst sich mit den Funktionen zur Druckerinstallation und zum Einrichten des Druckers. Beachten Sie, dass Sie sich zum Installieren von Treibern oder Hardware unter einem Administratorkonto anmelden müssen. Standardbenutzerkonten besitzen keine Berechtigungen, um Drucker oder Treiber einzurichten.
15.4.1
Automatische Treiberinstallation durch Windows
Moderne Drucker werden in der Regel über die USB-Schnittstelle am System angeschlossen, ältere Drucker verwenden noch die Parallelschnittstelle. Schalten Sie den Drucker im laufenden Betrieb ein, erkennt Windows Vista dies im Idealfall. Windows informiert Sie dann über eine QuickInfo im Infobereich, dass eine neue Gerätetreibersoftware installiert wird (Bild 15.13). Klicken Sie im Infobereich auf das zugehörige Symbol, zeigt ein Dialogfeld den Fortschritt der Treiberinstallation. Bei bekannten Druckern sucht Windows Vista in den vorkonfigurierten Installationsordnern nach dem Treiber und installiert diesen selbsttätig. Bei einem nicht unterstützten Drucker werden Sie zum Einlegen der Treiber-CD des Druckerherstellers aufgefordert. Bei Bedarf müssen Sie ggf. den Pfad zum Medium angeben, damit Windows den Treiber findet. Statusfenster zeigen dann den Installationsablauf und den Erfolg bzw. Misserfolg an. Nach erfolgreicher Installation taucht das Symbol des neuen Druckers im Ordnerfenster Drucker sowie im Drucken-Dialog auf. Sie können anschließend mit dem Gerät arbeiten.
15.4.2
So installieren Sie einen Druckertreiber manuell
Wird der Drucker durch Windows Vista nicht automatisch erkannt? Installiert das Betriebssystem ein fehlerhaftes Gerät oder möchten Sie einen Druckertreiber installieren, zu dem es keinen physikalischen Drucker gibt? Letzteres ist z. B. sinnvoll, wenn Sie PostScript-Ausgaben in Dateien umleiten, um diese zum Ausdrucken an Dritte weiterzugeben. In diesen Fällen können Sie unter einem Administratorkonto eine manuelle Druckerinstallation durchführen.
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Kapitel 15 · Drucken unter Windows
Bild 15.13: Automatische Druckerinstallation
1. Öffnen Sie über das Startmenü die Systemsteuerung und wählen Sie im Fenster der Systemsteuerung den Befehl Drucker in der Gruppe Hardware und Sound. 2. Im dann geöffneten Ordnerfenster Drucker klicken Sie die in der Symbolleiste eingeblendete Schaltfläche Drucker hinzufügen an (Bild 15.14, Hintergrund).
Bild 15.14: Installationsassistent für Drucker aufrufen
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Drucker installieren und einrichten
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Windows startet einen Assistenten, der Sie durch die Schritte zur Einrichtung des neuen Druckers führt. Über die Schaltfläche Weiter können Sie in den Dialogseiten vorwärts und mit Zurück rückwärts blättern. 3. Klicken Sie im Startdialog (Bild 15.14, Vordergrund) auf den Befehl Einen lokalen Drucker hinzufügen. 4. Im Folgedialog wählen Sie bei markiertem Optionsfeld einen Druckeranschluss über die zugehörige Menüschaltfläche (Bild 15.15, rechts oben). Parallele Schnittstellen werden mit »LPT« aufgelistet, serielle Schnittstellen tragen die Bezeichnung »COM« und beim Eintrag »USB« handelt es sich um einen USB-Anschluss. Der Eintrag »File« erlaubt Ihnen, die Druckerausgabe generell in Dateien umzuleiten. Klicken Sie nach Auswahl des Druckeranschlusses auf die Schaltfläche Weiter. 5. Wählen Sie in dem in Bild 15.15, unten links, angezeigten Dialogfeld in der linken Liste den Hersteller Ihres Druckers. Anschließend klicken Sie in der rechten Liste auf das Modell des Druckers. Ist der Drucker in der Liste nicht aufgeführt, können Sie über die Schaltfläche Windows Update online nach weiteren Treibern suchen lassen. Verfügen Sie über einen Datenträger des Druckerherstellers mit Vista-Treibern, klicken Sie auf die Schaltfläche Datenträger. Windows öffnet ein Dialogfeld (Bild 15.15, unten rechts) zur Auswahl des Datenträgerlaufwerks und des Verzeichnisses mit den Druckertreibern. Wählen Sie dann den Treiberordner aus und schließen Sie das Dialogfeld zur Treiberauswahl über die OK-Schaltfläche. Anschließend sollte der Drucker in einer Auswahlliste aufgeführt werden und sich auswählen lassen. Schalten Sie über die WeiterSchaltfläche zum Folgedialog. 6. In dem in Bild 15.16, oben links, sichtbaren Dialogfeld können Sie ggf. den (vorgegebenen) Namen des Druckers anpassen. Soll der neue Drucker standardmäßig von allen Windows-Anwendungen als Standarddrucker benutzt werden, belassen Sie die Markierung des Kontrollkästchens auf Als Standarddrucker festlegen. 7. Schalten Sie über die Weiter-Schaltfläche zum nächsten Dialogfeld (Bild 15.16, unten) und warten Sie, bis die Druckerinstallation erfolgt ist. 8. Sobald das in Bild 15.16, rechts oben im Hintergrund, sichtbare Dialogfeld erscheint, klicken Sie auf die Schaltfläche Testseite drucken. 9. Warten Sie, bis die Testseite ausgedruckt wurde. Gab es Probleme beim Ausdruck, können Sie in dem angezeigten Dialogfeld (Bild 15.16, rechts oben im Vordergrund) über den Hyperlink Druckerproblembehandlung eine Hilfeseite mit Informationen zur Problemlösung aufrufen. Wurde die Seite korrekt ausgedruckt, klicken Sie auf die SchließenSchaltfläche des Dialogfelds und wählen Sie im Assistenten die Fertig stellen-Schaltfläche.
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Kapitel 15 · Drucken unter Windows
Bild 15.15: Installationsdialoge des Druckerassistenten
Bild 15.16: Weitere Dialoge zur Konfiguration des Druckers
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Drucker installieren und einrichten
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Bild 15.17: Installierte Drucker
Nach diesen Schritten ist der Drucker eingerichtet und wird als Symbol im Ordnerfenster Drucker aufgeführt (Bild 15.19). Sie können das Gerät benutzen. Ein mit dem Symbol einer Diskette versehenes Druckersymbol weist auf einen Drucker hin, dessen Ausgaben in eine Datei umgeleitet werden (Bild 15.17). Ein stilisiertes Kabel unterhalb des Druckersymbols weist auf einen Netzwerkdrucker hin.
15.4.3
Netzwerkdrucker einrichten
Arbeiten Sie in einem Netzwerk und sind auf anderen Rechnern angeschlossene Drucker zur gemeinsamen Nutzung freigegeben? Oder besitzen Sie einen Drucker, der direkt am Netzwerk oder an einem Netzwerkrouter (z. B. FritzBox) hängt. Um solche Drucker über das Netzwerk nutzen zu können, muss auf dem Client ebenfalls ein Druckertreiber für das Netzwerkgerät installiert werden. Dies funktioniert ähnlich wie die Installation eines lokalen Druckertreibers. 1. Rufen Sie den Assistenten zur Druckerinstallation auf (die Schritte sind im vorhergehenden Abschnitt beim Einrichten eines lokalen Druckers beschrieben). 2. Wählen Sie im Startdialog Drucker hinzufügen den Eintrag Einen Netzwerk-, Drahtlos- oder Bluetoothdrucker hinzufügen an (Bild 15.14, unten). Windows durchsucht das Netzwerk nach freigegebenen Druckern und blendet die gefundenen Geräte in einer Ergebnisliste ein (Bild 15.18, unten im Hintergrund).
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Kapitel 15 · Drucken unter Windows
Bild 15.18: Netzwerkdruckerinstallation
3. Ist der gewünschte Drucker aufgeführt, klicken Sie auf dessen Symbol und betätigen die Weiter-Schaltfläche. Windows richtet dann eine Verbindung zum gewählten Drucker ein und installiert auch eine Kopie des Druckertreibers. Sie werden durch eine Fortschrittsanzeige (Bild 15.18, unten, Vordergrund) über den Ablauf informiert. 4. Ist das Gerät in der Liste nicht aufgeführt, klicken Sie im Dialogfeld Drucker suchen (Bild 15.18, unten im Hintergrund) auf den Eintrag Der gesuchte Drucker ist nicht aufgeführt. Anschließend können Sie im Folgedialog (Bild 15.18, oben, links) über die Optionsfelder nach dem Drucker suchen lassen, den UNC-Netzwerkpfad in ein Textfeld eintippen bzw. über die Schaltfläche Durchsuchen aus einem Zusatzdialog übernehmen. Bei einem über TCP/IP erreichbaren Drucker markieren Sie das unterste Optionsfeld und klicken auf die WeiterSchaltfläche. Dadurch gelangen Sie zu einem Dialogfeld, in dem eine automatische Erkennung gewählt oder die Druckerdaten (IP-Adresse bzw. Hostname) eingetragen werden können. Über die WeiterSchaltfläche gelangen Sie in den Modus, in dem der Assistent nach dem Drucker sucht und bei Erfolg die erforderlichen Treiber installiert. 5. Konnte der Drucker installiert werden, erscheint das in Bild 15.18, oben rechts, gezeigte Dialogfeld, in dem der Druckername aufgeführt wird. Klicken Sie auf die Weiter-Schaltfläche. Die restlichen Schritte entsprechen dem Einrichten eines lokalen Druckers. Es wird eine Dialogseite mit der Fertigmeldung angezeigt und Sie können eine Testseite ausdrucken lassen. Ist diese einwandfrei, beenden Sie den Assistenten über die Fertig stellen-Schaltfläche. Danach ist der Drucker zur Benutzung eingerichtet.
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Drucker installieren und einrichten
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15.4.4
Drucker löschen
Zum Löschen eines Druckers sind nur wenige Mausklicks erforderlich. Öffnen Sie unter einem Administratorkonto das Ordnerfenster Drucker über die Systemsteuerung (siehe vorhergehende Seiten), markieren Sie das Druckersymbol mit einem Mausklick und wählen Sie in der Symbolleiste die Schaltfläche Drucker löschen. Alternativ können Sie auch den Kontextmenübefehl Löschen des Druckers wählen. Bestätigen Sie die Abfrage der Benutzerkontensteuerung über die Fortsetzen-Schaltfläche. Nach einer Sicherheitsabfrage, die Sie über die Ja-Schaltfläche bestätigen, wird der Drucker aus dem Ordnerfenster gelöscht. Beachten Sie aber, dass Windows Vista den Drucker nicht löschen kann, wenn noch Druckaufträge anstehen. Es wird auch nur das Druckersymbol aus dem Ordnerfenster gelöscht; die Druckertreiber bleiben weiterhin installiert. Schalten Sie den Drucker erneut an das System an, können Sie den Treiber mittels der auf den vorhergehenden Seiten skizzierten Schritte zur Druckerinstallation reaktivieren. Den Druckertreiber können Sie über die Eigenschaften des Druckservers löschen (siehe den Abschnitt »Seite 275« in diesem Kapitel).
15.4.5
Druckereigenschaften kontrollieren
Jeder Drucker besitzt eine Reihe von Eigenschaften. Einige davon werden bei der Installation im Assistenten festgelegt (Druckername, Anschluss etc.). Eine Kontrolle und Anpassung dieser Eigenschaften ist unter einem Administratorkonto mit folgenden Schritten möglich. 1. Öffnen Sie über die Systemsteuerung das Ordnerfenster Drucker (siehe vorhergehende Seiten). 2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol des gewünschten Druckers und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl Eigenschaften. Das von Windows angezeigte Eigenschaftenfenster (Bild 15.19) des Druckers enthält nun wesentlich mehr Registerkarten als dies beim Aufruf aus dem Drucken-Dialog der Fall ist. 쮿
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Auf der Registerkarte Allgemein (Bild 15.19, links) wird der Druckername sowie der Standort eingeblendet. Sie können diesen Namen, einen Kommentar für das betreffende Gerät sowie den Standort des Geräts anpassen bzw. angeben. Standort und der Kommentar sind bei der Benutzung des Druckers im Netzwerk durch andere Benutzer hilfreich. In der Gruppe Funktionen zeigt Windows Ihnen die Eigenschaften des betreffenden Druckers an. Bei Druckerproblemen können Sie die Schaltfläche Testseite drucken betätigen. Windows erzeugt anschließend eine Testseite und gibt diese auf dem Gerät aus (siehe auch den vorhergehenden Abschnitt zur Installation eines Druckertreibers). Betätigen Sie die Schaltfläche Druckeinstellungen auf der Registerkarte Allgemein, öffnet Windows einen Zusatzdialog mit den Registerkarten Layout und Papier/Qualität (siehe Bild 15.5), in dem Sie die betreffenden Eigenschaften anpassen können (siehe am Kapitelanfang).
Kapitel 15 · Drucken unter Windows
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Auf der Registerkarte Anschlüsse werden die möglichen Druckeranschlüsse des Geräts aufgeführt. In der Regel sehen Sie dort die Ausgänge für parallele Schnittstellen (LPTx:), für serielle Schnittstellen (COMx:) sowie für Netzwerkpfade. Der aktuell benutzte Ausgang wird durch eine Markierung im Kontrollkästchen gekennzeichnet. Über die Schaltfläche Hinzufügen können Sie sowohl einen neuen Anschlusstyp als auch einen neuen Anschluss der Liste hinzufügen. Bestehende Anschlüsse lassen sich markieren und über die Schaltfläche Löschen entfernen. Haben Sie einen Eintrag markiert, können Sie für parallele und serielle Ausgänge die Eigenschaften mittels der Schaltfläche Konfigurieren setzen. Bei einem parallelen Ausgang lässt sich die Wartezeit, die bei abgeschaltetem Drucker vergeht, bis dem Benutzer ein Fehlerdialog angezeigt wird, in Sekunden angeben. Ist der Drucker an einer seriellen Schnittstelle angeschlossen, lassen sich über das Eigenschaftenfenster die Datenübertragungsgeschwindigkeit sowie Übertragungsparameter (Datenbits, Stoppbits, Parität, Flusssteuerung) einstellen. Einige Drucker unterstützen eine erweiterte Schnittstelle (ECP = Extended Capabilities Port) zur Datenausgabe an den Drucker. Über diese Schnittstelle kann der Drucker Meldungen an die Anwendung zurückgeben und der Datentransfer erfolgt schneller. Abhängig vom verwendeten Druckertreiber und der Hardwareausstattung lässt sich die Unterstützung dieser Schnittstelle über das Kontrollkästchen Bidirektionale Unterstützung aktivieren zu- oder abschalten. Das Kontrollkästchen wird abgeblendet, falls der Modus nicht unterstützt wird. Betreiben Sie zwei identische Drucker an einem Rechner (z. B. einen Druckserver)? Dann lassen sich die Druckaufträge zwischen diesen Druckern aufteilen. Markieren Sie als Erstes das Kontrollkästchen Druckerpool aktivieren. Anschließend können Sie die Kontrollkästchen der angezeigten Geräteanschlüsse markieren, die den Druckern zugeordnet sind.
Bild 15.19: Druckereigenschaften
273
Drucker installieren und einrichten
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Die Registerkarte Erweitert (Bild 15.19, rechts) zeigt verschiedene Optionen der Druckausgabe. Sie finden beispielsweise die (bereits auf den vorhergehenden Seiten besprochenen) Optionsfelder Immer verfügbar und Verfügbar von, um die Uhrzeiten, zu denen der Drucker verfügbar ist, anzugeben. Das Drehfeld Priorität erlaubt Ihnen, einen Wert zwischen 1 und 99 zu setzen. Neue Druckaufträge erhalten dann den betreffenden Prioritätswert zugewiesen. Die Druckerwarteschlange verarbeitet eintreffende Druckaufträge nach der Priorität (je höher der Wert, umso höher die Priorität der Druckaufträge). Sie können über weitere Optionen z. B. auch vorgeben, ob der Druckertreiber die Ausgabe einer Anwendung erst komplett zwischenspeichert und dann mit der Druckausgabe beginnt, oder ob bereits mit dem Druck der ersten Seite angefangen wird, obwohl noch Druckdaten von der Anwendung geliefert werden. Möchten Sie das Drucken im Hintergrund abschalten, markieren Sie das Optionsfeld Druckaufträge direkt zum Drucker leiten. Über das Listenfeld Treiber können Sie zwischen den installierten Druckertreibern wechseln. Die Kontrollkästchen im unteren Teil der Registerkarte erlauben es, verschiedene Druckoptionen zu setzen. Die Ausgabe der Daten an den Drucker erfolgt über einen Druckprozessor. Dieser Druckprozessor kann über die Schaltfläche Druckprozessor ausgewählt werden. Bei Schwierigkeiten mit dem EMF-Format lassen sich die Daten im RAW-Format des Druckers in die Zwischendateien ablegen. Die Schaltfläche Trennseite öffnet einen Zusatzdialog, in dem Sie optional mittels der Schaltfläche Durchsuchen Trennseiten festlegen können. Windows wird mit einigen Trennseiten (Erweiterung .sep) ausgeliefert, die im Auswahldialog angezeigt werden. Ist das Textfeld Trennseite im Dialogfeld leer, wird keine Trennseite benutzt. Trennseiten werden zwischen einzelnen Druckaufträgen ausgegeben und können Hinweise auf den Urheber des Ausdrucks enthalten oder auf der letzten Seite einen zusätzlichen Seitenvorschub auslösen.
Die Registerkarte Freigabe erlaubt, einen Drucker zur gemeinsamen Nutzung im Netzwerk freizugeben. Die Registerkarte Sicherheit ermöglicht Administratoren, die Zugriffsrechte auf den Drucker zu begrenzen. Ähnlich wie bei den Zugriffsrechten auf Dateien (siehe Kapitel 11) sollten Sie die Verwaltung möglichst Windows Vista überlassen. Die Registerkarte Dienste ist nicht bei jedem Drucker vorhanden und stellt herstellerspezifische Funktionen (z. B. zum Reinigen der Tintenpatronen) bereit. Schließen Sie das Eigenschaftenfenster über die OK-Schaltfläche der Registerkarte, werden Änderungen in den Einstellungen übernommen. TIPP
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Verwenden Sie einen Farbdrucker und möchten diesen zum Ausdruck von Fotos verwenden? Dann ist es hilfreich, wenn die Farbausgabe des Geräts kalibriert ist. Auf der Registerkarte Farbverwaltung lässt sich über die gleichnamige Schaltfläche ein Eigenschaftenfenster mit verschiedenen Registerkarten zur Veränderung der Farbeinstellungen öffnen.
Kapitel 15 · Drucken unter Windows
15.4.6
Eigenschaften des Druckservers anpassen
Die Ausgabe der Druckdaten erfolgt geräteübergreifend durch den Windows-Druckserver. Administratoren können die Eigenschaften dieses Programms abfragen und gegebenenfalls anpassen. 1. Öffnen Sie das Ordnerfenster Drucker (z. B. über die Systemsteuerung, siehe vorherige Seiten). 2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle im Druckerfenster und wählen Sie im Kontextmenü die Befehle Als Administrator ausführen und im Untermenü Servereigenschaften. Windows öffnet ein Eigenschaftenfenster mit verschiedenen Registerkarten (Bild 15.20). Auf der Registerkarte Treiber werden beispielsweise die installierten Druckertreiber aufgeführt. Haben Sie einen Drucker gelöscht, können Sie dessen Treibereintrag anwählen und über die Schaltfläche Entfernen ebenfalls löschen lassen. Auf der Registerkarte Erweitert werden verschiedene Optionen und die Lage des Spoolordners für Druckausgaben angezeigt. Möchten Sie bei Druckerstörungen eine Benachrichtigung in Form einer QuickInfo erhalten? Dann markieren Sie das Kontrollkästchen Informative Benachrichtigung xxx für den lokalen oder den Netzwerkdrucker. Die Änderungen werden wirksam, sobald Sie die Registerkarte über die OK-Schaltfläche schließen.
Bild 15.20: Eigenschaften des Druckservers
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Drucker installieren und einrichten
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15.4.7
Druckerfreigabe im Netzwerk verwalten
Möchten Sie einen am System angeschlossenen lokalen Drucker für die allgemeine Benutzung innerhalb des Netzwerks freigeben? Dann führen Sie folgende Schritte unter einem Administratorkonto aus: 1. Rufen Sie das Ordnerfenster Drucker (z. B. über die Systemsteuerung) auf, öffnen Sie mit der rechten Maustaste das Kontextmenü des freizugebenden Druckers und wählen Sie den Befehl Freigeben. 2. Wechseln Sie im Eigenschaftenfenster des Druckers zur Registerkarte Freigabe und klicken Sie auf die Schaltfläche Freigabeoptionen ändern. Anschließend bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage der Benutzerkontensteuerung, um den Vorgang fortzusetzen. 3. Sobald die Registerkarte Freigabe wieder angezeigt wird, markieren Sie das Kontrollkästchen Drucker freigeben (Bild 15.21) und tragen einen Freigabenamen in das betreffende Textfeld ein. Soll die Freigabe auch unter älteren Windows-Versionen nutzbar sein, darf der Freigabename keine Leerzeichen und Sonderzeichen enthalten. Windows gibt den Drucker unter dem angegebenen Namen im Netzwerk frei, sobald Sie die Registerkarte über die OK-Schaltfläche schließen.
Bild 15.21: Druckerfreigabe im Netzwerk
Möchten Sie die Freigabe eines Druckers im Netzwerk wieder aufheben, führen Sie die obigen Schritte erneut aus, löschen aber auf der Registerkarte Freigabe die Markierung des Kontrollkästchens Drucker freigeben.
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16 Zubehör zur Textbearbeitung Windows Vista stellt mit WordPad und dem Editor zwei Programme zur Bearbeitung von Textdateien und Textdokumenten bereit. Dieses Kapitel stellt die beiden Programme und ihre Funktionen kurz vor.
16.1 Textdateien im Windows-Editor bearbeiten Textdateien (Dateinamenerweiterungen wie .txt, .ini, .log, .bat etc.), die ausschließlich Text enthalten, lassen sich mit dem Windows-Editor Notepad ansehen und bearbeiten.
16.1.1
Textdateien im Editor laden
Um eine Textdatei im Windows-Editor Notepad (Bild 16.1) zu laden, können Sie diese per Doppelklick anwählen. Dies funktioniert aber nur, wenn der Befehl Öffnen des Dateityps mit dem Windows-Editor verknüpft ist. Andernfalls können Sie versuchsweise das Symbol der Textdatei mit der rechten Maustaste anwählen und im Kontextmenü den Befehl Bearbeiten wählen. Stehen weder die Befehle Bearbeiten noch Öffnen bereit, verwenden Sie im Kontextmenü den Befehl Öffnen mit und wählen den Windows-Editor als Anwendung zum Öffnen (siehe Kapitel 11).
Bild 16.1: Text im Fenster des Windows-Editors
Sie können das Programm Notepad.exe auch über den Eintrag Editor im Zweig Alle Programme/Zubehör des Startmenüs oder durch Eingabe des Befehls Notepad.exe im Suchfeld des Startmenüs bzw. im Dialogfeld Ausführen aufrufen. Anschließend lässt sich eine Textdatei per Maus aus einem Ordnerfenster in das geöffnete Fenster des Editors ziehen. Das Programm öffnet die Textdatei und zeigt den Inhalt an.
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Textdateien im Windows-Editor bearbeiten
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Bild 16.2: Das Dialogfeld Öffnen
Im geöffneten Fenster des Windows-Editors (Bild 16.1) kann über den Befehl Öffnen des Menüs Datei oder über die Tastenkombination (Strg)+(O) der Öffnen-Dialog aufgerufen werden (Bild 8.1). Das Dialogfeld entspricht im Aufbau weitgehend einem Ordnerfenster. Sie können über die Navigationsleiste den Ordner suchen, in dem die Textdatei gespeichert ist. Standardmäßig zeigt das Ordnerfenster nur Textdateien mit der Dateinamenerweiterung .txt an. Sie können aber auf die Schaltfläche neben dem Textfeld Dateiname klicken und im Menü den Dateifilter auf Alle Dateien (*.*) stellen. Dann zeigt Windows alle Dateien im Dialogfeld Öffnen an. Anschließend lässt sich die gewünschte Textdatei markieren und abschließend über die Schaltfläche Öffnen im Editor laden. Textdateien können in verschiedenen Zeichencodierungen gespeichert werden. Neben dem von Windows Vista benutzten Unicode-Zeichensatz wird der in älteren Windows-Versionen verwendete ANSI-Zeichensatz sowie der reduzierte Unicode-Zeichensatz UTF-8 (enthält 256 Zeichen der westeuropäischen Sprachen) beim Laden von Textdateien unterstützt. Der Eintrag Unicode Big Endian berücksichtigt die abweichende Codierung bei der Speicherung von 16-Bit-Werten auf Motorola CPUs (dort wird zuerst das höherwertige Byte und dann das niederwertige Byte gespeichert) zum Intel »Little Endian«-Speicherformat. Die verschiedenen Varianten lassen sich über das Listenfeld Codierung im Dialogfeld Öffnen vorgeben.
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Kapitel 16 · Zubehör zur Textbearbeitung
16.1.2
Speichern von Texten
Zum Speichern eines bearbeiteten Textdokuments verwenden Sie den Befehl Speichern im Menü Datei (bzw. die Tastenkombination (Strg)+(S)). Haben Sie das Dokument aus einer bestehenden Datei geladen, wird der aktuelle Inhalt des Editors in diese Datei geschrieben. Bei neuen Textdokumenten, die Sie über den Befehl Neu im Menü Datei angelegt haben, öffnet sich das Dialogfeld Speichern unter (Bild 16.3), in dem Sie den Zielordner und den Namen der Textdatei angeben müssen. Möchten Sie ein bestehendes Dokument in einer neuen Datei sichern, wählen Sie im Menü Datei den Befehl Speichern unter.
Bild 16.3: Das Dialogfeld Speichern unter
Das Dialogfeld Speichern unter lässt sich in zwei Varianten anzeigen. Standardmäßig wird die reduzierte Darstellung (Bild 16.3, oben) benutzt, die den Ordner Dokumente als Speicherziel vorgibt. Über die Schaltfläche Ordner durchsuchen in der linken unteren Dialogfeldecke lässt sich die Dialogfelddarstellung um eine Navigationsleiste und ein Ordnerfenster erweitern (Bild 16.3, unten). Dort können Sie dann zum Zielordner navigieren. Im Feld Dateityp wird der zu speichernde Dateityp (Standard .txt) vorgegeben. Bei Bedarf lässt sich hier auch der Eintrag Alle Dateien (*.*) abrufen. Dann müssen Sie die Dateinamenerweiterung im Dateinamen mit angeben. Tragen Sie anschließend den Namen der Dokumentdatei im
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Textdateien im Windows-Editor bearbeiten
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Textfeld Dateiname ein. Das Listenfeld Codierung ist standardmäßig auf ANSI gesetzt. Damit speichert der Editor den Text in der Zeichencodierung älterer Windows 9x-Versionen. Benötigen Sie die Dateien im Unicode-Format, lässt sich die betreffende Zeichencodierung über das Listenfeld abrufen. Hierbei gilt das Gleiche wie beim Laden von Textdateien (siehe den vorhergehenden Abschnitt).
Bild 16.4: Warnung bei ungesicherten Änderungen
Schließen Sie das Editorfenster ohne vorherige Speicherung der Änderungen, öffnet der Editor (wie andere Windows-Programme auch) ein Dialogfeld mit der Abfrage, ob das Dokument gesichert werden soll (Bild 16.4). Über die Schaltflächen Speichern bzw. Nicht speichern lässt sich wählen, ob die Änderungen gesichert oder durch das Schließen des Fensters verworfen werden. Die Schaltfläche Abbrechen bewirkt, dass das Editorfenster zur weiteren Dokumentbearbeitung geöffnet bleibt. Ist die im Editor geöffnete Textdatei schreibgeschützt oder wird sie von einem anderen Programm benutzt, erscheint beim Speichern das Dialogfeld Speichern unter. Sie müssen dann die Datei unter einem neuen Dateinamen ablegen, da der Editor die Originaldatei nicht überschreiben kann.
16.1.3
Textdokumente im Editor drucken
Zum Drucken eines Textdokuments wählen Sie im Menü Datei den Befehl Drucken oder drücken Sie die Tastenkombination (Strg)+(P). Windows öffnet das Dialogfeld Drucken, in dem Sie den Drucker und die Druckoptionen wählen können (siehe Kapitel 15). Der Windows-Editor erlaubt jedoch nur die Ausgabe des gesamten Textdokuments. Die Optionen zur Ausgabe von Seiten oder markierten Textabschnitten sind im Drucken-Dialog gesperrt. Beim Drucken werden die eingestellten Optionen für das Seitenformat des Editors sowie die aktuell gewählten Optionen der Schriftart im Ausdruck benutzt. Vor dem Ausdrucken des Textdokuments lässt sich ggf. das Seitenformat einstellen. Hierzu rufen Sie über den Befehl Seite einrichten im Menü Datei des Windows-Editors das gleichnamige Dialogfeld auf (Bild 16.5).
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Kapitel 16 · Zubehör zur Textbearbeitung
Bild 16.5: Dialogfeld Seite einrichten
Über die Optionen der Gruppe Papier lassen sich die Papiergröße sowie der Papierschacht (Quelle) für den Drucker vorgeben. Die Ausrichtung beim Ausdruck einer Seite wählen Sie über die beiden Optionsfelder Hochformat und Querformat in der Gruppe Ausrichtung. In der Gruppe Ränder lassen sich Werte in Millimeter für den rechten, oberen, unteren und linken Rand vorgeben. Der Editor passt anschließend den Textbereich, in Abhängigkeit von der Blattgröße, gemäß dieser Randeinstellungen an. Die Eingabefelder Kopfzeile und Fußzeile dienen zur Aufnahme von Steuercodes, um Seitennummern und andere Informationen auf jeder Seite mit auszudrucken (Tabelle 16.1). In der Vorschau sehen Sie die Auswirkungen jeder Änderung der Seiteneinstellungen. Code
Bedeutung
&n
Der Dateiname wird zur Kopf-/Fußzeile hinzugefügt.
&d
Aktuelles Datum einblenden.
&u
Aktuelle Systemzeit einblenden.
&s
Seitennummern einfügen.
&l, &c, &r
Ausrichtung der Zeile.
Tabelle 16.1: Steuercodes für Kopf-/Fußzeilen
Fügen Sie beispielsweise den Text »Datei: &n« im Feld Kopfzeile ein, druckt der Editor den Namen der Textdatei auf jeder Seite mit aus. Die Angabe »Datum: &d« im Feld Kopfzeile bewirkt, dass hinter dem Wort »Datum:« jeweils das aktuelle Datum beim Ausdruck hinzugefügt wird.
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Textdateien im Windows-Editor bearbeiten
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Kommt im Text der Kopf-/Fußzeile das kaufmännische Und-Zeichen & vor, müssen Sie dieses als && im betreffenden Eingabefeld angeben. Um die Kopf- bzw. Fußzeile auf der Seite auszurichten, können Sie jeweils eines der Steuerzeichen &l, &c, &r verwenden. Die Steuerzeichen bewirken eine linksbündige, zentrierte oder rechtsbündige Ausrichtung der betreffenden Zeile. TIPP
Der Windows-Editor unterstützt den Schalter /p beim Aufruf. Geben Sie im Fenster der Eingabeaufforderung die Anweisung Notepad.exe /p dateiname ein, wird die angegebene Dokumentdatei automatisch in den Editor geladen und gedruckt. Der Editor wird nach dem Ausdruck automatisch beendet.
16.1.4
Hinweise zum Arbeiten im Editorfenster
Das Fenster des Windows-Editors (Bild 8.1) besitzt keine Symbolleiste, d. h. Sie müssen alle Befehle über die Menüleiste abrufen. Möchten Sie im geöffneten Editorfenster ein neues Dokument anlegen, wählen Sie im Menü Datei den Befehl Neu. In der Titelleiste erscheint der Name der Dokumentdatei, wobei neue Dokumente noch keiner Datei zugeordnet sind und folglich den Titel Unbenannt erhalten. Im Editorfenster können Sie Texte eingeben, löschen, korrigieren und überarbeiten. Zum Eintippen von Texten verwenden Sie die Tasten des Schreibmaschinenblocks (siehe Kapitel 3, Abschnitt »Arbeiten mit der Tastatur«). Die Stelle, an der die aktuell eingetippten Zeichen eingefügt werden, markiert ein blinkender senkrechter Strich (als Einfügemarke, Textmarke oder Schreibmarke bezeichnet). Der Mauszeiger nimmt innerhalb des Editorfensters ebenfalls eine besondere Form an, weshalb dieser auch als »Textcursor« bezeichnet wird. Um ein Zeichen links von der Einfügemarke zu löschen, drücken Sie die (æ___)-Taste. Die Zeichen rechts von der Einfügemarke löschen Sie durch Drücken der (Entf)-Taste. Um größere Textbereiche zu bearbeiten, markieren Sie diese (auf den Textanfang klicken und die Maus bei gedrückter linker Maustaste über den Text ziehen). Den letzten Befehl (z. B. das Löschen einer Textstelle) können Sie durch Drücken der Tastenkombination (Strg)+(Z) oder über den Befehl Rückgängig im Menü Bearbeiten zurücknehmen. Beachten Sie aber, dass der Editor – abweichend von einigen anderen Anwendungen – immer nur die Änderungen der letzten Textstelle korrigiert. Über die Cursortasten (æ), (Æ), (½) und (¼) können Sie innerhalb des Textes navigieren. Bei umfangreichen Dokumenten lässt sich z. B. über die Bildlaufleisten des Dokumentfensters im Text blättern. Weiterhin lassen sich die Tasten (Bild_½) und (Bild_¼) zum Blättern verwenden.
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Kapitel 16 · Zubehör zur Textbearbeitung
Der Windows-Editor enthält im Menü Bearbeiten noch den Befehl Löschen, der einen markierten Dokumentbereich entfernt. Mit dem Befehl Alles markieren können Sie den kompletten Dokumentinhalt markieren. Wählen Sie den Befehl Uhrzeit/Datum oder drücken Sie die Funktionstaste (F5), fügt der Editor das aktuelle Datum mitsamt der Uhrzeit in den Text ein. Der Befehl Gehe zu bzw. die Tastenkombination (Strg)+(G) öffnet das Dialogfeld Gehe zu, in dem Sie eine Zeilennummer eintippen können. Beim Schließen des Dialogfelds positioniert der Editor die Einfügemarke in dieser Zeile – hilfreich bei der Bearbeitung des Quellcodes von Programmen. TIPP
Öffnen Sie ein Menü, werden hinter einigen Befehlen Tastenkombinationen angegeben, mit denen Sie die jeweiligen Funktionen ohne Öffnen des Menüs abrufen können. Ansonsten gelten die gleichen Arbeitstechniken, wie sie auch zur Texteingabe und Bearbeitung im WordPadProgrammfenster benutzt werden (siehe unten).
Markieren, Ausschneiden, Kopieren und Einfügen Zum komfortablen Bearbeiten von Textdokumenten können Sie Textbereiche markieren und dann die Funktionen der Windows-Zwischenablage zum Ausschneiden, Kopieren oder Einfügen verwenden. 쮿
Zum Markieren eines Textausschnitts klicken Sie auf den Textanfang, halten die linke Maustaste gedrückt und ziehen die Maus zum Ende des Textabschnitts. Alternativ funktioniert das Markieren auch, indem Sie die (ª)-Taste gedrückt halten und die Schreibmarke mittels der Cursortasten im Text bewegen. Markierter Text wird farbig hinterlegt. Zum Aufheben der Markierung klicken Sie neben den markierten Bereich oder drücken eine der Cursortasten. Texteingaben überschreiben markierte Textbereiche.
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Ein markierter Textbereich lässt sich über den Menübefehl Bearbeiten/Ausschneiden oder durch Drücken der Tastenkombination (Strg)+(X) aus dem Dokumentbereich entfernen und in die Windows-Zwischenablage übertragen.
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Der Menübefehl Bearbeiten/Kopieren oder die Tastenkombination (Strg)+(C) kopiert den markierten Textausschnitt in die Windows-
Zwischenablage, belässt den Dokumentbereich aber unverändert. 쮿
Klicken Sie auf eine Dokumentstelle, lässt sich der Text aus der Zwischenablage über den Befehl Bearbeiten/Einfügen oder über die Tastenkombination (Strg)+(V) im Dokument einfügen.
Die Funktionen Ausschneiden, Kopieren und Einfügen stehen bei fast allen Windows-Anwendungen im Rahmen der Dokumentbearbeitung zur Verfügung.
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Textdateien im Windows-Editor bearbeiten
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16.1.5
Suchen und Ersetzen im Textdokument
Über den Befehl Suchen im Menü Bearbeiten oder mittels der Tastenkombination (Strg)+(F) lässt sich das Dialogfeld Suchen aufrufen (Bild 16.6, oben). Mit dem Befehl Ersetzen im Menü Bearbeiten oder über die Tastenkombination (Strg)+(H) öffnen Sie dagegen das Dialogfeld Ersetzen (Bild 16.6, unten).
Bild 16.6: Dialogfelder Suchen und Ersetzen
Geben Sie im Feld Suchen nach einen Suchbegriff ein und legen Sie bei Bedarf die Suchoptionen fest. Klicken Sie auf die Schaltfläche Weitersuchen, durchsucht der Editor das Textdokument ab der aktuellen Cursorposition nach dem angegebenen Muster. Die Optionen der Gruppe Suchrichtung legen dabei die Suchrichtung (in Richtung Dokumentanfang oder Dokumentende) fest. Durch Markieren des Kontrollkästchens Groß-/Kleinschreibung lässt sich bei der Suche zudem eine Unterscheidung zwischen Groß- und Kleinschreibung erzwingen. Eine mit dem Suchbegriff übereinstimmende Textstelle im Dokument wird vom Editor markiert. Über die Schaltfläche Weitersuchen lässt sich nach weiteren Textstellen suchen. Das Dialogfeld Suchen schließen Sie über die Schaltfläche Abbrechen. TIPP
Bei geschlossenem Dialogfeld Suchen können Sie durch Drücken der Funktionstaste (F3) nach dem zuletzt benutzten Textmuster suchen lassen. Der Befehl Weitersuchen im Menü Suchen besitzt die gleiche Funktion. Im Dialogfeld Ersetzen stehen praktisch die gleichen Funktionen wie beim Suchen zur Verfügung. Zusätzlich können Sie noch einen Ersetzungsbegriff im Textfeld Ersetzen mit vorgeben. Klicken Sie auf die
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Kapitel 16 · Zubehör zur Textbearbeitung
Schaltfläche Ersetzen, wird der durch den Editor markierte Treffer mit dem im Feld Ersetzen mit enthaltenen Begriff ausgetauscht. Die Schaltfläche Weitersuchen erlaubt, nach weiteren Textstellen zu suchen. Klicken Sie auf die Schaltfläche Alle ersetzen, tauscht der Editor alle gefundenen Textstellen im Dokument ohne weitere Rückfrage mit dem neuen Begriff aus. Das Dialogfeld Ersetzen schließen Sie über die Schaltfläche Abbrechen.
16.1.6
Optionen des Editors
Der Windows-Editor stellt Ihnen verschiedene Optionen zur Verfügung, mit denen sich die Darstellung im Dokumentfenster anpassen lässt. 쮿
Um bei überlangen Textzeilen einen Umbruch am rechten Fensterrand zu erzwingen, markieren Sie im Menü Format den Befehl Zeilenumbruch. Dann passt der Editor die Zeilenlänge automatisch der Fensterbreite an. Durch erneute Anwahl des Befehls lässt sich der Zeilenumbruch wieder aufheben.
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Wenn Sie im Menü Format den Befehl Schriftart wählen, lässt sich im angezeigten Dialogfeld Schriftart die Textanzeige im Editorfenster beeinflussen (z. B. der Schriftgrad erhöhen).
Beachten Sie aber, dass sich diese Optionen – im Gegensatz zu WordPad, das die Schriftart mit im Textdokument speichert – nur auf die Darstellung im Editorfenster beziehen.
16.2 Textbearbeitung mit WordPad Das Windows-Programm WordPad erlaubt Ihnen neben der Texteingabe die Gestaltung von Textdokumenten durch veränderte Schriftgröße, Fettdruck etc., was auch als Formatierung bezeichnet wird. Der nachfolgende Abschnitt skizziert die WordPad-Funktionen zur Textgestaltung.
16.2.1
WordPad – kurz gefasst
Um Texte mit dem Windows-Programm WordPad zu erfassen oder zu bearbeiten, rufen Sie die Anwendung über den Zweig Alle Programme/ Zubehör/WordPad des Startmenüs auf. Nach dem Aufruf erscheint ein leeres WordPad-Dokumentfenster mit Titelleiste, Menüleiste, zwei Symbolleisten (als Symbolleiste und als Formatierungsleiste bezeichnet) und der Statusleiste (Bild 16.7). TIPP
Fehlende Symbolleisten oder ein fehlendes Lineal lassen sich im Menü Ansicht über entsprechende Befehle einblenden. Der Befehl Optionen im gleichen Menü öffnet ein Dialogfeld (Bild 16.8) mit mehreren Registerkarten, auf denen Sie festlegen können, wie der Zeilenumbruch (am Lineal oder am Fenster) erfolgt und welche Leisten bei Text- oder bei RTF-Dateien anzuzeigen sind.
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Textbearbeitung mit WordPad 0
Der blinkende Strich im Dokumentbereich ist die Einfügemarke (Schreibmarke). Diese Marke zeigt an, wo das nächste eingegebene Zeichen auf dem Bildschirm eingefügt wird. Einfügemarken werden in Windows überall da verwendet, wo Texte einzugeben sind. Zeigen Sie auf den Textbereich, erscheint anstelle des Mauszeigers der bereits erwähnte Textcursor. Dieser lässt sich genauso wie der Mauszeiger handhaben. Sie können mit dem Textcursor auf ein Wort zeigen, etwas markieren oder anklicken. Bezüglich der Texteingabe gilt das Gleiche wie für den Windows-Editor. Wichtig ist lediglich, dass Sie bei der Eingabe am Zeilenende nicht die (Enter)-Taste zum Einleiten eines Zeilenumbruchs drücken dürfen. Tippen Sie den Text weiter ein, bricht WordPad den Text (je nach Einstellung) am rechten Linealrand oder am Fensterrand automatisch in die Folgezeile um. Die (Enter)-Taste wird nur benutzt, um einen Absatzwechsel einzuleiten.
Lineal
Textcursor Formatierungsleiste Einfügemarke
Statusleiste
Bild 16.7: WordPad-Fenster
Bild 16.8: Dialogfeld Optionen
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Symbolleiste
Kapitel 16 · Zubehör zur Textbearbeitung
Um ein neues (leeres) Dokument zu erstellen, klicken Sie in der Symbolleiste auf die Schaltfläche Neu (Bild 16.10) oder wählen Sie den gleichnamigen Befehl im Menü Datei. WordPad zeigt dann das Dialogfeld Neu (Bild 16.9), in dem Sie den gewünschten Dokumenttyp auswählen und über die OK-Schaltfläche bestätigen.
Bild 16.9: Dialogfeld Neu
Der Dokumenttyp RTF-Dokument lässt sich zur Übertragung von Textdateien zwischen unterschiedlichen Textverarbeitungsprogrammen (z. B. Microsoft Word) verwenden, und unterstützt die formatierte Speicherung des Dokuments. Benutzen Sie den Dokumenttyp Textdokument, um reine Textdokumente ohne weitere Formatierung zu verfassen und später zu speichern. Diese Dokumentdateien lassen sich durch den Windows-Editor öffnen und bearbeiten. Die Option Unicode-Textdokument erlaubt Ihnen, Textdokumente im Unicode-Zeichensatz zu erstellen und zu speichern. Beachten Sie, dass bei den Textdokument-Formaten eine eventuell im Text enthaltene Formatierung beim Speichern verloren geht.
16.2.2
Dokumente in WordPad laden und speichern
Um ein Dokument in WordPad zu laden, klicken Sie in der Symbolleiste auf die Schaltfläche Öffnen (Bild 16.10) oder wählen Sie den Befehl Öffnen im Menü Datei bzw. drücken Sie die Tastenkombination (Strg)+(O). Im Dialogfeld Öffnen lassen sich dann der Quellordner und die Dokumentdatei auswählen. Das Dialogfeld enthält die gleichen Elemente wie im Abschnitt zum Windows-Editor erläutert, unterstützt aber die Dateinamenerweiterungen .rtf und .txt. Der Dateityp Alle Dokumente (*.*) des Listenfelds Dateityp zeigt alle im aktuellen Ordner hinterlegten Dateien. Enthalten diese Texte, lassen sich diese in WordPad laden und bearbeiten. Zum Speichern eines Dokuments verwenden Sie die Speichern-Schaltfläche (Bild 16.10) in der Symbolleiste oder den Befehl Speichern im Menü Datei bzw. die Tastenkombination (Strg)+(S). Bei aus Dateien geladenen Dokumenten werden die Änderungen lediglich gespeichert. Bei einem neuen Dokument erscheint das Dialogfeld Speichern unter, in dem
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Textbearbeitung mit WordPad
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Sie den Speicherort, das Speicherformat und den Dokumentnamen festlegen. Der Befehl Speichern unter ruft dieses Dialogfeld bei bestehenden Dateien auf.
Datum/Uhrzeit Rückgängig Einfügen Kopieren Ausschneiden Suchen Seitenansicht Drucken Speichern Öffnen Neu
Bild 16.10: Schaltflächen der WordPad-Symbolleiste
16.2.3
Hinweise zur Textbearbeitung in WordPad
Zur Textbearbeitung verwenden Sie die gleichen Techniken wie im Windows-Editor. Die Positionierung der Schreibmarke im Text erfolgt durch Anklicken der betreffenden Textstelle per Maus. Alternativ können Sie die in Tabelle 16.2 aufgeführten Tastenkombinationen verwenden. Tasten
Bemerkung
(½)
Verschiebt die Einfügemarke im Text eine Zeile nach oben.
(¼)
Verschiebt die Einfügemarke im Text eine Zeile nach unten.
(æ)
Verschiebt die Einfügemarke im Text ein Zeichen nach links in Richtung Textanfang.
(Æ)
Verschiebt die Einfügemarke im Text ein Zeichen nach rechts in Richtung Textende.
(Strg) +(æ)
Verschiebt die Einfügemarke im Text um ein Wort nach links.
(Strg) +(Æ)
Verschiebt die Einfügemarke im Text um ein Wort nach rechts.
(Pos1)
Drücken Sie diese Taste, springt die Einfügemarke an den Zeilenanfang.
(Ende)
Mit dieser Taste verschieben Sie die Einfügemarke an das Zeilenende.
Tabelle 16.2: Tastenkombinationen zum Positionieren im Text
288
Kapitel 16 · Zubehör zur Textbearbeitung
Textbereiche lassen sich durch Ziehen per Maus markieren. Außerdem wird Text markiert, wenn Sie die (ª)-Taste gedrückt halten und die Schreibmarke mittels der Cursortasten (æ), (Æ), (½), (¼) verschieben. Den gesamten Text markieren Sie, indem Sie die Tastenkombination (Strg)+(A) drücken oder im Menü Bearbeiten den Befehl Alles markieren wählen. Klicken Sie neben einen markierten Textbereich, wird die Markierung aufgehoben. Markierte Textbereiche lassen sich über die Funktionen Ausschneiden, Kopieren und Einfügen per Windows-Zwischenablage manipulieren. Die entsprechenden Techniken wurden am Kapitelanfang erläutert. WordPad stellt aber die Befehle neben dem Menü Bearbeiten und den Tastenkürzeln (Strg)+(X) (Ausschneiden), (Strg)+(C) (Kopieren) und (Strg)+(V) (Einfügen) auch über drei in Bild 16.10 gezeigte Schaltflächen in der Symbolleiste bereit. Klicken Sie in den Text und tippen Sie etwas auf der Tastatur ein, werden die Zeichen rechts von der Einfügemarke eingefügt. Markierter Text wird dagegen durch das erste eingefügte Zeichen ersetzt. Zudem können Sie die (Einfg)-Taste drücken, um zwischen dem Einfüge- und dem Überschreibmodus umzuschalten. Im Überschreibmodus werden die Zeichen rechts von der Textmarke vom eingetippten Text überschrieben. Um ein Zeichen links von der Einfügemarke zu löschen, drücken Sie die (æ___)-Taste. Die Zeichen rechts von der Einfügemarke löschen Sie durch Drücken der (Entf)-Taste. Über die Schaltfläche Uhrzeit/Datum der Symbolleiste fügen Sie die aktuelle Uhrzeit und das aktuelle Datum an der Schreibmarke im Dokument ein. Um den letzten Schritt zurückzunehmen, klicken Sie in der Symbolleiste auf die Schaltfläche Rückgängig (Bild 16.10). Alternativ können Sie den gleichnamigen Befehl im Menü Bearbeiten oder die Tastenkombination (Strg)+(Z) verwenden. Im Gegensatz zum Windows-Editor kann WordPad aber schrittweise mehrere Befehle bzw. Änderungen zurücknehmen.
Suchen und Ersetzen WordPad stellt, ähnlich wie der Windows-Editor, Funktionen zum Suchen und zum Ersetzen bereit. Die Funktion Suchen lässt sich über eine Schaltfläche der Symbolleiste (Bild 16.10), über den gleichnamigen Befehl im Menü Bearbeiten oder über die Tastenkombination (Strg)+(F) (F steht für Find) aufrufen. Um bestimmte Begriffe im Dokument direkt durch andere Begriffe zu ersetzen, wählen Sie im Menü Bearbeiten den Befehl Ersetzen oder drücken Sie die Tastenkombination (Strg)+(H). Die Dialogfelder Suchen und Ersetzen entsprechen im Aufbau den Dialogen des Windows-Editors (siehe Bild 16.6) und werden in gleicher Weise gehandhabt.
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Textbearbeitung mit WordPad 0
16.2.4
Textformatierung mit WordPad
Im Gegensatz zum Windows-Editor erlaubt WordPad, dem Text auch eine sogenannte Formatierung zuzuweisen, bei der Textstellen z. B. fett oder kursiv ausgezeichnet werden. Zum Zuweisen einer Formatierung verwenden Sie die Listenfelder und Schaltflächen der Formatierung-Symbolleiste (Bild 16.11). War ein Textbereich markiert, wird diesem das neue Format zugewiesen oder ein eventuell bereits zugewiesenes Format wieder zurückgesetzt. Ist nichts markiert, wird das betreffende Format über die jeweilige Schaltfläche oder das Listenfeld ein- und bei erneuter Anwahl auch wieder ausgeschaltet. Bei eingeschalteter Formatoption erhält neu eingetippter Text dieses Format zugewiesen. 쮿
Über das Listenfeld Schriftart (Bild 16.11) können Sie die Schriftart anpassen. Wählen Sie einfach einen der angebotenen Einträge für die Schriftart wie »Arial«, »Times New Roman« etc. Die Schriftart legt die Form der Buchstaben (mit oder ohne die als Serifen bezeichneten Querstriche an den Enden der Buchstaben, Handschrift etc.) fest.
쮿
Die Größe der Buchstaben eines Textes lässt sich über das Kombinationsfeld Schriftgrad der Formatierung-Symbolleiste verändern. Die angezeigten Werte legen den Schriftgrad in der Maßeinheit Punkt fest. Sie können diesen Wert direkt in das Feld eintippen oder Sie öffnen die Liste und wählen eine vorgegebene Größe aus.
쮿
Über die drei Schaltflächen Fett, Kursiv und Unterstrichen lassen sich Textstellen mit den entsprechenden Zeichenformaten auszeichnen.
쮿
Absätze werden über die drei Schaltflächen Linksbündig, Zentriert und Rechtsbündig der Formatierung-Symbolleiste am linken oder rechten Seitenrand ausgerichtet oder zentriert zwischen linkem und rechtem Rand justiert.
쮿
Die Schaltfläche Farbe öffnet eine Palette, in der Sie die Textfarbe auswählen und damit dem markierten oder neu einzutippenden Text zuweisen können.
쮿
Markieren Sie Absätze, lassen sich diese über die Schaltfläche Aufzählungszeichen mit einem Schmuckpunkt als Aufzählungssymbol versehen. Klicken Sie die Schaltfläche bei einem markierten Aufzählungsabsatz erneut an, wird diese Aufzählung aufgehoben.
Schriftart Schriftgrad
Aufzählungszeichen Rechtsbündig Zentriert Linksbündig Farbe Unterstrichen Kursiv Fett
Bild 16.11: Schaltflächen der Formatierung-Symbolleiste
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Kapitel 16 · Zubehör zur Textbearbeitung
Die zur Formatierung des aktuell markierten Textes benutzten Schaltflächen werden von den meisten Windows-Anwendungen optisch hervorgehoben (z. B. heller dargestellt). Ein Mausklick auf die betreffende Schaltfläche hebt das zugehörige Format wieder auf. Sie können verschiedene Formate (z. B. fett, kursiv, unterstrichen) im Text kombinieren. Wählen Sie im Menü Format den Befehl Schriftart, lassen sich im Dialogfeld Schriftart alle Formatoptionen für den markierten Text anpassen (Bild 16.12). Im Dialogfeld stehen auch Formate wie Durchgestrichen oder Unterstrichen über Optionen zur Verfügung. Das Listenfeld Skript erlaubt Ihnen den Einsatz mehrsprachiger Zeichensätze im Dokument. Voraussetzung ist allerdings, dass die betreffenden Schriften mit den Zeichensätzen dieser Sprache vorliegen.
Bild 16.12: Dialogfeld Schriftart
16.2.5
Seitenränder und Einzüge einstellen
Das Lineal ermöglicht Ihnen über die Randsteller (die kleinen Dreiecke am linken und rechten Rand, Bild 16.13), die Einzüge für Zeilen und die Seitenränder vorzugeben. 쮿
Ziehen Sie den linken Randsteller am Viereck per Maus nach links oder rechts, verschiebt dies beide Dreiecke am linken Rand und passt damit den linken Textrand an.
쮿
Ziehen Sie den oberen linken Randsteller, bestimmt dies den Einzug der ersten Zeile eines Absatzes. Ziehen Sie den unteren linken Randsteller am Dreieck per Maus nach links oder rechts, bestimmt dies den Einzug der Folgezeilen.
쮿
Der Randsteller am rechten Rand des Lineals begrenzt den rechten Rand der Zeile und lässt sich ebenfalls per Maus verschieben.
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Textbearbeitung mit WordPad 0
Sie haben alternativ die Möglichkeit, die Einzüge für den linken und rechten Rand, den Erstzeileneinzug sowie die Ausrichtung eines markierten Absatzes über den Befehl Absatz im Menü Format einzustellen. WordPad öffnet das Dialogfeld Absatz mit den für die Absatzformatierung verfügbaren Optionen (Bild 16.13, Vordergrund). Passen Sie die Werte an und schließen Sie das Dialogfeld über die OK-Schaltfläche.
Erstzeileneinzug Randsteller links
Tabulator
Randsteller rechts
Bild 16.13: Randsteller und Dialogfeld Absatz
16.2.6
Tabulatoren im Text nutzen
Tabulatorzeichen lassen sich in WordPad über die (ÿ_)-Taste eingeben. Standardmäßig rückt WordPad dann die Schreibmarke (bzw. den nachfolgenden Text) um 1,25 cm nach rechts ein. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, Texteinträge in Listenform einzurücken. Die in der Liste eingefügten Tabulatorzeichen bewirken, dass die Spalten immer genau an der Tabulatorposition ausgerichtet werden – bei eingefügten Leerzeichen zur Trennung der Spalteneinträge kommt es dagegen, wegen der unterschiedlichen Zeichenbreiten bei Proportionalschriften, zu kleinen Verschiebungen der Spaltenanfänge. Um sich bei unterschiedlicher Spaltenbreite das Eintippen mehrerer Tabulatorzeichen als Spaltentrenner zu ersparen, können Sie auch feste (linksbündige) Tabulatorstopps vereinbaren. Die einzelnen Tabulatorpositionen (als Tabstopps bezeichnet) lassen sich durch Anklicken des Lineals festlegen und später per Maus verschieben. Ziehen Sie ein TabstoppSymbol aus dem Lineal in den Dokumentbereich, wird die Marke gelöscht. In Bild 16.13 sind zwei Tabstopps im Lineal zu sehen. Die Feinjustierung der Tabstopps lässt sich auch über den Befehl Tabstopps im Menü Format durchführen. WordPad öffnet das Dialogfeld Tabstopps, in dem Sie die einzelnen Tabulatorpositionen setzen oder löschen können (Bild 16.13, Vordergrund, rechts).
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Kapitel 16 · Zubehör zur Textbearbeitung
Die Tabulatorpositionen beziehen sich auf den linken Rand des aktuellen Absatzes bzw. auf die Absätze des markierten Textes. Klicken Sie auf einen Absatz, zeigt WordPad die definierten Tabulatorstopps als kleine Winkel im Lineal an. Um eine Tabulatorposition für das komplette Dokument festzulegen, markieren Sie den gesamten Text (z. B. durch Drücken der Tastenkombination (Strg)+(A)) und definieren dann die Tabulatormarken.
16.2.7
Objekte einfügen und verknüpfen
WordPad unterstützt die Aufnahme anderer Objekte wie Bilder, Klänge etc. in ein Textdokument. Sie können den Text durch ein Bild ergänzen oder eine Klangdatei einfügen. Um die Größe der WordPad-Dokumentdatei zu begrenzen, besteht die Alternative darin, nicht das Objekt, sondern nur eine Verknüpfung auf die Objektdatei einzufügen. Dann kann WordPad beim Laden des Dokuments den Verweis auswerten und das Objekt dynamisch einbinden. Um ein Bild, einen Klang oder ein sonstiges Objekt im WordPad-Dokument an der Position der Schreibmarke einzufügen, gehen Sie in folgenden Schritten vor:
Bild 16.14: Dialogfeld Objekt einfügen
1. Wählen Sie im Menü Einfügen den Befehl Objekt, um das Dialogfeld Objekt einfügen zu öffnen. 2. Markieren Sie eines der Optionsfelder Neu erstellen bzw. Aus Datei erstellen, um die in Bild 16.14 gezeigten Varianten des Dialogfelds Objekt einfügen zu erhalten. 3. Legen Sie die Optionen fest und schließen Sie das Dialogfeld über die OK-Schaltfläche.
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Textbearbeitung mit WordPad
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Die genauen Schritte und der weitere Ablauf hängen von den gewählten Optionen ab. Ist das Optionsfeld Neu erstellen markiert, wird das Dialogfeld aus Bild 16.14, links, gezeigt. Wählen Sie dann den Objekttyp in der gleichnamigen Liste aus. Schließen Sie das Dialogfeld über die OK-Schaltfläche, startet WordPad die Anwendung zum Erstellen des Objekts.
Bild 16.15: WordPad-Fenster mit Paint-Funktionen und Objekt
Die Einträge für die Objektanwendungen werden im Dialogfeld Objekt einfügen teilweise in englischer Sprache aufgeführt. Um ein Grafikobjekt in Paint zu erstellen, müssen Sie den (uralten) Namen »Paintbrush Picture« der Anwendung verwenden. Fügen Sie Objekte ein, die keine visuelle Darstellung besitzen (z. B. Klänge), müssen Sie im Dialogfeld Objekt einfügen das Kontrollkästchen Als Symbol markieren. Dann platziert WordPad ein Symbol als Platzhalter zur Anwahl des Objekts. Im WordPad-Dokumentfenster erscheint ein schraffierter Rahmen (die Objektmarkierung) als Platzhalter zur Aufnahme des Objekts (Bild 16.15). Gleichzeitig werden die Bedienelemente der Anwendung (z. B. Paint) zum Erstellen des betreffenden Objekts direkt im WordPad-Fenster eingeblendet. Sie können dann das Objekt (z. B. eine Grafik) direkt erstellen. Um die Bearbeitung des Objekts zu beenden, klicken Sie auf eine Dokumentstelle außerhalb der Objektmarkierung. Die Bedienelemente des Programms zum Bearbeiten des Objekts verschwinden und WordPad schaltet zur Ansicht des Textdokuments zurück. Das Objekt wird mit einem dünnen Markierungsrahmen dargestellt. Ein Doppelklick auf das Objekt öffnet dieses erneut im Bearbeitungsmodus.
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Kapitel 16 · Zubehör zur Textbearbeitung
Liegt das Objekt bereits als Datei vor, markieren Sie im Dialogfeld Objekt einfügen das Optionsfeld Aus Datei erstellen, um die in Bild 16.14, rechts, gezeigte Darstellung zu erhalten. Über die Schaltfläche Durchsuchen öffnen Sie ein Dialogfeld zur Auswahl der Objektdatei. Möchten Sie, dass das Objekt nur als Verknüpfung eingefügt wird, müssen Sie vor dem Schließen des Dialogfelds Objekt einfügen das Kontrollkästchen Verknüpfen markieren. Dann fügt WordPad statt der kompletten Objektdaten nur die Information über die Lage der Objektdatei in das Dokument ein – was erheblich kleinere Dokumentdateien ergibt. Dieser Ansatz bedingt aber, dass Sie die Objektdatei nicht löschen, umbenennen oder verschieben. Andernfalls wird die Objektdatei beim Öffnen des Textdokuments nicht mehr gefunden.
16.2.8
Seite einrichten, Drucken und Seitenansicht abrufen
Sie können in WordPad den Befehl Seite einrichten im Menü Datei wählen. Dann öffnet das Programm das Dialogfeld Seite einrichten (Bild 16.16), in dem Sie die Papierquelle, die Papiergröße, die Ausrichtung des Blatts (Hoch- und Querformat) sowie die Druckränder vorgeben können. Sobald Sie das Dialogfeld über die OK-Schaltfläche schließen, werden die Vorgaben für alle Dokumentseiten in WordPad übernommen.
Bild 16.16: Dialogfeld Seite einrichten
Wählen Sie in der WordPad-Symbolleiste die Schaltfläche Drucken (Bild 16.10), wird das komplette Dokument ohne weitere Nachfrage auf dem Standarddrucker ausgegeben (siehe auch Kapitel 15). Um Teile des
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Textbearbeitung mit WordPad
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Dokuments auszudrucken oder Druckoptionen zu nutzen, ist der Befehl Drucken im Menü Datei oder die Tastenkombination (Strg)+(P) zu verwenden. WordPad öffnet das Dialogfeld Drucken, in dem Sie verschiedene Ausgabeoptionen festlegen können. Hinweise zu den Optionen des Dialogfelds finden Sie in Kapitel 15. TIPP
Sofern Sie Teilbereiche des Dokuments über die Option Markierung des Drucken-Dialogs ausgeben möchten, müssen Sie diese Bereiche vor Aufruf des Drucken-Dialogs im Dokument markieren. Andernfalls bleibt das Optionsfeld Markieren gesperrt. Zur Beurteilung, ob die Dokumentformatierung Ihren Wünschen entspricht, brauchen Sie das Dokument nicht unbedingt zu drucken. Über den Befehl Seitenansicht im Menü Datei öffnet WordPad eine Druckvorschau des Dokuments, in der Sie das Layout begutachten können (Bild 16.17).
Bild 16.17: Die Seitenansicht eines Dokuments
Die beiden Schaltflächen Vergrößern und Verkleinern in der Symbolleiste des Vorschaufensters passen die Darstellung in der Vorschau entsprechend an. Zum Blättern in mehrseitigen Dokumenten benutzen Sie die Schaltflächen Nächste und Vorherige. Mit Zwei Seiten wird ein mehrseitiges Dokument mit zwei Seiten in der Vorschau dargestellt. Über die Schaltfläche Drucken können Sie aus der Vorschau die Druckausgabe starten und mit der Schaltfläche Schließen gelangen Sie zur WordPadDokumentansicht zurück.
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Kapitel 16 · Zubehör zur Textbearbeitung
TIPP
Sie können die Anzeige in der Dokumentansicht des WordPad-Fensters per Maus zoomen, indem Sie die (Strg)-Taste drücken und dann an der Scroll-Maus das Rädchen verstellen. Die in WordPad angewendeten Arbeitstechniken zur Texteingabe, zur Textkorrektur und zur Textformatierung lassen sich auch in anderen Textverarbeitungsprogrammen wie Microsoft Word oder OpenOffice.org Writer einsetzen.
16.3 Bildschirmtastatur und Zeichentabelle In diesem Abschnitt werden die Bildschirmtastatur (zur Simulation von Tastatureingaben) sowie die Zeichentabelle zum Abrufen spezieller Zeichen vorgestellt.
16.3.1
Die Bildschirmtastatur nutzen
Windows Vista stellt Ihnen mit der Bildschirmtastatur eine Funktion zur Verfügung, mit der Sie ggf. per Maus Tastatureingaben simulieren können. Dies ist besonders hilfreich, wenn Benutzer motorische Einschränkungen haben und nur mit speziellen Zeigegeräten arbeiten können. Der andere Einsatzbereich sind tastaturlose Tablet PCs, wenn Sie statt einer Stifteingabe schnell einen kurzen Text »eintippen« möchten. Auch bei Notebooks setzen manche Anwender die Bildschirmtastatur während Präsentationen ein, um nicht ständig zwischen einem Zeigegerät und der Tastatur wechseln zu müssen.
Bild 16.18: Die Bildschirmtastatur
Die Bildschirmtastatur (Bild 16.18) rufen Sie über den Zweig Alle Programme/Zubehör/Erleichterte Bedienung des Startmenüs auf. Das Programm meldet sich mit einem Fenster, in dem eine stilisierte Tastatur gezeigt wird. Das Layout der Tastatur lässt sich über die Befehle des Menüs Tastatur anpassen. Der Befehl Immer im Vordergrund des Menüs Einstellungen legt fest, ob das Tastaturfenster durch andere Fenster verdeckt werden kann oder nicht. Für Tastatureingaben genügt es, die »Tasten« im Fenster der Bildschirmtastatur anzuklicken. Kombinationstasten werden abgerufen, indem Sie einfach die Tasten nacheinander anklicken (also z. B. zuerst shift und dann a für den Großbuchstaben A).
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Sonderzeichen mit der Zeichentabelle abrufen
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TIPP
Es ist zwar schon etwas exotisch, aber die Bildschirmtastatur ist auch hilfreich, wenn Sie keine Tastatur mit Windows-Tasten verwenden. Dann lässt sich die Bildschirmtastatur ggf. nutzen, um über deren (__)Taste Funktionen wie Flip-3D abzurufen.
16.4 Sonderzeichen mit der Zeichentabelle abrufen Das Programm Zeichentabelle bietet Ihnen die Möglichkeit, spezielle Zeichen wie z. B. das Copyright-Symbol oder fremdsprachige Symbole, die sich nicht oder nur sehr umständlich über die Tastatur abrufen lassen, einzugeben. Starten lässt sich das Programm über den Zweig Alle Programme/Zubehör/Systemprogramme/Zeichentabelle des Startmenüs.
Bild 16.19: Die Zeichentabelle
Im Dialogfeld der Zeichentabelle wählen Sie zuerst die gewünschte Schriftart im gleichnamigen Listenfeld aus (Bild 16.19, links). Diese bestimmt die im Anzeigebereich darstellbaren Zeichen. Zeigen Sie anschließend auf eines der Anzeigefelder, wird der Unicode-Wert in einer QuickInfo eingeblendet. Ein Mausklick auf ein Zeichen ruft dieses in einer vergrößerten Darstellung ab. Ein Mausklick auf das Zeichen und die Betätigung der Schaltfläche Auswählen trägt das Zeichen im Textfeld Zeichenauswahl ein. Den gleichen Effekt erreichen Sie, wenn Sie ein Zeichen per Doppelklick anwählen.
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Kapitel 16 · Zubehör zur Textbearbeitung
Mit der Schaltfläche Kopieren werden die im Feld Zeichenauswahl befindlichen Zeichen in die Windows-Zwischenablage übernommen. Sie können dann das Fenster der Zeichentabelle über die in der rechten oberen Ecke gezeigte Schaltfläche Schließen beenden und die Zwischenablage über die Tastenkombination (Strg)+(V) im Anwendungsprogramm einfügen. Die Zeichentabelle listet alle in der gewählten Schriftart unterstützten Zeichen in der Anzeigeliste auf (Bild 16.19, links). Markieren Sie das Kontrollkästchen Erweiterte Ansicht erscheint der untere Bereich des Dialogfelds mit verschiedenen Optionen. Das Listenfeld Zeichensatz erlaubt den Wechsel zwischen verschiedenen Zeichensätzen (Unicode, DOS, Windows). Über das Listenfeld Gruppieren nach lassen sich die Zeichen in Kategorien nach Unicode-Untergruppen (Japanisch, Chinesisch etc.) in der Darstellung abrufen. Sobald der Wert des Listenfelds von (Keine Gruppierung) auf einen anderen Wert umgestellt wird, erscheint ein separates Fenster zur Auswahl (Bild 16.19, rechts). Über das Textfeld Suchen nach können Sie in der Zeichentabelle nach einem Zeichen suchen lassen. Der Wert »griechisch« ruft beispielsweise griechische Buchstaben ab, während das kyrillische Alphabet mit »kyrillisch« adressiert wird. Mit »Omega« würde beispielsweise nach dem Zeichen gleichen Namens gesucht, das sowohl im griechischen als auch im kyrillischen Alphabet enthalten ist. Möchten Sie Zeichen nach deren Unicodes suchen? Auch dies ist mit Tricks im Modus Erweiterte Ansicht des Dialogfelds möglich. Sie müssen das Listenfeld Zeichensatz auf Unicode und das Feld Gruppieren nach auf (Keine Gruppierung) einstellen. Dann wird rechts neben dem Feld Zeichensatz das Feld Unicode freigegeben. Sie können dort den vierstelligen Unicode eintippen und dann auf die Schaltfläche Suchen klicken. TIPP
Der vierstellige Unicode wird in der erweiterten Darstellung in der linken unteren Ecke des Dialogfelds eingeblendet, sobald Sie ein Zeichen anklicken. In der rechten unteren Ecke finden Sie bei den direkt über die Tastatur abrufbaren Zeichen den Tastaturcode. Mit diesem Tastaturcode lassen sich die Zeichen auch direkt abrufen, indem Sie den Code bei gedrückter (Alt)-Taste über den numerischen Tastenblock eintippen. Eventuell müssen Sie aber vorher die Zahleneingabe über die (Num)-Taste einschalten. Das Zeichen A besitzt beispielsweise den Code Alt+065, das Copyrightzeichen rufen Sie über den Code Alt+0169 ab. Windows Vista besitzt noch einen Editor für benutzerdefinierte Zeichen, mit dem Sie unter einem Administratorkonto selbst definierte Logos und Ähnliches erstellen können. Diesen Editor rufen Sie auf, indem Sie im Schnellsuchfeld des Startmenüs den Befehl eudcedit eintippen. Die Hilfe des Programms liefert Hinweise darauf, was es bei der Gestaltung von Zeichen zu beachten gibt.
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17 Terminverwaltung im Griff Windows Vista wird mit einer Terminverwaltung ausgeliefert. Mit diesem Programm können Sie Ihre privaten oder geschäftlichen Termine verwalten und ggf. mit anderen Personen abgleichen. Dieses Kapitel zeigt Ihnen, wie Sie die Funktionen des Terminplaners nutzen.
17.1 Der Windows-Kalender – die ersten Schritte Der Windows-Kalender ist eine sehr hilfreiche Anwendung, um Termine im privaten oder geschäftlichen Umfeld zu planen und abzustimmen. Zudem können Sie im Windows-Kalender Aufgaben verwalten. Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über das Programm.
17.1.1
Der Windows-Kalender im Überblick
Kennen Sie die Zettel mit zu erledigenden Aufgaben auf dem Schreibtisch oder an einer Pinwand? Müssen Sie Termine mit anderen (z. B. Familienmitgliedern) koordinieren und haben bisher dazu einen Kalenderausdruck oder Terminplaner benutzt? Dann sollten Sie sich mit dem Windows-Kalender beschäftigen. Dieser ist ein hilfreiches Zusatzprogramm, das Sie bei der Verwaltung eigener Termine oder bei der Koordinierung dieser Termine mit Dritten (z. B. Familienmitgliedern) unterstützt. Um den Windows-Kalender zu nutzen, öffnen Sie das Startmenü und wählen den Eintrag Alle Programme/Windows-Kalender. Der WindowsKalender zeigt nach dem Programmstart ein Fenster (Bild 17.1) mit einer Terminübersicht, eventuell definierten Aufgaben, Notizen und weiteren Details an: 쮿
In der Kopfzeile des Fensters finden Sie jeweils eine Menü- und eine Symbolleiste, über die Sie auf die Funktionen des Kalenders zugreifen können. Die Symbolleiste enthält Schaltflächen zum Umschalten der Darstellung sowie zum Verwalten von Terminen und Aufgaben.
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Die linke Spalte des Kalenderfensters stellt den Navigationsbereich dar. Dort finden Sie die Rubrik Datum mit der Monats- oder Jahresübersicht, die Rubrik Kalender mit den abzugleichenden Terminkalendern sowie die Rubrik Aufgaben mit den aktuell definierten Aufgaben.
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In der mittleren Spalte wird der Terminkalender eingeblendet, wobei Sie dort zwischen einer Tages-, Wochen- oder Monatsansicht umschalten können.
쮿
Die rechte Spalte enthält den Detailbereich für angewählte Aufgaben und Termine. Im Detailbereich können Sie Teilnehmer zu Terminen einladen, die Erinnerungsfunktion aktivieren oder Notizen zu Terminen bzw. Aufgaben verfassen.
301
Der Windows-Kalender – die ersten Schritte
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Wie Sie neue Kalender anlegen, Termine oder Aufgaben eintragen und die Funktionen des Kalenders nutzen, lernen Sie auf den folgenden Seiten.
Navigationsbereich
Kalender mit Terminen
Detailbereich
Bild 17.1: Fenster des Windows-Kalenders
17.1.2
Die Kalenderdarstellung anpassen
Das Fenster des Windows-Kalenders lässt sich über das Menü Ansicht anpassen. Alternativ können Sie in der Symbolleiste des Kalenderfensters auf die Schaltfläche Ansicht klicken und im angezeigten Menü (Bild 17.2) die Befehle zum Anpassen der Darstellung wählen. Sobald Sie das betreffende Menü öffnen, können Sie über die angezeigten Befehle festlegen, welche Anzeigebereiche im Kalenderfenster sichtbar sein sollen.
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Klicken Sie auf die beiden Befehle Navigationsbereich oder Detailsbereich, um die linke bzw. rechte Spalte des Kalenderfensters mit den betreffenden Bereichen ein- oder auszublenden. Ein Häkchen signalisiert, dass der betreffende Bereich sichtbar ist.
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Weiterhin können Sie über die Befehle der oberen Menügruppe die Kalenderdarstellung in der mittleren Spalte zwischen einer Tages-, Wochen- oder Monatsanzeige umschalten. Klicken Sie auf den betreffenden Befehl, um die Darstellung abzurufen.
Kapitel 17 · Terminverwaltung im Griff
Bild 17.2: Anpassen der Kalenderdarstellung
In der Tagesdarstellung weist die mittlere Spalte nur die Termine des im Kalender angewählten Tages auf. Bei der Wochendarstellung wird noch zwischen der Darstellung als Arbeitswoche und als Kalenderwoche unterschieden. In der Darstellung Woche (Bild 17.3) werden alle sieben Wochentage angezeigt, während der Modus Arbeitswoche nur Termine von Montag bis Freitag darstellt. In der Monatsdarstellung erhalten Sie einen Überblick über alle Termine des gewählten Monats.
Bild 17.3: Abrufen von Detailinformationen in der Kalenderdarstellung TIPP
In der Wochen- oder Monatsansicht bleibt für die Terminspalten nur sehr wenig Raum, so dass Sie die Einträge kaum ablesen können. Zeigen Sie in diesem Fall mit der Maus auf den Termineintrag, blendet der Windows-Kalender eine QuickInfo mit den Details des zugehörigen Termins in der Anzeige ein (Bild 17.3).
303
Der Windows-Kalender – die ersten Schritte
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17.1.3
Navigation im Kalenderblatt
Um Termine abzurufen, können Sie die im vorhergehenden Abschnitt besprochenen Menübefehle der Schaltfläche Ansicht verwenden. Innerhalb der Terminspalte werden dann die Termine für einen kompletten Tag in der Tages-, Wochen- oder Monatsdarstellung eingeblendet. Benutzen Sie die vertikale Bildlaufleiste der Terminspalte, um innerhalb der Tagesplanung zwischen den Zeitintervallen (Morgen-, Vormittags-, Nachmittags- und Abendtermine) zu blättern. Der in der linken Navigationsleiste in der Rubrik Datum eingeblendete Kalender (Bild 17.4, linke Spalte) erlaubt Ihnen die Navigation zwischen den Terminen der einzelnen Tage eines Monats oder zwischen Monaten und Jahren. Alle Tage mit Terminen sind in diesem Kalenderblatt fett hervorgehoben. Das aktuelle Datum wird im Kalenderblatt bei der Monatsdarstellung durch einen dünnen viereckigen Rahmen markiert. Haben Sie die Terminansicht für einen anderen Tag abgerufen, wird dieser Tag durch einen gepunkteten Rahmen und einen farbig hervorgehobenen Hintergrund markiert. Die Termine für einzelne Tage lassen sich mit folgenden Funktionen in der Terminspalte abrufen. 쮿
Klicken Sie in der Symbolleiste auf die Schaltfläche Heute (Bild 17.4), um direkt zu den Terminen des aktuellen Tagesdatums zu gelangen.
쮿
Klicken Sie in der Monatsdarstellung des Kalenderblatts auf einen einzelnen Tag, werden alle diesem Tag zugeordneten Termine in der mittleren Terminspalte angezeigt (Bild 17.4).
Bild 17.4: Terminbelegung im Kalenderblatt und in der Terminspalte abrufen
Ist keine Tages-, sondern eine Wochen- oder Monatsdarstellung in der Terminspalte gewählt, hebt der Windows-Kalender den betreffenden Eintrag für den gewählten Tag mit blauen Linien oder mit einem blauen Rahmen hervor. Um zwischen den einzelnen Monaten und Jahren des Kalenders zu navigieren, verwenden Sie folgende Techniken.
304
Kapitel 17 · Terminverwaltung im Griff
Zurück Ebene höher Vor
belegter Termin
Bild 17.5: Navigation im Kalender
쮿
Über die beiden in Bild 17.5 mit Zurück und Vor beschrifteten Schaltflächen in der Kopfzeile des Datumsbereichs lässt sich zwischen den Monaten des eingestellten Jahres blättern. Besitzt Ihre Maus ein Rädchen, können Sie durch Drehen zwischen den Monaten des angezeigten Jahreskalenders blättern.
쮿
Klicken Sie auf die Monatsangabe der Kopfzeile (z. B. »November 2006«), wechselt die Kalenderanzeige von der (in Bild 17.5 links gezeigten) Monatsdarstellung zur (in der Bild 17.5 rechts gezeigten) Jahresübersicht und dann zur Zehnjahres- und zur Jahrhundertansicht.
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Ist eine Zehnjahres- oder Jahrhundertansicht eingestellt, bezieht sich das Blättern über die Schaltflächen Zurück und Vor bzw. über das Mausrädchen auf die angezeigten Jahre oder Jahrzehnte.
Haben Sie im Kalenderblatt die Jahres-, Zehnjahres- oder Jahrhundertanzeige abgerufen? Zur Detailansicht geht es zurück, wenn Sie im Kalenderblatt einen Zehnjahreszeitraum, ein Jahr und dann einen Monatsnamen per Mausklick anwählen. Sie können in der Terminspalte einen unbelegten Eintrag mit der rechten Maustaste anklicken und die Kontextmenübefehle Heute bzw. Gehe zu Datum wählen. Beim zweiten Befehl wird ein Dialogfeld zur Datumsauswahl eingeblendet. Der Windows-Kalender ruft dann das aktuelle oder das gewählte Datum in der Terminspalte ab.
17.1.4
Optionen des Terminkalenders anpassen
Der Windows-Kalender ermöglicht Ihnen, über Optionen festzulegen, mit welchem Tag eine Woche beginnt, auf welchem Tag der erste Arbeitstag liegt, in welcher Zeitspanne Arbeitszeiten liegen und wie viele Minuten ein Termin standardmäßig umfasst.
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Der Windows-Kalender – die ersten Schritte
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Rufen Sie hierzu im Menü Datei des Kalenderfensters den Befehl Optionen auf. Anschließend können Sie im Dialogfeld Optionen (Bild 17.6) die gewünschten Werte anpassen. Die Änderungen werden wirksam, sobald Sie das Dialogfeld über die OK-Schaltfläche schließen. Über die Listenfelder Erster Wochentag und Erster Arbeitstag können Sie festlegen, mit welchem Tag die Woche bzw. die Arbeitswoche beginnen soll. Dies ist hilfreich, wenn Sie beispielsweise im Schichtdienst mit abweichendem Beginn des Schichtplans arbeiten oder eine Wochenplanung von Sonntag bis Samstag bevorzugen. Die Listenfelder Tage beginnen um und Tage enden um erlauben Ihnen, das Zeitintervall vorzugeben, das vom Terminkalender standardmäßig für Terminplanungen vorgesehen ist. Die außerhalb des Intervalls liegenden Zeiten werden grau dargestellt. Sie können aber auch in diesem Terminbereich eigene Termine eintragen.
Bild 17.6: Optionen des Windows-Kalenders anpassen
Die Kontrollkästchen der Gruppe Kalender erlauben Ihnen vorzugeben, ob Erinnerungen auch dann anzuzeigen sind, wenn Sie das Fenster des Windows-Kalenders nicht geöffnet haben, ob Erinnerungen mit Sound unterlegt werden und ob Zeitzonen anzuzeigen sind. In der Gruppe Termine lässt sich über ein Listenfeld vorgeben, wie viele Minuten ein Termin belegt und ob standardmäßig eine Erinnerung kurz vor dem geplanten Termin anzuzeigen ist. Mit der Gruppe Aufgaben geben Sie vor, ob Erinnerungen an den Ablauf eines Termins für einge-
306
Kapitel 17 · Terminverwaltung im Griff
plante Aufgaben anzuzeigen sind. Zudem lässt sich festlegen, ob unerledigte Aufgaben nach Ablauf eines Termins auszublenden oder weiterhin anzuzeigen sind.
17.1.5
Einen Terminplan ausdrucken
Nicht immer ist der Zugriff auf den Rechner mit dem Windows-Kalender möglich. Sie können aber die Terminpläne für einzelne Tage, Wochen oder Monate ausdrucken: 1. Wählen Sie im Menü Datei des Kalenderfensters den Befehl Drucken oder drücken Sie die Tastenkombination (Strg)+(P). 2. Legen Sie im Dialogfeld Drucken den Druckzeitraum und die Druckoptionen fest und bestätigen Sie dies über die OK-Schaltfläche. Ähnlich wie beim Drucken-Dialogfeld anderer Anwendungen können Sie den Drucker sowie die Zahl der Exemplare wählen. Zusätzlich lässt sich aber das Intervall für den Terminplan über die Einträge Tag, Arbeitswoche, Woche oder Monat in der Rubrik Druckformat einstellen.
Bild 17.7: Optionen zum Drucken eines Terminplans
Der Kalender stellt immer den aktuell gewählten Tag als Druckbereich ein. Bei Bedarf können Sie aber das Start- und Enddatum in der Rubrik Druckbereich über die beiden Felder Start und Ende anpassen. Klicken Sie auf das stilisierte Kalendersymbol am rechten Rand des Felds und wählen Sie das Datum im eingeblendeten Kalenderblatt durch einen Mausklick aus.
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Terminplanung mit dem Windows-Kalender
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17.2 Terminplanung mit dem WindowsKalender Der Windows-Kalender ermöglicht Ihnen, Termine für sich selbst und andere zu führen, abzurufen und abzugleichen. Nachfolgend werden die Funktionen zur Terminverwaltung besprochen.
17.2.1
Kalender neu erstellen und löschen
Standardmäßig legt der Windows-Kalender nur ein Kalenderblatt für den Benutzer des aktuellen Kontos an. Müssen Sie Kalender für mehrere Personen (z. B. Mitarbeiter, Chef, Familienmitglieder) führen? Auch dies ist mit wenigen Mausklicks möglich.
Bild 17.8: Anlegen eines neuen Kalenders
1. Starten Sie den Windows-Kalender und klicken Sie im Menü Datei auf den Befehl Neuer Kalender. 2. Tippen Sie in der Navigationsleiste in der Rubrik Kalender im neu eingeblendeten Eintrag Neuer Kalender (Bild 17.8) den Namen für die Person ein, für die der Kalender anzulegen ist, und bestätigen Sie dies über die (Enter)-Taste. Es wird ein neuer Eintrag unter dem angegebenen Namen im Bereich Kalender des Navigationsbereichs geführt. Markieren Sie das betreffende Kontrollkästchen in der Rubrik Kalender, um die Kalenderdarstellung in der mittleren Terminspalte des Kalenderfensters einzublenden. Nur ein Kalender, dessen Kontrollkästchen markiert wurde, ist auch aktiv und erlaubt, Termine einzutragen. Durch Markieren mehrerer Kalender können Sie Termine mehrerer Personen auf sehr einfache Weise abgleichen (siehe Kapitelende). TIPP
Sie können eine freie Stelle oder einen Eintrag in der Rubrik Kalender mit der rechten Maustaste anwählen. Dann öffnet sich ein Kontextmenü mit Befehlen, um neue Einträge anzulegen, Einträge zu löschen, umzubenennen etc. Nicht mehr benötigte Kalendereinträge klicken Sie in der Rubrik Kalender mit der rechten Maustaste an und wählen den Kontextmenübefehl Löschen. Um einen Kalendereintrag nachträglich umzubenennen, klicken Sie diesen ebenfalls mit der rechten Maustaste an und wählen dann
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Kapitel 17 · Terminverwaltung im Griff
den Kontextmenübefehl Umbenennen. Anschließend wird der Kalendername markiert und lässt sich per Tastatur ändern. Die Änderung wird durch Drücken der (Enter)-Taste übernommen.
Anpassen der Kalenderfarbe Haben Sie mehrere Kalender für unterschiedliche Personen angelegt? Zur besseren Unterscheidung können Sie jedem Kalender eine individuelle Farbe zuordnen.
Bild 17.9: Farbe eines Kalenders anpassen
1. Wählen Sie den Kalendereintrag in der Navigationsleiste an, werden die Details in der rechten Spalte im Detailbereich eingeblendet (Bild 17.9). 2. Stellen Sie über das Listenfeld Farbe in der rechten Spalte des Detailbereichs die gewünschte Farbe über die eingeblendete Farbpalette ein. Anschließend werden eingetragene Termine und Aufgaben mit dieser Farbe im Terminbereich hinterlegt.
Wobei nutzen Gruppeneinträge für den WindowsKalender? Im Menü Datei sowie im Kontextmenü der Rubrik Kalender finden Sie den Eintrag Neue Gruppe. Über diesen Befehl können Sie eine neue Gruppe im Kalender anlegen und mit einem Namen versehen. Anschließend lassen sich bereits bestehende Kalendereinträge zur Gruppe ziehen und dort ablegen. Alternativ können Sie den Eintrag der Gruppe anklicken und per Kontextmenü neue Kalender in der Gruppe anlegen.
Bild 17.10: Gruppen in der Rubrik Kalender
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Terminplanung mit dem Windows-Kalender
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Gruppen stellen eine Möglichkeit dar, mehrere Kalender thematisch zusammenzufassen. Die Gruppenmitglieder lassen sich dann über die Gruppendarstellung (das kleine Dreieck vor dem Kontrollkästchen des Gruppennamens) ein- oder ausblenden (Bild 17.10). Markieren Sie das Kontrollkästchen der Gruppe, werden alle Terminkalender der Gruppenmitglieder in der mittleren Terminspalte des Kalenders eingeblendet.
17.2.2
Neue Termine eintragen
Es gibt im Windows-Kalender mehrere Wege, um neue Termine einzutragen. Sofern Sie Termine für mehrere Personen verwalten möchten oder falls der Terminplan bereits sehr voll ist und Sie einen Eintrag in ein belegtes Feld einfügen möchten, empfiehlt sich folgende Vorgehensweise. 1. Schalten Sie die Darstellung der mittleren Kalenderspalte ggf. über die Schaltfläche Ansicht auf die Tagesanzeige um (dies erleichtert die Terminverwaltung zumindest). 2. Klicken Sie in der Navigationsleiste in der Rubrik Datum auf den gewünschten Termin, um dessen Termindarstellung in der mittleren Spalte einzublenden. 3. Sind mehrere Kalender definiert, markieren Sie in der Rubrik Kalender der Navigationsleiste den gewünschten Kalender. Es muss sich bei dem Eintrag um einen Kalender handeln, Gruppeneinträge sind nicht zulässig. 4. Klicken Sie in der Symbolleiste des Kalenderfensters auf die Schaltfläche Neuer Termin (Bild 17.11). 5. Anschließend legen Sie in der rechten Detailspalte die Eigenschaften des Termins fest. TIPP
Verwalten Sie nur einen Kalender in der mittleren Terminspalte und ist der Zeitbereich noch nicht durch einen Termin blockiert, klicken Sie nach dem Abrufen des richtigen Datums im Kalenderblatt auf die Anfangszeit des Termins, tippen einen Text ein und drücken Sie die (Enter)-Taste. Ziehen Sie danach den unteren Rand der Terminmarkierung bei gedrückter Maustaste nach unten, um die Zeitdauer des Termins festzulegen. Bei Bedarf können Sie anschließend noch die Terminoptionen in der Detailspalte ergänzen. Der Windows-Kalender versieht den betreffenden Eintrag im Kalender mit der eingestellten Hintergrundfarbe. Bei Bedarf können Sie noch optionale Details für diesen Termin im Detailbereich festlegen (Bild 17.11). 쮿
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Passen Sie im Detailbereich ggf. die Terminbeschreibung im obersten Textfeld an und tragen Sie in das Feld Ort bei Bedarf einen Hinweis ein, wo der Termin stattfindet. Das Feld URL erlaubt Ihnen, die Adresse einer Internetseite einzutragen, die Informationen oder einen Bezug zum Termin enthält.
Kapitel 17 · Terminverwaltung im Griff
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Haben Sie nach Anwahl der Schaltfläche Neuer Termin einen belegten Eintrag in der mittleren Terminspalte angeklickt, wird der zugehörige Kalender abgerufen. Über das Listenfeld Kalender lässt sich sicherstellen, dass der richtige Kalender gewählt ist. Bei Bedarf können Sie über dieses Listenfeld die gewünschte Person, deren Termine zu verwalten sind, abrufen.
Bild 17.11: Anlegen eines neuen Termins
Über die restlichen Elemente der Detailspalte können Sie Termininformationen, die Erinnerungsfunktion und Teilnehmer am Termin vorgeben (siehe die folgenden Abschnitte).
Termininformationen und wiederkehrende Termine eintragen Die Gruppe Termininformationen ermöglicht Ihnen, die Dauer des Termins einzutragen und ggf. auch sich wiederholende Termine festzulegen. Anfangs- und Schlusszeit für den Termin werden über die beiden Felder Start und Ende der Rubrik Termininformationen definiert. Der Windows-Kalender stellt automatisch die Anfangszeit auf das zuletzt in der mittleren Terminspalte angeklickte Zeitintervall. Die Schlusszeit richtet sich dann nach dem im Dialogfeld Optionen (Bild 17.6) vorgegebenen Intervall für die Zeitdauer eines Termins. Sie können aber die Zeitdauer eines Termins über die Felder Start und Ende jederzeit manuell anpassen.
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Terminplanung mit dem Windows-Kalender
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Klicken Sie auf die Schaltfläche am rechten Rand des Datumsfelds, wird ein Kalenderblatt zum Abrufen des Datums für den Termin angezeigt. Sie können den Termin also auch anderen, als den momentan angezeigten Kalenderdaten zuordnen.
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Um die Uhrzeit vorzugeben, klicken Sie auf den Stundenwert des Drehfelds. Dann lässt sich die Zeit in Stunden eintippen oder mittels der Schaltflächen des Drehfelds verändern. Klicken Sie auf den Minutenteil in der Anzeige, lässt sich der betreffende Wert per Tastatur oder über die Schaltflächen des Drehfelds modifizieren. Der Uhrzeitwert wird übernommen, sobald Sie das Feld verlassen oder die (Enter)-Taste drücken.
Markieren Sie das Kontrollkästchen Ganztägiger Termin wird der Termineintrag in der obersten Rubrik, oberhalb der Uhrzeit 0:00 Uhr eingetragen. Dies signalisiert einen Termin für den kompletten Tag. Gleichzeitig sperrt der Kalender die Drehfelder zum Anpassen der Start- und Ende-Zeit für den Termin. Bei einem bereits eingeplanten Termin bewirkt eine Markierung des Kontrollkästchens Ganztägiger Termin ebenfalls eine Verschiebung an den oberen Rand des Terminbereichs. Leider merkt sich der Terminkalender nicht das vorher festgelegte Intervall. Löschen Sie die Markierung des Kontrollkästchens, wird der Termin für 0:00 Uhr geplant. Sie können einen solchen Termin verschieben, indem Sie das farbige Terminfeld bei gedrückter Maustaste auf dem Zeitstrahl nach unten ziehen. Lassen Sie die Maustaste los, sobald der Termin im richtigen Zeitfenster steht. Bei Bedarf lässt sich die Anfangs- oder Schlusszeit in der Terminspalte durch Ziehen mit der Maus oder über die Drehfelder der Detailspalte korrigieren. Für zyklische Termine lässt sich ein Wiederholungswert (täglich, wöchentlich, monatlich etc.) über das Listenfeld Wiederholung zuweisen. Wird ein Wiederholungswert gewählt, trägt der Windows-Kalender den Termin automatisch im gewählten Intervall in den Terminplan ein. Findet beispielsweise eine tägliche Besprechung statt, können Sie den Anfangs- und Schlusszeitpunkt in der Detailspalte vorgeben und dann den Wert des Listenfelds Wiederholung auf täglich setzen. Allerdings ist der Windows-Kalender nicht allzu flexibel in der Verwaltung wiederkehrender Termine. Wählen Sie eine tägliche Wiederholung, wird keine Unterscheidung zwischen Arbeits- und Wochentagen getroffen. Dies bedeutet, die Besprechung würde auch in den Termineinträgen für das Wochenende hinterlegt – was nicht allzu realistisch ist. Sie können das Problem aber umgehen, indem Sie am Wochenanfang den Termin eintragen und dann im Listenfeld Wiederholung statt des Werts täglich die Vorgabe Erweitert wählen. Dann erscheint das in Bild 17.12 gezeigte Dialogfeld. Dort lässt sich über Wiederholen alle das Wiederholungsintervall in Tagen, Wochen etc. vorgeben. Setzen Sie den Wert Wiederholungsanzahl auf den Wert 5 und schließen Sie das Dialogfeld über die OK-Schaltfläche.
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Kapitel 17 · Terminverwaltung im Griff
Bild 17.12: Wiederholungsoptionen für Termine
Bild 17.13: Wiederholungstermine löschen
Alternativ können Sie den sich wiederholenden Termin auch für einen ganzen Monat einplanen lassen, indem Sie im Bis-Feld des Dialogfeldes Wiederholung das Monatsende eintragen und dann die überflüssigen Wiederholungseinträge löschen. Zum Löschen von Serienterminen rufen Sie die Monatsdarstellung des Terminplans in der mittleren Spalte auf. Wenn Sie dann die überflüssigen Serientermine am Wochenende mit der rechten Maustaste anklicken, lässt sich im Kontextmenü der Befehl Löschen wählen (Bild 17.13). Anschließend müssen Sie im Dialogfeld aus Bild 17.13, Vordergrund, noch die Schaltfläche Dieses Serienelement löschen wählen. Die Schaltfläche Alle Serienelemente löschen entfernt den Serientermin aus allen Datumseinträgen.
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Terminplanung mit dem Windows-Kalender
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17.2.3
Terminerinnerung verwalten
Die Terminverwaltung besitzt die nützliche Eigenschaft, dass Sie sich an Termine erinnern lassen können. Möchten Sie vor Ablauf an die entsprechenden Termine erinnert werden? Dann müssen Sie die entsprechende Option beim Anlegen eines Termins festlegen. Hierzu klicken Sie auf den Wert des Listenfelds Erinnerung im Detailbereich der Gruppe und wählen einen der angegebenen Werte aus (Bild 17.14). Über den Wert Am gibt der Windows-Kalender ein zusätzliches Feld frei, in dem Sie ein Datum und die Zeit eintragen, zu der die Erinnerung erfolgen soll.
Bild 17.14: Wert der Erinnerungsfunktion setzen
Der Windows-Kalender überwacht dann den Termin und erinnert Sie automatisch vor Ablauf daran. Ist das Erinnerungsintervall des betreffenden Termins erreicht, erscheint das Dialogfeld aus Bild 17.15 mit einer Erinnerung. Möchten Sie den Termin noch nicht wahrnehmen, können Sie sich weiter in einstellbaren Zeitintervallen erinnern lassen. Hierzu wählen Sie das neue Zeitintervall in dem am unteren Dialogfeldrand angezeigten Listenfeld und klicken auf die Schaltfläche Erneut erinnern. Benötigen Sie keine weitere Erinnerung mehr (z. B. weil Sie den Termin anschließend wahrnehmen), wählen Sie die Schaltfläche Verwerfen im Dialogfeld. Dann wird das Dialogfeld geschlossen und die Erinnerungsfunktion für den Termin abgeschaltet. TIPP
Haben Sie die Erinnerungsfunktion ungewollt abgeschaltet? Dann klicken Sie den Termin in der Terminspalte an. Anschließend lässt sich das Zeitintervall in der Detailspalte erneut auf einen Vorgabewert setzen. Stehen bereits abgelaufene Erinnerungen für mehrere Termine an? Die Zahl der Erinnerungen können Sie in der Titelleiste des Erinnerungsdialogs ablesen. Außerdem listet der Windows-Kalender die Erinnerungen ggf. im Dialogfeld in der Liste Betreff auf. Dann können Sie alle Erinnerungen über die Schaltfläche Alle verwerfen abschalten. Die Schaltfläche Element anzeigen erlaubt Ihnen, den markierten bzw. im Dialogfeld aufgeführten Termineintrag in der Terminspalte und im Detailbereich hervorzuheben, sobald Sie das Dialogfeld schließen.
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Kapitel 17 · Terminverwaltung im Griff
Bild 17.15: Dialog der Erinnerungsfunktion
17.2.4
Notizen verfassen und Teilnehmer zu Terminen einladen
Bei Besprechungen ist es u. U. ganz hilfreich, die Teilnehmer einzuladen bzw. anzugeben. Ferner können Sie sich Notizen zu einem Termin anfertigen. Dies lässt sich alles im Detailbereich festlegen. 1. Wählen Sie den gewünschten Termin in der mittleren Terminspalte an oder legen Sie den neuen Termin an (siehe die vorhergehenden Abschnitte). 2. Klicken Sie im Detailbereich auf das Textfeld Notizen und tippen Sie den Text für die Notiz ein (Bild 17.16, rechts unten). Über die Rubrik Teilnehmer des Detailbereichs können Sie eine Teilnehmerliste für die Besprechung festlegen. Die Teilnehmer lassen sich über verschiedene Ansätze in der Liste eintragen.
Bild 17.16: Notizen und Teilnehmer pflegen
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Terminplanung mit dem Windows-Kalender
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Möchten Sie Teilnehmer manuell verwalten, tippen Sie einfach den gewünschten Namen (und ggf. dessen Telefonnummer) im Textfeld neben der Schaltfläche Teilnehmer ein und bestätigen dies über die (Enter)Taste. Auf diese Weise lassen sich mehrere Namen in die Liste einfügen. Im geschäftlichen Umfeld besitzen die meisten Mitarbeiter E-Mail-Adressen, die über die Windows-Funktion Kontakte gepflegt werden (siehe auch Teil 5). In diesem Fall können Sie die Teilnehmer einer Besprechung aus der Kontaktliste abrufen. 1. Hierzu klicken Sie in der Rubrik Teilnehmer auf die gleichnamige Schaltfläche, um das Dialogfeld Windows-Kalender mit der Kontaktliste abzurufen (Bild 17.16, links). 2. Klicken Sie im Fenster des Windows-Kalenders in der linken Spalte auf den gewünschten Namen und übertragen Sie diesen durch einen Klick auf die An-Schaltfläche in die rechte Liste Teilnehmer. 3. Wiederholen Sie diesen Schritt für alle Teilnehmer und schließen Sie das Fenster über die OK-Schaltfläche. Die Teilnehmer der Besprechung werden dann im Detailbereich des Termins samt E-Mail-Adressen aufgeführt. TIPP
Der Windows-Kalender stellt eine Möglichkeit bereit, die Teilnehmer einer Besprechung per E-Mail zu benachrichtigen. Klicken Sie im Detailbereich auf die Schaltfläche Einladung, erzeugt der WindowsKalender automatisch eine neue E-Mail und übernimmt die E-MailAdressen der Teilnehmerliste. Im Betreff findet sich der für den Termin hinterlegte Text. Weiterhin wird der Termin als ICS-Datei angehängt. Bei Bedarf können Sie noch den Text der Einladungs-E-Mail ergänzen und dann die Nachricht über Windows-Mail verschicken. Die Empfänger können dann den Inhalt der angehängten Termindatei über den Befehl Datei/Importieren im Windows-Kalender einlesen. Auf diese Weise können Sie die Termine im Terminplan festlegen. Klicken Sie einen Termin im Kalenderblatt an, können Sie die Informationen im Detailbereich jederzeit korrigieren.
17.2.5
Termine verschieben, kopieren und löschen
Gibt es Termine, die Sie nicht mehr benötigen? Oder soll ein Termin auf ein anderes Datum verschoben oder kopiert werden? Dies ist mit wenigen Mausklicks erledigt.
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Um einen Termin innerhalb der Terminspalte zu verschieben, ziehen Sie den Termineintrag einfach bei gedrückter linker Maustaste nach oben oder nach unten. Lassen Sie die Maustaste los, wird der Termin auf der Zeitachse für die betreffende Uhrzeit eingetragen.
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Zum Löschen klicken Sie den Termineintrag mit der rechten Maustaste an und wählen den Kontextmenübefehl Löschen.
Kapitel 17 · Terminverwaltung im Griff
Möchten Sie einen Termineintrag auf einen anderen Tag verschieben, lässt sich dies mit folgender Schrittfolge erreichen. 1. Klicken Sie den zu verschiebenden Termin in der Terminliste mit der rechten Maustaste an und wählen den Kontextmenübefehl Ausschneiden (bzw. drücken die Tastenkombination (Strg)+(X)). 2. Wählen Sie anschließend im Kalenderblatt der Navigationsspalte den gewünschten Tag mit einem Mausklick an. 3. Dann lässt sich die Terminspalte mit der rechten Maustaste anklicken und der Kontextmenübefehl Einfügen wählen. Sie können alternativ auch die Tastenkombination (Strg)+(V) drücken. Jetzt wird der Termin unter der vorher zugewiesenen Uhrzeit unter dem aktuell gewählten Datum eingetragen. Bei Bedarf können Sie den Termin in der Terminspalte durch Ziehen per Maus oder über dessen Einträge in der Detailspalte im Terminkalender verschieben. Um einen Termin zu kopieren, gehen Sie wie beim Verschieben vor, wählen Sie aber statt des Kontextmenübefehls Ausschneiden (bzw. statt der Tastenkombination (Strg)+(X)) den Befehl Kopieren oder drücken Sie die Tastenkombination (Strg)+(C). Der Windows-Kalender belässt dann den alten Termin und Sie haben die Möglichkeit, eine Kopie an einem anderen Datum einzufügen.
17.3 Arbeiten mit Aufgaben Um den Überblick über zu erledigende Aufgaben zu behalten, werden häufig auf Schmierzetteln oder in Terminkalendern Aufgabenlisten geführt. Die Verwaltung solcher Aufgabenlisten lässt sich im WindowsKalender elektronisch wesentlich bequemer erledigen. Nachfolgend erfahren Sie, wie dies funktioniert.
17.3.1
Aufgaben neu anlegen
Zur Verwaltung der Aufgaben müssen Sie diese in den Windows-Kalender eintragen. Hierzu sind folgende Schritte erforderlich. 1. Klicken Sie in der Symbolleiste des Windows-Kalender-Fensters auf die Schaltfläche Neue Aufgabe (Bild 17.17). 2. Tippen Sie in das in der Navigationsleiste in der Rubrik Aufgaben eingeblendete Feld Neue Aufgabe eine Beschreibung der Aufgabe ein und bestätigen Sie dies durch Drücken der (Enter)-Taste. 3. Führen Sie mehrere Kalender, klicken Sie in der rechten Spalte im Detailbereich auf das Listenfeld Kalender und wählen Sie den Kalender aus, dem die Aufgabe zugeordnet werden soll. Nach diesen Schritten sollte der neue Eintrag in der Rubrik Aufgaben der Navigationsleiste mit dem angegebenen Titel und in der Farbe des zugeordneten Kalenders angezeigt werden.
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17.3.2
Eigenschaften einer Aufgabe anpassen
Ähnlich wie bei Terminen können Sie einer Aufgabe verschiedene Eigenschaften wie eine Priorität oder ein Erledigungsdatum zuordnen. Zudem lässt sich festlegen, ob eine Benachrichtigung vor Ablauf des Endtermins zu erfolgen hat. Die Vorgaben lassen sich in der Detailspalte der betreffenden Aufgabe festlegen. 1. Öffnen Sie im Detailbereich das Listenfeld Priorität und setzen Sie die gewünschte Priorität (Niedrig, Mittel oder Hoch) für die Aufgabe. 2. Geben Sie in den Feldern Start und Fällig am das Anfangsdatum zum Bearbeiten der Aufgaben sowie ein Fälligkeitsdatum an. 3. Möchten Sie eine Erinnerung bezüglich der Aufgabe erhalten, wählen Sie im Listenfeld Erinnerung des Detailbereichs den Wert Am und geben einen Datumswert an.
Bild 17.17: Aufgaben pflegen
Bei Bedarf können Sie zudem noch Notizen im untersten Textfeld, Notizen, des Detailbereichs hinterlegen. Die Aufgabe wird im WindowsKalender mindestens bis zum Fälligkeitstermin in der Navigationsleiste angezeigt. Klicken Sie auf den Eintrag, werden die vereinbarten Eigenschaften der Aufgabe in der Detailansicht eingeblendet.
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Kapitel 17 · Terminverwaltung im Griff
17.3.3
Erinnerungen an das Ende einer Aufgabe
Haben Sie im Detailbereich der Aufgabe einen Termin für eine Erinnerung vereinbart? Dann öffnet der Windows-Kalender bei Fälligkeit ein entsprechendes Dialogfeld mit einer Benachrichtigung (Bild 17.18). Ähnlich wie bei Terminerinnerungen können Sie über die Schaltfläche Erneut erinnern und das zugehörige Listenfeld das Fertigstellen einer Aufgabe verzögern und die Überwachung aufrechterhalten. Sie werden nach Ablauf der neu gesetzten Frist erneut erinnert.
Bild 17.18: Erinnerung an den Ablauf einer Aufgabe
17.3.4
Aufgabe abschließen oder löschen
Wurde die eingeplante Aufgabe abgeschlossen? Dann sollten Sie dies auch entsprechend vermerken. 1. Klicken Sie im Navigationsbereich des Windows-Kalenders auf den Eintrag der betreffenden Aufgabe. 2. Anschließend markieren Sie im Detailbereich das Kontrollkästchen Fertig gestellt in der Rubrik Aufgabeninformationen (Bild 17.19, rechts).
Bild 17.19: Aufgabe als fertiggestellt markieren
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Erweiterte Kalenderfunktionen
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Der Windows-Kalender versieht die betreffende Aufgabe im Navigationsbereich mit einem Häkchen (Bild 17.19, links). Bei sehr vielen Aufgaben lässt sich also schnell überprüfen, was bereits abgearbeitet wurde. Verwenden mehrere Personen den Windows-Kalender, lässt sich an der Hintergrundfarbe der Aufgaben auch ablesen, an wen die Aufgabe zur Durchführung delegiert wurde.
17.3.5
Aufgabe an andere Personen delegieren und löschen
Muss die Aufgabe durch mehrere Personen bearbeitet werden? Dies ist auch kein Problem, obwohl der Windows-Kalender hierfür vordergründig keine Funktion bietet. Um die Erledigung der Aufgabe an eine andere Person zu delegieren, wählen Sie diese in der Aufgabenliste an, öffnen im Detailbereich das Listenfeld Kalender und klicken auf den gewünschten Namen. Sie erkennen jederzeit an der Hintergrundfarbe des der Aufgabe zugeordneten Kontrollkästchens, in welchem Kalender die Aufgabe geführt wird. Über die nachfolgend beschriebenen Funktionen zum Export bzw. Import kann die Aufgabenliste an den Rechner der betreffenden Person übertragen werden. Ist es nicht mehr erforderlich, dass Sie oder Dritte sich über die erledigten Aufgaben informieren, können Sie diese aus der Aufgabenliste löschen. Hierzu klicken Sie diese mit der rechten Maustaste im Navigationsbereich an und wählen den Kontextmenübefehl Löschen. Seien Sie beim Löschen von Terminen und Aufgaben vorsichtig. Der Windows-Kalender entfernt die Einträge ohne Sicherheitsabfrage und es gibt auch keine Funktion, um den letzten Befehl zurückzunehmen!
17.4 Erweiterte Kalenderfunktionen Arbeiten mehrere Personen an verschiedenen Rechnern oder mit verschiedenen Benutzerkonten mit dem Windows-Kalender, müssen sie ggf. die Termine und Aufgaben untereinander synchronisieren. Gelegentlich ist es erforderlich, nach einem bestimmten Termin oder einer Aufgabe zu suchen. Diese Funktionen werden nachfolgend kurz skizziert.
17.4.1
Suchen nach Terminen und Aufgaben
Möchten Sie wissen, ob ein bestimmter Termin bereits eingetragen wurde oder soll in einer umfangreichen Aufgabenliste nach einer bestimmten Aufgabe gesucht werden? Es reicht, in der Symbolleiste des Windows-Kalender-Fensters auf das Suchfeld zu klicken und den Suchtext mit einem Begriff aus der Aufgabe oder dem Termin einzutippen. Bereits nach der Eingabe des ersten Zeichens filtert der WindowsKalender die Treffer aus der Aufgaben- und Terminliste und zeigt die Ergebnisse in einer Trefferliste an (Bild 17.20). Sie können durch Eingabe eines Teilausdrucks die Trefferquote auf den gewünschten Termin bzw. die gewünschte Aufgabe eingrenzen.
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Kapitel 17 · Terminverwaltung im Griff
Ein Doppelklick auf einen Treffer der Ergebnisliste markiert die betreffende Aufgabe im Navigationsbereich bzw. ruft den Termin in der mittleren Terminspalte des Anwendungsfensters ab.
Bild 17.20: Suchen nach Aufgaben und Terminen
Benötigen Sie die Ergebnisliste nicht mehr? Klicken Sie auf die am rechten oberen Rand der Liste angezeigte Schaltfläche Schließen, um die Liste wieder auszublenden.
17.4.2
Terminabgleich zwischen mehreren Personen
Wer Termine für mehrere Personen verwaltet, muss deren Terminkalender miteinander abgleichen. Im Windows-Kalender ist dieser Abgleich sehr leicht möglich: 1. Stellen Sie sicher, dass alle zu vergleichenden Kalender im WindowsKalender aufgeführt werden. Bei Bedarf können Sie Kalender importieren. 2. Markieren Sie in der Navigationsleiste in der Rubrik Kalender die Kontrollkästchen der zu vergleichenden Kalender.
Bild 17.21: Anzeige mehrerer Terminkalender
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Erweiterte Kalenderfunktionen
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Wenn Sie dann Daten des Terminkalenders abrufen, zeigt der WindowsKalender die Terminbelegung aller Kalender in der mittleren Spalte des Fensters an. Sofern Sie den Kalendern unterschiedliche Farben zugewiesen haben, lassen sich die Termine der einzelnen Personen leicht unterscheiden. Sie sehen sofort, ob Termine frei sind oder ob es zu Überschneidungen kommt (Bild 17.21).
17.4.3
Kalender exportieren und importieren
Sie können im Windows-Kalender durchaus die Terminkalender für mehrere Personen anlegen und führen (siehe die vorhergehenden Abschnitte). Möchten Sie, dass Dritte an die von Ihnen geführten Termine, Aufgaben oder Terminkalender herankommen? 1. Wählen Sie im Fenster des Windows-Kalenders den Kalender, die Aufgabe oder einen Termin. 2. Anschließend klicken Sie im Menü Datei des Anwendungsfensters auf den Befehl Exportieren.
Bild 17.22: Terminkalender exportieren
3. Der Windows-Kalender öffnet das in Abbildung 17.22 gezeigte Dialogfeld, in dem Sie den Zielordner wählen und ggf. den Dateinamen der Kalenderdatei (.ics) anpassen können. Wenn Sie die Speichern-Schaltfläche anklicken, werden die Daten in eine ICS-Datei auf der Festplatte exportiert. Der Umfang des Exports hängt dabei vom gewählten Element ab. Hatten Sie vor dem Export den Kalendereintrag in der Navigationsleiste markiert, werden die Kalenderdaten exportiert. Wurde nur eine Aufgabe in der Navigationsleiste markiert
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Kapitel 17 · Terminverwaltung im Griff
und dann die Exportfunktion aufgerufen, speichert der Windows-Kalender die Daten zur betreffenden Aufgabe. Ähnlich verhält es sich, wenn Sie einen Termin in der mittleren Spalte markieren und dann die Exportfunktion verwenden. Die ICS-Dateien sind im allgemein gültigen iCalender-Format aufgebaut, das durch verschiedene Kalenderprogramme gelesen werden kann. Sie können daher die Daten auch in anderen Terminverwaltungsprogrammen importieren, die dieses iCalender-Format unterstützen. Dabei lassen sich die ICS-Dateien durchaus per E-Mail verschicken. Wird der Ordner Öffentlich als Speicherort benutzt, können die exportierten Kalenderdateien von verschiedenen Benutzerkonten des gleichen Rechners gelesen werden. Über ein Netzwerk können auch Personen von anderen Rechnern auf diese Datei zugreifen. Um eine exportierte ICS-Kalenderdatei wieder im Windows-Kalender einzulesen, wählen Sie den Menübefehl Datei/Importieren des Anwendungsfensters. Der Windows-Kalender öffnet das Importieren-Dialogfeld (Bild 17.23).
Bild 17.23: Importieren einer ICS-Kalenderdatei
Wählen Sie den Pfad zur Datei über die Durchsuchen-Schaltfläche. Anschließend können Sie im Listenfeld Ziel vorgeben, ob beim Import der Daten ein neuer Kalender anzulegen ist oder ob die Daten in einen der bereits definierten Kalender zu übernehmen sind. Sobald Sie auf die Importieren-Schaltfläche klicken, werden die Daten im Windows-Kalender übernommen und anschließend angezeigt. Die Importfunktion können Sie auch verwenden, wenn Sie von Dritten Einladungen zu Terminen per E-Mail erhalten. Speichern Sie den Anhang als Datei in einem lokalen Ordner und importieren Sie dann die ICS-Datei. Die ICS-Dateien werden verschickt, sobald Sie eine Einladung für einen Termin erstellen (siehe die vorhergehenden Abschnitte).
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Erweiterte Kalenderfunktionen
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17.4.4
Kalender veröffentlichen
Im Windows-Kalender geführte Kalender lassen sich im Internet oder in einem im Netzwerk freigegebenen Ordner veröffentlichen. Dies erlaubt Dritten, diesen Kalender anzusehen und ggf. zu abonnieren. 1. Markieren Sie zuerst im Fenster des Windows-Kalenders den zu veröffentlichenden Kalender in der Rubrik Kalender der Navigationsleiste. 2. Anschließend wählen Sie im Menü Freigabe des Anwendungsfensters den Befehl Veröffentlichen. 3. Sobald das Dialogfeld Kalender veröffentlichen (Bild 17.24, links) erscheint, legen Sie die zu veröffentlichenden Informationen fest und klicken Sie anschließend auf die im Dialogfeld angezeigte Schaltfläche Veröffentlichen.
Bild 17.24: Veröffentlichen einer ICS-Kalenderdatei
Im Textfeld Kalendername sollte der Name des gewünschten Kalenders angezeigt werden. Bei Bedarf können Sie diesen Namen anpassen, da dies die Information ist, die beim Abonnieren angezeigt wird. Im Feld Kalenderveröffentlichungsort ist der Pfad zum Speicherort einzutragen. Das Dialogfeld zeigt bereits einen Textvorschlag für einen Speicherort auf einem Internethost unterhalb des Textfelds an. Sie können als Speicherort aber auch einen lokalen Ordner wählen. Hierzu müssen Sie auf die Schaltfläche Durchsuchen klicken. Anschließend können Sie im Zusatzdialog Nach Dateien oder Ordnern suchen (Bild 17.24, rechts) den gewünschten Ordner auswählen und mittels der OK-Schaltfläche in das Textfeld Kalenderveröffentlichungsort übertragen. Zusätzlich lässt sich über Kontrollkästchen im Dialogfeld angeben, ob Änderungen, Notizen, die Einstellungen für Erinnerungen und Aufgaben mit zu veröffentlichen sind. Sobald die Schaltfläche Veröffentlichen im Dialogfeld angewählt wird, zeigt der Windows-Kalender das in Bild 17.25 gezeigte Dialogfeld.
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Kapitel 17 · Terminverwaltung im Griff
Bild 17.25: Abschlussdialog beim Veröffentlichen einer ICS-Kalenderdatei
Möchten Sie Dritte per E-Mail darüber informieren, dass Ihr Kalender abonniert werden kann, wählen Sie im Dialogfeld die Schaltfläche Ankündigen. Dann erzeugt der Windows-Kalender eine E-Mail, in der bereits der Veröffentlichungsort eingetragen ist. Sie brauchen dann nur noch die E-Mail-Adressen der Empfänger anzugeben und die Nachricht zu versenden. Die Empfänger können dann über die Importfunktion den Kalender importieren. Der Windows-Kalender holt sich dann die Daten automatisch über das Internet oder ein lokales Netzwerk vom Veröffentlichungsort. Falls Sie keine Benachrichtigung planen, klicken Sie auf die Fertig stellen-Schaltfläche.
Abonnement beenden Möchten Sie zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr, dass Ihre Kalenderdaten im Netzwerk oder im Internet einsehbar sind? Dann müssen Sie das Abonnement gezielt beenden. Hierzu wählen Sie im Fenster des Windows-Kalenders den Befehl Abonnement beenden des Menüs Freigabe. Im Bestätigungsdialog (Bild 17.26) lässt sich über ein Kontrollkästchen wählen, ob die Kalenderdatei auf dem Server gelöscht werden soll. Sobald die Schaltfläche Veröffentlichung aufheben gewählt wird, beendet der Windows-Kalender die Veröffentlichung, d. h. das Speichern von Änderungen in die betreffende Datei unterbleibt.
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Erweiterte Kalenderfunktionen
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Bild 17.26: Beenden einer Veröffentlichung
17.4.5
Kalender abonnieren
Möchten Sie, dass sich der Windows-Kalender dynamisch den Inhalt eines veröffentlichten Kalenders holt? Dann müssen Sie den betreffenden Kalender abonnieren. 1. Wählen Sie im Menü Freigabe des Windows-Kalender-Anwendungsfensters den Befehl Abonnieren. 2. Im Dialogfeld Einen Kalender abonnieren (Bild 17.27, rechts oben) tragen Sie im Textfeld den Pfad zum Veröffentlichungsort ein und klicken Sie auf die Weiter-Schaltfläche. Sie können die Adresse eines Internetservers oder den Pfad zu einem lokalen Ordner oder einer Netzwerkfreigabe angeben. Der Ordner Öffentlich findet sich im Pfad C:\Users\Public, d. h. der Unterordner Kalender mit der Datei Born.ics kann z. B. mit dem Pfad file:///C:\Users\Public\Kalender\Born.ics importiert werden. 3. Im Dialogfeld Kalenderabonnementeinstellungen (Bild 17.27, unten links) legen Sie über das Listenfeld Aktualisierungsintervall den gewünschten Wert (z. B. »15 Minuten«, »täglich« etc.) fest und passen den Kalendernamen an. 4. Nachdem Sie ggf. die Optionen über die Kontrollkästchen eingestellt haben, klicken Sie auf die Fertig stellen-Schaltfläche. Dann wird versucht, die Kalenderdatei zu importieren und unter dem angegebenen Namen im Windows-Kalender in der Navigationsleiste anzuzeigen. Findet der Windows-Kalender keine Kalenderdatei am angegebenen Ort, bricht der Importassistent den Vorgang mit einer Fehlermeldung ab und Sie müssen den Dialog schließen. Anschließend können Sie den Import erneut versuchen. Haben Sie einen korrekten Pfad zu einer Kalenderdatei angegeben, greift der Windows-Kalender im angegebenen Intervall auf die abonnierte Kalenderdatei zu und holt sich die Änderungen. Diese werden im betreffenden Kalender nachgetragen. Soll der Kalender direkt mit der veröffentlichten Kopie abgeglichen werden, können Sie im Menü Freigabe die Befehle Synchronisieren oder Alles synchronisieren wählen. Benötigen Sie das Abonnement nicht mehr, klicken Sie den Kalendereintrag in der Navigationsleiste mit der rechten Maustaste an und wählen den Kontextmenübefehl Löschen.
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Kapitel 17 · Terminverwaltung im Griff
Bild 17.27: Abonnieren einer Veröffentlichung
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18 Nutzen der Eingabeaufforderung Windows stellt das Fenster der Eingabeaufforderung bereit, um ältere MS-DOS-Anwendungen auszuführen oder Befehle über die Eingabeaufforderung aufzurufen. Dieses Kapitel zeigt Ihnen den Umgang mit der Eingabeaufforderung.
18.1 Die Eingabeaufforderung aufrufen und nutzen Die folgenden Abschnitte beschreiben, wie Sie das Fenster der Eingabeaufforderung aufrufen und dann nutzen können.
18.1.1
Die Eingabeaufforderung aufrufen
Das Fenster der Eingabeaufforderung lässt sich im Startmenü über den Eintrag Alle Programme/Zubehör/Eingabeaufforderung öffnen. Das Fenster der Eingabeaufforderung (Bild 18.1) zeigt dann die Meldung des Befehlsprozessors.
Bild 18.1: Fenster der Eingabeaufforderung
In der Zeile mit der Eingabeaufforderung werden das aktuelle Laufwerk und das aktuelle Verzeichnis angezeigt. Dieses Verzeichnis zeigt auf die Ordner des Benutzerkontos. Sie können anschließend Befehle in der Eingabezeile eingeben oder MS-DOS- sowie Windows-Programme aufrufen. TIPP
Eine Umschaltung zwischen Vollbild- und Fenstermodus ist durch Drücken der Tastenkombination (Alt)+(Enter) möglich.
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Die Eingabeaufforderung aufrufen und nutzen
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18.1.2
Eingabeaufforderung als Verknüpfung einrichten
Benötigen Sie das Fenster der Eingabeaufforderung häufiger, empfiehlt es sich, eine entsprechende Verknüpfung auf dem Desktop einzurichten. Sie können hierzu das Symbol der Eingabeaufforderung aus dem Startmenü bei gedrückter rechter Maustaste auf den Desktop ziehen und im Kontextmenü den Befehl Verknüpfung hier erstellen wählen.
Bild 18.2: Verknüpfungseigenschaften
Administratoren können auch den Windows-Ordner system32 öffnen. Dieser Ordner enthält die Datei cmd.exe mit dem Kommandoprozessor. Ziehen Sie die Datei mit dem Kommandoprozessor aus dem Ordnerfenster bei gedrückter rechter Maustaste auf den Desktop und wählen den Kontextmenübefehl Verknüpfungen hier erstellen. Beim Doppelklick auf dieses Verknüpfungssymbol zeigt die Eingabeaufforderung jedoch auf den Windows-Ordner system32. Der Unterschied zwischen der Startmenüverknüpfung und der per Drag&Drop aus dem Systemordner eingerichteten Verknüpfung besteht im Wert der Eigenschaft Ausführen in. Verwenden Sie die Verknüpfung aus dem Startmenü, wird die Eigenschaft Ausführen in über die Umgebungsvariablen %HOMEDRIVE%%HOMEPATH% auf das Benutzerverzeichnis gesetzt (Bild 18.2, links). Die über den Ordner system32 eingerichtete Verknüpfung auf cmd.exe startet die Eingabe-
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Kapitel 18 · Nutzen der Eingabeaufforderung
aufforderung mit dem voreingestellten Windows-Ordner system32 (Bild 18.2, rechts). Sie können den Wert der Eigenschaft Ausführen in aber jederzeit auf %HOMEDRIVE%%HOMEPATH% setzen. Tragen Sie einen anderen Pfad in der Eigenschaft Ziel ein, wird dieser beim Öffnen der Eingabeaufforderung in der Befehlszeile eingestellt. Der Befehlsprozessor cmd.exe lässt sich mit verschiedenen Optionen aufrufen (z. B. cmd /c). Wenn Sie in der Eingabeaufforderung den Befehl cmd.exe /? eintippen und durch Drücken der (Enter)-Taste ausführen, wird Ihnen eine Informationsseite mit den Aufrufoptionen und den zugehörigen Erläuterungen angezeigt. Sie können die Befehlsoptionen im Eigenschaftenfenster der Verknüpfung im Feld Ausführen in hinterlegen, indem Sie diese an den Befehl %SystemRoot%\system32\cmd.exe anhängen. Neben dem 32-Bit-Befehlsprozessor cmd.exe finden Sie im Ordner system32 noch den 16-Bit-Befehlsprozessor command.com. Diesen sollten Sie möglichst nicht mehr verwenden.
18.1.3
Eingabeaufforderung schließen
Zum Schließen der Eingabeaufforderung tippen Sie den Befehl Exit ein und drücken anschließend die (Enter)-Taste. Das Fenster der Eingabeaufforderung lässt sich zudem über die Schließen-Schaltfläche bzw. über den gleichnamigen Befehl des Systemmenüs schließen.
18.1.4
Befehle in der Eingabeaufforderung ausführen
Die Eingabeaufforderung stellt Ihnen verschiedene Konsolebefehle zur Verfügung. Um einen Befehl auszuführen, müssen Sie diesen im Fenster der Eingabeaufforderung eintippen und durch Drücken der (Enter)Taste bestätigen. Mit dem Befehl dir (Enter)
veranlassen Sie zum Beispiel die Anzeige des Inhaltsverzeichnisses des aktuellen Ordners im Fenster der Eingabeaufforderung. Beim Aufruf der Eingabeaufforderung wird dann der Inhalt des Ordners des Benutzerkontos (im Pfad C:\Users) als Verzeichnis angezeigt. Eine Auflistung der im Fenster der Eingabeaufforderung unterstützten Befehle erhalten Sie, wenn Sie die Anweisung help (Enter)
im Fenster der Eingabeaufforderung eintippen. Benötigen Sie detailliertere Informationen zu einem der Befehle, geben Sie diesen als Argument in der help-Anweisung an. Alternativ können Sie den Befehl gefolgt von einem /? eintippen, um die Hilfeseite abzurufen. Mit den Befehlen help dir (Enter)
oder dir /? (Enter)
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erhalten Sie beispielsweise zusätzliche Erläuterungen zum dir-Befehl. Eine ausführliche Übersicht über die in der Eingabeaufforderung verfügbaren Befehle finden Sie auf den Microsoft-Webseiten (www.microsoft. com), wenn Sie nach dem Begriff »Windows Vista Befehlszeilenreferenz« bzw. »Windows Vista Command Reference« suchen.
Bild 18.3: Anzeige eines Verzeichnisinhalts
Verzeichnisse und Ordner sind Synonyme, Ordner ist der unter Windows für Verzeichnisse benutzte Begriff. Beachten Sie, dass die Eingabeaufforderung die englischen Verzeichnisnamen auflistet, während in den Windows-Ordnerfenstern die lokalisierten Ordnernamen der Shell angezeigt werden. TIPP
Möchten Sie einen Befehl in der Eingabeaufforderung mit den erhöhten Rechten eines Administratorkontos ausführen? Dann müssen Sie die Eingabeaufforderung bereits mit Administratorrechten aufrufen. Hierzu klicken Sie im Startmenü den Befehl zum Aufrufen der Eingabeaufforderung mit der rechten Maustaste an und wählen den Kontextmenübefehl Als Administrator ausführen.
Stapelverarbeitungsdateien zum Ausführen von Befehlen nutzen Die Eingabeaufforderung von Windows Vista unterstützt nach wie vor das Ausführen von Stapelverarbeitungsdateien (Batchprogrammen). Es handelt sich dabei um Textdateien mit der Dateinamenerweiterung .bat, die sich im Windows-Editor erstellen und pflegen lassen. In der BATDatei können die im Fenster der Eingabeaufforderung zulässigen Befehle angegeben werden, wobei jeder Befehl in eine eigene Zeile geschrieben wird. Mit dem Befehl REM lassen sich Kommentare angeben. Die in Bild 18.4 gezeigte Befehlssequenz des Batchprogramms Test.bat zeigt
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Kapitel 18 · Nutzen der Eingabeaufforderung
den Inhalt des Benutzerordners an. Anschließend erzeugt das Programm einen neuen Unterordner Test im Ordner Dokumente, hinterlegt dort eine Textdatei mit dem Verzeichnisinhalt und löscht abschließend sowohl die neue Datei als auch den neuen Ordner.
Bild 18.4: Beispiel eines Batchprogramms im Windows-Editor
Die erste Zeile @Echo Off unterdrückt die Anzeige der ausgeführten Befehle im Fenster der Eingabeaufforderung. Die mit REM beginnenden Anweisungen sind Kommentare. Der Ablauf des Stapelverarbeitungsprogramms wird durch Pause-Befehle unterbrochen. Erst wenn der Benutzer eine Taste drückt, setzt die Eingabeaufforderung den Programmablauf fort. Über die Echo-Anweisung lassen sich Informationen im Fenster der Eingabeaufforderung ausgeben.
18.1.5
Programmstart aus der Eingabeaufforderung
Neben den in den vorhergehenden Abschnitten erwähnten Befehlen des Windows-Befehlsprozessors cmd.exe können Sie aus dem Fenster der Eingabeaufforderung beliebige Programme aufrufen. Hierzu sind lediglich der Name der ausführbaren Datei und ggf. die benötigten Parameter als Kommando einzugeben. Um beispielsweise den Windows-Editor aus dem Fenster der Eingabeaufforderung aufzurufen, tippen Sie den Befehl Notepad.exe ein und drücken dann die (Enter)-Taste. Bei Windows-Programmen werden diese in separaten Fenstern geladen. Verwenden Sie dagegen MS-DOS-Programme (z. B. den MS-DOS-Editor edit.com) beim Befehlsaufruf, werden diese im Fenster der Eingabeaufforderung geladen.
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Windows benutzt die Umgebungsvariable path, um bestimmte Standardordner für die Befehlsausführung zu berücksichtigen. Der Inhalt der path-Umgebungsvariablen wird Ihnen angezeigt, wenn Sie im Fenster der Eingabeaufforderung den Befehl path eintippen und mit der (Enter)-Taste abschließen. Befindet sich das auszuführende Programm nicht im aktuellen Verzeichnis oder im Pfad, müssen Sie beim Befehl für die aufzurufende Anwendung das Programmverzeichnis mit angeben. Um eine Dokumentdatei direkt in der zugehörigen Anwendung aus dem Fenster der Eingabeaufforderung zu öffnen, geben Sie den Namen der Dokumentdatei in der Form Extra.txt (Enter)-Taste ein. Windows erkennt in diesem Beispiel die Dateinamenerweiterung .txt und öffnet die betreffende Datei im Windows-Editor. TIPP
Der Befehlsprozessor cmd.exe speichert die letzten Befehle. Sie können durch Drücken der Cursortasten (½) und (¼) zwischen den zuletzt eingegebenen Befehlen blättern und diese durch Drücken der (Enter)Taste erneut ausführen. Drücken Sie die Funktionstaste (F7), erscheint in der Eingabeaufforderung sogar ein Menü mit den Namen der zuletzt eingegebenen Befehle. Sie können dann mittels der Cursortasten (½) und (¼) in der Befehlsliste navigieren und durch Drücken der (Enter)Taste Befehle aufrufen. Die (Esc)-Taste schließt das Menü. Die Funktionstaste (F3) ruft den letzten Befehl in der Eingabezeile ab. Mit der (æ___)-Taste lassen sich Zeichen links von der Einfügemarke in der Befehlszeile löschen. Die Cursortaste (Æ) bringt dagegen die gelöschten Zeichen rechts von der Einfügemarke wieder in die Eingabezeile zurück. Über die Cursortaste (æ) können Sie die Einfügemarke im Befehlstext nach links versetzen. Tippen Sie neue Zeichen ein, werden diese an der aktuellen Position der Einfügemarke eingefügt oder überschreiben den Befehlsteil rechts von der Marke. Die Umschaltung zwischen Überschreiben und Einfügen erfolgt durch Drücken der (Einfg)Taste. Drücken Sie die Funktionstaste (F4), erscheint eine Abfrage »Löschen bis Zeichen« und Sie können eine Zahl eintippen. Diese gibt an, wie viele Zeichen in der Befehlszeile zu entfernen sind. Mit der Funktionstaste (F9) erscheint eine Abfrage »Auszuführender Befehl« und Sie können die Nummer des auszuführenden Befehls eintippen.
Verwendung des Start-Befehls Windows Vista unterstützt in der Eingabeaufforderung den Befehl Start¸ mit dem sich weitere Optionen beim Aufruf einer Anwendung angeben lassen. Es gilt die folgende Aufrufsyntax: Start [option] Programmname [parameter]
Über das Argument [option] unterstützt Windows Vista verschiedene Schalter. Der Befehl start öffnet beim Aufruf von Konsolebefehlen standardmäßig ein zweites Konsolefenster. Dabei kann der Fenstertitel beim Aufruf über die Option »Titeltext« angegeben werden (z. B. start »Verzeichnis« dir erzeugt ein zweites Fenster mit dem Titel »Verzeichnis« und
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Kapitel 18 · Nutzen der Eingabeaufforderung
der Ausgabe des dir-Befehls). Die Option /min bewirkt, dass die Anwendung minimiert als Schaltfläche in der Taskleiste erscheint. Möchten Sie, dass der Befehlsprozessor auf das Beenden der aufgerufenen Anwendung wartet, geben Sie beim Aufruf zusätzlich den Schalter /wait an. Mit den Optionen /Low, /Normal, /High und /Realtime lässt sich die Priorität zur Ausführung der betreffenden Anwendungen einst